Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 BeitragVerfasst: 1. Oktober 2009 11:42     Betreff des Beitrags: [Oktober 2009] Nach der OP - Liebe, Sex und Leidenschaft
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Alter: 47
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Diagnose: Massive li.-konv. Torsionsskoliose; Facettenarthrose LWK3/4 u. LWK4/5; Osteochondrose; seitl. Spondylose u. Dornfortsatzarthr. LWK4/5; LWS 64°, BWS 25°
Therapie: 2 OPs Sept. 03 in Neustadt; versteift von TH11 bis L5 (HZI u. MPDS); Restkrümmung LWS 18°
Geschlecht: weiblich
Nach einer Skoliose-OP ist alles erst mal etwas ungewohnt. Wir reagieren sensibler und der Körper ist "neu" und anders als vor der OP. Die üblichen Themen wie Haushalt, Job, Shopping, Ausgehen und Sport werden hier oft besprochen, aber das Thema "Sex" wird selten diskutiert.

Deshalb unser Thema heute: Nach der OP - Liebe, Sex und Leidenschaft (Themenvorschlag von Anke1305)

Wie bist du nach deiner OP mit dem Thema "Sex" umgegangen? Und wie ging es deinem Parnter damit? Hatte dein Partner Verständnis für dich? War es für euch wie vor der OP? Gab es Einschränkungen? Ab wann wart ihr wieder "einsatzbereit"?

Hinweis: Besonders bei diesem Thema weisen wir nochmals darauf hin, dass dies ein öffentlicher Diskussionsbeitrag ist, d.h. jeder Internetnutzer kann hier lesen! Bitte achtet darauf, dass die Texte jugendfrei bleiben. Bitte verzichtet also auf die üblichen *Beep*-Wörter. Danke!

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Es gehört zu den den großartigen Belohnungen dieses Lebens,
dass man mit jedem aufrichtigen Versuch,
anderen zu helfen, sich selber hilft.




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 BeitragVerfasst: 1. Oktober 2009 11:59     Betreff des Beitrags: Re: [Oktober 2009] Nach der OP - Liebe, Sex und Leidenschaft
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Diagnose: thoralumbale juvenile/adoleszente Skoliose, ca. 55 Grad
Therapie: Versteifung Th3 - L5 im Jahr 1997 in der Hessing-Klinik Augsburg
Geschlecht: weiblich
Hm, über einen Vergleich zum "Vorher" kann ich nix berichten, da ich keine Erfahrungen von vor der OP habe.
Meinen Partner ( = erster Freund) lernte ich nämlich erst rund neun Jahre nach der OP kennen.
Verständnis hat er dafür auf jeden Fall - anfangs war er sogar sehr übervorsichtig und hatte Angst, etwas "kaputt zu machen" (nicht nur "im Bett", sondern auch bei kräftigen Umarmungen oder Durchkitzeln/Spaßraufen). Ansonsten ist es bei uns aber kein aktuelles Thema mehr - wir wissen was möglich ist und empfinden nix als einschränkend; man muss ja nicht das ganze Kamasutra durchmachen :zwinker:

Viele Grüße,
Raven

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Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.


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 BeitragVerfasst: 3. Oktober 2009 16:00     Betreff des Beitrags: Re: [Oktober 2009] Nach der OP - Liebe, Sex und Leidenschaft
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Mega-Tipper
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Diagnose: Idiopathische linkskonvexe Skoliose Lenke Typ V (79°) mit Scheitelpunkt über BWK 12 und rechtskonvexer thorakaler Gegenkrümmung
Therapie: 05.2009 OP im AK St. Georg: Korrekturspondylodese Th8-L5 mit ventralem Release Th10-L1
- korrigierte rechtskonvexe Skoliose 34°
- KG
Geschlecht: weiblich
Erst einmal vielen Dank Stonewoman, dass du dieses Thema aufgegriffen hast.

