Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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Schön Klinik Neustadt
Klinik für Wirbelsäulenchirurgie mit Skoliosezentrum
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23730 Neustadt

Sekretariat Prof. Dr. med. Henry Halm:
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 Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Juli 2010 18:10     Betreff des Beitrags: Geschafft !!! Gabis OP- Bericht
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Diagnose: Adoleszente idiopathische rechtskonvexe Thorakalskoliose 66° n. Cobb (Th6-L1) mit hochthorakaler Gegenkrümmung 33° n. Cobb (Th2-5)
Geschlecht: weiblich
Bundesland: M/V
Hallo an Alle,
So, nach einiger Zeit der Ruhe und Erholung geht es mir inzwischen so gut, dass ich mich an meinen OP-Bericht herantrauen kann.
Zuerst einmal das Allerwichtigste: Mir geht es sehr, sehr gut! Ich nehme zwar noch Schmerzmittel, aber ich kann bereits jetzt, nach so kurzer Zeit sagen, besser als jetzt könnte es mir nach so einer großen OP nicht gehen. Hier also mein Bericht::

Montag, den 31. 05. 2010 – Aufnahmetag:
Pünktlich 9.oo Uhr beginnt mein „Abenteuer Wirbelsäule“. Ich weiß nicht, was mich ganz speziell erwarten wird. Aber durch dieses Forum habe ich einen ungefähren Einblick bekommen, was evtl. auf mich zukommen könnte und wie der Ablauf so ungefähr sein wird und so war es dann auch: Die üblichen Formalitäten in der Aufnahme wurden erledigt, dann ging es auf Station 40, wo man sich sofort um meine stationäre Aufnahme kümmerte. Die wohl üblichen Sachen wie, Blutabnahme, EKG, Fotos vom „Vorher“-Rücken, Lungenfunktionstest und die letzten Aufklärungsgespräche durch den Arzt vor der OP wurden durchgeführt. Erneut werde ich über sämtliche Risiken aufgeklärt, eigentlich will ich das nicht so genau wissen. Aber es muss eben sein. Am späten Nachmittag konnte ich dann mein Zimmer beziehen und der restliche Tag verging wie im Flug. Am Abend bekam ich dann den Einlauf und meine Beruhigungsmittel. Meine OP-Sachen wurden für den nächsten Tag bereitgelegt und schon war Schlafenszeit.

Dienstag, den 01. 06. 2010 – OP-Tag
Von diesem Tag kann ich nicht sehr viel berichten, denn dieser Tag verlief für mich persönlich ganz kurz:
5.45 Wecken, Duschen, OP-Sachen anziehen, Beruhigungstablette nehmen und dann ging es auch schon ab in den OP-Vorbereitungsraum. Der Narkosearzt und die OP-Schwester stellten sich kurz vor. Ich sah auf die Uhr vor mir: 7.oo Uhr und das war es für mich. Ich schlief ein. Wie ich später erfuhr, dauerte die OP 7 Stunden.

Mittwoch, den 02. 06. 2010 – 1. Tag nach der OP Irgendwann in der Nacht erwachte ich auf der Intensivstation. Ein Arzt erklärte mir, dass die OP ohne Komplikationen verlief und beschrieb einige Details daraus, aber ich war noch zu benommen, um das alles zu verstehen. Später auf der Normalstation wurde mir dann nochmals alles ausführlich erklärt. Da es bei mir keine Komplikationen gab und es mir entsprechend gut ging, wurde ich so gegen 9.oo Uhr auf die Station zurückgebracht. Aufgrund irgendwelcher Umstände hat man mir ein anderes Zimmer gegeben. Dieses teilte ich zunächst mit einer etwas älteren Dame, die ständig am nörgeln war. Aber da sie mir mitteilte, dass sie am nächsten Tag bereits in das Reha-Haus umziehen sollte, störte mich ihre Nörgelei wenig. Mir ging es verhältnismäßig gut. Schmerzen hatte ich zunächst keine, das lag wohl auch daran, dass ich an einer nur Schmerzmittelpumpe angeschlossen war. Ich hatte zunächst einige Probleme mit dem Abführen. Aus diesem Grunde gab es die nächsten Mahlzeiten nur Brei zu essen. Auf die Dauer ziemlich langweilig. Am Nachmittag hieß es für mich, das erste Mal aufstehen. Mit Hilfe von 2 Therapeutinnen musste ich aufstehen, kurz stehen bleiben und mich dann wieder hinlegen. Meine Knie waren etwas wackelig, ansonsten war es auszuhalten. Am Abend tat mir dann aber doch der Rücken weh und in der Nacht wurde es dann so schlimm, dass ich bei einer Nachtschwester, trotz einer Schmerzpumpe, um ein zusätzliches Schmerzmittel bitten musste. Aber irgendwie trat nicht die erlösende Wirkung ein und so wurde es für mich eine unruhige,
schmerzhafte Nacht.

