Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 9. März 2010 15:34     Betreff des Beitrags: [St. Georg] OP-Bericht von Morpel
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Diagnose: Skoliose
Therapie: OP-Mai 2009
Reha-Dez. 2009
Ab Februar 2010 - Ambulantes StabilisierungsProgramm (ASP).
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Baden Württemberg
Nun nicht mehr lange und es ist schon ein Jahr her seit der OP. Da meine Notizen die ich im Krankenhaus gemacht habe irgendwie verschwunden sind und ich nicht mehr genau weiß an welchem Tag was war, erzähle ich euch eine Geschichte am Stück .

Es hat bald ein Jahr gedauert bis ich mich zu der Entscheidung „OP – ja!" durchgerungen habe. Nach vielen Gesprächen mit der Familie, Ärzten und nach dem Kombitermin beim Dr. Hoffmann mit Dr. Niemeyer in Leonberg und einigen E-Mails mit dem Doc später... Stand der Termin fest! Der 26 Mai 2009 soll es sein! In Hamburg, die Asklepios St. Georg Klinik. Es fühlt sich so echt an... Mir wird schlecht...
Irgendwann später und voller Eifer suche ich nach Unterkunft für meine Lieben. Die erste Woche wird mich mein Freund begleiten und in der zweiten Woche kommen meine Eltern. Kurzfristig entscheidet sich meinem Freund sein Bruder am Mittwoch nachzukommen. Ich bin beruhigt... Dann ist er auch nicht alleine. Man sagt ja, für die Angehörigen ist es schlimmer als für den Patienten selbst (empfinde ich auch so). Nach vielen I-Net Seiten-Durchstöber, Vorschlägen und Telefonaten habe ich endlich was super Günstiges gefunden (http://www.clever-wohnen-auf-zeit.de) und es war auch noch zum gewünschten Termin frei. Jippiiiiii, eine Sorge weniger. Wir buchen paar Tage früher, damit ich Hamburg noch etwas genießen kann. So... Die Vorbereitungen laufen... Ich mache alles was ich später nicht so schnell wieder kann, besorge Sachen fürs Krankenhaus und bin aufgeregt wie vor einem Urlaub.
Mein Koffer ist gepackt und morgen geht es los. Ich kann es nicht fassen, dass ich es tatsächlich tue und komischerweise habe ich die „letzte“ Nacht zu Hause prima geschlafen.
Es ist der 23 Mai 2009. Noch zu Hause sage ich zu meinem Freund, dass ich wohl kalte Füße kriege. Am liebsten würde ich das Ganze absagen. Ich mache den Vorschlag zu Hause zu bleiben... Naja... Es war wohl nichts. Er beruhigt mich und redet mir gut zu, dann geht es wieder, aber schlecht ist es mir trotzdem. Nun... Die Tür fällt ins Schloss und wir ziehen los. Nach einer kurzen Stärkung mit dem Leberkäsweck fahren wir auf die Autobahn. Es ist ein schöner Tag, Sonne scheint und es ist warm. Das lässt meine Laune etwas ansteigen. Irgendwann auf der Höhe von Hannover kriege wieder ein Tief und es ist zum heulen. Mein Freund baut mich wieder auf und ich lasse Sonne in mein Herz, dann geht es wieder.
Mit Paar Zwischenstopps sind wir endlich (nach einem Mal verfahren) in Hamburg angekommen. Übrigens sind die Hamburger sehr nette, freundliche und fröhliche Menschen. Das haben wir festgestellt, als wir nach dem Weg fragen mussten und im Laufe des Aufenthalts von meinem Freund (Er hat ja mehr von HH gesehen als ich). Okay, bei der Ankunft ist es windig und kalt, obwohl die Sonne scheint. Inzwischen ist es kurz vor 20 Uhr. Da ich ein Appartement gemietet habe sind wir nicht alleine, als wir oben ankommen. Es ist ein Studentenpärchen und total nett. Schnell machen wir uns bekannt und fragen nach dem nächsten Supermarkt.
