Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 23. November 2005 19:36     Betreff des Beitrags: [Bremen] OP-Tagebuch von DoroHB
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23.11.2005

Hallo Leute!
Jetzt wird es Zeit; Euch mal persönlich zu schreiben. Ich liege hier bis morgen noch auf der Wachstation. Bisher hab ich alles mitbekommen. Anfangs waren die Schmerzen schon ziemlich heftig. Gestern habe ich das Erste Mal auf der Bettkante gesessen und heute das erste Mal gestanden. Mein Kreislauf will noch nicht richtig mitspielen. Morgen wird wohl die Thoraxdrainage gezogen undich komme auf Normalstation. Diese blöde Drainage ärgert mich ganz schön. Und es stimmt, im Rücken habe auch das Gefühl, als hätte ich einen tonnenschweren Rucksack auf. Die Schmerzmedikation hier ist gut. Dieser Katheter in der WS wirkt hervorragend. Vorgestern und Gestern sollte ich zusätzlich Antibiotika bekommen, das wurde jedoch wieder abgesetzt, weil ich davon spucken mußte. Ich habe meine Röbi's von während der OP gesehen und heute wurde nochmal geröngt. Die Röbi's sehen erste Sahne aus. Alle Schrauben schön gerade. Dr. Fekete hat demnach Bestleistung geliefert. Versteift wurde ich nun von Th 6 - L1, also einen Lendenwirbel noch dazu. 5 Rippen wurden mit abgetrennt und angehoben. Habe mich leider so noch nicht gesehen. Heute Morgen beim Waschen konnte ich etwas an mir heruntersehen. Und das sah schon gut aus. .

Also bis demnächst! :alle:

DoroHB

P.S.: Achja, und Danke für die viele viele Post, die Andreas mir mitgebracht hat. Und übermorgen wünsche ich KNAERED alles, alles Gute! Sie schafft das auch! Ich denke an Sie! :top:


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 26. November 2005 21:40     Betreff des Beitrags:
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Therapie: 2 OPs Sept. 03 in Neustadt; versteift von TH11 bis L5 (HZI und MPDS); Restkrümmung LWS 18°
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Bremen, 26. November 2005

So, Hallöchen ihr Lieben,

ich bin wieder anwesend. Leider ging es mir nach meinem letzten eigenen Schreiben noch mal nicht so gut. Andreas hat aber bestimmt schon berichtet. Mir ging das Alles schon ganz schön auf die Nerven. Jeder wollte mich aus dem Bett jagen, jedoch spielte mein Kreislauf absolut nicht mit und Fieber hat ich auch irgendwie immer. Gestern Morgen wurde dann noch eine Pumpe angeschlossen. Kalium fürs Herz, weil die Werte zu grenzwertig waren. Dann fing es an, dass mein Peridualkatheder spinnte. Dieser musste dann auch gezogen werden. Als das Kalium dann Abends durch war, brannte mein ganzer Arm tierisch. Kurzentschlossen kamen dann alle Kanülen raus.

Gestern ging es dann soweit, dass ich zumindest sitzend am Bettrand essen konnte. Jetzt kommts; heute Morgen nur noch 36,7°C Temp., hab mir dann noch den Blasenkatheder ziehen lassen und mir gings supi. Bekomme 3 mal am Tag 50 mg Tramal und wenn ich zusätzlich was brauche, dann gibt’s leckere „Spezialdrinks“ .. Letzte Nacht hab ich davon nue einen extra gebraucht. Hatte keine richtigen Schmerzen, aber so einen Druck, der mich nicht schlafen ließ.

Also, es geht bergauf. Hab mich heute alleine von oben bis unten gewaschen und angezogen. Es ist anstrengend und sehr langwierig, aber das ist egal. Ich bin so froh, ohne Kabel und Schläuche endlich vieles allein machen zu können.

Probleme hab ich nur noch beim Aufstehen. Dann knackt es dann in mir so komisch. Ich kann auf dem Rücken und der linken Seite liegen, obwohl die Seite auf Dauer anstrengend wird. Auf dem Rücken hab ich das Gefühl, dass ich das Implantat spüre, zumindest das Ende davon. Am bzw. überm Hintern hat sich ein Erguss gebildet, der auch schmerzt. Das geht aber auch wieder weg.