Donnerstag, den 03.06.2010 – 2. Tag nach der OP Als am Morgen die Rückenschmerzen immer noch nicht besser waren, bekam ich nochmals irgendeinen Medikamentencocktail verabreicht und prompt hatte ich keine Schmerzen mehr. Im Laufe des Vormittags wurden auch die Drainageschläuche gezogen, was übrigens – entgegen meinen Befürchtungen – gar nicht weh tat. Nur die Schmerzpumpe blieb vorsichtshalber. Aber von nun an ging es nur noch Berg auf. Es ging mir an diesem Tag so gut, dass ich bereits ohne jegliche Hilfe und Hilfsmittel aufstehen und eine Runde auf dem Stationsflur gehen konnte. Sehr zum Erstaunen der zwei Therapeutinnen, die mich vorsichtshalber noch begleiteten. Am Nachmittag kam mein Mann mich besuchen und staunte über meine Fortschritte. An diesem Tage verabschiedete sich auch gleich morgens meine nörgelnde ältere Zimmernachbarin. Der Tag konnte somit nur gut werden. Mit meiner neuen Nachbarin Doris verstand ich mich auf Anhieb sehr gut. Wir sind beide gleich jung und haben denselben Humor. Dieser Tag verlief für mich optimal und ohne besondere Vorkommnisse. Ich war sehr zufrieden. Nur mein Abführproblem war immer noch nicht vollständig gelöst, daher gab es immer noch Brei zu essen. Leider halfen auch die ganzen Abführmittel nicht. Die Tabletten, der zusätzliche Einlauf und selbst der Buttermilch-Mix zeigten bisher keinerlei Wirkung.

Freitag , den 04.06.2010 – 3. Tag nach der OP An diesem Morgen klappte es dann endlich auch mit dem Stuhlgang. Endlich war Schluss mit Milchsuppe und Brot ohne Kruste. Heute ging es auch bereits das erste Mal raus an die frische Luft. In Begleitung einer Therapeutin und ohne jegliche Hilfsmittel schaffte ich die übliche Tour durch den Klinikpark. Auch das Treppensteigen ging ohne Probleme. Auch dieser Tag ging ohne besondere Vorkommnisse zu Ende.

Samstag, den 05.06.2010 – 4. Tag nach der OP Die morgendliche Routine nahm ihren Lauf:. Fiebermessen, Betten machen, Visite abwarten und dann ganz gemütlich frühstücken. So begann eigentlich jeder Tag hier. Danach stand Entspannung und Erholung auf dem Programm. Da ich zu keinerlei Maßnahmen, wie Schmerztherapie und dergleichen musste, hatte ich den ganzen Tag Zeit zum lesen, telefonieren und mich erholen. Meine Zimmernachbarin dagegen war etwas mehr in Bewegung und musste diverse Maßnahmen durchlaufen. Aber ich hatte den ganzen Tag Ruhe.

Sonntag, den 06. 06. 2010 – 5. Tag nach der OP Heute war für mich schon ein etwas besonderer Tag, denn heute wollte mich meine Familie besuchen. Wieder gab es die üblichen Routinesachen zu erledigen, mit einer kleinen Ausnahme: Ich durfte duschen! Natürlich war die Freude hierüber sehr groß. Ich bekam ein Duschpflaster aufgeklebt und dann ging es los. Es war sehr anstrengend, da ich alles alleine machen wollte. Duschen, abtrocknen, eincremen und Haare föhnen. Also ich war froh, als ich alles geschafft hatte. Am Nachmittag kam dann meine Familie zu Besuch und ich war den ganzen Nachmittag auf den Beinen, ohne Schmerzen zu haben. Nur mein voller Bauch machte mir wieder zu schaffen, denn es klappte erneut nicht so richtig mit dem Stuhlgang und daher wurde mein Darm immer voller.