Die Sachen abgelegt gehen wir zum PennyMarkt (hat ja bis 21 Uhr offen). Fürs Abendessen und die nächsten Tage etwas eingekauft sind wir zurück im Appartement. Nach dem Kochen, dem leckeren Essen und erledigt von der Fahrt will man am liebsten nur noch ins Bett fallen. Ich gehe duschen und mein Freund packt sein Koffer aus. Ich brauche es nicht... Erst im Krankenhaus... Und wieder bekomme ich mulmiges Gefühl im Bauch... Aber morgen ist ja Sonntag... Ich habe noch Zeit... Morgen genießen wir Hamburg... Hoffentlich spielt das Wetter mit. Nach dem im Fernsehen nichts kam sind wir ins Bett gegangen. Die Nacht war ruhig und ich habe geschlafen wie ein Baby. Nach dem Frühstück sind wir los getigert Richtung Stadt. Draußen schien die Sonne und es würde wohl ein warmer Tag werden. So war es auch. Wir waren am Hafencity, auf den Landungsbrücken, auf dem Fischmarkt-Platz (der Markt war natürlich schon vorbei), wir waren direkt am Hafen einen Kaffee trinken. Bei der Luft schmeckt es gleich besser. Und im Portugiesenviertel portugiesisch essen und auf dem Rückweg machten wir noch die große Hafenrundfahrt mit einem Schiff. Danach gab´s lecker Stück Marzipantorte und Latte Macchiato. Der Tag war lang und schön. Die Sonne hat alles gegeben damit es uns nicht kalt war. Schweren Gemütes gehen wir zurück zum Auto und fahren Richtung „nach Hause“. Wir machen einen Zwischenstopp und gehen noch an der Alster spazieren. Es ist wunderschön, auch wenn sehr windig.
Im Appartement checke ich nochmal meine Unterlagen und ich denke daran wie schön der Tag heute war, dass ich vergessen habe warum ich eigentlich hier bin, aber nun wird es ernst. Morgen, den 25.05.2009 habe ich Termin zur Aufnahme. Ich soll spätestens bis 9 Uhr in der Anmeldung in der Klinik sein. Die Nacht verläuft unruhig und ich bin viel zu früh wach. Ich gehe duschen. Mir ist ganz flau im Magen und ich bringe kein Frühstück runter. Draußen scheint Gott sei Dank die Sonne. Das lässt mich nicht ganz soo den Kopf hängen.
Mit schweren Herzens und dem Koffer sind wir in der Klinik angekommen. Es folgen die Formalitäten und weitere Anweisungen. Als erstes durfte ich mich in der Station H2 anmelden und die liebe Schwester Petra nahm mir den Koffer ab. Dann hieß es warten. Irgendwann kam eine Ärztin und stellte mir fragen und es wurde Blut abgenommen. Dann haben sich der Dr. Richter und Dr. Obit meinen Rücken angeschaut. Es folgten weitere Untersuchungen über Untersuchungen, Röntgen, EKG und das Gespräch mit dem Anästhesiarzt. In der Zwischenzeit überkam mich der Hunger doch und wir waren in der Kantine was essen. Der Tag zog sich bis 16 Uhr. Ca. um diese Uhrzeit bekam ich mein Zimmer und Bett zugewiesen. Da der Dr. Niemeyer noch vorbei schauen wollte hieß es wieder warten. Für einen Kaffee hatten wir jedoch noch Zeit. Zurück im Zimmer konnte ich mir die Umgebung einprägen, es wird ja schließlich in nächster Zeit „meins“ sein. Kurze Zeit später tauchte Dr. Richter und Dr. Obid auf. Kurz geplaudert und einige Späßchen weiter ging es an meine „Lage“. Dr. Richter schaute sich die Bilder an und zeigte uns was gemacht wird. Dann kam der unangenehme Teil mit den Risiken, aber es muss ja sein... Dr. Niemeyer kommt jetzt dazu und wir besprechen alles noch einmal, er sagt auch, dass ich morgen um 8 Uhr die erste auf dem OP-Tisch bin. Ich bin überglücklich (aus dem Schlaf in den Schlaf). Die OP erfolgt ventral und ob von Th6 bis Th12 oder L1 versteift werden soll, werden sie es in der OP entscheiden. Genau so über die RBR. Die drei sind sehr geduldig mit unseren Fragen. Erklären alles sehr genau, verständlich und total lieb. Das Team macht mir einen sehr vertrauenswürdigen Eindruck und ich unterschreibe. Mein Freund ist auch erleichtert und froh, dass die drei wohl ihr Handwerk verstehen.
Jetzt habe ich noch etwas Freizeit. Bevor wir das Krankenhaus nochmal verlassen satten wir der Anke einen Besuch ab. Sie wurde 6 Tage vor mir operiert. Sie sieht gut aus und ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Sie kann mir die Angst etwas nehmen und sagt, dass alles wieder gut wird. Na mal sehen. Bevor der Tag vorbei ist gehen wir noch zum „Schweinske“ super leckere Schnitzel essen. Es ist der Wahnsinn... Werden wir wieder machen wen wir in HH sind .
Mein Freund fährt mich wieder ins Krankenhaus. Wir trinken noch einen Kaffee zusammen und verabschieden uns was auch nicht einfach war.
