Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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Schön Klinik Neustadt
Klinik für Wirbelsäulenchirurgie mit Skoliosezentrum
Am Kiebitzberg 10
23730 Neustadt

Sekretariat Prof. Dr. med. Henry Halm:
Bettina Schmedemann
Tel.: 0 45 61 / 54 - 45 76 00
Fax: 0 45 61 / 54 - 33 76 00
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 Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Mai 2009 21:10     Betreff des Beitrags: OP-Bericht von Hoply86
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Diagnose: Skoliose
BWS 48 Grad

OP im April 2009 - Restkrümmung ca. 20 Grad
Geschlecht: weiblich
Bundesland: NRW
19.04.09 Hinfahrt
Morgens früh gegen 3 Uhr Aufbruch mit meinem Verlobten Richtung Neustadt. Gegen 9.30 Uhr Ankunft am Klinikum. Die Fahrt verlief super. Sonnenschein, kein Stau. Ich bin sehr nervös und habe Angst. Schnell sind wir auf der Station. Ich werde super freundlich aufgenommen. Dies beruhigt mich ein wenig. Alles sieht sehr freundlich aus und die Schwestern scheinen alle sehr nett zu sein. Ich muss noch einige Zeit warten, da das Zimmer noch nicht fertig ist. Dann, gegen 11 Uhr darf ich auf mein Zimmer. Es ist ein 2 Bett Zimmer und ich bin zurzeit allein auf dem Zimmer. Sofort suche ich mir das Bett am Fenster aus. Mit Blick aufs Grüne, das Meer kann ich sehen und den Hasen auf dem Rasen beim Fressen und rumhoppeln zusehen. Das entspannt mich sehr.
Zuerst kommt eine Schwester und ich muss ein paar Fragen beantworten. Dann wird Blutdruck gemessen, Temperatur und Puls. Später folgt die Blutabnahme. Meine Venen haben wohl genau so viel Schiss wie ich und verpieseln sich erst einmal schnell. Die Ärztin nennt meine Venen „Kindervenen“ und will es später nochmal versuchen. Doch ich gebe meinen Venen keine Chance. Ich will alles schnell hinter mich bringen und nun findet sich dann doch noch eine Vene, die schnell das Blut loswerden will. Puh, ich kipp schon um von so nem Picks, wie soll ich dann nur der Rest überstehen?!? Zeit um viel Nachzudenken bleibt nicht.
Es ist schon Mittag und die erste „leckere“ Suppe kommt (Vorsicht Ironie). Ich bekomm kaum was runter und Prof. Halm kommt auch schon vorbei. Bei ihm fühle ich mich in sicheren Händen. Die OP steht fest. Morgen um 7 Uhr bin ich dran. Mir fällt ein Stein vom Herzen. Ich wollte auf keinen Fall erst nachmittags dran kommen.
Kurz darauf folgt schon das Aufklärgespräch mit einer Ärztin. Auch sie ist sehr nett und lustig und kommt sogar aus meiner Gegend. Das schafft Sympathie.
Dann werde ich noch geröntgt. Auch hier sind alle super nett zu mir. Später folgt noch ein kurzes Gespräch mit dem Narkosearzt, Schwestern haben sich vorgestellt, meine OP Kleidung inklusive sexy Netzhöschen werden mir gereicht, ich muss zum Lungentest. Später folgt noch ein EKG, Einlauf und bald ist schon Schlafenszeit. Komisch, ich habe kaum bis gar keine Angst. Habe das alles wohl noch nicht richtig realisiert. Bekomme noch die berühmte LMAA Tablette. Ich schlafe sehr gut.

20.04.09 Tag der OP Ich werde von meinem Wecker wach. Die Sonne scheint bereits mit voller Kraft. Ich bin total ruhig. Verstehe mich selber nicht. Die Angst kommt aber noch und das rasend schnell als mein Verlobter vorbei kommt um sich zu verabschieden und die Schwestern mir die Trombosestrümpfe anziehen und es kurz darauf schon Richtung OP geht.
Mir ist kalt. Ich muss noch einige Minuten vor dem OP warten. 100 Menschen laufen an mir vorbei, so kommt es mir vor.
Dann geht es in den Vorraum. Wieder eine Frau, die aus meiner Gegend kommt. Ich freue mich und fühle mich direkt wohl. Die Leute erzählen mir irgendwas und meinen, dass Sie jetzt an meine Vene müssten. Irgendwie bin ich von jetzt auf gleich weg… im tiefen tiefen Schlaf….
Ich werde auf der Intensivstation wach, ich schreie vor Schmerzen, irgendwann kommt endlich eine nette Schwester und gibt mir was und erst jetzt wird die Notklingel befestigt. Ich merke, dass ich meine Füße bewegen kann und heule erst mal. Meine restlichen Erinnerungen an diesen Tag sind sehr schwach. Ich muss mich mehrmals heftig übergeben. Habe unendlich starke Schmerzen. Prof. Halm schaut vorbei und sagt, dass alles super verlaufen sei. Die OP hat nur 3 Stunden gedauert und mir wurde keine Rippe entfernt. Dort wird noch von einer Begradigung auf bis zu 8 Grad gesprochen. Ich bin begeistert. Mein Verlobter schaut auch vorbei. Die restliche Zeit habe ich wohl geschlafen, obwohl ich habe glaub ich auch mal kurz mit meiner Ma telefoniert.