Vor der OP war es leider schon monatelang (über ein Jahr) so, dass ich aufgrund meiner Schmerzen gar keine Lust mehr auf Sex, körperliche Nähe hatte. Ich habe nie über meine Schmerzen gesprochen, was selbstverständlich nicht so gut für meine Beziehung war. Mein Freund war dann oft etwas angesäuert, weil er gar nicht wusste, warum dieser "Stillstand" herrscht.
Jetzt nach der OP ist es wieder ganz anders. Ich habe keine Schmerzen mehr und es macht mir wieder Freude. Natürlich bin ich nach 4 Monaten noch nicht "so gelenkig", aber dennoch tut mir die Nähe zu meinem Freund wieder gut. Da unsere Beziehung damals ein bisschen darunter gelitten hat, habe ich gelernt, über meine Sorgen, Ängste und Probleme zu sprechen. Nun versteht mein Freund mich auch besser und hat Verständnis dafür, wenn der Abend nicht so verläuft, wie man es sich vielleicht gewünscht hat.

"Einsatzbereit" war ich mal so zum "Antesten" ;) bereits nach 3 Wochen. Wir haben das Wochenende zum "Kuscheln" genutzt als meine Mutter bei meinem Vater zu Hause war ;) (sie hat damals 6 Wochen nach der OP bei uns gelebt und mir geholfen). Aber so richtig entspannten Sex haben wir erst gehabt nach etwa 3 Monaten.

Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass ich nach der OP glücklicher und entspannter bin, wenn es um das Thema Liebe, Leidenschaft und Sex geht.

Nachtrag:

Hallo ihr Lieben,

das Thema scheint ja doch für einige von euch interessant zu sein, schließlich wurde es bereits 115 x angeklickt.
Deshalb finde ich es ein wenig schade, dass nur Raven und ich bisher eine Antwort zu diesem Thema geschrieben haben. Für mich ist dieses Thema sehr interessant, weil es nach der OP in meiner Partnerschaft kurzzeitig doch so einige Probleme gab. Damit meine ich nicht den Sex und auch nicht wann ich nun das 1. Mal wieder "durfte", sondern das zwischenmenschliche. Nie hätte ich gedacht, dass mein Freund Probleme mit der "Auszeit" hat, wir haben es nur mit vielen Gesprächen wieder hinbekommen.

Für manche Männer ist dieses Thema anscheinend doch wichtiger als für uns Frauen. Und aus diesem Grunde habe ich dieses Thema vorgeschlagen. Mich interessiert einfach, wie es bei euch war, ob die "Auszeit" ein Thema in eurer Partnerschaft war oder ob es selbstverständlich war, dass einige Wochen/Monate nichts passiert?

Ich würde mich freuen, wenn dieses Thema nicht ganz verschwindet und ihr vielleicht doch noch ein paar Antworten schreiben würdet ;)

Liebe Grüße und einen schönen Samstag
Anke

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Liebe Grüße
Anke

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 BeitragVerfasst: 3. Oktober 2009 19:58     Betreff des Beitrags: Re: [Oktober 2009] Nach der OP - Liebe, Sex und Leidenschaft
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Diagnose: Skoliose
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OP im April 2009 - Restkrümmung ca. 20 Grad
Geschlecht: weiblich
Also bei mir gab es vor der OP keine Schwierigkeiten beim Sex. Natürlich ging nicht jede Art von Stellung und ich habe oftmals eher die passive Stellung übernommen, aber für meinen Partner kein Problem.
Nach der OP hat es glaub ich insgesamt 5 Wochen gedauert bevor wir es wieder probiert haben. Also für mich gibt es keinen Unterschied zu vor und nach der OP und mein Partner ist sehr verständnisvoll und es läuft prima. Ich hatte eher Angst, dass ihn die Narbe abschreckt, aber das war nicht der Fall.
Bei mir ist es allerdings seit der OP so, dass meine rechte Brust sehr empfindlich ist und ich Berührungen dort gar nicht ausstehen kann, aber auch da vollstes Verständnis.

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Mein Op Bericht


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 BeitragVerfasst: 4. Oktober 2009 00:54     Betreff des Beitrags: Re: [Oktober 2009] Nach der OP - Liebe, Sex und Leidenschaft
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Super-Profi-Tipper
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Diagnose: Skoliose
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Zu Sex vor der OP kann ich auch nichts beitragen, da war ich noch ein bischen zu jung für.

Bis zum ersten Sex nach OP hat es dann auch noch mal ein paar Jährchen gedauert, aber ich hab mich nie eingeschränkt gefühlt. Auch hatte ich nie ein Problem wegen meiner Narbe. Und mein erster Freund kannte mich schon zu der Zeit, als ich nach meiner OP noch mein Gips- und Stagnara-Korsett hatte. Von daher lief das ganz entspannt ab.

