Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 5. September 2009 08:52     Betreff des Beitrags: [St. Georg] OP-Bericht Mimi29
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Therapie: Langer weg mit Gipskorsett, elektrischer Apparat (weiss nicht mehr wie das Ding hieß) wieder Korsetts, Krankengymnastik, 2 Reha´s in Sobernheim (mit 9 und mit 11 Jahren)mit knapp 14 Jahren OP in Vogtareuth,BWS 108 Grad, LWS ca. 60 grad, danach BWS 65 grad, LWS 35 grad, bis heute, 1 Jahr später Stäbe wieder raus, keine Probleme bisher, nächstes Vorhaben RBR
Hallöchen ihr lieben,

wie versprochen fange ich mal mit meinem Bericht an.
Am 17.08.09 fuhren wir früh´s um halb drei hier los. Waren dann ca. um 8 Uhr in St. Georg. Dann kam das übliche, Patientenanmeldung, Aufklärung, Blutabnahme usw. Ging alles recht fix. Dann habe ich Dt. Niemeyer kennengelernt. Ich war hellauf begeistert. So ein netter lieber und einfühlsamer Arzt, wirklich, auch der Assistenzarzt war genau so nett. Ich hatte vor und nach OP sooooooo viele fragen, die hat DR. O..... immer beantwortet ohne ein einziges mal genervt zu sein. An der Stellle nochmal vielen Dank. An diesem Tag sind mein Mann und ich noch etwas durch Hamburg gebummelt, und das war´s dann auch schon.
Am nächsten Morgen kam mein lieber Mann dann um halb sieben (und musste mich wecken, so gut habe ich geschlafen), dann ab in die Dusche, Schlaftablettchen, und dann ging es schon los. Rene ging mit bis zum OP, und auf einmal hab ich geweint wie ein kleines Baby. Die ganze anspannung fiel auf einmal ab.
Als ich wieder aufwachte war alles schon passiert, OP dauerte glaub ich ca. 2,5 Std.ich konnte es kaum glauben. Da brachte mir der Pfleger auch schon ds Telefon mit meinem Mann dran, hab mich rießig gefreut. Die Schmerzen waren auszuhalten. Kurze Zeit später wurde ich auch schon auf´s Zimmer gebracht, wo Rene schon auf mich wartete. Bin immer wieder eingenickt, erst zum Abendessen war ich einigermaßen fit, und konnte mich schon auf die Bettkannte setzten. Da mein Blutdruck aber seht niedrig war durfte ich an diesem Tag noch nicht aufstehen. Rene hat gleich ein Foto von mir gemacht, und mir gezeigt, ich konnte es nicht glauben was ich da sah. Der Buckel is zu 85% weg, für mich ist er einfach gar nicht mehr da, denn der Unterschied ist echt rießig. Es ist auch jetzt noch alles recht geschwollen, deshalb warte ich noch mit den Nacher-Bildern. Das einzig Blöde ist dass ich die rechte Seite meines Bauches noch nicht spür, naja, Muskeln und Nerven müssen erst wieder zueinander finden, und ein Bluterguss hab ich auch da drin, der sich aber nach einigen Wochen gibt. Hab scherzhalber gesagt, "so, jetzt hab ich nen Buckel am Bauch (lach)".
Hab mich nach dem Foto in eigene Klamotten stecken lassen, und das war es auch schon für diesen Tag.
So ihr lieben, jetzt wird das am PC sitzen leicht anstrengend, berichte euch natürlich in den nächsten Tagen weiter. Bis denn. Liebe Grüße.

