Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 BeitragVerfasst: 1. Februar 2010 11:46     Betreff des Beitrags: [Februar 2010] Nach der OP: Was macht ihr für...
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Therapie: 2 OPs Sept. 03 in Neustadt; versteift von TH11 bis L5 (HZI u. MPDS); Restkrümmung LWS 18°
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Nach der OP: Was macht ihr für eure Rückenmuskulatur? (Thema von Katrin79)

Geht ihr regelmäßig zur Physiotherapie? Macht ihr eure Übungen auch zu Haus und wie oft macht ihr das? Wer fährt regelmäßig auf Reha? Habt ihr Tipps zur Verbesserung der Rückenmuskulatur?

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Es gehört zu den den großartigen Belohnungen dieses Lebens,
dass man mit jedem aufrichtigen Versuch,
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 BeitragVerfasst: 1. Februar 2010 11:56     Betreff des Beitrags: Re: [Februar 2010] Nach der OP: Was macht ihr für...
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Therapie: Versteifung Th3 - L5 im Jahr 1997 in der Hessing-Klinik Augsburg
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Hallo,

eine Frage habe ich gleich mal:
Wie viel kann man bei einer Versteifung Th3 - L5 überhaupt noch für die Rückenmuskulatur tun?

Was ich aktuell mache: Meine Schultermuskulatur habe ich mit FlexiBar/SwingStick mit der Zeit so gut hinbekommen, dass ich mittlerweile die Tube-Expander mittlerer Härte, die sich eigentlich mein Freund gekauft hatte, mittlerweile benutzen kann. (Vor einem Jahr undenkbar: Bisschen dran gezogen, nicht mal auf volle Länge gedehnt, und ein feuriger Schmerz schoss mir in die Schultern :-( Jetzt geht das aber richtig gut :-) *boing* *stretch*)
Ich mach jeden Tag ungefähr 10 Minuten, meist auf mehrere Einheiten verteilt.
Bin auch relativ viel und flott zu Fuß unterwegs (mindestens 45 Minuten täglich, meist 1 1/2 Stunden, wenn ich mehr Zeit habe und das Wetter gut ist, gerne auch deutlich mehr) - ich weiß nicht, wie groß hier der Effekt ist, aber kann mir vorstellen, dass sich das auf die Muskulatur im unteren Bereich (L5/S1) mit auswirkt.

Auf Reha war ich noch nie (die ambulante Reha nach der OP zählt nicht mit, sag ich mal). "Echte" Physiotherapie habe ich nach der ambulanten Reha nicht mehr gemacht.

Viele Grüße,
Raven

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 BeitragVerfasst: 1. Februar 2010 14:33     Betreff des Beitrags: Re: [Februar 2010] Nach der OP: Was macht ihr für...
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Therapie: OP am 15.12.09 in Neustadt, davor KG nach Schroth & Vojta
Geschlecht: weiblich
Ich mache seit 2 Wochen wieder Physio. Habe dort ersten Kontakt zu "FlexiBar" geknüpft. Ich komme prima damit klar und merke auch schon die ersten Muskeln. Des Weiteren mache ich isometrische Übungen mit dem grünen Thera-Band.
Summa sumarum ca. 30min täglich, an Physiotagen natürlich mehr :)

In Reha darf ich, laut Orthopäde, erst frühestens 9 Monate post OP. Aber bis dahin ist es ja noch ne Weile.

Im Sommer will ich schwimmen gehen. Habe das auch bereits im Thermalbad (das ist toll) ausprobiert. Geht auch noch *freu*.

Bin mal gespannt was ihr so alles an Übungen macht.

Grüße Shanny

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 BeitragVerfasst: 1. Februar 2010 18:37     Betreff des Beitrags: Re: [Februar 2010] Nach der OP: Was macht ihr für...
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Therapie: 1. OP am 24.11.2008: Lockerungs-OP
2. OP am 2.12.2008: Vesteifungs-OP von TH3-L3, Restgrade: BWS 42°n.C., LWS 29°n.C.
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Hallo zusammen!