Montag, den 07. 06. 2010 – 6. Tag nach der OP Leider machte sich mein voller Darm am frühen Morgen sehr stark bemerkbar. Ich dachte ich würde platzen, denn plötzlich ging nichts mehr. Ich bekam starke Schmerzen und wurde morgens um 4.30 Uhr zum Ultraschall gebracht. Röntgen und diversen anderen Untersuchungen wurden durchgeführt.. Aber ich hatte den ganzen Tag sehr starke Schmerzen. Kein Medikament, kein Abführmittel half. Durch die ganzen Untersuchungen tat mir dann auch noch der Rücken sehr weh. Es war für mich der schlimmste Tag meines Krankenhausaufenthaltes. Am Abend bekam ich dann noch einmal Buttermilch mit Rizinusöl und irgendein Teegemisch verabreicht, das schmeckte zwar fürchterlich, aber es zeigte endlich die erlösende Wirkung, Ich musste mich übergeben und von da an ging es mir endlich etwas besser. Der totale Druck war endlich weg und später hatte ich auch endlich Stuhlgang und keine Schmerzen mehr.

Dienstag, den 08.06.2010 – 7. Tag nach der OP Nach so einem turbulenten Tag durfte ich am Morgen duschen. Was für eine Wohltat. Bei der morgendlichen Visite wurde mir mitgeteilt, dass ich voraussichtlich am Freitag nach Hause darf. Na, welch eine große Freude. Heute musste ich lediglich zum röntgen. Der restliche Tag war einfach Erholung pur.

Mittwoch, den 09.06.2010 – 8. Tag nach der OP Heute war rein gar nichts mit morgendliche Routine, denn heute war Chefvisite: Es war sofort zu merken, dass etwas anders war als sonst, denn es ging in den Zimmern nur noch rein und raus. Röntgenbilder wurden auf den Betten verteilt und alles musste korrekt vorbereitet sein, bevor ein Schwarm Ärzte in das Zimmer einfiel. Prof. Halm mit Anhang begutachtete meinen Rücken. Er meinte auf meine bisherige sehr schnelle Genesung könnte ich sehr stolz sein und er wäre es auch auf den OP-Verlauf und deren Ergebnis, denn meinen Rücken habe er optimal hinbekommen. Somit freuten wir uns beide und mit uns wohl der gesamte Ärztestab. Aber mal Spaß bei Seite, es ist ein wirklich sehr gutes Endergebnis, das sich wirklich sehen lassen kann. Den restlichen Tag verbrachte ich damit, mich einfach nur zu freuen.

Donnerstag, den 10.06.2010 – 9. Tag nach der OP Da nunmehr feststand dass ich am Freitag nach Hause darf, waren noch einige Sachen zu erledigen. Krankenhauspapiere einsammeln, Medikamente fürs Wochenende besorgen, zum Vermessen antreten und „Nachher“-Bilder anfertigen lassen. Aber der Stress hielt sich in Grenzen. Abends wurde dann schon mal die Tasche gepackt. Erfreulicherweise durfte meine Nachbarin Doris ebenfalls am Freitag nach Hause. Somit freuten wir uns beide auf diesen Tag.

Freitag, den 11.06.2010 – 10. Tag nach der OP Nach dem Frühstück war es dann soweit, endlich nach Hause. Punkt 10.00 Uhr holte mein Mann mich ab. Eine herzliche Verabschiedung von meiner Nachbarin folgte und dann ging es auch schon los mit meiner Heimfahrt. Schon im Vorfeld hatten wir uns überlegt, wie wir die Fahrt nach Hause über die Bühne bekommen. Wir entschieden uns, ein großes Kissen als Polster für die Rücklehne des Autositzes zu nehmen und siehe da, somit überstand ich den 200 km-Weg nach Hause sehr gut. Zwischendurch legten wir noch eine Pause ein, in der ich mir die Beine vertreten konnte und es ging ohne Zwischenfälle nach Hause. Zuhause wurde ich dann von meiner Familie ganz herzlich empfangen.