Im Zimmer angekommen mache ich mich mit meiner Bettnachbarin bekannt. Eine total liebe und nette Frau. Sie macht mir einen sehr taffen Eindruck und lustig ist sie auch. Ich bin froh, dass wir uns „gefunden“ haben . Nun packe ich meinen Koffer aus. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt alles wie in Trance. Es kommt eine Schwester und erklärt mir, dass ich um 6 Uhr geweckt werde und dann duschen gehen soll. Nach der Dusche muss ich mir das „schicke“ Krankenhausnachthemd anziehen und die LMAA-Tabletten nehmen. Dann darf ich mich wieder ins Bett legen und ich werde so gegen 8 Uhr abgeholt.
Es ist der 26 Mai 2009. Die Schwester kommt rein und weckt mich. Ich gehe duschen, schmeiße mich in Schalle . und nehme die Tablette. Irgendwann konnte ich wieder einschlafen. Ich wurde wach, weil es an meinem Bett ruckelte und ich Stimmen höre. Im Halbschlaf unterhalte ich mich fröhlich mit dem Pfleger. Erzähle ihm ganz stolz, dass ich endlich aufgerichtet und meine Schmerzen los werde. Im OP-Vorraum angekommen kämpft der Anästhesist mit meinen Venen. Sehr viel bekomme ich nicht mehr mit. Bevor ich glücklich eingeschlafen bin folgte der letzte Blick auf die oben hänge rotleuchtende Funkuhr... Es war 8 Uhr 44 und weg bin ich.
Als ich wach werde vernehme ich Schmerzen und versuche aufzustehen. Da kommt auch schon die Schwester angestürmt und beruhigt mich. Sie sagt, dass ich wohl was gegen Schmerzen bekomme und mich auf der Intensivstation befinde. Und schon falle ich in Dornröschenschlaf. Ich kann mich nur daran erinnern, dass ich an die Herzkreislaufmaschine angeschlossen war die wie verrückt piepste wenn mein Atem zu flach wurde. Dann war ich natürlich wach... Naja.. Wach ist relativ... Ich muss mich sehr ansträngen und der Schwester zuhören wie sie mir diese „Lungenmaschine“ erklärt. Am besten alle 10 Minuten soll ich diesen Schlauch in den Mund nehmen und das Atmen üben. Klammer auf die Nase setzen. Die Maschine pustet Luft in Abständen raus und während sie pustet muss ich tief einatmen. Das hat eine Weile gebraucht bis ich mit dem Brei in meinem Kopf das verstanden habe. Irgendwann übergebe ich mich... Warum weiß auch nicht. Das war das erste und letze Mal. Die Schwester kämpft mit mir, weil ich den Arm in dem die Nadel steckte die ganze Zeit an mich ran ziehe. Ich kann´s nicht sein lassen... . Irgendwann bekomme ich mit wie der Dr. Niemeyer will, dass ich meine Füße und Arme bewege, er fragt ob irgendwas taub ist oder kribbelt? Es ist alles okay. Er erzählt mir, dass die OP 4 Stunden gedauert hat, verlief alles soweit gut nur leider habe ich viel Blut verloren. Es ist von Th6 bis L1 versteift worden und ich bin hier in guten Händen. Im Hintergrund erkenne ich den Dr. Richter lächeln. Ich frage, ob eine RBR gemacht worden ist? Er sagte, nein, weil es gar nicht nötig war. Ich bin so schön gerade und „Buckelfrei“. Glücklich schlafe ich weiter.
Irgendwann frage ich nach meinem Freund. Sie sagen mir, dass man nur zwischen 17 und 18 Uhr als Besucher hier rein darf. Ich schau auf die Uhr. Na das kann noch dauern... Es war gegen 15 Uhr.
Dann war es soweit. Mein Freund war da. Ich war der glücklichste Mensch auf dieser Welt als ich ihn gesehen habe. Leider bekam ich nicht sehr viel von seinem Besuch mit, weil ich ständig in den Schlaf gefallen bin. Es war unmöglich mit mir ein Gespräch zu führen, aber er war da. Es tat so gut.
Am nächsten Tag wurde ich von der Schwester geweckt um gewaschen zu werden. Die Katzenwäsche war schnell erledigt und dann bekam ich die „schicken“ Trombosestrümpfe. Das war ein Eckt...
