Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 BeitragVerfasst: 1. Januar 2010 13:25     Betreff des Beitrags: [Januar 2010] Skoliose in Beruf und Schule
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Admin
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Beiträge: 8859
Wohnort: Munderloh
Alter: 47
Bundesland: Niedersachsen
Diagnose: Massive li.-konv. Torsionsskoliose; Facettenarthrose LWK3/4 u. LWK4/5; Osteochondrose; seitl. Spondylose u. Dornfortsatzarthr. LWK4/5; LWS 64°, BWS 25°
Therapie: 2 OPs Sept. 03 in Neustadt; versteift von TH11 bis L5 (HZI u. MPDS); Restkrümmung LWS 18°
Geschlecht: weiblich
Skoliose in Beruf und Schule (Thema von Caracol)

Wie kommt ihr im Berufs- oder Schulalltag mit der Skoliose zurecht? Was macht ihr, wenn ihr Schmerzen habt? Seid ihr oft krankgeschrieben? Und wie reagieren Vorgesetzte und Arbeitskollegen? Ist euer Beruf "Skoliose"-gerecht? Und wenn du schon operiert bist, was hat sich seit deiner OP geändert?

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Es gehört zu den den großartigen Belohnungen dieses Lebens,
dass man mit jedem aufrichtigen Versuch,
anderen zu helfen, sich selber hilft.




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 BeitragVerfasst: 1. Januar 2010 16:38     Betreff des Beitrags: Re: [Januar 2010] Skoliose in Beruf und Schule
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Viel-Tipper
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Beiträge: 202
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Alter: 35
Bundesland: NRW
Diagnose: Rechts-konvexe Thorakalskoliose (Typ King 3) 48 Grad BWS
21 Grad LWS
Therapie: Korsett, Krankengymnastik, Tabletten, Spritzen, Tabletten....
OP 23 März 2010 in Mülheim an der Ruhr Versteifung TH 2 -L 1.
Geschlecht: weiblich
Hallo,
ich bin Beamtin bei ner Stadtverwaltung und sitze überwiegend den ganzen Tag am Schreibtisch vorm PC.Da sich meine Kollegen nicht vorstellen können, was es mit unter heißt Skoliose zu haben, stoß ich sehr oft auf Unverständnis. Bekomm oft zu hören, stell dich doch nich so an, ich habs auch schon mal im Rücken. Selbst meine Vorgesetzten meinen, ich würd simulieren.Daher muß ich bereits am 1 Tag eine Krankmeldung vorweisen und nicht wie alle anderen fast 600 Bechäftigten, erst am 3 Tag.
Seit der Termin für meine OP steht, bekomm ich von meiner Chefin ständig irgendwelche Zusatzaufgaben, welche angeblich noch dringend erledigt werden müssen. Ich bin echt froh, das es bis zu meiner OP im März nicht mehr all zu lang hin ist.

Tanja

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Vor Tagen war meine OP

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Wenn man etwas nicht versucht, kann man nur verlieren


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 BeitragVerfasst: 1. Januar 2010 18:07     Betreff des Beitrags: Re: [Januar 2010] Skoliose in Beruf und Schule
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Gruppenleiterin NRW
Gruppenleiterin NRW

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Beiträge: 418
Alter: 23
Bundesland: NRW
Diagnose: Kyphoskoliose
Geschlecht: weiblich
Hallo zusammen,

ich habe da ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Meine Ausbildung habe ich zur Verwaltungsfachangestellten in einer Stadtvewaltung absolviert und danach auch dort ein Jahr als Halbtagskraft gearbeitet. Dort bin ich auf sehr viel Unverständnis und Kleinkariertheit gestoßen. Egal ob es um Bewertungen oder Arbeitsverteilung ging, immer stand meine Behinderung im Mittelpunkt. Meine Kollegen zerrten sie praktisch bei jeder Kleinigkeit hervor. Das hat auch das gesamte Arbeitsverhältnis belastet, so dass ich mich dort nicht mehr wohlfühlte. Heute arbeite ich als Telefonistin in einem Dienst von Microsoft. Wir sind ein super Team und keiner stört sich an meinem Rücken. Bei der Arbeit belasten mich die Ops garnicht, auch wenn die Tage mal lang werden. Schmerzen habe ich auch nur dann wenn ich den linken Arm stärker und länger belaste. Da dies aber keine Faktor ist den ich in der Arbeit benötige, ist das auch kein Problem. Und wenn ich mal Hilfe brauche (beispielsweise wenn ein Kabel neu verbunden werden muss und das liegt weit unterm Schreibtisch) dann frage ich. Ein Nein habe ich noch nie zu hören bekommen. Krankgeschrieben werde ich nur sehr selten und wenn dann eher wie Infekten wie Magen Darm Grippe.

