Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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Schön Klinik Neustadt
Klinik für Wirbelsäulenchirurgie mit Skoliosezentrum
Am Kiebitzberg 10
23730 Neustadt

Sekretariat Prof. Dr. med. Henry Halm:
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Tel.: 0 45 61 / 54 - 45 76 00
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 Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Mai 2010 11:06     Betreff des Beitrags: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Diagnose: Skoliose LWS 55°, BWS 46°
Osteochondrose, Spondylarthrose,
Spinalkanalstenose,
Retrolistesis L2/3
Therapie: KG, MTT, Reversa-Mieder, TENS
Kryoläsion, BS-OP 2005
OP Neustadt 19.4.10
Ventr. Release TH12-L4. intercorp. Fusion mit Cages
Dors. Spondylodese TH6-S1/Ilium mit Expedium, TLIF L4/5 li.,
Dekompression L4/5 bds.
Naht eines Durallecks L4/5
Restkrümmung
10° LWS/15° BWS
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Mein persönlicher OP-Bericht :schreiben:

Um das Ganze etwas zu kürzen, nur eine Zusammenfassung der ersten 4 Tage:
Anreise klappt problemlos, Ferienwohnung ist sehr gut eingerichtet, nette Vermieter. Das Treffen mit Doris bringt auf beiden Seiten viel Freude, es gibt viel zu erzählen.
Der Freitag, Tag der Klinikaufnahme, ist extrem anstrengend. Ich bin eigentlich den ganzen Tag unterwegs, bis alle Untersuchungen und Gespräche vonstatten gegangen sind.
Herausragend ist die super gute Aufklärung über die OP durch Dr. G. und OA Dr. Th., nun bleiben keine Fragen mehr offen. Allerdings bekomme ich nun auch ein Korsett und Beckenschrauben, davon war bisher nicht die Rede. Aber: Was sein muss, muss sein, ich habe vollstes Vertrauen in die Operateure.
Sonntagabend das übliche Vorgehen mit Abführen, Süppchen etc. Und die Prämedikation um 22:00 Uhr einnehmen.

Montag, 19.4. OP-Tag:
Am Morgen weckt mich die Schwester beizeiten, damit ich noch duschen kann und sagt danach, wir hätten noch eine halbe Std. Zeit. Ich packe meine Intensiv-Box, plötzlich stehen die Leute vom KTD im Zimmer und wollen mich schon abholen. Ich konnte nicht mal mehr Zähne putzen, habe nur schnell mit Mundwasser gespült. Die LMAA-Tbl. musste ich auch noch einnehmen...
Dann ging’s los in Richtung OP, ich war ganz ruhig, keine Spur von Aufregung. Oben nahm mich ein Pfleger in Empfang, glich die Daten ab und legte dann gleich eine Venenverweilkanüle größeren Kalibers und eine Infusion mit Elektrolytlösung. Unter die Decken kam ein Gebläseschlauch mit Warmluft, das war sehr angenehm. Bald danach stellte sich der Anästhesist vor und von da an weiß ich nichts mehr....
Irgendwann am Abend wache ich auf und möchte sterben....das habe ich tatsächlich gesagt. Ich hatte immense Schmerzen und war dabei ziemlich wach, die Narkose war wohl schon abgebaut. Ein Pfleger gab mir sofort ein Schmerzmittel, ich glaube es war Dipidolor, intravenös, ich schlummerte wieder ein. Auf dem Gesicht eine Sauerstoffmaske und umrahmt von allen möglichen Schläuchen (es gibt ein Foto), verbrachte ich meine erste Nacht auf der Intensivstation. Blutkonserven und Infusionen liefen die ganze Nacht und glücklicherweise funktionierte meine Schmerzpumpe gut.

Dienstag, 20.4.
Dieser Tag verging zwischen Wachen und Schlafen, ich bekam immer wieder Blut angehängt und auch Blut abgenommen. Der Kreislauf war wenig stabil, so dass auch öfter Akrinor nötig war. Mein Mann hatte mich besucht, durfte aber nicht sehr lange bleiben. Ich konnte schon ein wenig auf der Seite liegen.

