Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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Schön Klinik Neustadt
Klinik für Wirbelsäulenchirurgie mit Skoliosezentrum
Am Kiebitzberg 10
23730 Neustadt

Sekretariat Prof. Dr. med. Henry Halm:
Bettina Schmedemann
Tel.: 0 45 61 / 54 - 45 76 00
Fax: 0 45 61 / 54 - 33 76 00
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 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. April 2010 16:58     Betreff des Beitrags: Mein OP-Bericht vom 02.03.2010
Viel-Tipper
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Diagnose: Hauptkrümmung lumbal (LWS) nach Cobb 59°, Drehgleiten L2/3
Therapie: KG, Schroth, am 02.03.2010 OP in Neustadt i. H.
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Baden Württemberg
Hallo liebe Fori´s

jetzt hat es doch länger gedauert bis ich meinen OP-Bericht fertig hatte. Im Moment geht es mir verhältnismäßig gut. Leider liegt es nicht in meiner Natur, dass ich mir die nötige Ruhe gönne und es hin und wieder büßen muss. Mein Schmerzpegel liegt momentan bei ca. 1 - 2, wenn überhaupt. Inzwischen habe ich meine Schmerztabletten (Katadolon) abgesetzt, weil ich den Eindruck hatte, dass sie nicht wirkt. Die Schmerzen die noch vorhanden sind halte ich gut aus und hoffe, dass sie bald ganz verschwinden.

Anreise in Neustadt Donnerstag, 25.02.2010

Am Vormittag als ich bei strahlendem Sonnenschein das letzte Mal vor der Abreise auf den Balkon stand, hatte ich ein super Gefühl und ich hätte es raus schreien können – jetzt bekomme ich endlich einen „Neuen Rücken“ -. Danach sind mein Mann und ich noch zum frühstücken gegangen. Leider hatten viele andere Leute die gleiche Idee und so mussten wir eine lange Warteschlange in Kauf nehmen. Um kurz vor 12 Uhr sind wir dann nach Neustadt aufgebrochen. Nach zwei längeren Stau's und einigen Pausen kamen wir gegen 21:30 Uhr bei Regen in der Ferienwohnung, die wir für meinen Mann gebucht hatten, an. Somit hatten wir den Freitag und Samstag zur freien Verfügung.

Sonntag, 28.02.2010

Um 11:00 Uhr musste ich mich im Klinikum einfinden. Eine Schwester nahm mich und meinen Mann in Empfang und teilte uns mit, dass das Zimmer noch nicht fertig ist. Also wurden wir in den Aufenthaltsraum verwiesen und da wurde mir schon mal Blut abgenommen und es fanden weitere Voruntersuchungen (Blutdruck usw.) statt.

Am frühen Nachmittag konnte ich mein Zimmer beziehen und meine Sachen einräumen. Über die kleinen Schränke war ich sehr verblüfft, denn ich hatte gerade mal für die Hälfte meiner mitgebrachten Sachen Platz gefunden. Der weitere Nachmittag bzw. Abend verlief dann recht ruhig, denn es war ja Sonntag.

Montag, 01.03.2010

Der Tag verlief mit den erforderlichen Voruntersuchungen wie EKG usw., mehrmals wurde ich zum Röntgen geschickt. Am Mittag fand ein Aufklärungsgespräch mit den zuständigen Ärzten statt. Am Nachmittag schickte mich ein Sani noch mal zum Röntgen. Ich dachte zuerst es ist etwas schief gelaufen. Als ich zum Röntgen aufgerufen wurde, musste ich mich auf ein Bett legen und man legte mir einen Keil unter den Rücken.

Nach der Begutachtung der Röbis erschien Prof. Halm mit Oberarzt Quante und erklärten mir was geplant ist. Da meine Wirbelsäule noch sehr gelenkig ist müsste ich nur von hinten operiert werden und versteift wird von Th 11 – L 5. Ich hatte volles Vertrauen und immer noch keine Angst vor der OP.

Am Abend bekam ich dann den Einlauf und einige Medikamente. Mein OP Hemd und der tolle Netz-Schlüpfer für den nächsten Morgen lagen auch schon bereit.

Dienstag, 02.03.2010 Tag der OP

Am Morgen wurde ich um ca. 6:00 Uhr geweckt, ich duschte, zog mir die OP-Bekleidung an und wartete bis ich kurz vor 7:00 Uhr abgeholt wurde. Kaum aus dem Zimmer habe ich nichts mehr mitbekommen :sleep3: . Ich hatte weder Ärzte in grün noch Anästhesisten gesehen.