Liebe Grüße

Manu


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 BeitragVerfasst: 1. Januar 2010 18:52     Betreff des Beitrags: Re: [Januar 2010] Skoliose in Beruf und Schule
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Mega-Tipper
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Registriert: 25.11.2009
Beiträge: 373
Wohnort: Kreis Heilbronn
Alter: 56
Bundesland: Baden Württemberg
Diagnose: Idiopatische progred. Skoliose

Massive re-konvexe Skoliose 70° zw. BWK 5 u. 12 m. Rot. II° sowie
dtl. li-konv. Skoliose 45° zw. LWK 1 u. 5 m. Rot.II°
Therapie: 1969: 2 x OP (Versteifung der BWS m. Knochenspan,
18 Mon. Rissergips, KG

29.03.10 OP in Neustadt -
dorsal transpedikulär primärstabil instrumentierte Korrektur-spondylodese Th4 - S1 m. Expedium-Implantat
Geschlecht: weiblich
Hallo,

ich bin Teilzeit in der Verwaltung mit ca. 420 Beschäftigten beschäftigt.
Probleme mit den Arbeitskollegen bezügl. der Skoliose hatte ich bisher nicht. Was mich allerdings seit einiger Zeit sehr belastet ist, dass ich vermehrt von Kollegen auf meinen Rücken angesprochen werde. Ursache ist, dass ich zunehmend aus dem Lot komme.

Ich sitze am Schreibtisch und habe Publikumsverkehr. So bin ich immer eine gewisse Zeit an den Schreibtisch gebunden und wenn ich nach längerer Zeit aufstehe, habe ich dann Schmerzen im Lendenbereich. Habe das Gefühl ich breche auseinander und laufe dann wie ein "Fragezeichen".

Krankmeldungen wegen meinem Rücken sind nicht sehr häufig.

Lieben Gruß
Doris

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Vor Tage war meine OP

Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird.
Aber, es muss anders werden, wenn es besser werden soll
Georg Christoph Lichtenberg



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 BeitragVerfasst: 1. Januar 2010 18:54     Betreff des Beitrags: Re: [Januar 2010] Skoliose in Beruf und Schule
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Interessierter
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Beiträge: 27
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Alter: 44
Bundesland: thüringen
Diagnose: skoliose 120 grad links genauer weis ich es leider noch nicht, da ich jahrelang zu keinem Orthopäden mehr genagen bin .
Therapie: -
Geschlecht: männlich
Hallo Zusammen !
Also ich habe auf Arbeit nat. immer schmerzen gehabt, und nur zu DDR Zeiten hatte man auf mich etwas Rücksicht genommen aber eben nur am Anfang, dann bekam ich eine stehende Arbeit , eigentlich ein unding, doch ich war damals jung, und hatte Angst was zu sagen .
Nach der Wende dann war auch mit der restlichen Rücksicht vorbei, und ich wurde an einer ganz normalen Holzbeabreitungs Maschiene eingesetzt. Dann 1996 kamen 2 sehr schlimme Jahre , ich wurde in einem Taem eingesetzt, das die Böden für Keller regale zusammen Montierte und das im Akkord am Band- d.h. wir standen zu 12 an einem Band und das über bis zu 4 Stunden ununertbrochen -einfach so auf Toilette gehen war nicht weil jeder einen Teilbereicht zu machen hatte. die schmerzen waren das geringere Übel- schlimmer war die Geschwindigkeit.!!
Wer nicht hinterher kam hatte Pech, und nicht vielle hielten das dort durch , ich wundere mich im nachhinein - wie ich das Überlebt habe.
Jedenfalls hatten wir einen sehr grassen Chef, (ein Schweizer der die firma gekauft hatte und im Irrglauben war das man den Faulen Ostdeutschen erst das Arbeiten erst Beibringen müsste) der meine Behinderung als Problem ansah, er wollte mich am anfang entlassen weil ich seiner Ansicht nach das Arbeitsklima durch Eventuelle Krankmeldungen untergrabe, und nur durch eingreifen einiger beherzter menschen wurde das damals verhindert.
Sogesehen bin ich heute eher froh das ich die rente habe aber ich denke mir nicht jeder Chef ist so und es gibt bestimmt auch sehr tolerante Menschen die damit kein Problem haben lg Bernd


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 BeitragVerfasst: 1. Januar 2010 19:13     Betreff des Beitrags: Re: [Januar 2010] Skoliose in Beruf und Schule
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Fleissiger Tipper
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Beiträge: 131
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Alter: 27
Bundesland: Luzern
Diagnose: Skoliose operiert 1998 in der WWK
Geschlecht: weiblich
Hallo!