Ich schaue auf die Uhr, es ist gegen 15 Uhr und ich frage wo mein Freund ist... Mir werden die Regeln erklärt (dass ich gestern schon danach gefragt habe und mein Freund schon da war... Daran kann ich mich nicht erinnern). Ich habe praktisch den ganzen Dienstag verschlafen und deswegen kam mir der Mittwoch so elendig lang vor. Ich habe mich gefragt, ob ich vielleicht nur zwei Minuten geschlafen habe, steht die Uhr? Bis mein Schatz kommt vergehen viele Stunden. Ich erinnere mich, dass sein Bruder nachkommen wollte... Ob er heute mitkommt? Was für Tag haben wir heute? Als ich irgendwann wieder wach bin, sehe ich meinen Freund lächelnd und seinen Bruder daneben. Ich bin sehr glücklich und freue mich die Beiden zu sehen. Kurze Zeit später sind die Zwei wieder weg .
Am selben Tag, gegen Mitternacht werde ich geweckt. Die Schwester Sarah sagt, dass ich auf mein Zimmer verlegt werde. Da ist ein Notfall reingekommen und ich bin soweit stabil. Na gut.
Ich bin total benebelt und freue mich wenn ich weiter schlafen darf. Sarah begleitet mich und erklärt wo ich was drücken muss wenn was ist. Die Nacht kann ich noch durchschlafen.
Früh am Morgen gibt es Frühstück und Medis. Ich habe Schmerzen und absolut keinen Hunger. Die Schwester schmiert mir halbes Brötchen. Ich drücke zwei Bisse runter, nehme die Tabletten und versuche weiter zu schlafen. Es kommt der Anästhesist vorbei und will wissen wo meine Schmerzen auf der Skala liegen, die Pumpe wird eingestellt und ich darf los legen. Aaaah, ist das schön . Irgendwann schaute Dr. Obid vorbei und nahm mir Blut ab. Ich fühle mich nicht gut und lasse das Mittagessen stehen. So langsam bekam ich Kopfschmerzen die immer heftiger wurden. Ich weiß nicht wie ich das erklären soll, aber ich habe meine „Blutkörperchen“ mit zuenden und offenen Augen hüpfen gesehen. Es hat gehämmert wie verrückt und ein Druck auf den Ohren, dass ich gedacht habe „gleich platzt mir der Kopf“. Ich habe über viele Stunden viel getrunken und es wurde nicht besser. Habe die Schwester nach einer Kopfschmerztablette gefragt. Die hat nichts gebracht. Dann kam Dr. Richter und sagte, dass die Blutwerte viel zu weit unten sind, deswegen auch die Kopfschmerzen. Es wird wohl eine bzw. zwei Blutkonserven nötig sein. Ich stimmte sofort zu, Hauptsache ES hört endlich auf. Er klärte mich auf und bat um Geduld, wenn es nicht so schnell geht, weil man erst meine Blutgruppe feststellen muss und das Blut „auftauen“. Geduldig quellte ich mich im Bett in Begleitung von OP-Schmerzen hin und her.
Gegen Nachmittag konnten mir mein Schatz und sein Bruder wieder ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Die zwei konnten mich etwas ablenken und da kam endlich das Blut, zwei Konserven. Endlich wurde ich dran gehängt. Ganz ganz langsam tropfte es vor sich hin und genauso langsam ging es mir besser. Gott sei Dank, der Presslufthammer in meinem Kopf ist weg.
Am nächsten Morgen kam eine Physiotherapeutin vorbei und zeigte mir Übungen im Bett für den Kreislauf und wie man sich richtig aufrichtet. Nun da ich ja schon mal sitze... Können wir mal aufstehen . Es klappt ganz gut nur der Kreislauf lässt mich nicht so lange.
In den nächsten Tagen ist der Tagesablauf fast derselbe. Frühstück, Therapeutin kommt, Mittag (welches ich nicht runter kriege), zwischendrin kämpfe ich immer mit den Schmerzen. Mein Besuch kommt und ich bin glücklich, Abendessen. Thrombosespritze und darauf fast schlaflose Nächte. Ich bin ans Bett gefesselt, weil mir die Thoraxdrainage Probleme macht. Die Lungenflüssigkeit wird nicht weniger und deswegen kann der Schlauch nicht gezogen werden. Ich übe fleißig mit meinem Clini-Flo (Atemübungsgerät) und die Flüssigkeit will nicht weichen. Ich werde jeden Tag geröntgt, außer am Wochenende und es sieht immer noch nicht gut aus. Also muss ich das Wochenende durch. Ich kann nicht duschen oder rum laufen. Nur liegen, sitzen und stehen. Im Wechsel geht es ganz gut. Ich bin total angenervt von diesem Schlauch und könnte ausrasten. Ich bekomme meine Schmerzpumpe weggenommen, weil die Venen streiken und ich schon total zerstochen bin. Werde auf orale Medis umgestellt.