Gegen 17:00 Uhr habe ich kurz wahrgenommen, dass mein Mann und Prof. Halm an meinem Bett standen und ich sollte meine Füße und Arme bewegen. Ich weiß auch, dass ich den Befehl ausgeführt habe. Ansonsten habe ich von diesem Tag nichts mehr in Erinnerung.

Tag 1 nach OP, Mittwoch, 03.03.2010

Am Vormittag wurde ich auf mein Zimmer gebracht. Habe auch von diesem Tag nicht mehr viel in Erinnerung. Schmerzen hatte ich keine. Ich wollte meine Ruhe und Schlafen, aber meine Zimmernachbarin :banana5: sorgte dafür, dass ich nicht schlafen konnte. Sie hatte keine ruhige Minute und machte immer Rabatz. In der Nacht stand sie im Dunkeln auf, ging zur Toilette und raschelte auf ihrem Nachttisch rum.

Tag 2 nach OP, Donnerstag, 04.03.2010

Zum Frühstück bekam ich Tee und einen komischen Brei. Mittags gab es Gemüsebrei und abends noch mal Brei. Ansonsten verlief der Tag ähnlich wie zuvor.

Meine Blutwerte waren niedrig und der Stationsarzt meinte, ich sollte Fremdblut bekommen. Als ich dies ablehnte, verabreichte er mir 4 x täglich Eisentabletten.

Auch das mit meiner lieben Zimmernachbarin hat sich nicht geändert. Sie lief durchs Zimmer, an den Schrank knallte die Türen zu und raschelte wieder auf ihrem Nachttisch. Ging wieder an den Schrank usw. So ging es fast den ganzen Tag und auch bei Nacht.

Tag 3 nach OP, Freitag, 05.03.2010

Heute wurde ich von meinen Schläuchen befreit. Ich glaube es waren drei oder vier. Der Tag heute verlief ähnlich wie die Anderen, ich bekam immer noch Brei zum Essen, weil mein Darm streikte. Ich konnte keinen Brei mehr sehen. Nur vom Anblick wurde mir schlecht.

Am Vormittag kam eine Therapeutin, die mit mir die ersten Gehversuche machte und das ganz ohne Hilfsmittel. Ich war selbst überrascht, dass es so gut geklappt hat.

Dafür hatte ich Probleme mit dem Abführen und zur Belohnung bekam ich mittags zum Essen „Kartoffelpüree, Breisoße, Breigemüse und Breifleisch“. Auch bei diesem Anblick wurde mir ganz übel. Weder das Essen noch die vielen Abführmittel (Tabletten, Einläufe, Buttermilch mit einem Mix) hatten keinerlei Wirkung gezeigt.

Tag 4 nach OP, Samstag, 06.03.2010

Heute durfte ich endlich alleine :duschen: und Haare waschen. Was für ein schönes Gefühl. Zum Essen gab es wieder morgens, mittags und abends alles nur in breiform. Ich dachte mein Darm platzt.

Am Nachmittag kam wieder die Therapeutin. Sie begleitete mich bis zur Cafeteria und wieder zurück. Das mit dem Laufen hat super geklappt.

Am Abend bekam ich zu meinen Medikamenten nochmals 3 Durolax und die Schwester war sicher, morgen klappt es mit dem Abführen.

Und wieder randalierte meine Zimmernachbarin in der Nacht im Dunkeln. Dabei fiel ihr bestes Stück :pcprob: (MP3 Player) zu Boden. Aber dieses gute Stück ging leider nicht zu Bruch.

Tag 5 nach OP, Sonntag, 07.03.2010

Zum ersten Mal ein bisschen Stuhlgang. Auf meinen Wunsch hin, bekam ich dann endlich feste Nahrung.

Wie in der Nacht zuvor war meine Zimmernachbarin wieder im Dunkeln unterwegs :schreck3: . Als ihr bestes Stück wieder auf den Boden fiel und ihr Handy danach war ich dann doch sauer. Aber ich sagte nichts. Am Morgen berichtete sie mir ihr bestes Stück sei nun kaputt gegangen. Ihr könnt mir glauben, dass dies eine Genugtuung für mich war. Sie beauftragte noch am gleichen Vormittag ihren Mann einen neuen MP3 Player zu besorgen.