Ich arbeite sozusagen freiberuflich an verschiedenen Theatern, als Regieassistentin und Souffleuse. Bisher habe ich auch noch nie was wegen meinem Rücken gesagt, meine OP ist 11 1/2 Jahre her und ich bin mit meinem Rücken daccord. Souffleuse war bisher nie ein Problem, gibt immer genügend Pausen in denen ich aufstehen und ein bisschen rumlaufen kann bei manchmal 8 Stunden Proben am Stück. Anders sieht es als Assi aus, weil da muss ich zupacken wenns mal etwas schweres zu tragen gibt. Bisher gabs damit allerdings auch nie Probleme, und wenn mal was nicht gegangen ist dann habe ich gesagt es ist mir zu schwer, gibt schliesslich genügend Bühnenarbeiter die das auch machen können ;-) Unangenehm waren mir eher Situationen, die immer wieder vorkommen, in denen ich an meine 13 versteiften Wirbel erinnert werde, z.b. beim sitzen auf der Bühne, oder wenn ich mich mal ducken soll und es geht nicht. Kam bisher noch nicht oft vor. Aber sonst ist es zum Glück sehr abwechslungsreich mit sitzen, stehen, am Computer arbeiten (freie Zeiteinteilung) usw. und ich kam noch nie in Bedrängnis, jemandem von meiner Skoliose erzählen zu müssen. Einziges Problem ist das schwere Heben ab und zu, aber da würde sich nichts dran ändern wenn ich was von der Skoliose erzähle, somit stelle ich mich eben ab und zu als zu körperlich schwach dar ;-)

LG und guts Neues

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 BeitragVerfasst: 2. Januar 2010 12:24     Betreff des Beitrags: Re: [Januar 2010] Skoliose in Beruf und Schule
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Profi-Tipper
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Bundesland: Baden-Württemberg
Diagnose: thoralumbale juvenile/adoleszente Skoliose, ca. 55 Grad
Therapie: Versteifung Th3 - L5 im Jahr 1997 in der Hessing-Klinik Augsburg
Geschlecht: weiblich
Hallo,

ich studiere aktuell Physik (war zuvor Software-Entwicklerin, keine Probleme) und habe bei Labor-/Werkstattpraktika durchaus Probleme.
Gut, dass ich solche nur selten absolvieren muss (studiere an der Uni, nicht FH), aber wenn, bin ich immer äußerst froh, wenn der Praktikumstag und erst recht die
ganze Praktikumswoche vorbei ist.
Leider ist die Arbeitsumgebung oft sehr unergonomisch, da sie eher auf größere Personen ausgerichtet ist (die meisten Physikstudenten sind nunmal größer als meine 160 cm...),
als Stuhl mal ein klappriges Irgendwas dient oder in komischen Positionen etwas festgehalten werden muss und ja nicht verwackelt werden darf. Vom Arbeiten in der Hocke oder unterm Tisch, heben, mal ruckartig an etwas ziehen oder ähnlichem gar nicht erst zu reden. Wirklich viel Verständnis wird dafür oft nicht gezeigt.
Ich muss jetzt in Januar/Februar noch zwei solche Wochen absolvieren, dann habe ich es erstmal geschafft *puh*

Fazit: Physikstudium geht ansonsten problemlos, auch Schreibtischtätigkeiten wie Programmieren (hab ich früher hauptberuflich gemacht und mache es noch als Ferienjob) aber bloß nicht Praktikum oder allgemein Werkstattarbeit. Ein FH-Studium mit der dafür typischen vielen Labor-/Werkstattarbeit wäre meinem Gesundheitszustand sicher nicht zuträglich gewesen, und ich werde nach Abschluss des Studiums definitiv an einem Computerarbeitsplatz sitzen. Macht mir aber nichts aus, da meine Fachrichtung sowieso sehr theorielastig ist.