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 7. September 2009 07:21     Betreff des Beitrags: Re: OPTermin steht
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Guten Morgen,

heute geht´s mir richtig gut, deshalb setze ich mich gleich mal an den PC und berichte euch weiter.
19.08.09
Die 1. Nacht war ganz OK. Musste die Nachtschwester glaub ich nur 2mal rufen, einmal für den Topf, und einmal für Schmerzmittel. Durfte nach Blutdruckmessung am Morgen auch endlich aufstehen und in´s Bad gehen. War das schön. Obwohl ja nur mein Rippenbuckel weggemacht wurde, war es das gleiche Rucksackgefühl wie bei der versteifung. Hab mich natürlich dann auch gleich mal im Spiegel anschauen müssen (freu), da stand doch jemand anderes! Einfach nur toll. Sind dann immer mal wieder aufgestanden und spazieren gegangen auf dem Gang, das fanden alle ganz toll, denn ein paar Wochen vor mir ist bei einem Mädel das gleiche gemacht worden und sie hatte wohl so starke Schmerzen das sie auf Intensiv musste.
So langsam nervte mich bloß dieser Schlauch für´s Blut (weiß grad nicht wie das heißt), eine Thoraxdrinage (schreibt man das so?) hatte ich zum Glück nicht, der tat mir ziemlich weh bei jeder bewegung, und erst recht beim draufliegen. Das war es eigentlich für diesen Tag schon. Dr. Niemeyer kam nochmal um nach mir zu sehen, dann habe ich (versucht) mich schlafen zu legen.

20.08.09
An diesem Tag war ich etwas weinerlich. Der blöde Schlauch tat mir ganz schön weh, aber DR. O.... versprach mir früh´s das er gleich kommen würde und ihn ziehen würde (er sah jeden Tag nach mir), das tat er dann auch. Ich sag euch, das war vielleicht eine erleichterung, der grösste Schmerz war erstmal weg. Mein Mann war dann auch schon da, wie jeden Tag ganz früh ( an dieser Stelle nochmal vielen dank an meinen Hasen), und dann sind wir mir einem Rolator nach draußen gegangen. Jaaaa, Sonne, warm einfach herrlich. Nur lange ging dass nicht, weil mir ziemlich schnell die Puste wegblieb, also zurück und dass gleiche nochmal mit Rollstuhl, viieeel besser. Das machten wir dann so den ganzen Tag über, mal hinlegen, mal etwas laufen. Am Abend hatte ich dann so einen riesigen Blähbauch, der mich ziemlich nervte. Hab dann Abführmittel genommen und gewartet, bin irgendwann in´s Bett gegangen voll genervt, und mit dicken Bauch.

21.08.09
Auch an diesem Tag war ich nicht besonders gut gelaunt, Schmerzen waren zwar erträglich, aber dieser dicke und taube Bauch geht mir sehr auf die nerven. Das wurde dann Tagsüber immer schlimmer, dass mein Mann mit mir (mitlerweile) weinend zu Schwester ging, denn da musste jetzt etwas passieren, sonst wäre ich wahrscheinlich geplatzt (das hätte ne Sauerei gegeben, lach). Hab dann eineinhalb Liter irgendwelches Zeug´s getrunken. Welch eine Erlösung (nach 2 Std.) Danach ging´s mir wieder ganz gut.
Ich saß am frühen Abend auf der Bettkante und wir unterhielten uns so, haben ein paar Scherze gemacht, auf einmal musste ich so lachen, da hatt es einen Schlag getan, wir sahen uns nur an, denn es war echt laut, irgendwas im Rücken hat so gekracht, und wisst ihr was, danach waren meine Schmerzen etwas besser. Keine Ahnung was das war, hab es dem Arzt auch gesagt, musste eh geröngt werden, um zu sehen ob ein Erguss zu sehen ist. Röbi, war OK, kein Pneu?, nur ein leichter Bluterguss, der aber normal ist.
Hab natürlich wie jeden Tag zwei mal auch heute mit meiner Mama, mit meinem Papa und mit meinem Sohn telefoniert. Auch unsere Freunde, und der Schwiegerpapa ruften jeden Tag an. Konnte nur immer nicht sehr lange telefonieren, weil ich ja etwas mit der Atmung schwierigkeiten hatte. So das war es bis dahin erstmal, in den nächsten Tagen berichte ich weiter.