21.04.09 1 Tag nach der OP Ich komme zurück auf die Station und habe irrsinnige Schmerzen. Ich weiß nicht, ob ich an dem Tag schon kurz stand oder ob der Physiotherapeut erst einen Tag später kommt.

22.04.09 2 Tag nach OP Prof. Halm schaut vorbei. Die Restkrümmung ist nun doch schon 16 Grad. Ich bin darüber natürlich nicht erfreut. Ich berichte ihm von meinen höllischen Schmerzen. Er pfeift sofort die anderen Ärzte zusammen, dass die mir mehr geben sollen.
Der Physiotherapeut Lorenzo kommt. Er ist der erste, der mich zum lachen bringt. Er kommt mit so einer guten Laune daher, die einfach ansteckend ist. Ich stehe kurz, was extrem mühsam ist. Kann nicht glauben, dass das je wieder normal sein wird. Ich habe solche starken Schmerzen, dass ich lieber tod als lebendig wäre. Vor allem diese schreckliche Thoraxdrainage zerrt an meiner längst nicht mehr vorhandenen Kraft. Ich sage heute und auch in den nächsten Tagen noch sehr oft, dass ich sterben will. Ich hatte mir die OP heftig vorgestellt, aber so heftig dann auch wieder nicht. Ich hätte nicht gedacht, dass man solche Schmerzen haben kann. Ich bereue zutiefst die Entscheidung für die OP.

23.04.09 – 24.04.09
Es gibt nicht viel Neues an diesen Tagen zu berichten. Ich liege fast nur, die Schmerzen sind kaum auszuhalten. Donnerstag bekomm ich gesagt, dass morgen vielleicht die Drainage raus kann. Aber das hätten sie lieber nicht gesagt. Natürlich muss sie drin bleiben.

25.04.09 5 Tage nach OP Endlich die Thoraxdrainage kommt raus! Ich habe panische Angst vor dem Ziehen der Drainage und mache alle verrückt mit meiner Angst. Aber doch sind alle sooo lieb zu mir und beruhigen mich.
Und was soll ich sagen, das Ziehen der Drainage hat so gut wie gar nicht weh getan! Kann es also nicht bestätigen, dass das Ziehen weh tut. Es vergeht nicht viel Zeit, da fühle ich mich direkt viel besser. Mein Verlobter gibt mir meinen Handspiegel und ein bisschen Schminke und ich mache mich das erste Mal wieder etwas zu Recht, denn der Anblick war wirklich entsetzlich. Fühle mich direkt viel wohler und wieder halbwegs wie ein Mensch.
Ich kann schon ein wenig umher laufen mit dem Gehwagen. Der PDK und der Blasenkatheter bleiben jedoch noch einen Tag drin.

26.04.09 6 Tage nach OP Mein geliebter PDK wird gezogen und der Blasenkatheter auch. Beides tut nicht weh. Ich will unbedingt duschen, aber die Schwestern meinen ich wäre dazu noch zu schwach auf den Beinen. Vor allem mein Kreislauf macht nicht mit.

27.04.09 7 Tage nach OP Brauche keinen Gehwagen mehr. Endlich habe ich das Gefühl, dass es wieder aufwärts geht. Ich steige das erste Mal Treppen. Ich bin zwar wacklig auf den Beinen, aber es klappt super. Lorenzo ist super zufrieden mit mir und ich bin es auch und endlich darf ich duschen. Gleich fühle ich mich wie neu geboren. Ein herrliches Gefühl. Ein Hauch von Frische kehrt ein und dann werde ich auch noch mit meiner rosanen Hello Kitty Creme eingecremt. Göttlich! An diesem Tag gehe ich auch das erste Mal wieder an die frische Luft. Ich könnte ständig heulen, aber endlich werden aus den Negativen Tränen, pure Freudentränen. Ich habe heute so viel geschafft. Ich bin so glücklich und stolz.
Einzigst mein Bauch macht mir große Probleme. War seit 5 Tagen nicht auf Klo. Einlauf, Tabletten, Reneziusöl, nichts hilft.