Viele Grüße,
Raven

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Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.


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 BeitragVerfasst: 2. Januar 2010 12:51     Betreff des Beitrags: Re: [Januar 2010] Skoliose in Beruf und Schule
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Registriert: 01.01.2010
Beiträge: 14
Bundesland: nrw
Diagnose: op. idopath. komb. skoliose
L3-Th11 (war vor der op 56°) in der WWK
oberer bereich (nicht operiert) ist im moment 25°
Therapie: chenau´-korsett
Geschlecht: weiblich
hi,
bevor ich meine op hatte habe ich in einer apotheke gearbeitet als pharmazeutisch kaufmännische angestellte. leider gehört es in diesen job dazu schwer zu tragen (warenanahme). ich hatte leider einen chef der kein verständnis wegen meiner skoliose hatte und hat mich andauernd in den keller geschickt um die schwere kisten wegzuräumen. ich habe fast jeden tag schmerzen gehabt und mein rechtes bein war taub gewesen. ab da wusste ich das ich was ändern musste. bin zu verschiedene orthopäden gerannt bis mich jemand auf die werner wickert klinik in bad wildungen aufmerksam gemacht hat. habe dort ein termin bekommen und ab da an nahm alles seinen lauf. nun bin ich seit februar 2009 operiert und bin auf der suche nach einem neuen job. am besten sollte mann sich einen job suchen der abwechslungreich reich ist also mit stehen gehen und sitzen und bloß nicht viel tragen. mal schauen was die zukunft bringt.
lg tina

Moderation: Lese bitte unsere Forumsregeln und achte bitte auf Groß- und Kleinschreibung, Danke.


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 BeitragVerfasst: 2. Januar 2010 13:32     Betreff des Beitrags: Re: [Januar 2010] Skoliose in Beruf und Schule
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Interessierter
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Registriert: 06.11.2009
Beiträge: 47
Alter: 18
Bundesland: Niedersachsen
Diagnose: rechtskonvexe BWS Skoliose 63° nach Cobb Moe4 , D10
linkskonvexe LWS Skoliose 30° nach Cobb Moe 3 , L3
Coxa valge et antetorta
Therapie: krankengymnastik nach lehnert
schroth
Korsettttherapie
Kur in Bad Sobernheim
Geschlecht: weiblich
Hallo
ich gehe momentan noch zur Schule, habe dort eher die Probleme das ich wegen meiner Skoliose gemobbt wurde. Zur Zeit gehe ich In eine Sozialpflegeklasse, d.h man lernt dort wie man bettlägerige Patienten wäscht, Leuten aus dem Bett hilf und so weiter. Wir lernen es soweit iwe es halt geht Rückenfreundlich zu machen. Nur bei einigen Sachen sage ich denn dass ich das jetzt nicht so gerne machen würde wegen meines Rückens. Meine Lehrerin hat auch Verständnis gezeigt. Nur jetzt habe ich das Problem das sie mir solche Sachen gar nicht mehr zutraut und immer meint Marie guck du mal lieber zu. Auch einwenig nervig.
Im Sportunterricht gibt es denn entweder Lehrer die haben verständnis sagen mach du dass was du kannst und wenn es nicht geht lässt du es einfach wie mein alter Sportlehrer. Aber jetzt ich soll alles mitmachen, wenn ich sage das kann ich nicht wegen meinem Rücken, da krieg ich Schmerzen von, kommt dann nur wie willst du das denn wissen du hats es doch noch gar nicht ausprobiert. Ich sag denn immer nur ich kenne meinen Rücken und weiß was ich kann udn was nicht. Und ich muss dazu sagen ich mache eig alles mit, es gibt kaum Sachen die ich nicht mitmache, das ist zum Beispiel Trampolin springen (was wir grade in der Schule machen). Aber naja muss man durch. Denn kassiere ich lieber eine schlechte Note als Rückenschmerzen oder andere Beschwerden im Rücken

Liebe Grüße
Mariechen

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Weine nicht weil es vorbei ist, sondern lächle weil es so schön war:)