Eine frage habe ich an euch: Habe immer noch kein Gefühl in der rechten Bauchseite, und da ist es auch noch recht dick? Ist das noch der Bluterguss? Oder weil die Muskeln lahm sind? Würde mich über ein paar Antworten freuen, denn ich finde das sehr komisch. Danke schon mal.
Liebe Grüße Andrea.

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 8. September 2009 08:14     Betreff des Beitrags: Re: OPTermin steht
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Hallo Andrea!

:Danke: für deinen OP-Bericht!

Mimi29 hat geschrieben:
Habe immer noch kein Gefühl in der rechten Bauchseite, und da ist es auch noch recht dick? Ist das noch der Bluterguss? Oder weil die Muskeln lahm sind?

Ich nehme an, dass du ventral - also von der Seite - operiert worden bist, oder?
Das taube Gefühl kommt vom Hautschnitt an der Seite. Dabei werden Nerven getrennt, die erst wieder zusammenfinden müssen. Und leider wachsen Nervenfasern sehr langsam. Bei mir hat es sogar ziemlich lange gedauert, bis es wegging. Erst nach ungefähr drei Monaten wurde es langsam besser, jetzt kann ich meinen Bauch wieder angreifen, ohne dass es ein komisches Gefühl ist.
Es kann also schon eine Zeitlang dauern. Aber es geht weg, versprochen!

Liebe Grüße Kathrin

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 8. September 2009 12:29     Betreff des Beitrags: Re: OPTermin steht
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Hallo liebe Andrea,
Mimi29 hat geschrieben:
Eine frage habe ich an euch: Habe immer noch kein Gefühl in der rechten Bauchseite, und da ist es auch noch recht dick?

Ich bin auch ventral operiert und habe auch eine Stelle am Bauch die taub WAR. In der Zwischenzeit ist die Gegend so kribbelig.. Wie wenn dir das Bein eingeschlafen ist und wieder aufwacht... Ich schätze/hoffe, dass es besser wird. So wie Kathrin schreibt:
Kathrin79 hat geschrieben:
Das taube Gefühl kommt vom Hautschnitt an der Seite. Dabei werden Nerven getrennt, die erst wieder zusammenfinden müssen. Und leider wachsen Nervenfasern sehr langsam.

So hat es Dr. Richter auch erklärt. Er meinte, dass es manchmal sogar bis zu drei Jahre dauern kann bis alles wieder an seinem Platz ist. Also mach dir keinen Kopf-es wird besser :trösten: .

Liebe Grüße,
Elena.

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 8. September 2009 12:31     Betreff des Beitrags: Re: OPTermin steht
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Danke für die Antworten. Aber war bei euch diese Stelle auch so dick? Liebe Grüße.

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 8. September 2009 12:40     Betreff des Beitrags: Re: OPTermin steht
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Mimi29 hat geschrieben:
Danke für die Antworten. Aber war bei euch diese Stelle auch so dick? Liebe Grüße.

Bei mir war nichts dick, aber ich hatte auch keinen Bluterguss.. Schätze es hängt damit zusammen..
Liebe Grüße,
Elena

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 9. September 2009 10:10     Betreff des Beitrags: Re: OPTermin steht
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Hallo!

Mimi29 hat geschrieben:
Aber war bei euch diese Stelle auch so dick?

Richtig dick geschwollen war die Stelle bei mir zwar auch nicht, aber ein bisserl "bamstig", also "aufgedunsen". So wie du schreibst, hast du ja zusätzlich noch einen Bluterguss an der Stelle. Ich schätze, das wird in den nächsten Wochen vergehen.