Wie ihr ja oben lesen konntet, habe ich dieses Thema auf´s Tapet gebracht um darüber zu diskutieren. Deshalb möchte ich gleich mal meinen Senf dazu geben und ein bisschen erzählen, wie ich das so handhabe.

Auf meiner Reha in Isny habe ich gelernt, dass man drei Dinge beherzigen sollte, um möglichst lange beschwerdefrei zu sein:
1. Muskelaufbau, speziell im nicht versteiften Bereich, um Bandscheibenproblemen vorzubeugen
2. Ausdauertraining, damit die Pumpe gesund bleibt
3. Dehnen der seit der OP stärker beanspruchten Muskulatur

Meine größte Angst ist die Abnutzung der nicht-versteiften Wirbel bzw. Bandscheiben. Deswegen mache ich auch (fast... :rot: ) täglich ein kleines Übungsprogramm von ca. 20-30 Minuten. Wenn ich Zeit finde, dann gehe ich auch ganz gern 2-3 mal pro Woche eine halbe Stunde walken.
Die Überwindung ist gar nicht so groß, wie ich gedacht hatte, denn ich habe einige ganz witzige Übungen im Programm. Zum Beispiel verwende ich ebenfalls ganz gern den Flexibar. Am liebsten mache ich aber meine Gleichgewichtsübungen auf dem Wackelbrett! Die sind gar nicht so einfach und bringen ziemlich viel, finde ich. Der angenehme Nebeneffekt: es ist nicht wahnsinnig anstrengend und man kann´s neben dem Fernseher machen... :licht:

Raven hat geschrieben:
Wie viel kann man bei einer Versteifung Th3 - L5 überhaupt noch für die Rückenmuskulatur tun?

Diese Frage ist interessant, ich habe mir nämlich noch nie überlegt, ob oder warum es nicht möglich sein könnte, die Rückenmuskeln trotz Versteifung zu trainieren. Findest du, dass das nicht mehr bzw. schwerer geht als vorher? Ich weiß es nicht... irgendwie fehlt mir da der Vergleich zu vor der OP. Ich hab das nicht bewusst beobachtet.
Dennoch bin ich sicher: ich habe einen guten Teil meines "Rucksackgefühls" durch gezieltes Training der Rückenmuskeln weggebracht!

Was mich persönlich speziell interessieren würde: Kennt ihr gute Übungen zum Stabilisieren der LWS? Den Muskelaufbau in der LWS finde ich besonders schwierig... :schwitz:

LG Kathrin

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 BeitragVerfasst: 1. Februar 2010 20:20     Betreff des Beitrags: Re: [Februar 2010] Nach der OP: Was macht ihr für...
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Hallo Kathrin,

Kathrin79 hat geschrieben:
Raven hat geschrieben:
Wie viel kann man bei einer Versteifung Th3 - L5 überhaupt noch für die Rückenmuskulatur tun?

Diese Frage ist interessant, ich habe mir nämlich noch nie überlegt, ob oder warum es nicht möglich sein könnte, die Rückenmuskeln trotz Versteifung zu trainieren. Findest du, dass das nicht mehr bzw. schwerer geht als vorher? Ich weiß es nicht... irgendwie fehlt mir da der Vergleich zu vor der OP. Ich hab das nicht bewusst beobachtet.


mit fehlt auch der Vergleich zur OP, da meine OP schon mit 13 war. Vorher habe ich nicht speziell "die Rückenmuskeln trainiert", meine KG war auch nicht die Beste.
Nach der OP habe ich gute 11 Jahre nix außer Alltagstätigkeiten gemacht (also keine KG, auch kein Sport - nach der OP hieß es, KG ist nur nötig bis ich wieder fit sei und dann nicht mehr, und entsprechend hab ich damals gehandelt; und Sport, nun ja, bin einfach keine Sportskanone), und habe vor eineinhalb Jahren mit dem SwingStick angefangen, da ich
mit der Zeit extremen Abbau der Schultermuskulatur hatte (was sicher auch mit der hohen Versteifungsstrecke zu tun hat). Da das sehr gut geklappt hat, bin ich wieder mehr an "Skoliose und Training" interessiert :zwinker:

Ich frage mich nur: Muss man auch im versteiften Bereich, gerade bei einer so langen Versteifung, die Rückenmuskulatur trainieren? Ferner, kann die Muskulatur in diesem Bereich überhaupt richtig "arbeiten"?
Mir geht's sehr gut, aber ich frage trotzdem, da ich nicht wüsste, wie es gehen sollte - der Bereich ist ja immerhin nicht beweglich, und auch bei Alltagsbewegungen fällt auf, dass sich bei mir im versteiften Bereich nix an Muskulatur bewegt (mal vorm Spiegel mit freiem Oberkörper betrachtet und dann mit den selben oberkörperfreien Bewegungen einer nicht versteiften Person verglichen).

Viele Grüße,
Raven

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 BeitragVerfasst: 2. Februar 2010 14:14     Betreff des Beitrags: Re: [Februar 2010] Nach der OP: Was macht ihr für...
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Therapie: KG, schwimmen, 1 Jahr Gipsbett, KG, Korsett für 1,5 Jahre, 1979 OP nach Harrington, versteift von Th9-L5, seit ca. 4 Jahren Schmerzen u.a. L5/S1, mehrere Facetteninfiltrationen, etliche Kortisondepots, Flatback-Revisions-OP am 01.06.2010 in HH St. Georg, jetzt Physio
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Also den einzigen "Sport" den ich mache......

1. Täglich eine Stunde mit meinem (und den beiden Dalmis meiner Freundin, weil sie arbeitet) Dalmi Rad fahren
2. Skilanglauf vorm Fernseher über Wii
3. Wenn das Wetter wieder besser ist und mein Rücken das zulässt.... nachmittags mit den Hunden halbe Stunde walken gehn

Is an für sich nicht so das ganz richtige, aber mehr mag ich einfach nicht *schäm
Allerdings bin ich mir am Überlegen, ob ich mir nicht so einen SwingStick anschaffe, habe mir mal die Postings dazu durchgelesen, hört sich gut an

Lieben Gruß Birgit


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 BeitragVerfasst: 2. Februar 2010 16:06     Betreff des Beitrags: Re: [Februar 2010] Nach der OP: Was macht ihr für...
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Hallo Raven!

Raven hat geschrieben:
Ich frage mich nur: Muss man auch im versteiften Bereich, gerade bei einer so langen Versteifung, die Rückenmuskulatur trainieren? Ferner, kann die Muskulatur in diesem Bereich überhaupt richtig "arbeiten"?

Ob man die Muckis im versteiften Bereich trainieren muss, ist die Frage... :ueberleg: Es sollte in diesem Bereich ja nicht wirklich was passieren.
Aber ich denke mir: ein bissl was geht immer! Das habe ich jedenfalls selbst bemerkt, weil ich durch Trainig am Zugapparat meinen "Rucksack" gut weggebracht habe. Schwieriger als für nicht-operierte WS ist der Muskelaufbau aber vermutlich schon.

LG Kathrin

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 BeitragVerfasst: 2. Februar 2010 18:07     Betreff des Beitrags: Re: [Februar 2010] Nach der OP: Was macht ihr für...
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2008: Wirbeldrehgleiten L2/L3, 43 Grad;
2008/2009: Flatback-Syndrom, vor 2. OP 47 Grad, sagittaler Lotüberhang rd. 7 cm
Therapie: 1980: 1.OP nach Harrington, TH4-L3, nach 1.OP 32 Grad;
2000: RBR
________________________
30.09.2009: OP durch Dr. Niemeyer (HH): Entfernung Harringtonstab, Substraktionsosteotomie Th12/L1 und dorsale Korrekturspondylodese TH4-L5, 32 Grad nach OP, sagittale Balance hergestellt
________________________
14.10.2009:Ventrale intercorporelle Fusion L4/L5
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Hallo Raven,