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 BeitragVerfasst: 2. Januar 2010 13:36     Betreff des Beitrags: Skoliose in Beruf und Schule
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Beiträge: 33
Wohnort: Ludwigsburg
Alter: 31
Diagnose: Skoliose >65°
Therapie: Spondylodese, OP an der orth. Uni-Klinik Heidelberg
Ich arbeite als Informatikerin in einem 800-Mann-Industriebetrieb und somit sitze ich natürlich auch viel. Über den Jahreswechsel hatten wir eine Systemumstellung wodurch ich öfters mal einen 15-Stunden-Tag ohne Pausen hatte. Das war dann zwar schon hart an der Grenze aber durch den TOLLEN Bürostuhl den ich durch das Forum empfohlen bekommen habe konnte ich das auch bewältigen. Mein Arbeitgeber ist hier übrigens extrem verständnisvoll. Man hat mir schon öfters einen Heimarbeitsplatz angeboten und man schlug auch vor, mir einen Stehpult einzurichten.
Ich muss jedoch dazu sagen, dass ich in meinen 10 Jahren Berufserfahrung noch nie wegen meiner WS krank geschrieben wurde (was bestimmt auch positiv auf den Arbeitgeber wirkt).
Was mir sehr zu schaffen gemacht hat war das Fernstudium. Das viele Lesen (bei dem ich meinen Kopf nach unten Richtung Buch halten musste) ist mir wirklich schwer gefallen sodass ich oft im Bett lag und das Buch nach oben hielt (kostenloses Fitness-Training für die Oberarme *autsch* ;-) da dies alles nach der regulären Arbeitszeit passieren musste war das natürlich eine ordentliche Doppelbelastung. Jetzt ist aber alles super.


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 BeitragVerfasst: 4. Januar 2010 10:26     Betreff des Beitrags: Re: [Januar 2010] Skoliose in Beruf und Schule
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Alter: 30
Bundesland: Oberösterreich
Diagnose: Skoliose: BWS 88°n.C., LWS 66°n.C., seit dem Kindesalter bekannt
Therapie: 1. OP am 24.11.2008: Lockerungs-OP
2. OP am 2.12.2008: Vesteifungs-OP von TH3-L3, Restgrade: BWS 42°n.C., LWS 29°n.C.
Geschlecht: weiblich
Hallo zusammen!

Ich arbeite als Lehrerin an einer höheren Schule (Abschluss mit dem Abitur) und finde meinen Beruf recht ideal für eine versteifte Wirbelsäule. Ich kann abwechselnd sitzen, stehen und gehen. Am Nachmittag kann ich mich auch mal eine halbe Stunde hinlegen, bevor ich mich an die Korrekturarbeiten oder an den PC zum Vorbereiten setze. Ich arbeite jetzt seit vier Monaten wieder Vollzeit und komme sehr gut damit zurecht. Krank war ich seit dem nie. Sicher bin ich nach einem langen Schultag erschöpft, aber das sind meine Kollegen auch. :kicher:
Meine Kollegen sind sehr rücksichtsvoll und auch meine Vorgesetzten sind verständnisvoll. Das könnte aber auch daran liegen, dass mein Chef - also der Direktor meiner Schule - nicht gleichzeitig mein Arbeitgeber ist. Als Lehrerin bin ich Bundesbedienstete.
Alles in allem kann ich also wirklich zufrieden sein!

LG Kathrin

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 BeitragVerfasst: 4. Januar 2010 13:42     Betreff des Beitrags: Re: [Januar 2010] Skoliose in Beruf und Schule
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Alter: 50
Bundesland: Steiermark
Diagnose: Skoliose, Zn Harrington-Op
Therapie: derzeit reine schmerztherapie
Geschlecht: weiblich
Ich bin Lehrerin an einer Hauptschule in Österreich, und das positive an diesem Beruf ist sicher, dass man sich zwischendurch mal hinsetzen kann, oder durch die Klasse gehen. Ich muss also nicht ständig stehen, denn das ist das, was ich am allerwenigsten aushalte. Man sieht mir mir meine schiefe Haltung natürlich an, aber ich hatte bislang weder bei Eltern noch bei Schülern irgendwelche negativen Rückmeldungen deswegen. Anders sieht es bei den diversen Chefs (ich war schon an mehreren Schulen) aus. Jeder befürchtet sofort eine Flut an Krankenständen auf sich zukommen. Dazu muss ich sagen, dass ich, obwohl seit über 25 Jahren operiert, erst einmal wegen meines Kreuzes Krankenstand gehen musste. Was ich allerdings sehr wohl mache, ist, dass ich nicht alle Unterlagen für alle Klassen immer mit mir mittrage, sondern nach jeder Stunde in das Konferenzzimmer sause, um zu wechseln. Heftstöße lasse ich von Schülern in die Klasse bringen.
Rücksichtnahme von Seiten meines derzeitigen Chefs gibt es wieder keine. Obwohl ich meinen Behindertenstatus habe, und mir Stiegensteigen wirklich schwer fällt, legt er konsequent meine Klasse immer in den zweiten Stock. Aber da muss ich wohl scheinbar durch.