So, dass wars erst mal von mir. An dieser Stelle möchte ich mich bei euch für die vielen Mails und Berichte bedanken. Ich bin wirklich überwältigt. So manches Mal standen mir schon die Tränen in den Augen. Ich bin so glücklich, dass ich euch und natürlich meine Familie habe. Vor allem mein Mann, der das alles zu Hause wohl so gut hinbekommt. Schatz, ich liebe dich! Das hab ich dir die letzten Tage leider zu wenig sagen und zeigen können.

Gleichfalls schick ich hier ganz, ganz Liebe Grüße an Knäred! Ich habe oft an sie denken müssen. Gefreut hab ich mich auch über den Besuch von Mareike. Wiedermal so eine ganz liebe, nette Person. Ach ja und heute Nachmittag freu ich mich ganz besonders auf Stoni und Carsten. Jetzt will ich doch erst mal versuchen, hier jemanden zu finden, der mal meine Größe misst. Übrigens, die Pfleger und Schwestern sind hier wirklich sehr nett. Ich musste mich hier wohl erst einleben. Und wenn’s einem sch**** geht, dann ist und reagiert man glaube ich sehr empfindlich. Auch mit meinen Zimmergenossinnen hab ich viel Spaß. Die Lachkrämpfe können aber auch gut schmerzen.

Nun zum Schluss erst mal Maßband suchen... ...und keins gefunden! Morgen noch mal.

Also, viele Liebe Grüße von Doro

PS: Liebe Susanne, ganz ganz herzlichen Dank für das Päckchen. Das ist ja superlieb! Hab mich wirklich gefreut.


[Anmerkung: In diesem Thread bitte nicht posten, Stoni.]

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Es gehört zu den großartigen Belohnungen dieses Lebens,
dass man mit jedem aufrichtigen Versuch,
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 Ungelesener BeitragVerfasst: 7. Dezember 2005 12:19     Betreff des Beitrags:
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Ich hatte mir ja vorgenommen, Euch wirklich regelmäßig auf dem Laufenden zu halten. Im Krankenhaus bin ich am Ende garnicht mehr dazu gekommen, etwas zu schreiben. Entweder ich war unterwegs oder vom Bewegen so geschafft, dass ich irgendwo matt herumhing :zwinker: . Jetzt versuch ich hier mal noch so einen nachträglichen "Verlauf" seit dem 26.11. hinzubekommen:

Samstag, 26.11.05
Also das war der Tag, an dem ich überhaupt das erste Mal so richtig auf den Beinen war. Hab auch das erste Mal das Bad im KH von innen gesehen, wo ich mich auch knapp 3 Stunden mit Unterbrechung zum Waschen aufhielt :zwinker:. Es war schon alles hyper anstrengend. Ich hab mich nachmittags riesig gefreut, als Stoni, Carsten und meine Familie da waren. Sie haben mich wegen dem wackligen Kreislauf in einen Rollstuhl verfrachtet und wir waren einige Zeit in der Cafeteria. Das klappte super.

Sonntag, 27.11.05
Ich merkte, dass es immer weiter bergauf geht. Das morgentliche Waschen hatte jetzt nicht mehr soo lange gedauert und ich mußte auch nicht mehr so viele Pausen einlegen. Man sah mich jetzt auch schon öfter mal auf dem Flur.

Montag, 28.11.05
Es wurde wirklich von Tag zu Tag besser und ich konnte immer mehr Kleinigkeiten (z.B. sich zum Mülleimer runter bewegen). Keine Pause mehr beim Waschen und nur noch ne halbe Stunde für alles. An diesem Tag war auch Röntgen, wo ich mit Karin (Bettnachbarin) allein hingelaufen bin. Die staunten da nicht schlecht, zumal sie mich ja ein paar Tage zuvor ja noch völlig fertig gesehen hatten. Unterwegs zum Röntgen rannte mir dann auch eine Freundin über den Weg, die grad zu mir wollte. Sie konnte kaum glauben, dass ich überhaupt stehen kann, geschweige dann noch so rumlaufe. Also hieß es Röntgen, Cafeteria und im KH noch ein bissl hin und her.

Nachmittags kam dann das Highlight: Ich durfte duschen! Das war ein purer Genuß. Anfangs hatte ich ein bißchen Bammel, ob ich das schaffe, aber als ich in der Dusche stand, da ging es mir soooo gut. Unter dem warmen Wasser hatte ich null Schmerzen, war voll entspannt, konnte ohne Probleme meine Haare waschen, mir ging es einfach nur gut!