mir scheint für dich wie auch für mich (und andere?) besonders wichtig der Muskelaufbau im Bauchbereich. Der ist nur schwierig zu erreichen. Für die geraden Bauchmuskeln hat mir mein Physiotherapeut eine Übung im Liegen empfohlen, die ich bisher auch fast täglich mache. In Rückenlage die Beine leicht anstellen, die Hände greifen auf die Oberschenkel - Kopf in Doppelkinnstellung - die Hände drücken gegen die Oberschenkel, die Oberschenkel drücken dagegen. Jedenfalls muss eine Anspannung der Bauchmuskeln spürbar sein. Das übliche Halten, Entspannen, Spannen und Halten usw.
Ich merke jedenfalls etwas an den Bauchmuskeln.
Sonst mach eich isometrische Übungen im Liegen und Übungen im Liegen mit Tetraband. Aber bei mir gibt es ja noch die postoperativen Einschränkungen (erst nach 6 Monaten mehr Belastung erlaubt).

Grüße

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karyae

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 BeitragVerfasst: 2. Februar 2010 20:42     Betreff des Beitrags: Re: [Februar 2010] Nach der OP: Was macht ihr für...
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Hallo,

@Kathrin

Kathrin79 hat geschrieben:
weil ich durch Trainig am Zugapparat meinen "Rucksack" gut weggebracht habe. Schwieriger als für nicht-operierte WS ist der Muskelaufbau aber vermutlich schon.


Die Schwierigkeit liegt wohl darin, dass bestimmte typische Übungen unmöglich sind, und dass die Rückenmuskulatur bei langstreckig Versteiften deutlich weniger als bei
Nichtoperierten zu leisten hat (muss ja nicht die WS aufrecht halten).

(Das "Rucksackgefühl" hatte und habe ich übrigens nicht.)


Karyae hat geschrieben:
mir scheint für dich wie auch für mich (und andere?) besonders wichtig der Muskelaufbau im Bauchbereich. Der ist nur schwierig zu erreichen. Für die geraden Bauchmuskeln hat mir mein Physiotherapeut eine Übung im Liegen empfohlen, die ich bisher auch fast täglich mache. In Rückenlage die Beine leicht anstellen, die Hände greifen auf die Oberschenkel - Kopf in Doppelkinnstellung - die Hände drücken gegen die Oberschenkel, die Oberschenkel drücken dagegen. Jedenfalls muss eine Anspannung der Bauchmuskeln spürbar sein. Das übliche Halten, Entspannen, Spannen und Halten usw.
Ich merke jedenfalls etwas an den Bauchmuskeln.


Danke für den Tipp :-) Diese Übung geht natürlich (während andere "typische" Übungen hierfür aufgrund der Bewegungseinschränkung unmöglich sind; wie du auch sagst: Muskelaufbau im Bauchbereich ist für Versteifte schwierig), und die mache ich ab jetzt öfter!

Viele Grüße,
Raven

Nachtrag:

Nachtrag

@Karyae
Dabei darf der Oberkörper aber schon liegen bleiben, oder?
Und wie groß soll der Winkel im Knie etwa sein?

Viele Grüße,
Raven

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 BeitragVerfasst: 3. Februar 2010 12:01     Betreff des Beitrags: Re: [Februar 2010] Nach der OP: Was macht ihr für...
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Diagnose: 1995: Idiopatische, linkskonvexe Lumbalskoliose mit rechtskonvexem Gegenschwung, vor der OP 40° BWS / 49° LWS
2010: Stab unterhalb der 1. Schraube gebrochen, Rippenbuckel re. 2,5 cm, Beinlängendifferenz links minus 5 mm, HWS in der Bewegung um 1/3 eingeschränkt, Fehlstellung im Segment L4/5, Osteochondrose (L4/5, L5/S1 und ISG), Anschlußdegeneration
Therapie: VDS nach Zielke am 14.07.1995 von Th 12 - L 4, Restkrümmung BWS 24° / LWS 8°, Physiotherapie
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Hallo ihr Lieben!