Am Wochenende sind mein Freund und sein Bruder abgereist. Ich war sehr traurig einerseits und anderseits froh, dass die Zwei jetzt fahren und etwas Abstand gewinnen können. War sicher auch nicht leicht für die Beiden.
Lange war ich nicht alleine, da meine Eltern fast im Anschluss kamen. Mensch war ich froh die Zwei zu sehen. Ab sofort hat mir Mama das Mittagessen mitgebracht, weil ich im Krankenhaus kein Mittag gegessen habe, nicht essen konnte *würg*. Fand ich sooooo lieb und süß von ihr. War ganz gerührt-Danke .
Am Montag hat sich der Blasenkatheder fast selbständig gemacht.. Ah war das schön, dass zwar praktische, aber blöde Ding da los zu werden. Und da ich den Thoraxschlauch immer noch hatte, musste ein Topf her... *g* Das ist auch sowas Blödes... Aber immer noch besser, als eine Bettpfanne *graus* ..
Apropos Thorax... Ich habe tapfer durchgehalten, aber so langsam war ich mit meinen Nerven am Ende. Am Mittwochmorgen (3.06.) wusste ich schon nicht mehr was ich tun soll und wie lange ich es noch aushalte. Den lieben Herr Gott hab ich auch schon ins Spiel gebracht... Ich war total verzweifelt und wäre bereit mir das Ding selbst zu ziehen. Am Dienstag war die OP und heute ist Mittwoch, eine Woche später... Voller Tränen habe ich den Dr. Obid angefleht das blöde Ding zu ziehen... Ja ich weiß, dass es nicht so einfach ist... Es ging zum Röntgen und ab da war ich nur am beten. Irgendwann die erlösende Nachricht: Heute ziehen wir´s raus. Jippiiiiiiiiiiiiiiiiii ! Hab ich vor lauter Glück Freudetränen vergossen... Endlich ging´s wieder Bergauf. Ich konnte e n d l i c h Duschen und rumlaufen. War das toll. Leider konnte ich mein Rücken nicht in voller Montur sehen, weil im Bad nur der Waschbecken hing.
Und kaum den Schlauch los... Darf natürlich das Bild von meiner „neuen“ Wirbelsäule nicht fehlen. Da der Kreislauf noch nicht so fit war, war es etwas wackelige Angelegenheit. Kurze Zeit später brachte der Dr. Obid das Bild in A4-Format in schwarz-weiß ausgedruckt vorbei. Von 75° sind nur noch 27° geblieben. jeeeeeeaaahhhh
Die nächsten Tage verliefen alle gleich. Tagsüber geht´s, nachts kann ich nicht schlafen. Die Medi-Dosis ist schon erhöht worden, aber irgendwie klappt´s nicht. Dr. Richter meinte, dass ich tagsüber abgelenkt bin und den Schmerz nicht so war nehme wie Nachts, wo der Körper auf jede Kleinigkeit hört. Er sagt, es wird besser, der Körper muss sich von der Pumpe auch umstellen. Ich bin gespannt wann das passiert.
Dr. Niemeyer lässt sich mal sehen. Wir reden wie zwei gute Freunde. Er fragt mich wann ich nach Hause will. Nun, ich bin mir nicht sicher, weil ich nachts noch so Schmerzen habe. Er prüft die Medikation und belässt alles wie es ist. Es wäre gut so wie es ist. Na dann möchte ich am Montag nach Hause.
Am Montagmorgen packe ich meinen Koffer, gehe noch zur Rückenschule und warte auf meinen Entlassungsbericht. Irgendwann teilte der Dr. Obid uns mit, dass der Bericht nach Hause geschickt wird. Der Pfleger sagte, dass da eine Not-OP reingekommen ist und er assistieren muss. Na gut. Ich verabschiede mich von der H2 Station und übergebe noch eine „Danke-Karte“. An dieser Stelle vielen lieben Dank an die Schwester Sarah, Petra, Berit, Waltraud, Ramona, Rassa, Cindy, Pfleger Sebastian und Hjalmar für eure Geduld und Humor.
Wir polstern den Autositz mit Kissen und Decke aus. So weich bin ich noch nie gesessen . Und los geht´s Richtung Heimat, juhuuuuuuuuuuuu. Es ist ungefähr 13 Uhr.
Mit, ich glaube, vier Stopps sind wir um kurz vor 20 Uhr angekommen. Es gab lecker essen von der Oma, dann habe ich mir meine Medis eingeworfen und ab in die Falle.
Als ich morgens von meinem Wecker wach wurde konnte ich es nicht fassen... Die erste Nacht seit zwei Wochen habe ich durchgeschlafen... Ohne Schmerzen und ohne, dass ich auf die Toilette musste. So ging es ab sofort jede Nacht.