Mittwoch, 21.4.
Nach einer unruhigen Nacht habe ich mich schon selbst ein wenig gewaschen, das Bett wurde frisch gemacht und dabei der Verband kontrolliert, es war alles okay. Keine Nachblutung. Nur aus der Bülau-Drainage kam noch immer ziemlich viel. Trotzdem wurde ich gegen Nachmittag auf mein Zimmer in Stat. 40 gebracht, vorher musste noch die arterielle Kanüle am rechten Handgelenk entfernt werden. Die Schmerzpumpe kam häufig zum Einsatz, auch während der Nacht, was zur Folge hatte, dass gegen 3:00 gewechselt werden musste. Offensichtlich war die Schraubverbindung nicht fest genug, denn wenig später gab es Alarm und ich hatte den Schlauch plötzlich in der Hand. Adieu Schmerzpumpe, die Infektionsgefahr war zu groß, der Schlauch konnte nicht mehr neu angeschlossen werden..
Nur kurze Zeit später spürte ich mein Herz wie wild schlagen, rief die Nachtschwester und diese wiederum eine Ärztin, EKGs wurden geschrieben (meine Frequenz war bei ca. 160 Schlägen/Min.) und gegen 6:45 schob man mich in die Notaufnahme, um Monitorüberwachung zu kriegen. Dort bekam ich gegen die Schmerzen 10 mg Oxigesic !, was natürlich nicht geholfen hat. Mein Herz schlug weiter wie verrückt und gegen 7:30 kam ich endlich auf die Intensivstation. Ratlose Gesichter unter den 10-15 Ärzten, die nach und nach bei mir am Bett waren. Es wurden verschiedene Mittel und Therapien ausprobiert, aber die Herzfrequenz war immer noch bei über 140 Schlägen. Man hat dann vermutet, dass ein Volumenmangel vorliegt und eine große Menge Infusionslösungen angehängt. Aber alles brachte keinen Erfolg. Gegen die Schmerzen bekam ich immer, wenn nötig, ein Mittel intravenös gespritzt, das auch sofort geholfen hat. So verging eine weitere Nacht auf der IMC zwischen Schlaf- und Wachphasen.

Donnerstag, 22.4.
Am Morgen habe ich mich mit Hilfe eines Pflegers wieder gewaschen und Zähne geputzt. Essen gab es ja nicht, ich habe die ganze Zeit nur Wasser getrunken. Bei der Visite weiterhin ratlose Gesichter.....Erst ein Oberarzt aus der Inneren Med. wusste ein Medikament, das wurde dann ausprobiert.. Am Nachmittag kam Dr. I. aus der Wirbelsäulenchirurgie und entfernte alle Drainagen, auch die verhasste Thoraxdrainage, was war ich froh! Aber wenig später kam der Schrecken in Form von Dr. T., er machte eine Sonografie des Thorax und teilte mir mit, dass sich in der rechten Pleura eine große Flüssigkeitsmenge angesammelt hätte. Man müsste eine Punktion durchführen und ob ich eine Betäubung möchte. Ich habe verneint. Mein erstes Aufstehen post-op war dann das Sitzen am Bettrand, wo mich ein netter Pfleger gehalten hat, damit die Pleurapunktion gemacht werden konnte. Dabei wurden 850 ml. Flüssigkeit entfernt. Danach war ich erst mal fertig mit der Welt...
Eine weitere Nacht sollte ich noch auf Intensiv bleiben und während der Nacht, in der ich viel geschlafen habe, hat mein Herz seinen Rhythmus wieder gefunden. Als man es mir sagte, war ich wirklich froh, gespürt habe ich es eigentlich gar nicht.

Freitag, 23.4.
Der Morgen begann also positiv für mich. Allerdings standen noch einige Untersuchungen an, Labor, Röntgen-Thorax, EKG etc. Irgendwann sollte ich dann noch in ein anderes Zimmer verlegt werden, weil der Platz gebraucht wurde, durfte aber dann wieder auf Station, nachdem die Untersuchungsergebnisse in Ordnung waren. Das war gegen Nachmittag. Am Abend bekam ich Milchsuppe, weil erst noch "Abführmaßnahmen" an standen.
Während der Nacht war alles ruhig, das war ich gar nicht gewohnt, nach dem immer währenden Geräuschpegel auf Intensiv.