Bin gerade am überlegen, aber meine Schrauben haben bis heute keine negativen Auswirkungen auf mein Liebesleben. Mit meiner außer Kontrolle geratenen Schilddrüse hatte ich damals ganz große Probleme. Ich kann also durchaus nachfühlen wie es ist, wenn die Gesundheit das Liebesleben negativ beeinflusst. Und da muss ich meinem Mann ein ganz großes Lob aussprechen. Er hat in der Zeit, als es mir so Sch... ging, zu mir gehalten, war einfach für mich da und wir sind immer noch zusammen :)

Euch noch einen schönen Sonntag und
ganz viele liebe Grüße, Uschi :winkewinke:


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 BeitragVerfasst: 4. Oktober 2009 15:53     Betreff des Beitrags: Re: [Oktober 2009] Nach der OP - Liebe, Sex und Leidenschaft
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Therapie: Versteifung Th3 - L5 im Jahr 1997 in der Hessing-Klinik Augsburg
Geschlecht: weiblich
Hallo Hoply,

Hoply86 hat geschrieben:
Ich hatte eher Angst, dass ihn die Narbe abschreckt, aber das war nicht der Fall.


diese Bedenken hatte ich auch, bevor ich meinen Freund kennenlernte (eben: dass, wenn ich einen Freund haben würde, ihn die Narbe stört).
Störte und stört ihn aber gar nicht; er meint "man sieht es eh kaum" :zwinker: (Klar sieht man die Narbe, aber ich glaube, er hätte sie sich auffälliger vorgestellt (er hat selbst keine OP-Narbe zum Vergleich).)

Hoply86 hat geschrieben:
Bei mir ist es allerdings seit der OP so, dass meine rechte Brust sehr empfindlich ist und ich Berührungen dort gar nicht ausstehen kann, aber auch da vollstes Verständnis.


Bei mir (OP von hinten durchgeführt, Implantate tastbar) ist seitdem bzw. nachdem die tauben Stellen weggingen der Rücken sehr empfindlich-kitzelig, entsprechend mag ich wechselnde Berührungen (Massage, Kraulen...) dort nicht bzw. es artet in starkes sich-gekitzelt-fühlen meinerseits aus. Ist aber auch kein Problem.

Viele Grüße,
Raven

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 BeitragVerfasst: 5. Oktober 2009 17:15     Betreff des Beitrags: Re: [Oktober 2009] Nach der OP - Liebe, Sex und Leidenschaft
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Fleissiger Tipper
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Bundesland: Rheinland-Pfalz
Diagnose: Idiopathische rechtskonvexe Thorakalskoliose mit hochthorakalem linkskonvexem Gegenschwung und lumbalem linkskonvexem Gegenschwung
Therapie: OP am 11.08.2008
Halm-Zielke-Implantat Th6-Th12, Doppelthorakotomie Th4/5 und Th7/8 mit Resektion der 8. Rippe rechts
Hallo Ihr Lieben,

also bei uns beiden hat die OP liebes-, sex- und leidenschaftsmäßig keinerlei negative Auswirkungen gehabt. Im Gegenteil: die Zeit miteinander war noch intensiver. Teilweise dachte ich auch, daß das am Morphium hing. Denn seltsamerweise hatten meine Bettnachbarin und ich schon in der Klinik die seltsamsten Träume und Vorstellungen (dabei denkt man doch, daß bei solchen Schmerzen der Gedanke an Sex ganz weit weg geschoben wird. Bei mir war jedenfalls das Gegenteil der Fall).

Bedenken, daß ich mir nach der OP am Rücken was "kaputt machen" könnte wurden bald beiseite geschoben. Mein Freund und ich haben beide gemerkt, daß mir ( bzw. uns) die Berührungen und alles andere (immer schön jugendfrei bleiben, gelle?) sehr gut tun und ich die Schmerzen von der OP in diesen Momenten zeitweise nicht soooo stark empfunden habe als sonst. Eine "Schonzeit" brauchten wir nicht. Die Liebe weiß schon, was gut tut. Die intensive Massage der Narbe haben wir immer miteinbezogen, worüber ich heute sehr froh bin. Sie ist schön elastisch und das Gewebe hat sich nicht verklebt.

Heute denken wir überhaupt nicht mehr daran. Es ist alles bestens.