Liebe Grüße Kathrin

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 9. September 2009 16:03     Betreff des Beitrags: OPTermin steht
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Hi Mimi,
Zitat:
Aber war bei euch diese Stelle auch so dick?

ein bisschen schon. Aber es ist ja auch kein Wunder, die Haut und das Gewebe müssen ja einiges mitmachen bei der OP, auch wenn es "nur" eine RBR ist.

@Kathrin
Zitat:
"bamstig"

... :totlach: ...witziges Wort!

Liebe Grüße
Elena

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 10. September 2009 15:22     Betreff des Beitrags: Re: OPTermin steht
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Hallo!

Caracol hat geschrieben:
Zitat:
"bamstig"

... :totlach: ...witziges Wort!

Das gibt´s aber wirklich! :mrgreen:
Zumindest bei uns in Österreich!

Das beschreibt genau das genannte Phänomen! :kicher:

Liebe Grüße Kathrin

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 10. September 2009 17:50     Betreff des Beitrags: Re: OPTermin steht
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...vielen Dank für den kleinen sprachlichen Exkurs! :zwinker1:

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 22. September 2009 17:52     Betreff des Beitrags: Re: OPTermin steht
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Hallo ihr lieben, da bin ich wieder.
Sorry hat etwas gedauert.

22., 23.08.09
Das Wochenende stand vor der Tür, Es ging mir eigentlich recht gut, schlafen war etwas unruhig, deswegen gab es andere Dosierung der Medikamente, das war für dieses Wochenende aber auch schon das aufregenste. Wir sind mit meinem Rollator immer etwas weiter Spazieren gegangen, ging recht gut. Mehr gibt´s von diesen Tagen nicht zu berichten.

24.08.09
Wollte heute unbedingt mal die Innenstadt unsicher machen, also gefrühstückt, geduscht, Tabletten eingeschmissen, Taxi bestellt und los ging´s. Autofahren war etwas komisch, aber der Taxifahrer fuhr sehr vorsichtig. Wir sind dann etwas gebummelt, hab mir Schuhe gekauft und (was sonst) gaaanz viele Oberteile. Oh mann, was für ein tolles Gefühl nicht ständig zu schauen ob man diesen lästigen Buckel sieht. Haben dann noch lecker zu Mittag gegessen, aber dann war es für diesen Tag auch genug. Wider im Krankenhaus angekommen habe ich mich erstmal hingelegt und geschlafen, war ganz schön anstrengend.

25.08.09
Noch vor dem Frühstück kam der Arzt, und fragte wie´s mir geht. Mir ging´s gut. Dann fragte er mich ob ich am Donnerstag nach Hause wolle, natürlich wollte ich. (freu) Als Rene´ kam hab ich ihn die tolle Neuigkeit natürlich gleich erzählt. Hab dann auch mit zu Hause telefoniert, und gesagt dass ich am Freitag komme, sollte nämlich eine Überraschung werden. Danach sind wir dann zum Hafen aufgebrochen. Wenn man schon mal in Hamburg ist muss man natürlich eine Hafenrundfahrt machen. Dort angekommen waren wir total überwältigt. Super schön. Überall liefen so Reißeleiter herum, die ihre Busticket´s für die Stadtrundfahrten verkaufen wollten. Wir wurden natürlich auch angesprochen, aber sagten dann das wir mit dem Schiff fahren wollten. Sagt der doch zu mir Wortwörtlich (ihr erinnert euch, mein dicker Blähbauch) "nicht, DASS SIE DAS KIND AUF´M SCHIFF KRIEGEN" Hallo? (ganz dumm guck) Wusste gar nicht was ich sagen sollte, fand´s ja irgendwie witzig, aber nicht grad das tollste Kompliment das man hören will, oder?. Naja, sah das nicht so eng, konnte er ja nicht wissen. Zu seiner verteidigung, ich sag echt etwas so aus (lach).
Der Tag war toll, Schmerzen waren auszuhalten. Und so ging auch dieser Tag zu ende. Rest folgt. Liebe Grüße.

