Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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Bild Kontaktdaten Schön Klinik Neustadt:

Schön Klinik Neustadt
Klinik für Wirbelsäulenchirurgie mit Skoliosezentrum
Am Kiebitzberg 10
23730 Neustadt

Sekretariat Prof. Dr. med. Henry Halm:
Bettina Schmedemann
Tel.: 0 45 61 / 54 - 45 76 00
Fax: 0 45 61 / 54 - 33 76 00
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 Ungelesener BeitragVerfasst: 7. Juli 2010 19:50     Betreff des Beitrags: Dori's OP-Bericht ist endlich fertig
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Diagnose: Idiopatische progred. Skoliose
Massive re-konv. Skoliose 70°
dtl. li-konv. Skoliose 45°
Therapie: 1969: 2 x OP (Versteifung der BWS m. Knochenspan,
18 Mon. Rissergips, KG
29.03.10 OP in Neustadt -
dorsal transpedikulär primärstabil instrumentierte Korrektur-spondylodese Th4 - S1 m. Expedium-Implantat
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Baden Württemberg
Hallo zusammen,

vor 100 Tagen, am 29.3.10, war meine OP und stellt Euch vor, mein OP-Bericht ist endlich fertig. :pc:


Am 16.12.09 beim Kombi-Termin in Leonberg mit Prof. Halm fiel die endgültige Entscheidung für eine OP. Auch Prof. Halm sprach sich für eine baldige OP aus, da mit weiterer Progredienz zu rechnen ist und er mit der derzeitigen Beweglichkeit meiner Wirbelsäule eine gute Chance für eine erfolgreiche Korrektur sah.
Am 04.01.10 war es dann soweit, der Brief von Neustadt war im Briefkasten. Ich war ziemlich aufgeregt, als ich den Brief in Händen hielt. 29.03.10 stand da, da sollte die OP sein. Ich hab gleich Mammillaria nach ihrem OP-Termin gefragt. Aber schade, sie war erst am 19.04.10 dran. Dabei wollten wir doch das so gerne gemeinsam durchstehen.
Jetzt hieß es Vorbereitungen treffen. Als erstes habe ich für die 3 Wochen vor meiner OP bei meinem Arbeitgeber Urlaub eingereicht.
Am 16.02.10 saß ich dann total enttäuschend und heulend im Sprechzimmer der Blutbank. Die Oberärztin hatte mir gerade eröffnet, dass ich aus verschiedenen Gründen kein Eigenblut spenden könne. Die Tatsache hat mich lange beschäftigt, aber ich konnte ja nichts ändern.

Die Zeit verging rasend schnell. Am 23.03.10 ging es mit vollen Koffern und viel Polstermaterial für die Heimreise Richtung Hamburg. Wir, mein Mann und ich, wollten noch 3 Tage Hamburg genießen. Das schönste war, dass ich Tough-Softy bei diesem Aufenthalt kennen lernen durfte. Wir haben uns auf Anhieb verstanden und u.a. gemeinsam im St.-Georg-Krankenhaus unsere Foris Sebeli und Holly-Dolly1 besucht. Eigentlich habe ich mich auch auf Jana gefreut, aber da ihr OP vorverlegt wurde, war sie gerade im OP.
Aber es half nichts, den am 25.03.10 mussten wir uns Richtung Neustadt aufmachen. Nach einer Nacht in der angemieteten Ferienwohnung in Pelzerhaken betraten wir am 26.03.10 um 8.45 Uhr das Klinikum Neustadt.
Die Anmeldung war schnell erledigt und auf ging es zur Station 40. Hier ging es eigentlich Schlag auf Schlag.
Schw. Tanja erledigte die Aufnahme, Blutentnahme, EKG. Erfreulicher Weise lag mein HB bei 13,7.
Nachdem ich auf dem Fragebogen viele Kreuze gesetzt hatte, folgte das ausführliche Anästhesie-Gespräch mit Frau Dr. Sprotte.
Irgend wann dazwischen war ich noch beim Röntgen (ganze WS von vorne und seitlich/Traktionsaufnahme und Bending).
Das ausführliche Aufklärungsgespräch hatte ich mit Dr. Ivanits, ich konnte einige meiner Fragen los werden.
Endlich war es soweit, ich konnte mein Zimmer beziehen. Ich hatte Glück, vom Bett aus konnte ich auf die Ostsee sehen.
Um 16.00 Uhr war dann das Gespräch mit Dr.Thomsen. Er erläuterte mir genau, was am Montag mit mir passieren sollte. Prof. Halm kam nach kurzer Zeit dazu und entschied, dass zuerst dorsal und ventral (am Bauch) operiert werden sollte. Er nahm mich in den Arm und sagte zu mir "das wird schon". Ich fühlte mich einfach gut aufgehoben.
Am Sonntag wurde noch Kreuzblut genommen und eine Untersuchung durch den Narkosearzt war noch notwendig.
Die Besuche von Karenjappy, die mit Anton zum Kontrolltermin in Neustadt war, haben mich sehr gefreut.