Samstag, 24.4
Zum Frühstück gab es Brot ohne Rinde, es hat herrlich geschmeckt. Später hat auch der Gang zum "Örtchen" geklappt, nachdem ich vorher 2 Zäpfchen bekommen hatte. Danach die erste Dusche, was für eine Wohltat! Gleich danach scheuchten mich die Physiotherapeuten aus dem Bett, ich sollte einen "Stehversuch" machen, wegen des anstehenden Gipsabdrucks für das Korsett. Etwa 2 Min. habe ich durchgehalten, bis der Kreislauf schlapp gemacht hat.
Mittagessen bestand aus Kartoffelbrei, Gemüse und pürriertem Fleisch. Noch während der Mahlzeit spürte ich, dass der Puls wieder schneller wurde....
Habe nicht gleich etwas gesagt, weil ich dachte, es hört wieder auf. Aber nachdem eine 3/4 Std. vergangen war, klingelte ich doch nach der Schwester. Dann ging das ganze Procedere wieder von vorne los: EKG schreiben, Thorax röntgen, Blutentnahme usw.
Ich wurde in der Aufwachstation angemeldet, aber es dauerte bis beinahe 18:00, bis oben ein Platz frei war. Alles noch mal von vorne, inzwischen war ich es schon fast gewohnt. Mein Puls war irgendwo bei 140 und der Blutdruck auch nicht viel besser. Man versuchte, das bewährte Medikament, das beim letzten Mal geholfen hatte, aufzutreiben, was sich als schwierig erwies. Endlich konnten sie es an den Perfusor anschließen, aber es lief nicht ordentlich. Offensichtlich haben aber die paar Tropfen gereicht, denn plötzlich, mein Mann war gerade weg, war mein Herzschlag wieder im Sinusrhythmus. Das war so um 19:50.

Sonntag, 25.4.
Der Morgen begann, nach einer unruhigen Nacht, mit einem Sonnenaufgang vor meinem Fenster, dazu Musik von Vivaldi aus dem MP 3-Player. Später bekam ich das erste ordentliche Frühstück seit der OP.
Die Blutwerte ergaben ein Problem mit den Schilddrüsenwerten und ein erniedrigtes Kalium. Dagegen wurde nun etwas unternommen, es wurde bereits Mittag. Mein Herz schlug ganz ruhig. Aber damit war es auch bald vorbei, denn ein freundlicher Arzt teilte mir mit, dass der Pleuraerguss wieder da ist und man noch mal eine Punktion machen müsste.
OH Schreck! Diesmal klammerte ich mich an meinem Mann fest, es hat ziemlich weh getan, der Einstich schon, aber besonders das lange Stillsitzen an der Bettkante. Mein Rücken verkrampfte sich immer mehr. Bis dahin hatten sie 1100 ml Flüssigkeit punktiert und ich gab auf. Leider war nicht alles draußen, ich hätte gerne länger durchgehalten.
Auf der Überwachungsstation wurde es immer lauter, die Einzelheiten erspare ich euch lieber....
Eigentlich hätte ich jetzt zurück verlegt werden können, doch die diensthabende Ärztin hatte so viel zu tun, dass der Verlegungsbericht warten musste.
So lag ich halt und wartete ebenfalls...
Es sollte fast Abend werden, bis mich der KTD endlich abholen konnte.

Montag, 26.4
Nach einer himmlisch ruhigen Nacht (im Vergleich zur Intensiv) war heute mal ein ganz "normaler" Tag auf der Station. Beim Stehversuch mit den Physiotherapeuten halte ich 3 Min. durch. L. kündigt für übermorgen den Gipsabdruck an, dabei muss ich 10 Min. stehen...

Dienstag, 27.4.
Am Morgen werde ich zum Röntgen gefahren, die ersten Bilder Post-OP sollen gemacht werden.
Der Mittag bringt eine neue Herausforderung: Dr. I. teilt mir den Verdacht auf Lungenembolie mit, es soll ein MRT des Thorax gemacht werden, um Klarheit zu kriegen. Wieder wird ein Venenzugang gelegt (der letzte wurde morgens entfernt) und um 14:35 werde ich zum MRT gebracht. Ich bestehe darauf, meine 2 Kopfkissen unter zu legen, der Tisch ist ja sehr hart und ich muss still auf dem Rücken liegen. Glücklicherweise geht es schneller, als ich dachte und werde wieder zurückgebracht. Die Leute vom KTD kennen mich inzwischen...
Der Abend kommt und mit ihm OA Dr. Th., er hat Ausdrucke meiner Rö-Bilder dabei und erklärt mir alles, was gemacht wurde. Wie ich die Bilder sehe, breche ich beinahe in Tränen aus, vor lauter Freude: Ich bin fast gerade geworden, es ist keine Krümmung mehr zu sehen. Wenig später kommt auch noch Prof. H., er kann bei der Chefvisite morgen nicht dabei sein und möchte sein Werk begutachten. Ich bedanke mich für das sehr gute Ergebnis.