Meine OP ist ja nun schon fast 15 Jahre her. Nach der OP hab ich KG gemacht um die Muskeln aufzubauen. Ein paar Jahre später hab ich dann angefangen, ins Fitnesstudio zu gehen. Seit ich drei mal die Woche gehe, bin ich ein anderer Mensch und hab selten Rückenschmerzen. Natürlich gibt es auch Übungen im Fitnesstudio, die nicht so ideal für meinen Rücken sind, aber ich weiss, was mir guttut und was nicht. Was mir nicht gut tut muss ich ja nicht machen, wobei ich eh fast alles machen kann.

Ich mache auch noch andere Sportarten wie z.B. schwimmen, radfahren, skifahren, schneeschuhwandern und wandern aber eher unregelmäßig. Momentan sitzte ich zu hause mit einem Magen-Dram-Infekt :krank: und kann nichts machen. Ich merke dann immer, wenn ich länger nichts machen kann, dass mir etwas fehlt und meine Muskeln irgendwie nachlassen.

Kathrin79 hat geschrieben:
Was mich persönlich speziell interessieren würde: Kennt ihr gute Übungen zum Stabilisieren der LWS? Den Muskelaufbau in der LWS finde ich besonders schwierig... :schwitz:


Folgende Übung hat mir mein Physiotherapeut unlängst gezeigt: Du legst dich auf den Bauch - die Stirn auf die Matte - die Arme auf der Seite vom Körper und dann versuchst du mit dem Oberkörper immer hoch und runter zu gehen - allerdings nur so weit runter bis der Kopf knapp über der Matte ist und dann wieder hoch - also quasi Situps nur für den Rücken.

So einen Swingstick hab ich mir auch schon gekauft nur liegt der irgendwie ganz bequem im Keller. Werd den jetzt echt mal ausprobieren. Was ist eigentlich ein Flexibar?

LG Andrea


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 BeitragVerfasst: 3. Februar 2010 12:52     Betreff des Beitrags: Re: [Februar 2010] Nach der OP: Was macht ihr für...
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Huhu Andrea,

Flexibar ist im Prinzip genau das selbe wie der SwingStick.
Zumindest seh ich das so, nachdem ich mir die Erklärungen mal durchgelesen habe.

Lieben Gruß Birgit


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 BeitragVerfasst: 3. Februar 2010 13:35     Betreff des Beitrags: Re: [Februar 2010] Nach der OP: Was macht ihr für...
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Hallo,

DarkBiggi hat geschrieben:
Flexibar ist im Prinzip genau das selbe wie der SwingStick.
Zumindest seh ich das so, nachdem ich mir die Erklärungen mal durchgelesen habe.


genau. Da die Bezeichnung "SwingStick" (und auch "FlexiBar") ein eingetragener Markenname ist und keine frei verwendbare Bezeichnung wie meinetwegen "Hanteln" oder "Gymnastikball", heißt dieses Ding von jedem Hersteller anders. Teilweise auch als "Schwungstab" bezeichnet, wenn er von noch anderen Herstellern kommt.

Viele Grüße,
Raven

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 BeitragVerfasst: 3. Februar 2010 17:19     Betreff des Beitrags: Re: [Februar 2010] Nach der OP: Was macht ihr für...
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Hallo zusammen!


RedCora hat geschrieben:
Folgende Übung hat mir mein Physiotherapeut unlängst gezeigt: Du legst dich auf den Bauch - die Stirn auf die Matte - die Arme auf der Seite vom Körper und dann versuchst du mit dem Oberkörper immer hoch und runter zu gehen - allerdings nur so weit runter bis der Kopf knapp über der Matte ist und dann wieder hoch - also quasi Situps nur für den Rücken.

Die Übung kenn ich und ich finde sie sehr effektiv! :top: In der Reha habe ich noch Abwandlungen davon kennengelernt: schwerer wird die Übung, wenn man die Arme dabei nach vor streckt, leichter, wenn man sie an den Körper anlegt.