Montag, 29.03.10 – heute war der große Tag :OP:

Um 6.00 Uhr wurde ich durch die Schwester geweckt, damit ich noch Duschen konnte. Top „gestylt“ mit Flügelhemd, Thrombosestrümpfen und dem „heißen“ Netzschlüpfer nahm ich meine LMAA-Tablette und legte mich in Bett. Um 6.45 Uhr sollte es los gehen. Ehrlich, ich hab nicht mal mehr den Türrahmen von meiner Zimmertür gesehen. Ich war schon weg – was sagt man den dazu.

Gegen 16.00 Uhr war ich dann auf der Intensivstation. Mein Mann konnte um 16.30 Uhr erstmals zu mir. Ich war noch ziemlich benommen. Mir war schlecht und ich musste mich immer wieder übergeben. Da ich nicht mehr auf dem Rücken liegen konnte, hab ich die Schwester gefragt, ob ich mich zur Seite drehen darf. Sie meinte, wenn ich es könne und gab mir die entsprechenden Anweisung, wie ist es machen soll. Nach rechts ging es und es war eine große Erleichterung. Mein Mann konnte ca. 30 Min. bleiben. Ich hab aber die meiste Zeit geschlafen.
Die Nacht war sehr unruhig, da neben mir ein gewisser Michael lag und der sollte sich nicht bewegen. Die Schwester musste ihn immer wieder beruhigen.

Dienstag, 30.03.10

Gegen 11.00 Uhr wurde ich wieder auf die Station 40 gebracht. Den Tag hab ich weitgehend verschlafen und in der Nacht hat mich meine Bettnachbarin wach gehalten. Sie war die halbe Nacht unterwegs oder hat fürchterlich geschnarcht.

Mittwoch, 31.03.10

Gleich um 7.15 Uhr war große Chefarztvisite. Prof. Halm und Herr Thomsen sind sehr zufrieden mit dem OP-Ergebnis. Ach ja, das beste hätte ich fast vergessen. Prof. Halm bestätigte mir, dass keine ventral OP notwendig war. Die dorsalen OP gewährleistet einen optimalen Halt.
Ich muss fürchterlich dicken Augen gehabt haben, da Schw. Diana so mitfühlend war, dass sie mich in ein anderes Zimmer verlegt hat, damit ich mich von der durchwachten Nacht erholen konnte.
Am späten Nachmittag habe ich festgestellt, dass der Schlauch vom Schmerzkatheder ein kleines Loch hatte, aus dem das Schmerzmittel beim Pumpen raus spritzte. Der Arzt entfernt daher um 19.15 Uhr wegen hoher Infektionsgefahr den Katheder. Außerdem spritzte er mir Nitroglycerin wegen meinem hohen Blutdruck. Ich hatte grausige Probleme mit meiner Verdauung.

Donnerstag, 01.04.10

Mit der Physiotherapeutin musste ich das erste Mal aufsitzen und aufstehen. War ein komisches Gefühl und mir wurde auch gleich schwarz vor Augen.
Nach dem Waschen wurde der Blasenkatheder gezogen und Zäpfchen sollten meinen Darm wieder in Schwung bringen. Mit Erfolg und danach ging’s gleich zum Röntgen. Die Aufnahmen waren für mich sehr anstrengend und so wurde mir wieder übel und ich musste mich übergeben.