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 BeitragVerfasst: 4. Januar 2010 13:51     Betreff des Beitrags: Re: [Januar 2010] Skoliose in Beruf und Schule
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Beiträge: 1244
Wohnort: Rosenheim
Alter: 20
Bundesland: Bayern
Diagnose: Rechtskonvexe thorakale Skoliose => 66°
Thorakolumbaler linkskonvexer Gegenschwung => 23° mit gewisser Kyphosierung
Therapie: KG (1-2mal pro Woche)
OP im Juli 2008: dorsale Korrekturspondylodese TH5 bis TH12, Restkrümmung 26°
Geschlecht: weiblich
Hallo!

Ich berichte mal über meinen Schulalltag:
Eigentlich komme ich in der Schule mit meiner Skoliose / der OP ziemlich gut zurecht. Ich bin vom Sportunterricht befreit (über 2 Schulstunden weniger freu ich mich sehr - und ich finde, der Zeitfaktor gleicht sich mit der wöchentlichen KG aus...) mach aber sonst alles normal mit. Bücher habe ich letztes Jahr keine getragen, dieses Jahr wechsle ich mich mit meinen Sitznachbarn ab (wobei ich immer drauf geachtet hab, die "Bücher-Tage" möglichst gut zu verteilen).
Schmerzen habe ich eigentlich kaum, wenn ich (durch die unbequemen Schulstühle) mal Schmerzen bekomme, stehe ich am Ende der Stunde auf oder Recke und Strecke mich. Meist ist dass dann aber eh eher am Ende eines Schultags, wo ich dann relativ schnell daheim bin.
Krankgeschrieben bin ich wegen der Skoliose noch nicht gewesen, klar, währen meiner Zeit im Krankenhaus (wegen der OP) aber sonst nicht. Ich versuche, Termine beim Arzt möglichst auf die Ferien zu legen, wenn das nicht möglich ist, dann bin ich dafür befreit.

Seit meiner OP hat sich eigentlich nur geändert, dass mir ein schwerer Schulranzen mehr ausmacht, die Stühle kommen mir unbequemer vor und ich bin vom Schulsport befreit.

Liebe Grüße
Bettina

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 BeitragVerfasst: 4. Januar 2010 14:04     Betreff des Beitrags: Re: [Januar 2010] Skoliose in Beruf und Schule
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Profi-Tipper
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Registriert: 15.05.2009
Beiträge: 884
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Bundesland: Baden-Württemberg
Diagnose: thoralumbale juvenile/adoleszente Skoliose, ca. 55 Grad
Therapie: Versteifung Th3 - L5 im Jahr 1997 in der Hessing-Klinik Augsburg
Geschlecht: weiblich
Hallo,

noch ein Nachtrag bzgl. Krankschreibung:

Zur Zeit vor der OP war ich hin und wieder mal wegen Arztterminen (Routineuntersuchungen, keine wegen Beschwerden) sowie wegen der
Eigenblutspenden befreit.

Krankgeschrieben wegen Beschwerden (außer natürlich die ganze Genesungsphase nach der OP) war ich wegen der Skoliose noch nie, weder
vor noch nach der OP.

Die Befreiung vom Sportunterricht hatte ich auch. Die meisten Lehrer waren sehr verständnisvoll.
Manche Lehrer, die mit mir sonst wenig zu tun hatten (Lehrer aus anderen Klassen) schienen jedoch teils die Sportbefreiung nicht so ernst zu nehmen,
gerade wenn es nicht den Sportunterricht selbst, sondern Ausflüge oder Alltagstätigkeiten betraf - gab da welche, die mich trotzdem bei einem Ausflug ca. ein Dreivierteljahr nach der OP dazu bewegen wollten, beim Eislaufen (was ich noch nie in meinem Leben gemacht habe, und wegen Sturzgefahr eher mit Vorsicht zu genießen wäre) oder einem Klassenzimmerumräumen (Schränke und Tische die Treppe hinunter tragen...) mitzumachen. Gespräche zwischen den betreffenden Lehrern und meinem Klassenlehrer halfen da aber sehr.