Fazit:
So, dass war mein OP-Bericht. Ich habe einen super schönen neuen Rücken und darüber freue ich mich jeden Tag sehr. Obwohl ich anfangs große Angst vor einer OP hatte, bereue ich diesen Schritt überhaupt nicht. Es geht mir, seitdem ich zu Hause bin , von Tag zu Tag noch besser. Ich nehme zwar noch Schmerzmittel, aber ich glaube auch nicht mehr lange. Ich gehe sehr viel spazieren, freue mich über das schöne Wetter, da ja zur Zeit ist und genieße jeden Tag. Zwar habe ich noch einige Probleme mit dem langen Sitzen und dem langen Stehen, aber ich glaube, da muss ich noch etwas Geduld haben, dann wird auch das wieder alles im Lot sein.. Alles auf einmal geht eben nicht.

So, zum Schluss möchte ich mich noch Bedanken. Und zwar bei den Verantwortlichen und fleißigen Schreibern dieses Forums, denn ohne sie hätte ich mich vielleicht nicht so schnell für eine OP entschieden. Die Tipps und Einblicke, die ich hier bekam, trugen maßgeblich dazu bei, einer OP zuzustimmen.
Die Klinik und das Personal, insbesondere das Team der Station 40, in Neustadt sind wirklich super. Die Verpflegung und die Rundumbetreuung waren optimal. Ich kann mich dafür nur bedanken. Prof. Halm und sein Team haben wirklich sehr gute Arbeit geleistet. Meine OP ist sehr gut verlaufen, das Endergebnis kann sich sehen lassen. Auch dafür herzlichen Dank.

Liebe Grüße und viel Glück an Alle, die eine OP noch vor sich haben. Bis bald

Gabi


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Juli 2010 19:38     Betreff des Beitrags: Re: Geschafft !!! Gabis OP- Bericht
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Therapie: OP Aug. 2011 / Neustadt, Korrekturspondylodese TH4-L4, Restkrümmung th 31° / lu 20°; seitdem: KG, MT, Tapes, Schmerzmedis; Feb.2014 SD+Nervenverödung
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Hallo Gabi!
Wow, toller Bericht! Und ich komm aus dem Staunen gar nicht mehr raus! Du bist ja eine von der ganz schnellen Truppe;-) Dein Verlauf ist ja echt phänomenal.
Dein Bericht macht echt Mut! Darf man fragen wie alt du bist?
Ich wünsche dir weiterhin eine super Genesung!
Liebe Grüße, Ani

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Liebe Grüße, Ani

Vor Tagen war meine OP in Neustadt!





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 Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Juli 2010 17:36     Betreff des Beitrags: Re: Geschafft !!! Gabis OP- Bericht
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Therapie: OP August 2011
Kyphose 39°
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Hallo Gabi!

Ich kann mich Ani nur anschießen- super Bericht!
Bei dir scheint ja die OP bilderbuchmäßig verlaufen zu sein(bis auf deine Darmsache) und das freut mich sehr!

Ich wünsche dir auch für die nächste Zeit alles gute :besserung: und, dass alles weiterhin so toll verläuft!
Könnte mir vorstellen, dass einige, die auf der Kippe zwischen "OP-ja oder nein" stehen durch deinen Bericht neuen Mut fassen.
Du hast einen sehr schönen Einblick in eine OP gebene- Danke!

_________________
Liebe Grüße von U-bit


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Juli 2010 13:28     Betreff des Beitrags: Re: Geschafft !!! Gabis OP- Bericht
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Hallo,

ersteinmal vielen Dank für eure Genesungswünsche. Ich bin 46 Jahre alt und hatte ganz große Angst vor der OP. Es hat auch sehr lange gedauert
bis ich mich für eine OP entschieden habe. Jetzt kann ich aber sagen, dass es die richtige Entscheidung war.