Dienstag, 29.11.05
Hatte die Nacht ohne jegliche Anforderung von Schmerzmitteln verbracht. Morgens um halb 6 oder so kam sogar die Nachtschwester zu mir ans Bett und fragte, ob alles in Ordnung sei. Also zur Nachtschwester muss ich sagen, sie war super, super lieb! Sie hatte für alles ein offenes Ohr und war bei uns dreien im Zimmer unsere Lieblingsschwester. Naja, ich war jedenfalls stolz, nachts keinen "Drink" gebraucht zu haben. Das teilte ich auch bei der Visite mit. Doch was kam dann: Na dann werden wir auch gleich mal ihr Tramal kürzen ... :? Das fand ich dann nicht ganz so witzig. Das machte sich schon nach einiger Zeit durch leichtes Brennen und höheren Druck im Rücken bemerkbar.

Mittwoch, 30.11.05
Man teilte mir endgültig mit, dass ich Donnerstag entlassen werde. Hab mich einerseits tierisch gefreut, jedoch andererseits war ich mir da doch noch etwas unsicher. 10 Tage nach der OP nach Hause ... das war schon komisch. Also an dem Tag drehte sich schon alles um die Heimfahrt, zumal meine Karin ebenfalls am Do. raus konnte.

Donnerstag, 01.12.05
Entlassung!

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 7. Dezember 2005 13:07     Betreff des Beitrags:
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01.12.05 bis 07.12.05

Donnerstag, 01.12.05

Direkt vom Krankenhaus fuhren wir zum OT. Das war nicht so toll, da wir dort insgesamt ne halbe Stunde warten mußten und ich schon ziemlich fertig war. Darüber war ich ganz schön enttäuscht und sauer, zumal das alles da nicht für so schlimm gehalten wurde. Naja, ich habs am Ende überlebt und hatte meine Rezepte. Sind dann gleich noch bei unserer Apotheke vorbei. Dann endlich zu Hause angekommen war ich ganz schön fix und fertig. Andreas ist als erstes los und kaufte mir ein verstellbares Lattenrost. Er ist an dem Tag noch überall hingefahren, um mir alles zu besorgen, was ich vielleicht gebrauchen könnte oder was mir helfen würde.

Freitag, 02.12.05

Ich hab leider besch***** geschlafen. Das neue Lattenrost war nix. Das Kopfteil war zu kurz und mein Rücken knickte ab. Leider kann ich aber auch nicht ganz flach liegen, da krieg ich Probleme mit meiner Luft und den abgetrennten Rippen. Andreas ist gleich wieder los und hat das Lattenrost gegen ein anderes High-Tech-Teil eingetauscht. Meine Eltern kamen an dem Tag auch. Meine Mutter wollte mir für einige Zeit mit den Kindern und Haushalt helfen, da Andreas ja nun auch bald wieder arbeiten muss.

Samstag, 03.12.05 und Sonntag, 04.12.05

Also viel ist an diesem Wochenende nicht passiert. Ich habe nur Probleme mit meinem Brustkorb bekommen. Als ich mich hinsetzen wollte, da hat es links so komisch geknackt. Seitdem sticht es im linken Bruskorb wenn ich mich hinlegen will. Es sticht aber nur beim Stellungswechsel. Ganz merkwürdig: Ich leg mich hin, dann sticht es für ne Weile beim Atmen und geht dann wieder weg. Wenn ich dann aufstehe, ist es umgekehrt. Es sticht dann die erste Zeit wenn ich aufrecht bin und geht dann ebenfalls wieder weg. Jetzt in diesem Moment ist mein High-Tech-Rost unbezahlbar. Ich wüßte sonst nicht, wie ich mich hinlegen sollte.

Montag, 05.12.05

Das erste Mal Krankengymnastik zu Hause! Naja, dabei passiert eben wirklich nicht viel. Ein bissl Dehnung und ein bissl Anspannung. Dann war ich wieder beim OT. Wartezeiten waren wieder grausam, wobei ich echt am überlegen bin, ob ich da überhaupt nochmal hingeh. Meine linke Brustkorbseite wurde nochmal geröntgt. Hierbei konnte ich sehr gut meine abgetrennten 5 Rippen sehen, aber ansonsten war wohl alles in Ordnung. Der OT ist der Meinung, dass die Stiche von der Anstrengung kommen, da ich ja nun jeden Tag immer mehr mache und der Körper nicht mehr so wie im KH geschont ist. Meine Fäden wurden auch gezogen. Also das hätten wir geschafft.