Karyae hat geschrieben:
mir scheint für dich wie auch für mich (und andere?) besonders wichtig der Muskelaufbau im Bauchbereich.

Ich habe ebenfalls von Therapeuten gelernt, dass das Trainig der Bauchmuskeln sehr wichtig für die LWS ist. :licht:

Da hab ich auch noch eine gute Übung auf Lager: Rückenlage, Beine 90° anwinkeln, ein Bein seitlich wegstrecken, sodass die Bauchmuskeln spürbar sind (je waagrechter, desto schwieriger), 15 Wiederholungen, dann anderes Bein. Je drei Serien pro Bein.

Noch eine gute Bauchmuskelübung: Vierfüßlerstand, Arme und Füße in den Boden stemmen und die Knie abheben, Spannung 10-15 Sekunden halten, einige Wiederholungen. Schwerer wird die Übung, wenn man die Knie leicht auf- und abbewegt (wie beim gehen).

Und eine noch, ich glaube es handelt sich um eine Variante der Übung von Karyae: Rückenlage, Beine 90° anwinkeln, rechten Arm gegen das linke Knie stemmen, Spannung 10-15 sek. halten. Dann linken Arm gegen rechtes Knie stemmen. 3 Serien für jede Seite.

Viel Spaß beim Turnen! :schwitz:
LG Kathrin

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 BeitragVerfasst: 3. Februar 2010 19:06     Betreff des Beitrags: Re: [Februar 2010] Nach der OP: Was macht ihr für...
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Kathrin79 hat geschrieben:
Ich habe ebenfalls von Therapeuten gelernt, dass das Trainig der Bauchmuskeln sehr wichtig für die LWS ist. :licht:

Da hat aber jemand gut aufgepasst ;-)
Also ich mache zur Zeit KG am Gerät, es ist die MTT. Da gibt es zwei Übungen die sehr effektiv sind. Weiß nicht wie ich das beschreiben soll... Das eine nennt sich Beinpresse und das andere.. Da klemmt man die Füße unter so eine Kissenrolle und liegt praktisch waagrecht auf den Schenkeln, die Hüftknochen dürfen das Polster nicht berühren. Dann beugt man sich nach unten und wieder hoch, aber nur bis zur waagrechten Linie. Das Ganze erfolgt aus dem Lendenmuskel. Es brennt richtig...

@ Raven
Hast du es mit MTT versucht? Mann kann jeden Muskel trainieren, auch mit Versteifung.

LG,
Elena

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Wer kämpft kann verlieren. Wer gar nicht kämpft hat bereits verloren!!! :schaukeln:


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 BeitragVerfasst: 3. Februar 2010 20:14     Betreff des Beitrags: Re: [Februar 2010] Nach der OP: Was macht ihr für...
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Hallo,
gutes Thema, Kathrin!

Also, ich gehe ein- bis zweimal pro Woche zur MTT, momentan noch auf Rezept, werde es aber eventuell bald mit einer Mitgliedschaft weiterlaufen lassen.
Ich denke nicht dass ich da ein Abkommen mit der KK machen kann, außer den 10x Rückenschule pro Jahr, die bezuschusst werden. Und das ist ja soo viel nicht.

Bei der MTT mache ich Übungen an Geräten, mit dem Flexibar und Bauchmuskelübungen auf dem Boden.
Ansonsten schaffe ich momentan nicht viel mehr, liegt wohl an der Winterträgheit und meiner Psychogeschichte....

Im Frühjahr/Sommer werde ich dann wieder Nordic Walking machen, so einmal pro Woche und am Wochenende.

Bei der Arbeit und im Haushalt ist es mir sehr wichtig mich rückengerecht zu verhalten, was zwar nicht direkt Muskulatur aufbaut aber die ganze WS schont, vor alllem natürlich die nicht versteiften Bereiche.

LG
Elena

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Bücher sind die Axt für das gefrorene Meer in uns.
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