Tag 6 nach OP, Montag, 08.03.2010

Heute wurden meine Medikamente reduziert bis auf die Eisentabletten. Am Vormittag wurde dann mein „Neuer Rücken“ geröntgt. Im Spiegel hatte ich schon gesehen, dass der dicke Lendenwulst verschwunden war und ich eine ganz andere Figur hatte. Nur mein voller Bauch machte mir zu schaffen. Denn es klappte wieder nicht.

Zum ersten Mal durfte ich heute die Treppe in der Magistrale rauf und runter gehen. Auch dies hat prima geklappt. Meine Therapeutin meinte nur, sie könne nun nichts mehr mit mir üben und ich war auf mich alleine gestellt.

Da es mir relativ gut ging und ich stolz auf meine Fortschritte war, besuchte ich Madeleine von der ich aus dem Forum wusste, dass sie am Dienstag operiert wird. Sie hatte eine Zimmerkollegin Steffi. Auch Milena mit Tochter Jessica hatte ich kennen gelernt. Ich möchte Euch hiermit ganz herzlich grüßen und hoffe, dass es Euch in der Zwischenzeit (vor allem Steffi und Jessica die etwas mehr leiden mussten als ich) einigermaßen gut geht.

Die Nacht verlief anfangs ganz ruhig. Als ich gegen 3:00 Uhr aufwachte hörte ich Musik :schiefsing: . Meine liebe Nachbarin hatte das Radio angeschaltet und die ganze Nacht Musik gehört (mit Kopfhörer aber dennoch laut). Und wieder hatte ich nur geschluckt.

Tag 7 nach OP, Dienstag, 09.03.2010

Am Morgen teilte mir meine Zimmerkollegin ganz stolz mit, dass sie ja heute Nacht ganz ruhig war. Als ich dann sagte dass ich ihre Musik gehört hatte meinte sie ich hätte etwas sagen sollen :ichsagnix: .

Mein Magen und mein Darm wurden immer voller und ich konnte weder essen noch trinken.

Als ich noch mal mit der Schwester gesprochen hatte, bot sie mir Buttermilch mit Rizinusöl an. Ich hatte keine andere Wahl und trank.

Tag 8 nach OP, Mittwoch, 10.03.2010

Chefvisite: Man merkte wie die jungen Ärzte Respekt hatten. Da ging es zu wie im Taubenschlag. Alles musste korrekt vorbereitet sein.

Als sich dann Prof. Halm und Oberarzt Quante mit Anhang nach meinem Befinden erkundigten erzählte ich von meinem Hauptproblem. Da meinte Prof. Halm sofort die Eisentabletten absetzen, weil diese ja die Verstopfung begünstigen.

Als er dann meinen Rücken anschaute sagte er: „Wir haben sie schön gerade gemacht“ und meinte wenn es weiterhin aufwärts geht, könnte ich nächste Woche Dienstag oder Mittwoch nach Hause. Meine Wirbelsäule wurde auf den Röbis noch vermessen und das Ergebnis war verblüffend. Die Wirbelsäule wurde von 59° auf 8° begradigt. Ein Traum. Mein Wunschergebnis vor der OP war zwischen 15° und 20°.

Am späten Nachmittag fing dann das Rizinusöl an zu wirken. Von da an hatte ich keine Probleme mehr.

Tag 9 nach OP, Donnerstag, 11.03.2010

Am Morgen kam der Stationsarzt und sagte, ich darf am Montag nach Hause. Da ich mir schon so was Ähnliches gedacht hatte, fragte ich – geht es auch Sonntag? Und es ging.

Meine Bettnachbarin hatte alle Anwesenden auf der Station 40 zur Verzweiflung gebracht hatte, weil sie in Neustadt eine Reha machen wollte und ihre KK nicht einverstanden war. Aber letztendlich hatte es dann doch geklappt. Und wieder so eine Unruhe im Zimmer. Sonst gab es an diesem Tag nichts Neues.

Tag 10 nach OP, Freitag, 12.03.2010

Nach dem meine Zimmerkollegin ihren Koffer gepackt hatte lief sie nur noch im Zimmer auf und ab bis sie endlich kurz vor dem Mittagessen abgeholt wurde. Ich holte tief Luft und mir ging es ab diesem Moment noch viiiiiieeeeel besser.