In der Firma, in der ich meine Ausbildung gemacht und dann noch drei Jahre gearbeitet habe, wussten mein Chef und näherstehende Kollegen vom meiner Wirbelsäulenversteifung; bzgl. Toleranz hinsichtlich meiner Person kann ich nicht sehr viel sagen, da es meine Arbeit nicht beeinflusste (war nie deshalb krank, brauchte keinen speziellen Arbeitsplatz). Die Sache kam im Prinzip nur zur Sprache, weil ich bei manch einem Ausflug nicht mitmachen konnte (war ansonsten 'ne reine Männer-Bürogemeinschaft, und die haben schon mal sportlich derbe Ausflüge gemacht :zwinker: ) oder bei Alltagsdingen die nichts direkt mit dem Beruf zu tun hatten (z.B. mal Bierbänke für eine Feier aufbauen) mir habe helfen lassen bzw. es nicht gemacht habe. Entsprechend kam das auch in mancher Firma, in der ich später gearbeitet habe, zur Sprache oder auch nicht.
Mein (erster) Chef wäre aber sicherlich auch bei Problemen tolerant gewesen, da es in der Firma einen Azubi gab, der eine schwere Nierenkrankheit mit unklarer Prognose hatte, wovon derjenige bereits in seinem Vorstellungsgespräch erzählte und er "trotzdem" eingestellt wurde; wegen ihm musste dann relativ viel umgeplant werden (er hatte sehr hohe Fehlzeiten, ist auch mal vom einen auf den anderen Tag für zwei Monate ausgefallen).


Viele Grüße,
Raven

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Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.


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 BeitragVerfasst: 5. Januar 2010 15:04     Betreff des Beitrags: Re: [Januar 2010] Skoliose in Beruf und Schule
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Viel-Tipper
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Registriert: 18.01.2009
Beiträge: 189
Alter: 16
Bundesland: NRW
Diagnose: Skoliose (98° Thorakal und 82° Lumbal)
Nach OP Restkrümmung 41° Thorakal und 32° Lumbal
(Versteift von Th5 - L4)
Therapie: 2007 - 2009 Korsetttherapie
2007 Kur in Bad Sobernheim
2008 Kur in Bad Sobernheim
03.03.2009 OP in Neustadt
Geschlecht: weiblich
Huhu!

Also ich gehe momentan noch zur Schule, fange aber im August eine Ausbildzung zur Kauffrau für Bürokommunikation an.

In der Schule habe ich einen doppelten Satz Bücher (sowohl vor- als auch nach der OP) und bin vom Sportunterricht befreit (seit der OP, ein Glück - turnen war wirklich noch nie meine Stärke :mrgreen:). Ich kann mir schon ab und an Sprüche von meinen Mitschülern anhören wie gut ich es doch hätte, müsste nicht so schwer tragen und keinen Sport mitmachen. Vor allem als wir Sport in den ersten beiden Stunden hatten und ich da zu Hause bleiben durfte war der "Neid" groß. Ganz ernst ist das von dem meisten aber nicht gemeint, vor allem wenn ich dann scherzhaft sage "Einen Moment, ich leih dir schnell meine Stangen aus". Oder sowas in der Art. Dadurch werden sie halt dran erinnert das ich mir das definitiv nicht ausgesucht habe und es schöneres gibt als ne Skoliosepatientin zu sein .. Gemobbt wurde ich eigentlich noch nie. Auch nicht als ich damals ein Korsett getragen habe.

Da ist weniger Verständnis bei den Lehrern da.. vor allem meine Sportlehrerin fragt regelmäßig wann ich mich denn endlich wieder in Sportbekleidung begeben würde o.O

Wenn ich dann im Sommer meine Ausbildung anfange bin ich wirklich mal gespannt wie das wird. Büroarbeit ist ja eigentlich nicht empfehlenswert für eine operierte Skoliose aber ich hatte beim sitzen noch nie Beschwerden/Schmerzen, daher denke ich das das gut wird.

Ich habe nur bedenken weil ich einen Schwerbehindertenausweis mit 50% habe. Der macht mir irgendwie echt zu schaffen weil ich halt nicht wie eine Schwerbehinderte behandelt werden möchte.

lg Nicole

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Wer kämpft, kann verlieren, doch wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.
Vor Tagen war meine OP :)


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