Freitag, 02.04.10

Heute war kein guter Tag. Im Bad konnte mich die Schwester gerade noch auffangen, sonst wäre ich aus den Latschen gekippt. Im Bett hatte ich dann Kreislaufprobleme mit Schweißausbrüchen und ist musste mich wieder übergeben. Den ganzen Tag hatte ich Kopfschmerzen und die Blähungen machten mir mehr Probleme als mein Rücken.
Nachmittags war ich mit dem Gehwegen zur Toilette. Wieder wurde ich schwach und zittrig und ich musste mich übergeben. Mein Blutdruck lag bei 180 und ich hatte leicht erhöhte Temperatur. Ich hatte den ganzen Tag keinen Appetit.
Trotzdem freute ich mich riesig über den Besuch von Tough-Softy.

Samstag, 03.04.10

Heute geht es mir viel besser, daher hab ich mich alleine gewaschen.
Die Schwester :nurse4:brachte mir etwas für meine Verdauung. Das wollte allerdings nicht den vorgesehenen Weg aus meinem Körper nehmen. Sondern wollte sofort wieder auf dem gleichen Weg zurück. Es ging alles so schnell, so dass ich mich hilflos, wie ein Maikäfer auf dem Rücken, im Bett liegend erbrach. Arme Schw. Moni, die musste alles sauber machen.
Eine Ärztin überbracht mir am Nachmittag die "frohe" Botschaft, dass mein Hb-Wert mit 8.6 total im Keller sei. Auf eine Transfusion wollte sie allerdings verzichten. Ich bekam Eisentabletten. Bei der Visite um 18 Uhr wurde der Drainageschlauch gezogen. Mit der Wunde war der Arzt zufrieden. Ich bin übrigens geklammert - hab also einen schönen Reißverschluss am Rücken.
Um 22.15 Uhr bin ich aufgewacht und hatte unangenehmes Sodbrennen und heftige Schmerzen unter dem linken Schulterblatt. Die Nachtschwester brachte mir ein Mittelchen und auch das kam sofort wieder raus. Gleichzeitig war mir aber wohler.

Sonntag, 04.04.10 - Ostersonntag und unser Hochzeittag
Auf dem Frühstückstablett saß ein Schokoladen-Osterhase und ich bekam mein 1. Frühstücksei nach der OP - lecker. Hab alleine geduscht :duschen: und endlich Haare gewaschen. Mein Mann machte die ersten Nachherbilder, die eine deutliche Aufrichtung meines Oberkörpers bestätigten. Leider war das alles recht anstrengend und so machte nach dem Fototermin mein Kreislauf schlapp. Mit Bettruhe ging es aber bald wieder. Die Schwester ist der Meinung, dass Diclofernac Schuld an meinen Spuckattacken sein könnte, daher ließen wir die ab sofort weg. Ab dem Nachmittag gehe ich und mein Gehwegen alleine zur Toilette - bin
stolz auf mich.

Montag, 05.04.10

Juhu es wirkt - ich bin die lästige Spuckerei los. Mir geht's eigentlich ganz gut.
Heute hab ich Darkbiggi kennen gelernt. Sie hat mich besucht, denn sie hat morgen ihren Untersuchungstermin in der Klinik.

Dienstag, 06.04.10

Um 5.30 Uhr bin ich heftigen Rücken- und Kopfschmerzen aufgewacht. Die Nachtschwester brachte mir einen Teil meiner Tagesration. Aber erst nach dem Frühstück und den restlichen Medis wurde es etwas besser. Der Gipsabdruck wurde verschoben, da die Genehmigung der Kasse noch nicht da ist. Nach dem Duschen ging ich eine Runde auf Station mit der Physiotherapeutin. Auch mit Darkbiggi und meinem Mann war ich an diesem Tag nochmals unterwegs.

Mittwoch, 07.04.10

Heute ging’s mir ganz gut und so konnte der Gipsabdruck für das Korsett gemacht werden. Die Zusage der Kasse für die Kostenübernahme war auch endlich da.