HAB NOCH EINE FRAGE. Habe kurz nach OP ganz komische Schmerzen gehabt beim Atmen am Schlüsselbein und richtung Hals. Hab das auch immer wieder mal. Heute Nacht war es aber heftiger, aber nur wenn ich mich recht flach hinlege. Sobald ich mich hinsetzte oder aufstehe ist es weg. Kann den Schmerz auch gar nicht richtig beschreiben, is so ein stechen, verkrampfen oder so, auf jeden fall ist es nur im liegen beim einatmen. Aber auch seit langem wieder mal. Hoffe ihr könnt mir was dazu sagen. Liebe Grüße Andrea.

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 22. September 2009 22:38     Betreff des Beitrags: Re: OPTermin steht
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Hallo Andrea,
Danke für die tolle Vortsetzung . Lese immer ganz gespannt mit .
Mimi29 hat geschrieben:
Wollte heute unbedingt mal die Innenstadt unsicher machen, also gefrühstückt, geduscht, Tabletten eingeschmissen, Taxi bestellt und los ging´s.


Du bist echt der Hammer... Hätte ich mich niemals getraut... Viel zu viel Schiss frisch operiert unter so viele Menschen :zwinker:

Zu deinen "komischen Schmerzen" kann ich leider nichts sagen...

Liebe Grüße,
Elena.

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 23. September 2009 21:24     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht Mimi29
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26.08.09

Auch heute ist ein recht guter Tag. Bereite mich so langsam auf die morgige Heimfahrt vor. Ihr glaubt nicht wie gespannt ich auf die Gesichter meiner lieben Familie bin, denn die denken ja wir kommen erst am 28.08.09. Den letzten Tag haben wir nochmal ausgenutzt um durch Hamburg zu bummeln. Hier mal,da mal, noch eine Kleinigkeit für die netten Schwestern gekauft, lecker essen gewesen und noch paar kleine Souvenier´s gekauft. Zurück im KH noch Sachen vepackt die ich nicht mehr brauchte und gleich in´s Auto geschafft. (Bin glaub ich mit doppelt so viel Gepäck gefahren, als ich gekommen bin, lach. Sooooooo viele tolle Geschäfte in Hamburg).Dr.O.... sah am Abend nochmal nach mir und fragte mich ob ich es mir zutraue nach Hause zu gehen, fande ich echt Klasse. Das war es für diesen Tag auch schon.


27.08.09

Tag der Heimreise. Morgen´s telefonierte ich mit zu Hause, und wir freuten uns das ich ja "morgen" komme. Mein Schatz kam, ich duschte und wir verpackten den Rest. Dann habe ich noch mit der Physiotherapeutin gesprochen (vielen dank für die Unterstützung an dieser Stelle an Frau Pf......,ich sprach sie auf ein Thoraxband für die Entlastung an, und zehn Min. später war sie mit jemandem aus dem Sanitätshaus da, der mir so ein Ding anpasste. das tat echt gut. Danach war noch Visite, Dr. Niemeyer sah sich die Narbe an, alles OK, er wünschte mir alles Gute, dann musste ich ihn erstmal drücken, und ihn und sein Team für die tolle Arbeit danken. Dr. O.... meinte dann noch dass ich mich noch etwas gedulden müsse, weil er noch den Arztbrief fertig machen müsse, und noch nachher Bilder Knipsen wollte. Mittlerweile war es dann 13 Uhr. Dr O.... kam, gab mir den Brief und sagte noch dass ich jederzeit anrufen könnte wenn ich fragen hätt.Dann machte er noch die Foto´s, ich drückte auch ihn ganz fest und dann gings los. So gegen 13.30 Uhr saßen wir im Auto. Hatte etwas gedauert bis ich die richtige Stellung fand, aber irgendwann schaffte ich es auch. Wir hatten zwei mal angehalten, lief also ganz gut. Die letzten 100 KM waren dann aber schon eine Qual. Die Schmerzen ärgerten mich, ich schwitzte und wollte einfach nur raus. Um kurz vor 19 Uhr hatten wir es geschafft. ZUHAUSE. Endlich aus dem Auto raus gingen wir zum Haus und klingelten an der Haustür. Das hättet ihr sehen müssen wie meine Mein Mama geschaut hat, und dann geweint hat, auch mein Sohn kam dann und seine Augen strahlten dass kann ich euch gar nicht beschreiben.Als dann auch noch mein Papa rauskam und alle strahlten war die Welt in Ordnung.