Viele Grüße

Gabi


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Juli 2010 14:54     Betreff des Beitrags: Re: Geschafft !!! Gabis OP- Bericht
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Diagnose: Skoliose, thorakolumbal, BWS 29°, LWS 53°, Flachrücken
Z.n. Morbus Scheuermann
Therapie: Schroth, Korsett
OP Mai 2008: ventrale Derotationsspondylodese Th11-L3 nach HaZi, Restkrümmung ca. 14°th und 10° lu
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Hallo Gabi,
vielen Dank für deinen OP-Bericht! :danke1:

Viele Grüße
Elena

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Life is what happens while you're making other plans.



Tage seit meiner Skoliose-OP in Neustadt


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Juli 2010 18:49     Betreff des Beitrags: Re: Geschafft !!! Gabis OP- Bericht
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Diagnose: Idiopatische progred. Skoliose
Massive re-konv. Skoliose 70°
dtl. li-konv. Skoliose 45°
Therapie: 1969: 2 x OP (Versteifung der BWS m. Knochenspan,
18 Mon. Rissergips, KG
29.03.10 OP in Neustadt -
dorsal transpedikulär primärstabil instrumentierte Korrektur-spondylodese Th4 - S1 m. Expedium-Implantat
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Baden Württemberg
Hallo Gabi,

vielen Dank für Deinen ausführlichen OP-Bericht - gut geschrieben :schreibmaschine:
Du warst aber fix, hat bei mir länger gedauert. Da muss ich mich ja fast :versteck:

Die Verdauungsprobleme kann ich Dir gut nachfühlen. Mich haben sie auch ganz schlimm
geplagt.

Ich wünsche Dir noch viel Freude mit Deinem Rücken und kann Dir aus eigenen Erfahrungen sagen,
dass es mit dem Sitzen und Stehen auch noch besser wird.

Lieben Gruß
Doris

_________________
Vor Tage war meine OP

Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird.
Aber, es muss anders werden, wenn es besser werden soll
Georg Christoph Lichtenberg



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 Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Juli 2010 19:58     Betreff des Beitrags: Re: Geschafft !!! Gabis OP- Bericht
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Diagnose: Idiopathische Skoliose
BWS ca. 68°, LWS ca. 58°
Therapie: OP in Münster nach MPDS, 1998
2.OP in Münster, RBR, 2002
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Hessen
Hallo Gabi,

schöner Bericht,Danke!
Ciao Toni :sopf:


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Juli 2010 16:04     Betreff des Beitrags: Re: Geschafft !!! Gabis OP- Bericht
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Therapie: KG, Schroth, am 02.03.2010 OP in Neustadt i. H.
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Bundesland: Baden Württemberg
Hallo Gabi,

Danke für Deinen Bericht. Hast Du echt super gemacht. Ich habe sehr viel Ähnlichkeiten mit meiner OP festgestellt. Mein Klinikaufenthalt dauerte nur 2 Tage länger und mit der Verdauung ging es mir ebenso wie Dir. Erst als mir die Schwester auch die feine Buttermilch mit Rizinusöl brachte war Erfolg da. Es freut mich, dass es Dir auch so gut geht.

Inzwischen geht es mir sehr gut. Schmerzmittel nehme ich schon lange nicht mehr. Am liebsten würde ich wieder arbeiten gehen. Aber seit November bin ich in Altersteilzeit und darf nicht mehr, dies hat auch sicher zu meiner Genesung beigetragen. Aber da es mir nun so gut geht, würde ich am liebsten wieder für ein bis zwei Tage arbeiten gehen. Mal sehen, vielleicht finde ich etwas auf 400 € Basis.

Ich wünsche Dir weiterhin :besserung2: und dass es Dir auch bald so gut geht wie mir.