Da es aufs Wochenende zu ging und das zweite Bett nicht belegt wurde, hatte ich zwei Tage um mich endlich gut erholen zu können.

Tag 11 nach OP, Samstag, 13.03.2010

Vormittags kam der Stationsarzt und hat mir noch die Fäden gezogen. Denn zu meinem Hausarzt wollte ich nicht, und Dr. Hoffmann hatte Urlaub.

Tag 12 nach OP, Sonntag, 14.03.2010

Am Morgen nach dem Frühstück war es dann soweit. Mein lieber Mann kam um mich abzuholen. Um 10:00 Uhr fuhren wir dann Richtung Süden. Ein bisschen mulmig war es mir schon, denn wir hatten knapp 780 km vor uns. Ich hatte ein großes Kissen an die Rücklehne des Autositzes als Polster gelegt. Zum Glück musste ich den Sitz nicht ganz nach hinten stellen, sodass ich mitverfolgen konnte was auf der Straße passiert. Nach eineinhalb Stunden machten wir die erste große Pause. An einer Raststätte haben wir Mittag gegessen.

Das Dumme war, so wie ich mich ins Auto setzte, so musste ich sitzen bis wir wieder angehalten hatten, weil ich außer den Beinen nichts bewegen konnte. Danach kamen noch zwei kleine und eine größere Pause. Die Straßen waren einigermaßen frei und vor allem fahren am Sonntag kaum LKW’s.

Gegen 19:00 Uhr waren wir endlich zu Hause.

Das Schönste war jedoch, als ich mich zu Hause zum ersten Mal im Spiegel richtig ansehen konnte :spiegel: . Mein dicker Lendenwulst war total verschwunden und ich hatte auch wieder nach Jahrzehnten eine Taille. Auch aus diesem Grund habe ich die Schmerzen und die OP gerne in Kauf genommen.

Mein Fazit:

Insgesamt fand ich die Klinik und das Personal super. Die OP ist sehrgut verlaufen und ich bin mit dem Ergebnis wirklich super zufrieden. Meinen besonderen Dank an Prof. Halm und Oberarzt Quante die meinen „Alten Rücken“ in einen „Neuen Rücken“ verwandelt haben. Ebenso Danke an das gesamte Team der Station 40 für die gute Versorgung :um2: .

In der Zwischenzeit war ich natürlich auch schon beim Einkaufen. Es hat richtig Spaß gemacht Shirts bzw. Oberteile anzuprobieren.

An Alle die eine solche OP noch vor sich haben wünsche ich viel Erfolg und ebenso ein gutes Ergebnis. Eine positive Einstellung ist sehr wichtig.

Bedanken möchte ich mich vor allem bei den Verantwortlichen dieses Forums. Ihr habt Alle dazu beigetragen, dass ich mich überhaupt für eine OP entschieden habe. Ich könnte mir vorstellen, wenn es Euch nicht gäbe würde ich heute nicht der sein der ich jetzt bin.

Selbstverständlich bedanke ich mich noch bei meinem Schätzle der mit mir das ganze Procedere durch gestanden hat :um:

So, das war jetzt mein OP-Bericht. Ich hoffe, ich konnte Euch ein bisschen unterhalten und nicht langweilen.

Liebe Grüße

Brigitte

_________________
[Meine Skoliose-Bilder] [Mein OP-Bericht]
Vor Tagen war meine OP


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. April 2010 18:00     Betreff des Beitrags: Re: Mein OP-Bericht vom 02.03.2010
Fleissiger Tipper
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Bandscheibenvorfall LWS;
Rückenmarksquetschung HWS;
Therapie: OP 1970; ständig Physiotherapie; manuelle Therapie; progressive Muskelentspannung nach Jacobsen;
Kubin- Korsett;
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Bundesland: Sachsen
Hallo Brigitte,

das ist ja ein toller Bericht. Ich habe richtig Gänsehaut nach dem Lesen. Schön, dass es Dir so gut geht. Ich wünsche
Dir auch weiterhin alles Gute und kauf schön ein. :kicher: Du hast es Dir verdient für Deine Tapferkeit.

Viele Grüße
Cleo

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"Aus dem Buch deines Lebens kannst du keine Seiten heraustrennen,
aber immer wieder ein neues Kapitel beginnen."