Ich habe es geschafft und bin sehr froh darüber. Ich bin stolz auf mich und würde es jederzeit wieder tun! Nur Mut an die Jenigen die es noch vor sich haben. Auch wenn es schwer ist... Es ist möglich.

Vielen, lieben und herzlichen Dank an meinen Freund und seinen Bruder. Die Beiden standen mir tatkräftig zur Seite, immer da geholfen wo es nur ging, sehr lieb um mich gekümmert und meine schmerzgeprägte Laune ertragen haben – Danke!

Und natürlich ein großes und dickes DANKESCHÖN an meine Eltern die immer für mich da waren, ganz lieb um mich gekümmert und überhaupt das Ganze so bald ermöglicht haben.

Auch ein großes DANKESCHÖN an Stoni, ohne dieses Forum wäre es nie so gekommen. Und vielen DANK an die wichtigsten hier : die Foris! Ohne euch wäre es nicht möglich gewesen so gut vorbereitet, informiert und mit sicherem „JA“ zur OP in der Klinik zu erscheinen.

Jetzt gehöre ich auch zu den Operierten und würde sagen, wir machen weiter so und drücken den Anderen die Däumchen und machen Mut!

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 9. März 2010 16:45     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Morpel (Vorsicht, sehr lang)
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Hi Elena,

wow, echt ein toller Bericht, Danke. Er war zwar lang aber super gut zu lesen... :top:

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Es gehört zu den großartigen Belohnungen dieses Lebens,
dass man mit jedem aufrichtigen Versuch,
anderen zu helfen, sich selber hilft.




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 Ungelesener BeitragVerfasst: 9. März 2010 18:21     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Morpel (Vorsicht, sehr lang)
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Huhu Elena :Huhu: ,

Danke für Deinen tollen OP-Bericht :Danke: . Musste zwischendurch immer mal wieder schmunzeln.

Freu mich für Dich, dass Du die OP nicht bereut hast. Diesen Sommer sollten wir dann aber auf jeden Fall mal nen Biergarten unsicher machen :zwinker: .

Morpel hat geschrieben:
Bevor der Tag vorbei ist gehen wir noch zum „Schweinske“ super leckere Schnitzel essen. Es ist der Wahnsinn... Werden wir wieder machen wen wir in HH sind

Da muss ich Dir zustimmen. Hamburg ohne "Fritz-Schwein" oder "Zwiebel-Schwein" geht gar nicht :kicher: .

Ich wünsch Dir weiterhin alles Gute und
ganz viele Liebe Grüße, Uschi :winkewinke:

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Vor Tagen war meine OP in der WWK.

Wann kapiert der dämliche Tastaturtroll mal endlich, dass nicht alles was ich eingebe, wiedergegeben werden muss ..


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 9. März 2010 20:23     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Morpel (Vorsicht, sehr lang)
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Diagnose: Idiopatische progred. Skoliose
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dtl. li-konv. Skoliose 45°
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29.03.10 OP in Neustadt -
dorsal transpedikulär primärstabil instrumentierte Korrektur-spondylodese Th4 - S1 m. Expedium-Implantat
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Bundesland: Baden Württemberg
Hallo Elena,

Danke für Deinen wirklich toll geschriebenen OP-Bericht. Zu lang? --> nö, find ich nicht.
Er ist sehr anschaulich geschrieben, daher für mich sehr interessant. Ich würde sagen, mit Deinen Notizen wäre er sicher auch nicht besser geworden.