Mittwoch, 28.4
Eine schlimme Nacht liegt hinter mir, irgendwann so um 5 Uhr früh bin ich nur noch am Heulen, habe starke Schmerzen. Bei der Visite wird ein Schmerztherapeut angekündigt, mit dem ich sprechen soll. Um 9:35 rückt der Korsettbauer mit seinem Team an, um den Gipsabdruck zu nehmen. Bei weit offenem Fenster und mit etwas Stütze schaffe ich es gerade so, aber mein Gesicht hat dieselbe Farbe wie das Korsetthemd. Kurz bevor ich umkippe, ist alles fertig und ich kann mich hinlegen. UFF! Auch bekomme ich einen hohen Gehwagen zum Laufen üben.
Am Mittag kommt der Schmerztherapeut, ich bekomme für die Nacht ein Medikament dazu und die Dosis der Trinkampullen wird erhöht.

Donnerstag und Freitag, 29/30.4
Nun kann ich ein wenig ausruhen, es passiert wenig an diesen Tagen, Laufversuche werden immer wieder durch meine Kreislaufschwäche zunichte gemacht. Jetzt hilft nur noch starker Kaffee! Ein Highlight ist immer, wenn Severine (macht gerade Reha) zu Besuch kommt, sie besucht mich fast täglich. Einmal kommt auch Anke1305 mit. *freu*

Samstag, 1. Mai
Heute ist mein Geburtstag. Schon morgens bekomme ich ein Geschenk von der Klinikleitung und natürlich jede Menge Glückwünsche. Aber mein schönstes Geburtstagsgeschenk ist der "Neue" Rücken, das ist nicht zu toppen....Mittags laufe ich zum ersten Mal, gedopt mit mega starkem Kaffee, zur Cafeteria und suche mir ein Stück Geburtstagskuchen aus.

Sonntag, 2.5. bis Donnerstag, 6.5.
Mir geht es von Tag zu Tag besser, die Kraft nimmt zu, die Blutwerte kommen allmählich in den Normbereich und ich habe seit Montag mein Korsett. Das allerdings macht mir noch schwer zu schaffen, es verursacht Schmerzen beim Gehen. Ich darf es mit oberärztlicher Erlaubnis noch weitgehend weglassen, bis die Muskelschmerzen im Rücken etwas besser sind. Ansonsten gibt es nur einige kleine Stellen an der dorsalen Naht, die noch nicht so gut aussehen. Deshalb muss ich noch eine Weile Antibiotika nehmen.
Und ich weiß meine neue Größe: 175 cm, ich bin 6,5 cm größer geworden!

Freitag, 7.5.
Tag der Entlassung. Noch einmal mit den Physios Treppen laufen und diverse Instruktionen entgegennehmen, Patientenunterlagen durchsehen, was ich an Kopien brauche und dann kommt der große Moment. Ich verlasse die Klinik mit einem fast geraden Rücken und bin unglaublich stolz darauf.

Samstag, 8.5.
Die Heimfahrt klappt mit Korsett problemlos, Fahrtzeit etwa 7 Std. für 630 km und 3 Pausen.

Noch einige Fakten zum Schluss: OP-Dauer: über 10 Std., Blutverlust während OP: 3200 ml, Blutzufuhr gesamt: 2 Eigenblut,
8 Fremdblut, sowie div. Plasmapräparate (6) und Gerinnungsfaktoren. Röntgenaufnahmen Thorax:
etwa 8-10, EKGs: mindestens 12, Pleurapunktionen: 2, MRT-Thorax 1, Klinikaufenthalt: 22 Tage

ABER ICH BEREUE NICHTS! :top:

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Vor Tagen war meine OP



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 Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Mai 2010 11:52     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Diagnose: Idiopathische Skoliose
vor der OP 54° hochthorakal, 73° thorakal
danach 40° hochthorakal. 30° thorakal
Therapie: Korsett, Schroth, Osteopathie
OP in Neustadt im Februar 2009
dorsaler Zugang, Versteifung Th2 bis L2 mit Expedium-Doppelstab
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Da bleibt nur eins: HUT AB! :clap:
Du hast diese schlimme Zeit tapfer durchgestanden, ich bewundere Dich dafür!
Der Bericht ist auch super geworden, finde ihn fast ein bißchen kurz für eine so turbulente Zeit .
Ich wünsche Dir weiter rasche Fortschritte, ein :herz: mit viel Taktgefühl und überhaupt eine schöne Eingewöhnungszeit mit Deinem schicken neuen Rücken!

Hexe

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Die wesentliche Voraussetzung für Glück ist die Bereitschaft,
der zu sein, der man ist.