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. April 2010 21:30     Betreff des Beitrags: Re: Mein OP-Bericht vom 02.03.2010
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Hallo Brigitte,

das ist wirklich ein schöner OP-Bericht.
Milena hat mir schon erzählt, wie toll Sie Dich dort begradigt haben, ist ja ein phänomenales Ergebnis :dance1: .
Dann mach aber jetzt zu Hause schön langsam und übernimm Dich nicht.

Viel Spaß beim Shoppen, bei der momentanen Sonne :sonne: macht das doch besonders viel Spaß

Liebe Grüße

_________________
*** Karen und Anton ***

--- Ein Licht, das von innen her leuchtet, kann niemand auslöschen ---


Vor Tagen war unsere OP!


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. April 2010 21:47     Betreff des Beitrags: Re: Mein OP-Bericht vom 02.03.2010
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Hallo Brigitte,

ich habe gerade deine Vorher-Nachher-Bilder gesehen.
Eine richtig tolle Begradigung, die dir auch äußerlich anzusehen ist. Kein Wunder, dass dir nun das Shoppen richtig Spaß macht .

Wie sieht's bei dir mit Schmerzen/ Schmerzmitteln aus? Du schreibst für den 6. Tag "Heute wurden meine Medikamente reduziert bis auf die Eisentabletten."
Bist du da wirklich schon die Schmerzmittel los geworden?
Wenn ja: Super . Manchmal klappt das schon so früh, aber eher selten.
Wenn nicht: Das wird auch noch .

Viele Grüße und gute Restbesserung,
Raven

_________________
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.



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 Ungelesener BeitragVerfasst: 18. April 2010 09:39     Betreff des Beitrags: Re: Mein OP-Bericht vom 02.03.2010
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2014: Straffe Pseudarthrose (Th12)
Instabilität L4/5, L5/S1
Sacrum arcuatum
Therapie: OP 1995 (VDS), TH 12 - L 4, Restkrümmung BWS 24° / LWS 8°
KG, Osteopathie, Schmerzmed., Meditaping, Infiltration
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Tirol
Hallo Brigitte!

Danke für den tollen OP-Bericht.

Es freut mich, dass es dir so gut geht. Das Ergebnis ist ja wirklich super.

Pass aber auf, dass du dich nicht übernimmst, ja?

Liebe Grüße Andrea

_________________
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 Ungelesener BeitragVerfasst: 19. April 2010 12:49     Betreff des Beitrags: Re: Mein OP-Bericht vom 02.03.2010
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Hallo Ihr Lieben,

na dann bin ich ja zufrieden, wenn Euch mein Bericht gefällt. :Danke:

Möchte kurz auf die Frage von Raven zurück kommen.

Zitat:
Wie sieht's bei dir mit Schmerzen/ Schmerzmitteln aus? Du schreibst für den 6. Tag "Heute wurden meine Medikamente reduziert bis auf die Eisentabletten." Bist du da wirklich schon die Schmerzmittel los geworden?


In der Klinik waren in der Box nur noch jeweils für morgens, mittags und abends eine Tablette zzgl. Eisentabletten vorzufinden. Zuvor waren es jeweils 2 - 3 Tabletten am Tag mehr. Habe aber nicht weiter nachgefragt. Denn ich hatte keine Weiteren vermisst. Zu Hause bekam ich dann vom Arzt weitere Schmerztabletten für morgen und abends jeweils eine verordnet. Genommen habe ich nur eine abends. Es hat ausgereicht. Als die Schmerzen dann konstant blieben, versuchte ich es ohne Schmerzmittel. Und es ging. Demzufolge habe ich auf eigene Faust am 4. April meine Schmerzmittel abgesetzt. Nachts habe ich hin und wieder beim Drehen leichte Schmerzen - ist aber gut auszuhalten. Vor der OP waren die Schmerzen wesentlich stärker :schreien: .

Liebe Grüße

Brigitte

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Vor Tagen war meine OP


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Januar 2014 16:53     Betreff des Beitrags: Re: Mein OP-Bericht vom 02.03.2010
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Therapie: KG, Reha-Sport, Schmerztherapie, Schroth-KG; OP 11.Feb. 2014
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Bundesland: NRW
Hallo Brigitte,
habe gerade deinen OP Bericht gelesen und finde diesen sehr interessant!Ich habe am 11.02 meinen OP Termin und bin schon sehr nervös! Deine OP ist ja schon etwas her, wie geht es Dir denn jetzt so ? Ist es viel besser geworden als vorher mit den Schmerzen?
Liebe Grüße
Akinom1


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