Wenn das mit den Schnitzeln stimmt, muss ich Regina (Tough-Softy) fragen, ob sie "Schweinske" kennt.
Auf dem Weg nach Neustadt (o Gott, das ist ja schon in 14 Tagen) werde ich nämlich einen Zwischenstopp in Hamburg machen.

Lieben Gruß
Doris

_________________
Vor Tage war meine OP

Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird.
Aber, es muss anders werden, wenn es besser werden soll
Georg Christoph Lichtenberg



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 Ungelesener BeitragVerfasst: 9. März 2010 20:34     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Morpel (Vorsicht, sehr lang)
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Diagnose: Linkskonvexe lumbale Skoliose von 34° zwischen Th12 und L3 mit Dekompensation der WS nach links um 4 cm.
Hochthorakale Doppelkurve: rechtskonvex zwischen Th7 und Th4 mit Gegenkurve zwischen Th4 und Th1, wobei sich die Kurven aufheben, Osteoporose
Therapie: Spondylodese geplant im Mai 2010 ca. S1-L5 im Unispital Basel, Prof. Jeanneret
Geschlecht: weiblich
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Liebe Elena

ganz spannend, dein langer Bericht. Echt menschlich sind doch im Leben die Details und wer noch nie so einen Eingriff erlebt hat, saugt die rein wie ein trockener Schwamm, kann ich dir sagen .

Ich hoffe, dass es dir auch in der Zeit, seit letzem Juni gut gegangen ist und deine Lebensqualität gestiegen ist ?!

Herzlich, Brigitte

_________________
Brigitte

Das Glück setzt eine Wahl voraus und innerhalb dieser Wahl einen ausgewogenen, klar blickenden Willen
Albert Camus


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 9. März 2010 22:02     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Morpel (Vorsicht, sehr lang)
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Hallo ihr Lieben,

es freut mich, dass der Bericht euch gefält. Habe überlegt, ob ich ihn nicht überarbeiten soll, weil er doch lang geworden ist, aber dann dachte ich, dass evtl. paar Sachen drin sind die wir (Operierten) kennen, aber für diejenigen die die OP noch vor sich haben ganz interessant sind.
Ich werde ihn so lassen wie er ist. Da müsst ihr halt durch .

Wompi1979 hat geschrieben:
Diesen Sommer sollten wir dann aber auf jeden Fall mal nen Biergarten unsicher machen :zwinker: .

Ach Uschi... Ich denke desöfteren an dich und an den versäumten Biergarten-Besuch letztes Jahr. Das werden wir aufjeden Fall nachholen .

Dori hat geschrieben:
Wenn das mit den Schnitzeln stimmt, muss ich Regina (Tough-Softy) fragen, ob sie "Schweinske" kennt.
Auf dem Weg nach Neustadt (o Gott, das ist ja schon in 14 Tagen) werde ich nämlich einen Zwischenstopp in Hamburg machen.

Liebe Doris, das solltest du unbedingt machen. Sicher kennt sie Schweinske. Schweinske hat sehr viele "Filialen". Schau mal hier: http://www.schweinske.de/cms/upload/pdf ... 008S33.pdf Da stehen die ganzen Adressen in Hamburg. Lass es dir gut gehen. Ich denke an dich.

Schwalbe hat geschrieben:
ganz spannend, dein langer Bericht. Echt menschlich sind doch im Leben die Details und wer noch nie so einen Eingriff erlebt hat, saugt die rein wie ein trockener Schwamm, kann ich dir sagen .

Brigitte das freut mich, dass ich dir "helfen" konnte . Nur raus mit den Fragen... Auch gerne per PN.

Habt noch eine gute Nacht :sleep1:

Liebe Grüße,
Elena.

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 10. März 2010 03:00     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Morpel (Vorsicht, sehr lang)
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Laminektomie von Th12 bis L2
Dezember 2009:
Postlaminektomie-Kyphose 83°
Therapie: Diverse konservative Therapien ohne Erfolg;
OP Dez 2009:
Dorsale Korrekturspondylodese Th9 bis L3 mit Subtraktionsosteotomie Th12; Restkrümmung: 26°
Geschlecht: männlich
Bundesland: Sachsen Anhalt
Huhu Elena,
dein Bericht hat sich echt super gut gelesen und ich hab viele Gemeinsamkeiten zu meinen Eindrücken der OP und den Ärzten gesehen.
An dieser Stelle bedanke ich mich auch nochmal bei dir, das du mir zu Hamburg geraten hast :freunde:

Liebe Grüße,
Flo

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Vor Tagen hab ich nen neuen Körper bekommen Bild


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 11. März 2010 11:45     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Morpel (Vorsicht, sehr lang)
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Therapie: Nov. 2008: Lockerungs-OP
Dez. 2008: Vesteifungs-OP TH3-L3, Restgrade: BWS 42°, LWS 29°
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Oberösterreich
Liebe Elena!