Schade, daß dieses Thema im "öffentlichen Bereich" steht. Man möchte ja nicht allzu sehr persönliches von sich für alle sichtbar schreiben (wenigstens geht es mir so). Deshalb schreibe ich auch nichts weiter darüber.

Tschüß, lonicera


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 BeitragVerfasst: 5. Oktober 2009 17:34     Betreff des Beitrags: Re: [Oktober 2009] Nach der OP - Liebe, Sex und Leidenschaft
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Therapie: Versteifung Th3 - L5 im Jahr 1997 in der Hessing-Klinik Augsburg
Geschlecht: weiblich
Hallo Lonicera,

Lonicera hat geschrieben:
Schade, daß dieses Thema im "öffentlichen Bereich" steht. Man möchte ja nicht allzu sehr persönliches von sich für alle sichtbar schreiben (wenigstens geht es mir so). Deshalb schreibe ich auch nichts weiter darüber.


wenn du wirklich mehr darüber schreiben möchtest, könntest du auch einen Thread im Mitgliederbereich aufmachen.
Der "öffentliche Bereich" hat sich wohl zwangsläufig daraus ergeben, dass dieser Thread zum "Thema des Monats" gehört.

Viele Grüße,
Raven

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 BeitragVerfasst: 5. Oktober 2009 17:39     Betreff des Beitrags: Re: [Oktober 2009] Nach der OP - Liebe, Sex und Leidenschaft
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Gruppenleiterin BaWü
Gruppenleiterin BaWü
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Beiträge: 691
Bundesland: Baden Württemberg
Diagnose: Skoliose
Therapie: OP-Mai 2009
Reha-Dez. 2009
Ab Februar 2010 - Ambulantes StabilisierungsProgramm (ASP).
Geschlecht: weiblich
Hallo ihr Lieben,

ich kann dazu nur so viel sagen, dass ich nach der OP Schmerzen hatte und an Sex überhaupt nicht zu denken war... Ganz ehrlich gesagt geht es mir erst seit ca. einem Monat besser. So viel besser, dass ich wieder Interesse an körperlicher Nähe habe.

Und in der Zwischenzeit Juni bis August gab es unzählige Gespräche... Es belastet den Partner sehr und ist schwierig für ihn... Da brauchen beide viel Verständniss und Geduld.

Euch noch viel Glück!

GlG,
Elena.

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Wer kämpft kann verlieren. Wer gar nicht kämpft hat bereits verloren!!! :schaukeln:


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 BeitragVerfasst: 17. Oktober 2009 21:11     Betreff des Beitrags: Re: [Oktober 2009] Nach der OP - Liebe, Sex und Leidenschaft
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Fleissiger Tipper
Fleissiger Tipper

Registriert: 29.03.2006
Beiträge: 54
Wohnort: Wien und Varese bzw. Bologna (Italien)
Alter: 44
Bundesland: Österreich
Diagnose: Hochgradige Rotationsskoliose LWS 56, BWS 38
(nicht operiert)
Therapie: Schrothübungen
seit Sobi Feb. 2010, viel KG u. Massagen, Ostheopatie, Akkupunktur, Radfahren, Kayak, Nordicwalking
Geschlecht: weiblich
Hallo aus Wien!
Auch ich finde dieses Thema sehr interessant!
Ich kann nur berichten, da ich (noch) nicht operiert bin, wie es für mich jetzt ist. Also: die Angst vor den Schmerzen ist nicht gerade Lustfreundlich. In den letzten Jahren haben meine Schmerzen im ISG bzw LWS-Bereich zugenommen und das hat sich dann beim Sex besonders negativ ausgewirkt... ich wollte es aber nicht wahrhaben und habe nicht darüber gesprochen um die Stimmung zu stören (Überblödsinn!). Meine Libido war etwas im Keller...
Vor kurz habe ich beschlossen mehr darüber mit meinem Partner zu sprechen und es war sehr gut, es wirkte sich auch gleich entspannender aus, da er das mit viel Aufmerksamkeit und Wärme aufgenommen hat :) Auch stellte ich fest, dass mein Buckel MICH stört (und nicht ihm) bzw. Grund für Scham ist... mein Partner nimmt mich so liebevoll auf..so wie ich bin, so fühlt sich es an.
Faszit: darüber reden ist besser (nuna;)) und kann vieles lösen. Tatsache für mich bleibt aber dass Schmerzen nicht gerade Lustfördernd sind..
Ganz liebe Grüße an alle


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