28.04.09 8 Tage nach OP Nach erneutem Einlauf endlich aufs Klo… Nun passiert nicht mehr viel. Bin viel unterwegs, aber es strengt auch sehr an. Bin durch die OP 1,5 cm größer geworden. Nun bin ich sage und schreibe 182,5 cm KLEIN

01.05.09 11 Tage nach OP Der Tag war einfach nur langweilig. Fühle mich so, als wenn ich nur noch meine Zeit absitze. Warte den ganzen Tag auf die Visite, um zu fragen, ob ich nicht morgen schon raus darf. Visite kommt erst abends um 20.30 Uhr (Feiertag) und zu meiner puren Freude darf ich morgen schon raus.
Ich schwebe wie ein Schwan umher, bin so glücklich, kann es nicht fassen, dass ich wirklich alles hinter mir habe und ich morgen raus darf. Das ich überhaupt den Mumm dazu hatte, trotz meines RDS und meiner Angstzustände. Ich bin richtig stolz auf mich. Schnell packe ich meine Sachen zusammen und schlafe friedlich ein.

02.05.2009 12 Tage nach OP – Enlassung
Yippieh! Es geht nach Hause. Ich bin schon total früh wach und bereite die restlichen Sachen vor, um endlich raus zu können. Nur noch Entlassungspapiere holen, Medikamente und ab geht’s gegen 9 Uhr. Ich warte vorne im Eingangsbereich. Mein Verlobter holt das Auto.
Ich sitze dort und registriere das alles noch gar nicht. Vor knapp 2 Wochen bin ich genau die andere Richtung gegangen und nun: ICH HAB ES GESCHAFFT! Wahnsinn. Die Sonne scheint, ich bin einfach nur oberglücklich. Leider weiß ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass mich mein Reizdarm zu hause wieder extrem einholen wird und ich auch mit dem OP Ergebnis in kosmetischer Sichtweise alles andere als zufrieden sein werde.
Meinen Autositz haben wir mit Decken und Kissen ausgestopft und ich habe zu meinem Erstaunen die 10 stündige Horrorautofahrt (Autobahn war gesperrt wegen Unfall. Wir standen Stunden im Stau) doch ganz gut überstanden.

Ich möchte mich ganz besonders bei Schwester Moni bedanken, meine Lieblingsschwester, du warst immer so lieb und hilfsbereit zu mir, vielen vielen Dank! Auch möchte ich mich bei Lorenzo, mein Physiotherapeut bedanken, du hast mich vom ersten Tag an aufgebaut und mir jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Natürlich Danke ich auch den Ärzten, vor allem dem Team, das mich operiert hat und dafür gesorgt hat, dass ich meine Füße bewegen kann. Auch ansonsten war die Betreuung in der Klinik bis auf ein paar Ausnahmen wirklich super! Zuletzt möchte ich mich bei meinem Verlobten bedanken, ohne dich hätte ich das alles erst gar nicht überstanden. Ich bin so froh, dass es dich gibt. Ich liebe dich so sehr.

Aktuelle Bilder folgen, sobald Stoni aus Ihrem Urlaub zurück ist.

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Mai 2009 21:57     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von hoply86
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Diagnose: BWS 98°, LWS 45°
Therapie: OP in Neustadt am 2.9.2008: HZI Th6-L2, nach OP BWS 40°
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Hallo Hoply!
Danke für deinen Bericht. Hat mich wieder an meine Zeit in Neustadt zurückversetzt. Das mit den Schmerzen war bei mir auch so. Erhole dich gut, man braucht nach der OP einfach sehr viel GEDULD. Ich wünsche dir weiterhin alles Gute und freue mich für dich, dass du das Schlimmste gut überstanden hast.
Liebe Grüße
Merle


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Mai 2009 23:24     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von hoply86
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Diagnose: Kongenitale Thorakalskoliose mit Rippen- und Wirbelfehlbildungen
Therapie: Korsett, KG
Bundesland: Hessen
Liebe Hoply,

vielen Dank für deinen ausführlichen OP-Bericht.