Dienstag, 06.12.05

Ich habe die erste Nacht komplett durchgeschlafen. Auch ohne jegliche Schmerzanflüge. Ich fühlte mich topfit. Das erste Mal hatte ich das Gefühl, dass ich das Implantat nicht mehr so stark spüre. Wenn ich an mein weiches Kissen angelehnt sitze, dann spüre ich jetzt so gut wie nichts mehr. Das Liegen wird auch besser. War an diesem Tag viel auf den Beinen und sogar das erste Mal draußen.

Jetzt kommt nur eine nicht so gute Nachricht. Mein Vater ist im Krankenhaus . . Keiner weiß so richtig was los ist. Wir wissen nur, dass er zu Hause zusammengebrochen ist. Ich habe darauf bestanden, dass meine Mutter nach Hause gefahren wird, da man sie dort jetzt bestimmt mehr braucht und sie hier eh keine Ruhe findet.

Mittwoch, 07.12.05

So, nun bin ich wieder alleine! Meine Mutter wird gerade von meinem netten Schwiegervater nach Hause gefahren (immerhin 300km). Ich denke, ich komme schon ganz gut zurecht. Andreas ist auf Arbeit und fragt regelmäßig nach, ob alles in Ordnung ist. Es ist bis jetzt alles in Ordnung. Schließlich sitz ich jetzt schon ne ganze Weile am PC und schreib hier im Forum. Außer dass jetzt langsam der Druck im Rücken wieder kommt, hab ich keine Schmerzen. Ich fühl mich gut, werd jetzt aber trotzdem eine Pause einlegen! Also das war´s dann erstmal ...

Eure Doro


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Dezember 2005 16:19     Betreff des Beitrags:
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09.12.05 (18. Tag nach OP)

Ich schreib jetzt nicht täglich, da sich soo schnell hier nix tut. Heute hab ich wieder ein bissl mehr das Gefühl des Rucksacks auf dem Rücken. Liegt vielleicht daran, dass ich seit gestern das Tramadol reduziere. Es ist immer nur die linke Seite, die mich ärgert. Genau die, wo die Rippen korrigiert wurden.

Ansonsten geht es mir eigentlich gut. Es ist nur sehr, sehr langweilig hier zu Hause. Das geht mir gehörig auf den Zeiger und ich neige dazu, mich zu viel zu beschäftigen. Meine Kinder sind zwar nachmittags auch da, jedoch manchmal bin ich von dem vielen "Mama"-Gerufe schon echt genervt. Sie versuchen jetzt so einiges durchzusetzen, da sie ja nun schließlich auch mehr im Haushalt helfen. Das erzieherische Hartbleiben ist ganz schön anstrengend im Moment und ich gebe zu, dass es mich manchmal etwas überfordert.

Hab im Moment etwas an dem Alleinsein zu knabbern und hoffe, dass sich meine Depri-Stimmung bald wieder gibt. Wo gibt es nur Geduld zu kaufen?

Die neuesten Fortschritte: Ich kann meine Strümpfe wieder ganz normal wie vorher auch anziehen und seit 4 Nächten schlafe ich komplett durch!

Alles liebe aus dem dunklen und trüben Bremen
Doro

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Dezember 2005 21:26     Betreff des Beitrags:
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10.12.05 (19. Tag nach OP)

Heut ging es mir gut. Hatte nur einen leichten Druck an meiner Stelle mit den Rippen. Heute habe ich Plätzchen gebacken, mit meinen Kids Wäsche gewaschen und hier und da ein bissl aufgeräumt. Keine Bange, alles gaanz langsam und mit der Ruhe.

Achja und mir fiel grad ein, dass es heut auch der 20. rauchfreie Tag ist! Am Abend des 20.11. vor der OP hab ich meine letzten verzweifelten Angst-Zigaretten geraucht und bisher keine wieder angefaßt (obwohl das Verlangen zwischendurch schonmal da war)!

Also, auf dass die folgenden Tage auch so gut werden wie heute.

Liebe Grüße Doro


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 22. Dezember 2005 19:38     Betreff des Beitrags:
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22.12.2005 (31. Tag nach OP)

Es fehlen jetzt nun einige Tage, in denen ich im Krankenhaus gewesen bin. Ihr wißt ja, der ärgerliche Pleuraerguß.

Also nun bin ich wieder zu Haus und mir gehts soweit gut. Heute war ich bei meinem Hausarzt und habe mich ausführlich mit ihm unterhalten. Bei meinem OT werde ich keinen Schritt mehr über die Türschwelle setzen.