Donnerstag, 08.04.10

keine besonderen Vorkommnisse


Freitag, 09.04.10

Um 5.30 Uhr bin ich wieder mit heftigen Schmerzen aufgewacht. Die Nachtschwester hat mir gleich meine morgendliche Tablettenration gebracht. Herr Thomsen war bei der Visite sehr zufrieden mit meiner Haltung und sagt, ich muss mit dem Absetzen der Schmerzmittel Geduld haben.
Nach dem Frühstück kam der Orthopädiemechaniker zur 1. Anprobe des Korsetts. Um 16.20 Uhr war es soweit, ich hatte mein fertiges Korsett :korsi: und konnte jetzt ohne Gehwagen meine Runden drehen.

Samstag, 10.04.10

Heute hab ich wieder mal die Schmerzen ausgehalten bis ich meine Medis bekommen habe (selber Schuld). Das Laufen mit dem Korsett ist ziemlich anstrengend und sehr warm.


Sonntag, 11.04.10

Die Schmerzen halten sich in Grenzen und so hatte ich eine gute Nacht.
Der Tag hatte so gut angefangen, aber dann bekam ich Schmerzen in der rechten Schulter und die Pobacke wurde ganz taub. Das Korsett plagt mich heute auch ganz fürchterlich. War einfach ein blöder Tag.

Montag, 12.04.10

Die Nacht war gut. Bei der Visite eröffnete mir der Arzt, dass mein HB-Wert total im Keller sei. Naja 8,5 ist ja auch nicht gerade viel. So ergab ich mich meinem Schicksal und ich bekam 2 Blutkonserven.
Über die Nachricht vom Papa der Kleinen Fee, dass die OP gut verlaufen ist, habe ich mich sehr gefreut.

Dienstag, 13.04.10

Fühle mich heute etwas müde und zerschlagen. Da mein HB-Wert aber jetzt bei 11 lag, hab ich trotzdem um 16.00 Uhr die Klinik verlassen. Ich konnte mich ja noch in unserer angemieteten Ferienwohnung erholen. Allerdings musste ich vorher noch die Zähne zusammen beißen, da wir erst noch bei einem Arzt Rezepte für meine Medis besorgen mussten und dann die Smarties in der Apotheke. Total erledigt bin ich ins Bett "gefallen".


Freitag, 16.04.10 - mein Geburtstag :kerzenpust:

Bei strahlendem Sonnenschein konnte ich dieses Jahr meinen Geburtstag in Neustadt feiern. Nachmittags waren wir mit Mammilaria und ihrem Mann gemütlich Kaffe trinken.


Samstag, 17.04.10 - Heimreise :auto:

Um 10 Uhr war das Auto gepackt und ich irgendwie auf dem Beifahrersitz gebettet. Wir hatten 720 km vor uns. Ich hatte ziemlichen Bammel. :angst9: Bei unserer 2. Pause musste ich unbedingt mal das Korsett los werden. Mein Mann hat mich einfach mal für 40 Min. auf eine Rastplatzbank gebettet.
Um 18.30 Uhr - mit insgesamt 3 Pausen - hatten wir es geschafft.


Was gibt es noch zu sagen:

Ich habe die OP bis heute nicht bereut. Das Ergebnis der OP kann sich ja auch sehen lassen. Es liegt aber bestimmt auch daran, dass ich mich im Klinikum Neustadt/Holstein gut aufgehoben und sehr wohl gefühlt habe. Die Ärzte und das Pflegepersonal sind sehr qualifiziert und super nett und hilfsbereit.

Ich möchte mich auf diesem Weg auch bei all denen bedanken, die mich besucht haben. Das waren Tough-Softy, Karenjappy, Darkbiggi und Mammilaria.
Dass es im :tel2: "Kommunikationszentrum",wie Tough-Softy es nannte, rund ging, hab ich auch den vielen Foris zu verdanken, die mich am Telefon auf andere Gedanken gebracht haben. Vielen Dank Euch Allen.
Etwas besonderes war es für mich, dass ich so viele Foris auf der Reise nach Neustadt, sei es im Krankenhaus in Hamburg oder im Klinikum Neustadt, kennen lernen durfte.


Und nochmal einen Dank an Stoni, denn ohne das :sopf2: wäre ich sicher nicht so vorbereitet und daher vielleicht auch "locker" in die OP gegangen.


So Leute, das war's. Ich hoffe, dass wenigstens einige von Euch bis hier, dem Schluss, durchgehalten haben.