Nachtrag:

(ging nicht weiter)

Mein Mann und meine Mutti haben gleich angefangen Koffer auszupacken und Wäsche zu waschen. Mit mir konnte man an diesem Tag nicht mehr viel anfangen. Ich wollte nur noch in die Dusche, und war dann damit beschäftigt wie ich mich am besten und bequemsten auf´s Sofa und in´s Bett legen kann.
Schmerzmittel hatte ich anfangs ungefähr zehn am Tag benötigt. Heute sin es noch zwei Oxicodon am Tag.

Ich Danke allen die mich auf irgendeine Art unterstützt haben. Ich Danke auch Dr. Niemeyer und sein ganzes Team. Ich Danke auch euch hier, die ihr mir sehr viel nützliches mitgeben konntet.
Und ein ganz dickes DANKESCHÖN gehört natürlich meiner Familie, die es bestimmt nicht immer leicht mit mir haben, aber immer tatkräftig zu mir stehen.
Falls ich irgendwas vergessen habe trage ich es nach. Ich hoffe ich konnte den ein oder anderen mit meiner Geschichte helfen, beruhigen oder auch Mut machen. Wenn ihr fragen habt schreibt mir einfach, bin für jeden da.

Liebe Grüße
Andrea mit Familie

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 24. September 2009 09:32     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht Mimi29
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Hallo Andrea,

vielen Dank für den schönen Abschluss .
Freut mich, dass alles so gut gegangen ist und du glücklich aus der Geschichte raus gehst. Die Medis wirst du auch noch los . Es wird alles wieder gut .

Liebe Grüße,
Elena.

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 25. September 2009 19:29     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht Mimi29
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Diagnose: Adoleszentenskoliose, vor 1.OP 62 Grad,
2008: Wirbeldrehgleiten L2/L3, 43 Grad;
2008/2009: Flatback-Syndrom, vor 2. OP 47 Grad, sagittaler Lotüberhang rd. 7 cm
Therapie: 1980: 1.OP nach Harrington, TH4-L3, nach 1.OP 32 Grad;
2000: RBR
________________________
30.09.2009: OP durch Dr. Niemeyer (HH): Entfernung Harringtonstab, Substraktionsosteotomie Th12/L1 und dorsale Korrekturspondylodese TH4-L5, 32 Grad nach OP, sagittale Balance hergestellt
________________________
14.10.2009:Ventrale intercorporelle Fusion L4/L5
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Berlin
Hallo Andrea,
was ich noch immer nicht verstanden habe: bist du vom Rücken oder vom Bauch aus operiert worden? Von vorne oder von der Seite kann ich mir das derzeit gar nicht vorstellen. Na ja, wenn ich jetzt darüber nachdenke: doch, von der Seite kommt man ja auch ganz gut an die Rippen ran....
Ich habe auch eine RBR im Jahr 2000 gehabt, da wurde meine alte "Naht" aufgemacht, am Rücken, entlang der Wirbelsäule (weil ich da schon eine Naht hatte?).
Bei mir war damals ganz viel Gewebeflüssigkeit am Rücken (ein bisschen wie ein wassergefüllter Luftballon) und das hat lange gedauert, bis das endlich abtransportiert wurde, weil am Rücken solche Prozesse dauern.

Ich bin halt neugierig, wie es bei dir gemacht wurde.

Viele Grüße

Angelika

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Karyae

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