Liebe Grüße

Brigitte

_________________
[Meine Skoliose-Bilder] [Mein OP-Bericht]
Vor Tagen war meine OP


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Juli 2010 16:40     Betreff des Beitrags: Re: Geschafft !!! Gabis OP- Bericht
Fleissiger Tipper
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Diagnose: linkskonvexe lumbalskoliose mit
thorakolumbalelen Gegenschwung
Typ Lenke IIIA
Therapie: Dorsal transpedikulär instrumentierte Korrekturspondese TH9-L5 / ventrale Fusion Stand alone mittels Synfix L5-S1
Fusionsstrecke jetzt TH9-S1
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Bundesland: bayern
Hallo Gabi,
vielen lieben Dank für Deinen tollen und ausführlichen OP-Bericht. Es freut mich sehr, dass es Dir nach so kurzer Zeit so gut geht! . Das mit den Verdauungsproblemen hatte ich auch,aber Dank
"Spezieller Mittel" bekommt man es doch in Griff!
Lass Dich von Deinen Lieben recht Verwöhnen! Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute :besserung2: und vor allem keine (oder nur ganz wenige) Schmerzen. Mach weiter so! :jaaa:
Liebe Grüße
Janet


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Juli 2010 23:01     Betreff des Beitrags: Re: Geschafft !!! Gabis OP- Bericht
Mega-Tipper
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Diagnose: Skoliose von 100° Krümmung vor der OP und 23° nach der OP, inkomplette Querschnittslähmung in Höhe Th10/11
Therapie: Korsett; Krankengymnastik; Reha; erfolgreiche OP in Neustadt im August 2010 versteifter Bereich: TH9-L3 (ventraler Eingriff)
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Hallo Gabi,

Danke für den tollen OP-Bericht .
Dir ging es ja wirklich sehr schnell nach der OP wieder gut. Es ist immer wieder schön solche Bericht zu lesen, vorallem wenn man selber auch bald operiert wird. Ich bin in 1 Woche fällig.
Ich wünsche dir :besserung2:

Liebe Grüße Janine

_________________
Vor Tagen war meine OP :herbst:
---> [Meine Skoliose-Bilder] <---


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Juli 2010 20:20     Betreff des Beitrags: Re: Geschafft !!! Gabis OP- Bericht
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Hallo Janine,

ich wünsche Dir viel Glück für deine OP. Hab keine Angst, du wirst es genauso gut schaffen.
In Neustadt bist du in den besten Händen.

Liebe Grüße

Gabi


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 10. August 2010 22:14     Betreff des Beitrags: Re: Geschafft !!! Gabis OP- Bericht
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Diagnose: rechtskonvexe Skoliose , BWS 68°; OP-Termin 08.03.2011 in Neustadt
Therapie: KG - Voita, Schroth-Bad Sobernheim, Korsett; OP am 08.03.2011 in Neustadt
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Hallo Gabi,

auch von mir ein herzliches "Dankeschön" für Deinen schönen, ausführlichen Bericht. Es macht mir ganz viel Mut, da ich selbst noch vor der OP-Entscheidung stehe. Eine Frage hätte ich da aber noch...
Hat mal ein Arzt gesagt, warum man nach der OP solche Verdauungsstörungen hat ? Ich habe ja so schön öfter Probleme, aber was wird erst nach einer OP bei mir ?

Liebe Grüße und weiterhin gute Besserung...

Ceremony

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 10. August 2010 22:43     Betreff des Beitrags: Re: Geschafft !!! Gabis OP- Bericht
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Diagnose: vor OP: thoralumbale juvenile /adoleszente Skoliose, ca. 55°
Therapie: 1997 Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade, sehr gutes OP-Ergebnis
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Hallo Ceremony,

ich bin zwar nicht Gabi, schreibe aber trotzdem mal was zum Thema "Verdauungsstörungen":
Diese scheinen mehrere Ursachen zu besitzen:
- Medikamentennebenwirkungen von Schmerzmitteln, Eisentabletten o.ä. (letztere können z.B. Verstopfungen und wässrigen Durchfall im Wechsel verursachen)
- der zuvor meist (immer?) durchgeführte Einlauf und die Tatsache, dass es anfangs nach der OP nur Dinge zu essen gibt, bei denen kaum was zu verdauen ist (das ist zwar sinnvoll, macht den Darm aber auch träge)
- natürlich der Bewegungsmangel (anders herum: bei Darmträgheit wird oft empfohlen, sich richtig viel zu bewegen... da dürfte klar sein, wie das
Verdauungssystem reagiert, wenn man ein paar Tage nur liegt und dann erst minimal wieder was macht)

Viele Grüße,
Raven

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Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.



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