Toller Bericht!
Ich finde es macht gar nix, dass er so lang ist. Wer so eine OP noch vor sich hat, lechzt nach solchen Berichten. Mir ist es zumindest so gegangen! Je ausführlicher, desto besser! :top:

Liebe Grüße Kathrin

_________________
[Meine Skoliose-Bilder]
[Mein OP-Bericht]


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 11. März 2010 19:38     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Morpel (Vorsicht, sehr lang)
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Diagnose: Skoliose, thorakolumbal, BWS 29°, LWS 53°, Flachrücken
Z.n. Morbus Scheuermann
Therapie: Schroth, Korsett
OP Mai 2008: ventrale Derotationsspondylodese Th11-L3 nach HaZi, Restkrümmung ca. 14°th und 10° lu
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Bundesland: Hessen
Hallo Elena,
jetzt habe ich es auch endlich mal geschafft deinen Bericht zu lesen!
Wahnsinn, an was man sich alles erinnert obwohl man die Notizen verloren hat, oder?
So etwas bleibt ja echt intensiv im Gedächtnis.

Also ein OP-Bericht kann mir persönlich gar nicht lang genug sein, lese sowas gerne. Deiner liest sich sehr gut!

Schön dass du die OP nicht bereust und mit deinem "neuen" Rücken zufrieden bist!

Liebe Grüße
Elena

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Tage seit meiner Skoliose-OP in Neustadt


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 11. März 2010 20:07     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Morpel (Vorsicht, sehr lang)
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Bundesland: Hessen
Hallo Elena!
Auch ich bin Heute erst dazu gekommen Deinen Bericht zu lesen.War ein Genuss!
Ciao Toni


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 11. März 2010 22:53     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Morpel (Vorsicht, sehr lang)
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Spinalkanalstenose,
Retrolistesis L2/3
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OP Neustadt 19.4.10
Ventr. Release TH12-L4. intercorp. Fusion mit Cages
Dors. Spondylodese TH6-S1/Ilium mit Expedium, TLIF L4/5 li.,
Dekompression L4/5 bds.
Naht eines Durallecks L4/5
Restkrümmung
10° LWS/15° BWS
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Hallo Elena,

ganz lieben Dank für diesen tollen OP-Bericht! :danke2: Mir war er keine Spur zu lang, im Gegenteil... :top1:

Viele Grüße
Monika

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Vor Tagen war meine OP



"Ein Optimist ist jemand, der die Wolken nicht sieht, weil er auf ihnen spazieren geht" Bild


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 12. März 2010 09:26     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Morpel (Vorsicht, sehr lang)
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Ab Februar 2010 - Ambulantes StabilisierungsProgramm (ASP).
Geschlecht: weiblich
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Hallo zusammen,
Kathrin79 hat geschrieben:
Ich finde es macht gar nix, dass er so lang ist. Wer so eine OP noch vor sich hat, lechzt nach solchen Berichten. Mir ist es zumindest so gegangen! Je ausführlicher, desto besser! :top:

Ja Kathrin, da hast du Recht. Ich habe auch alles aufgesaugt wie ein Schwamm und es war nie lang genug .

Caracol hat geschrieben:
Wahnsinn, an was man sich alles erinnert obwohl man die Notizen verloren hat, oder?

:totlach: Das habe ich auch gedacht als ich fertig war. In " Word" sind es 4 Seiten :shock:

Es freut mich, dass der Bericht gut ankommt, dankeschön Bild

Liebe Grüße,,
Elena.

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Wer kämpft kann verlieren. Wer gar nicht kämpft hat bereits verloren!!! :schaukeln:


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Mai 2010 16:06     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Morpel (Vorsicht, sehr lang)
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Therapie: Operation am 14.10.08 in Sahlenburg
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Bundesland: Niedersachsen
Hallo Elena,
habe heute Deinen OP-Bericht gelesen, war toll, ich lese die OP-Berichte auch sehr gern, sind ja echt informativ, auch wenn man die OP noch vor sich hat.

Und herzlichen Glückwunsch zum Einjährigen! Deine OP war ja auch ein schöner Erfolg und Du klingst glücklich, das ist immer wieder schön!

Liebe Grüße Claudia :ciao:

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