Es freut mich, dass du alles überstanden hast. Du hast wirklich Großes geleistet, die schlimmen Schmerzen überstanden und kannst sehr stolz auf dich sein.
Gib dir Zeit, um in Ruhe gesund zu werden. :um3:

Alles Gute für dich und Liebe Grüße,
Donna

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Der Glaube an unsere Kraft kann sie ins unendliche verstärken.
- Friedrich von Schlegel -


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Mai 2009 08:42     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von hoply86
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Diagnose: li. konvexe Skoliose, Blockwirbel L4/L5, Foramenstenose, degenerative Veränderungen, Arthrose, Osteochondrose. Leichte HWS Skoliose mit 3 Bandsch.-vorwölbungen und Einengung der Nervenwurzel
Therapie: Reha 2007 Bad Pyrmont, 2008 Schmerztherapie unter Röntgensicht, KG, Akupunktur, Schmerzmittel, Massagen
Geschlecht: weiblich
Bundesland: NRW
Liebe Hoply

Ganz herzlichen Dank, für deinen ausführlichen OP Bericht.

Ich freue mich sehr, dass du jetzt das Schlimmste überstanden hast!
Du bist eine starke und sehr mutige Frau, aber das habe ich immer schon gewußt!

Ich drücke dich :um: und wünsche dir viel Ruhe, damit dein Körper sich erholen kann!
:besserung:

Liebe Grüße Patti

_________________
:ciao:

Liebe Grüße´Patti

Weil wir Menschen ohne Flügel nicht Engel nennen können, nennen wir sie Freunde


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Mai 2009 10:24     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von hoply86
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Diagnose: Skoliose: BWS 88°, LWS 66°
Therapie: Nov. 2008: Lockerungs-OP
Dez. 2008: Vesteifungs-OP TH3-L3, Restgrade: BWS 42°, LWS 29°
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Oberösterreich
Hallo Hoply!

Danke für deinen Bericht! :Danke:
Du musst ja furchtbare Schmerzen durchlitten haben... :troest: Bei mir war es auch arg, aber so schlimm, wie du es beschreibst, habe ich es nicht in Erinnerung. (Zum Glück vergisst man auch viel...

Ich wünsch dir :besserung:! Lass es dir gutgehen!
Liebe Grüße Kathrin

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Mai 2009 10:34     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von hoply86
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Diagnose: Skoliose, thorakolumbal, BWS 29°, LWS 53°, Flachrücken
Z.n. Morbus Scheuermann
Therapie: Schroth, Korsett
OP Mai 2008: ventrale Derotationsspondylodese Th11-L3 nach HaZi, Restkrümmung ca. 14°th und 10° lu
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Hessen
Hallo hoply,
vielen Dank für den OP-Bericht!
Habe mich auch in die Zeit in Neustadt zurückversetzt gefühlt.
Ich hoffe sehr dass du dich doch noch mit deinem neuen Rücken anfreunden kannst und wünsche dir noch gute Besserung und Erholung! :besserung: :luck: :troest:

Liebe Grüße, Elena

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Mai 2009 10:40     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von hoply86
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Diagnose: Neuromuskuläre Skoliokyphose, linkskonvexe Skoliose von 86°, Kyphosewinkel 83°.
Therapie: Operationen im Uniklinikum Münster (März 1999):
1.OP: Versteifung von Th11 bis L3 nach MADS.
2.OP: Versteifung von TH6 bis L4 nach MPDS.
Geschlecht: weiblich
Bundesland: NRW
Hallo Hoply,

vielen Dank für den OP-Bericht. Der liest sich wirklich gut!
Ich wünsche dir weiterhin alles Gute!

Liebe Grüße
Christine


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Mai 2009 11:27     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von hoply86
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Diagnose: Skoliokyphose BWS 43 Grad LWS 80 Grad Cobb
Therapie: geplante OP am 20.01.2009
in Neustadt

Instrumentations- spondylodese
TH 6 - L 5
Geschlecht: weiblich
Bundesland: NRW
Hallo hoply,

schön, dass Du alles gut überstanden hast. Jetzt kann es nur noch aufwärts gehen.
Bei mir war es vor 5 Monaten auch nicht gerade ein Spaziergang, aber so schrecklich wie bei Dir war es bei mir Gott sei Dank nicht.
Nochmals alles Gute, gute Besserung und vor allem viel viel Geduld.

Viele Grüße
Helga

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Juni 2009 17:53     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Hoply86
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OP im April 2009 - Restkrümmung ca. 20 Grad
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Hallöchen,

es gibt wieder Neuigkeiten. 7 Wochen nach OP brauche ich nun schon keine Medikamente mehr! Juhu!