Erasmus von Rotterdam

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Mai 2010 12:26     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Therapie: 1997 Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade, sehr gutes OP-Ergebnis
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Baden-Württemberg
... ich kann mich Wetterhexe nur anschließen .

Wirklich, meine Bewunderung dafür dass du dich nicht hast unterkriegen und zu sehr davon hast mitnehmen lassen.
Genieße deinen neuen Rücken, wenn's dir besser geht das Shoppen (bei einem Plus von 6,5 cm und dem geraden Rücken sicherlich ein
ganz neues Erlebnis statt wohl öfter Shopping-Frust zuvor... und den Sommer sowieso :sonne:

Ich wünsche dir gute Restbesserung .

Viele Grüße,
Raven

_________________
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.



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 Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Mai 2010 23:46     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Diagnose: OP 1998:
Laminektomie von Th12 bis L2
Dezember 2009:
Postlaminektomie-Kyphose 83°
Therapie: Diverse konservative Therapien ohne Erfolg;
OP Dez 2009:
Dorsale Korrekturspondylodese Th9 bis L3 mit Subtraktionsosteotomie Th12; Restkrümmung: 26°
Geschlecht: männlich
Bundesland: Sachsen Anhalt
Huhu,
wooow... meine Hochachtung, das du das überstanden hast.
Du hattest ja echt volles Programm wärend deines Krankenhausaufenthaltes, da war ja meins nen Witz dagegen.
Aber nun hast du ja das schlimmste hinter dir und jetzt kann alles nur noch besser werden .

Ich wünsche dir viel viel spaß mit deinem neuen Rücken und ich wünsch dir weiterhin gute Restbesserung, schnelle Heilung und lass dich ordentlich verwöhnen.

Liebe Grüße,
Flo

_________________
Vor Tagen hab ich nen neuen Körper bekommen Bild


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Mai 2010 05:45     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Diagnose: Linkskonv. Lumbalskoliose, Spondyathrose, fortgeschrittene Osteochondosis in der
gesamten WS, BSV
Therapie: Kors., Schmerzth, Vereisung, OP Sep.08, Th9 - S1/Ilium, ALIF L5/S1, OP Mä. 10 Stabbruch, Schraubenern., OP 10 Stenose, OP 11 Schraubenentf.Ilium
Geschlecht: weiblich
Bundesland: NRW
Hallo Mammillaria

Danke für den langen Bericht.Da hast du ja richtig was mit gemacht,du Arme.Ich hoffe das es dir jetzt besser geht und du langsam wieder gesund wirst.

Ich wünsche dir :besserung: und viel :geduld:


Liebe Grüße Andrea

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Mai 2010 10:36     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Diagnose: Skoliose, nach OP (1979) 30° Restkrümmung LWS, April2010: lumbale rechtskonvexe Krümmung 55°, vollständige Aufrichtung der LWS, hoch thorakrale Kyphose 60°, Flatback
Therapie: KG, schwimmen, Gipsbett, Korsett, 1979 OP versteift von Th9-L5, seit ca. 4 Jahren mehrere Infiltrationen, etliche Kortisondepots, Flatback-OP Juni2010 versteift von Th6-S1 + Beckenschraubenfixation
Geschlecht: weiblich
Bundesland: NRW
Huhu Monika,

vielen lieben Dank für diesen langen und ausführlichen Bericht.
Schon echt nicht toll, was du hast mitmachen müssen.

Hoffe ab jetzt wird nix der weiteren Heilung entgegenstehen.
Wünsche dir alles Liebe und ganz ganz dolle viel Geduld.

Birgit

_________________
Liebe Grüße Birgit

[Meine Skoliose-Bilder]
Vor Tagen war meine 4. und hoffentlidh letzte Wirbelsäulen-OP


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Mai 2010 10:42     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Liebe Mammillaria,

herzlichen Glückwunsch zu Deinem tollen OP-Ergebnis! :bday11: und vielen Dank für Deinen (toll geschriebenen) OP-Bericht. Respekt, wie gut Du das alles gemeistert hast (hattest ja wohl auch keine andere Wahl, oder? :kicher2: ). Aber im Ernst, hinter manchem, was sich hier so locker liest, verbergen sich auch Schrecksekunden und Angst, gerade wenn das Herz kaspert und in die Lunge Flüssigkeit sammelt. Mit Schmerzen rechnet man ja ganz fest, aber mit solchen "Geschichten" eher nicht. :angst9: Also nochmal: Respekt! und vor allem für die nächste Zeit ein rasches Genesen und wenig Schmerzen, so dass Du Deinen geraden Rücken auch richtig genießen kannst. :freu01:

Grüßle, Christina


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Mai 2010 14:34     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Diagnose: Skoliose: BWS 88°, LWS 66°
Therapie: Nov. 2008: Lockerungs-OP
Dez. 2008: Vesteifungs-OP TH3-L3, Restgrade: BWS 42°, LWS 29°
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Hallo Mammillaria!