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Vor Tage war meine OP

Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird.
Aber, es muss anders werden, wenn es besser werden soll
Georg Christoph Lichtenberg



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 Ungelesener BeitragVerfasst: 7. Juli 2010 20:11     Betreff des Beitrags: Re: Dori's OP-Bericht ist endlich fertig
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Hallo Dori,

das ist ja mal ein ausführlicher Bericht .
Schön, dass du so oft Besuch und Leute am Telefon hattest!

Das mit der Übelkeit war ja blöd... aber gut, dass es nach dem Absetzen von Diclofernac sich damit erledigt hatte.

Zitat:
Ich bin übrigens geklammert - hab also einen schönen Reißverschluss am Rücken.

Ich hatte auch Wundklammern. Die Narbe sah erstmal komisch aus mit den kleinen Pünktchen daneben und wirkte echt nach "Reißverschluss", aber keine Sorge - die verschwinden wieder. Kann mich über meine Narbe auch nicht beschweren :zwinker:
Zitat:
Bei unserer 2. Pause musste ich unbedingt mal das Korsett los werden. Mein Mann hat mich einfach mal für 40 Min. auf eine Rastplatzbank gebettet.

Gut, dass du mal rausschlüpfen konntest .

Viele Grüße und gute Restbesserung,
Raven

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Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.



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 Ungelesener BeitragVerfasst: 7. Juli 2010 20:28     Betreff des Beitrags: Re: Dori's OP-Bericht ist endlich fertig
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BWK 12 bis L 3 von 51° nach Cobb
Therapie: KG, OP im Aug. 2010 Neustadt
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Schleswig-Holstein
Hey Dori .

Ich finde es einfach supi das du ein Bericht gemacht hast!

Vielen dank hilft leuten wie mir,
die noch vor der OP sind sehr viel weiter .

Aber kennst du wohl auch aus eigenen Erfahrungen .

Ich hoff das alles immer noch in Ordnung ist !


Liebe Grüße Ciindey

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 7. Juli 2010 21:44     Betreff des Beitrags: Re: Dori's OP-Bericht ist endlich fertig
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Diagnose: Rechts-konvexe Thorakalskoliose (Typ King 3) 48 Grad BWS
21 Grad LWS
Therapie: Korsett, Krankengymnastik, Tabletten, Spritzen, Tabletten....
OP 23 März 2010 in Mülheim an der Ruhr Versteifung TH 2 -L 1.
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Bundesland: NRW
Hallo Dori,

ich denke, das wir mit unseren Berichten, den Foris, die noch die OP vor sich haben, ein wenig von der Angst nehmen können. Klar sind die ersten Tage nicht grad rosig, aber dann wird es von Tag zu Tag immer besser. Das konnte man ja uch in deinem Bericht lesen.

Liebe Grüße
Tanja

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Juli 2010 06:26     Betreff des Beitrags: Re: Dori's OP-Bericht ist endlich fertig
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Diagnose: Linkskonv. Lumbalskoliose, Spondyathrose, fortgeschrittene Osteochondosis in der
gesamten WS, BSV
Therapie: Kors., Schmerzth, Vereisung, OP Sep.08, Th9 - S1/Ilium, ALIF L5/S1, OP Mä. 10 Stabbruch, Schraubenern., OP 10 Stenose, OP 11 Schraubenentf.Ilium
Geschlecht: weiblich
Bundesland: NRW
Hallo Doris


Schön,das du deinen Bericht endlich fertig bekommen hast und so habe ich gerne bis zum Schluß gelesen. :danke3:



Liebe Grüße Andrea

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Juli 2010 09:06     Betreff des Beitrags: Re: Dori's OP-Bericht ist endlich fertig
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Diagnose: Skoliose
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Hallo Doris,

vielen Dank für Deinen ausführlichen OP-Bericht. :schreibmaschine: Übrigens ist er keinesfalls zu lang - vor allem diejenigen, die eine OP noch vor sich haben, sind froh über die verschiedenen Informationen. Auch ich habe Dich beim Lesen gerade in Gedanken mitbegleitet. Toll, wie Du alles gemeistert hast, und dass Du mit dem OP-Ergebnis zufrieden bist. Da hat sich doch alles gelohnt! :freu01:

Grüßle, Christina


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Juli 2010 13:41     Betreff des Beitrags: Re: Dori's OP-Bericht ist endlich fertig
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Diagnose: Z.n. Harrington-Instrumentation (1976), Skoliose
Therapie: OP Nov. 2009 in HH
OP März 2010 in HH
OP Nov.2013 Kiel
Geschlecht: weiblich
Bundesland: BW
Liebe Doris,
einen super Bericht hast du geschrieben! :Danke:
Man kann sich richtig hineindenken in Alles und hat die "Bilder" vor sich!
Sicher ist auch dein Bericht eine große Hilfe für alle, die ihre OP noch vor sich haben, denn der Ablauf ist ja in den meisten Krankenhäusern ähnlich.
Alles Gute auch weiterhin für dich!

Liebe Grüße
Kerstin

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Juli 2010 14:58     Betreff des Beitrags: Re: Dori's OP-Bericht ist endlich fertig
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Diagnose: Kyphoskoliose
Therapie: Physio
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Hallo Doris,

ich habe auch dein Bericht zu Ende gelesen und habe mich überhaupt nicht gelangweilt. Danke!
Und deine OP-Ergebnisse habe ich schon persönlich gesehen. Weiter so!

Lieben Gruß :blumen:
Pinkeis

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Bärbel Mohr: " Nach dem Gesetz der Resonanz kannst du im Außen nur die Menschen und Situationen anziehen, die einen Spiegel deines Inneren darstellen. Siehst du die Schönheit im anderen, dann hast du gerade die Schönheit deines eigenen Wesens entdeckt. Machen die anderen dich fertig, dann machst eigentlich du selbst dich fertig."


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Juli 2010 16:03     Betreff des Beitrags: Re: Dori's OP-Bericht ist endlich fertig
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Diagnose: Skoliose, thorakolumbal, BWS 29°, LWS 53°, Flachrücken
Z.n. Morbus Scheuermann
Therapie: Schroth, Korsett
OP Mai 2008: ventrale Derotationsspondylodese Th11-L3 nach HaZi, Restkrümmung ca. 14°th und 10° lu
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Hessen
Hallo Doris,
vielen Dank für deinen Bericht! :danke3:
Ich hoff es es geht dir gut!

Liebe Grüße
Elena

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Tage seit meiner Skoliose-OP in Neustadt


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Juli 2010 19:53     Betreff des Beitrags: Re: Dori's OP-Bericht ist endlich fertig
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Diagnose: Idiopathische Skoliose
BWS ca. 68°, LWS ca. 58°
Therapie: OP in Münster nach MPDS, 1998
2.OP in Münster, RBR, 2002
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Hessen
Hallo Dori,

toller Bericht und gar nicht lang,habe ich sehr gerne gelesen.
Ciao Toni


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Juli 2010 20:19     Betreff des Beitrags: Re: Dori's OP-Bericht ist endlich fertig
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Diagnose: Skoliose LWS 55°, BWS 46°
Osteochondrose, Spondylarthrose,
Spinalkanalstenose,
Retrolistesis L2/3
Therapie: KG, MTT, Reversa-Mieder, TENS
Kryoläsion, BS-OP 2005
OP Neustadt 19.4.10
Ventr. Release TH12-L4. intercorp. Fusion mit Cages
Dors. Spondylodese TH6-S1/Ilium mit Expedium, TLIF L4/5 li.,
Dekompression L4/5 bds.
Naht eines Durallecks L4/5
Restkrümmung
10° LWS/15° BWS
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Liebe Doris,

vielen Dank :danke3: für deinen informativen Bericht, mir kamen sehr viele Erinnerungen beim Lesen hoch... :umfall: :ko: :spritze:
Trotzdem habe ich ihn gerne gelesen :top:

Viele Grüße
Monika

_________________
Vor Tagen war meine OP



"Ein Optimist ist jemand, der die Wolken nicht sieht, weil er auf ihnen spazieren geht" Bild


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Juli 2010 22:34     Betreff des Beitrags: Re: Dori's OP-Bericht ist endlich fertig
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Diagnose: Skoliose von 100° Krümmung vor der OP und 23° nach der OP, inkomplette Querschnittslähmung in Höhe Th10/11
Therapie: Korsett; Krankengymnastik; Reha; erfolgreiche OP in Neustadt im August 2010 versteifter Bereich: TH9-L3 (ventraler Eingriff)
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Hallo Doris,

auch von mir :danke1: für den tollen Bericht
da ich demnächst ja auch meine OP in Neustadt habe war das sehr interessant zu lesen .
Der Bericht war keinesfalls zu lang, ich hätte auch noch mehr lesen können .