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Juni 2009 20:30     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Hoply86
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Diagnose: Bandscheibenvorfall Th8-11
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Hallo Hoply! :Huhu:

Habe gerade Deinen OP-Bericht gelesen. Er liest sich wirklich sehr interessant! Es freut mich sehr zu hören, dass es Dir besser geht! .

Ich wünsche Dir weiterhin viel Geduld und alles Gute! Du wirst Dich mit Deinem neuen Rücken anfreunden!

Ganz Liebe Grüße, Moni :winkewinke:


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Juni 2009 21:11     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Hoply86
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OP Mai 2008: ventrale Derotationsspondylodese Th11-L3 nach HaZi, Restkrümmung ca. 14°th und 10° lu
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Hallo hoply,

das ist ja prima! :welle:
Siehst du, es geht doch aufwärts!
Weiter so!

Liebe Grüße
Elena

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Juni 2009 06:12     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Hoply86
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Liebe Hoply,

schön zu hören, dass du jetzt schon keine Medikamente mehr brauchst und es dir gut geht.

Alles Gute weiterhin :klee:
und Liebe Grüße

Donna

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Juni 2009 12:30     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Hoply86
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Diagnose: Re.-konv. thorakale Skoliose => 66°
Thorakolumbaler li.-konv. Gegenschwung => 23°
Therapie: KG
OP Juli 2008: dorsale Korrekturspondylodese TH5-TH12, Restkrümmung: 26°
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Hallo!

Es ist schön, dass es dir soweit schon wieder gut geht und du jetzt schon keine Medikamente mehr nehmen musst! :top1:

Weiterhin wünsch ich dir alles Gute! :freunde:

Liebe Grüße
Bettina

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vollenden können ist
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 Ungelesener BeitragVerfasst: 2. August 2009 10:58     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Hoply86
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OP im April 2009 - Restkrümmung ca. 20 Grad
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Hallo Ihr Lieben,

nun ist meine OP schon 3 ein halb Monate her. Bewegen kann ich mich ganz gut, jedoch habe ich immer noch oder eher wieder, ziemliche Schmerzen. Also ich kann echt fast gar nichts machen. Mein Rücken meldet sich sofort. Ist das normal?!
Irgendwie tut der Rücken von oben bis unten weh. Ich würde sogar wagen zu sagen, dass die Schmerzen stärker sind als vor der OP. Mich überfordert das alles, so diese Unwissenheit und die Ärzte helfen einem auch nicht wirklich weiter. Viele sagen, dass es ja auch eine schwere OP war und dass das alles dauert.. Aber stimmt das wirklich?!
Ich will wieder arbeiten gehen, aber daran ist momentan ja noch gar nicht zu denken. So langsam fällt mir die Decke auf den Kopf. Muskelaufbautechnisch bin ich auch noch nicht sehr weit. Ich bin so schwach und ein richtiger Muskelaufbau sei da laut meines Physiotherapeuten gar nicht möglich, da ich ja die einfachsten Übungen schwer schaffe und dann auch nur kurz.
Ist das alles normal? Bin ich zu ungeduldig?

Liebe Grüße

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 2. August 2009 11:26     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Hoply86
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Diagnose: Skoliose
Therapie: OP-Mai 2009
Reha-Dez. 2009
Ab Februar 2010 - Ambulantes StabilisierungsProgramm (ASP).
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Baden Württemberg
Hallo liebe Hoply!

Eigentlich hast du deine Fragen dir selbst bereits beantwortet.
Du hast kaum Muskelatur. Ist doch klar, dass du dann Schmerzen hast und nach 3 Monaten an die Arbeit zu denken :vogel: Sorry, aber damit tust du niemenden einen Gefahlen.
Ich habe auch Schmerzen... Was davon kommt, weil die WS ihr Leben lang bis her eine andere Haltung hatte. Sie weiss nicht was sie jetzt damit machen soll... Die Muskeln, Sehnen und Nerven sind sehr gezert und gestreckt.. Das dauer alles. Es heisst ja nicht umsonst, dass der ganze Heilungsprozess bis zu einem Jahr dauern kann. Setz dich nicht unter Druck und strenge dich an. Nicht gleich aufgeben! Es ist normal und es wird wieder!
Gegen Langeweile könntest du malen oder lesen...
Ich wünsche dir Kraft und ganz viel :geduld:

Ganz Liebe Grüße,
Elena.

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Wer kämpft kann verlieren. Wer gar nicht kämpft hat bereits verloren!!! :schaukeln:


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