Vielen Dank für deinen ausführlichen OP-Bericht! :Danke:
Er liest sich echt gut!

Weiterhin :besserung: und lass es dir gutgehen! :sleep4:
Liebe Grüße Kathrin

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Mai 2010 14:54     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Diagnose: Kyphoskoliose
Therapie: Physio
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Hallo Mammillaria,

was du in 22 Tagen durchgemacht hast :respekt:
Ich wünsche dir schmerzlose Zeit und alles Liebe! :freu07:

Liebe Grüße
Pinkeis

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Bärbel Mohr: " Nach dem Gesetz der Resonanz kannst du im Außen nur die Menschen und Situationen anziehen, die einen Spiegel deines Inneren darstellen. Siehst du die Schönheit im anderen, dann hast du gerade die Schönheit deines eigenen Wesens entdeckt. Machen die anderen dich fertig, dann machst eigentlich du selbst dich fertig."


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Mai 2010 19:30     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Diagnose: Idiopathische Skoliose
BWS ca. 68°, LWS ca. 58°
Therapie: OP in Münster nach MPDS, 1998
2.OP in Münster, RBR, 2002
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Hallo MAmillaria,

was für ein schöner Bericht,habe ich sehr gern gelesen!
Weiterhin :besserung:
Ciao Toni


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Mai 2010 19:33     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Therapie: OP August 2011
Kyphose 39°
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Hallo Mammillaria!

Ich habe deinen Zustand während deines KH-Aufenthalt verfolgt und mitgefieber! .

Es ist schön zu hören, dass es dir schon so gut geht! :freu01:
Einige Berichte von Elena waren nicht so schön, aber jetzt gehts immer besser!

Ich wünsche Dir weiterhin :besserung2: !

_________________
Liebe Grüße von U-bit


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Mai 2010 19:44     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Hallo,

was genau ist denn eine Plurapunktion?

grüße

Laura

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Mai 2010 20:51     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Hallo Monika,

ein super OP-Bericht! :welle2: Vielen Dank! :freu07:

Ich habe Uschi Deinen Bericht auf unserer Rückreise aus Neustadt vorgelesen und somit haben wir den langen Stau :auto: :auto: :auto: mit spannender Lektüre überwunden.

Liebe Grüße

_________________
*** Karen und Anton ***

--- Ein Licht, das von innen her leuchtet, kann niemand auslöschen ---


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Mai 2010 20:56     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Hallo Laura,

der Pleuraraum, bzw, die Pleura befindet sich zwischen Zwerchfell und Lunge. Im Pleuraraum kann sich Flüssigkeit oder Blut ansammeln, dadurch wird die Atmung behindert. Also muss man das entfernen, wenn die Menge zu groß ist.
Bei mir hatte sich die Flüssigkeit seltsamerweise nicht auf der operierten (linken) Seite angesammelt, sondern auf der rechten Seite.
Ich hoffe, du kannst mit der Erklärung was anfangen. .

Viele Grüße
Monika

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Mai 2010 21:17     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Therapie: OP-Mai 2009
Reha-Dez. 2009
Ab Februar 2010 - Ambulantes StabilisierungsProgramm (ASP).
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Hallo Monika,

da kann ich mich den anderen nur anschliessen.
Wahnsinnigen :respekt: für dein Durchhaltevermögen. Wir (Operierte) können es uns annähernd vorstellen was du durchgemacht hast. Echt, HUT AB! Das Ergebniss ist der wahre Wahnsinn :tollebilder: Du kannst aufjeden Fall stolz sein, auf dich und auf deinen "neuen" Rücken.
In manchen Situationen deines Berichts sah ich mich selbst wieder. Er liesst sich super und finde auch, dass es nicht lang genug sein kann .
Ich wünsche dir weiterhin :besserung2: , habe :geduld: und du hast ja eine super Stütze (Elena) an deiner Seite .

Liebe Grüße,,
Elena.

_________________


Wer kämpft kann verlieren. Wer gar nicht kämpft hat bereits verloren!!! :schaukeln:


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