Ich wünsche dir noch weiterhin :besserung2:

Liebe Grüße Janine

_________________
Vor Tagen war meine OP :herbst:
---> [Meine Skoliose-Bilder] <---


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Juli 2010 23:00     Betreff des Beitrags: Re: Dori's OP-Bericht ist endlich fertig
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Diagnose: Idiopatische, rechtskonvexe: thorakale 87° und lumbale Krümmung 54° (vor 40 J. ca 30°/ heute 64°)
KG, Gippsbett, 1971 OP Heidelberg:
Therapie: Versteifung m. Knochenspänen, 13 Mon. Rissergips. 2010: OP Alternative suchend; seit 2011: zufrieden mit neuer Schmerzt: Tilidin+Manuelle TP
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Hamburg
Super Doris!
Lieben Dank für Deine Offenheit, Deine Geduld uns alles aufzuschreiben und für die Hoffnung :herz: darauf, dass alles gut wird.
Liebe Grüße,
:banana:

_________________
Tough-Softy

Die Verantwortung für sich selbst ist die Wurzel jeder Verantwortung. (Quelle Menzius)


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Juli 2010 08:33     Betreff des Beitrags: Re: Dori's OP-Bericht ist endlich fertig
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Registriert: 01.06.2010
Beiträge: 18
Wohnort: Nieder Neuendorf
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Danke erhalten: 0 mal
Diagnose: Skoliose, BWS ca. 75°, LWS ca. 80°
Therapie: Korsett, KG; OP: 06.10.2010 & 11.10.2010
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Brandenburg
Auch von mir ein großes Danke für deine ausführlichen und überhaupt nicht zu langen OP-Bericht. Ich denke, diejenigen, die es schon hinter sich haben, finden sich in deinen Worten wieder und diejenigen, die es noch vor sich haben (mich eingeschlossen) werden aufgeklärt, sowie auch beruhigt! Ganz toll!

Und auch ich freue mich für dich, dass du so zufrieden bist.

Liebe Grüße, Adriana

_________________


Unglück ist auch gut.
Ich habe viel in der Krankheit gelernt,
das ich nirgends in meinem Leben hätte lernen können.

(Johann Wolfgang von Goethe)

1. OP am 06.10.2010 geschafft. 2.OP am 13.10.2010


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Juli 2010 14:37     Betreff des Beitrags: Re: Dori's OP-Bericht ist endlich fertig
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Registriert: 21.01.2010
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Diagnose: linkskonvexe lumbalskoliose mit
thorakolumbalelen Gegenschwung
Typ Lenke IIIA
Therapie: Dorsal transpedikulär instrumentierte Korrekturspondese TH9-L5 / ventrale Fusion Stand alone mittels Synfix L5-S1
Fusionsstrecke jetzt TH9-S1
Geschlecht: weiblich
Bundesland: bayern
Hallo Doris,
ich kann mich den anderen "Vorschreibern" nur anschließen!
Vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht! Er war bestimmt nicht zu lange! Das mit der Übelkeit war ja echt schlimm!
Habe Deine Zwischenberichte während Deines Aufenthaltes immer "aufgesogen"! Meine OP war ja am 05.05. und wollte natürlich ganz viele Info´s!
Wie geht es Dir denn jetzt? Hast Du noch Schmerzen oder mußt Du noch starke Medis nehmen?
Ich hoffe, dass ich mich bald mal Aufraffen kann um meinen Bericht zu schreiben! Ich schäme mich schon ein wenig! :rot: :rot:
Nun wünsche ich Dir weiterhin alles Gute, vor alles wenig Schmerzen!
Ganz Liebe Grüße
Janet :sonne:


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