Im KH habe ich ja nun wegen der Drainage wieder mehr Schmerzmittel bekommen (3x Tramal 100 und Voltaren). Mit meinem Hausarzt hab ich jetzt eine neue Medikation "besprochen". Das eklige Diclofenac vom OT fällt jetzt gänzlich weg. Ich soll weiterhin die Novalminsulfon-Tropfen nehmen (regelmäßig 4x täglich 30 Tr.) und morgens und abends je 1 Tramadol 100, die einen Wirkstoffspiegel über längeren Zeitraum aufbauen (keine Brausetabletten mehr, die wohl für mich absolut falsch sein sollen, da nur kurz wirkend). Das wars und damit bin ich erstmal zufrieden. Wöchentlich wird dann geguckt, in wie weit wir das Tramadol absetzen können und ich denke, das wird ganz schnell klappen.

Sonst geht es mir im Vergleich zu vor dem KH noch besser. Ich kann mich komplett problemlos hinlegen und aufstehen, komm besser ins Auto und wieder heraus und hab mehr Luft zum Kommandieren :zwinker: . Da wir hier nun schon 2 eingeschränkte Leute sind, geht es nicht anders und ich muss eben mit anpacken. Viele Sachen gehen schon einwandfrei. Das was ich nicht kann, macht Andreas. Das was Andreas nicht kann, mach ich und was wir beide nicht können müssen die Kinder machen. Das klappt ganz gut und ich habe das Gefühl, je mehr ich mich bewege umso beweglicher werde ich. Das einzige, was noch zwickt, das ist eben dieser Druck bei den Rippen. Der kommt aber nur noch heftig bei längerem Laufen oder wenn ich meine Anstrengungsgrenze erreicht hab. Es gibt Momente, in denen ich mittlerweile völlig schmerzfrei bin (vor allem beim Schlafen . )

So bis demnächst dann wieder
Doro

P.S. hab heut Weihnachtsbaum geschmückt und mir gings klasse dabei, nur Andreas hat gemeckert wie ein Rohrspatz :zwinker:

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Dezember 2005 17:18     Betreff des Beitrags:
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29.12.05 (38. Tag nach OP)

Heute war ich nochmal bei meinem Hausarzt zum Ultraschall. In meinem li. Brustkorb sind noch ca. 100 ml Flüssigkeit. Der Doc. meint, das wäre nach einer Thoraxdrainage normal und diese Menge würde der Körper von allein bewältigen. Da bin ich jetzt schonmal beruhigt und am 4.1. ist dazu ja nochmal ein Kontroll- und Fadenziehtermin in der Klinik.

Ansonsten geht es mir eigentlich unverändert. Gestern waren wir 4 Stunden zu einem Geburtstag (mit 45 Min. Anfahrt) und gerade eben sind wir aus unserem schwedischen Einrichtungshaus zurückgegekehrt. Es klappt schon ganz gut, wieder gaanz langsam am "normalen" Leben teil zu nehmen.

Im Moment nervt es mich, dass der Druck auf der Seite der angehobenen Rippen einfach nicht weggehen will. Diese Stelle fühlt sich an, als ob dort alle Muskeln ganz fest angespannt sind, wie ein Klumpen ... ich weiß das leider nicht besser zu beschreiben. Ich merk das auch nur beim Stehen oder Laufen. Wenn ich entspannt an meinem Kissen angelehnt sitze oder im Bett liege, dann spüre ich dort überhaupt nix ... teilweise völlig schmerz- bzw. druckfrei. Naja, ich weiß, Geduld. Mist!

Also abwarten und erstmal alles Liebe für heute
Doro

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 31. Dezember 2005 12:57     Betreff des Beitrags:
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31.12.05 (40. Tag nach OP)

Eigentlich ist´s noch nicht viel anders, aber es sind wieder fast unbemerkte Fortschritte zu verzeichnen. Beim Zähneputzen heut morgen fiel mir auf, dass ich mich richtig gut über das Waschbecken beugen kann. Noch vor 10 Tagen hätte ich im Krankenhaus sonstwas dafür gegeben. Hätt ich das da gekonnt, dann hätt ich Haare waschen können. Jetzt würde das gut funktionieren . . Des weiteren hab ich heute Nacht das 1. Mal einen Moment auf dem Bauch geschlafen (war ja vor der OP absoluter Bauchschläfer). Das klappte genauso gut wie auf der Seite, ist aber eben noch nicht sehr lange entspannend. Ich bin jedoch froh, dass ich nicht mehr ausschließlich auf dem Rücken schlafen muss.

An Medikamenten bin ich wieder auf morgens und abends 50 mg Tramadol runter und eben Novaminsulfon 4x30 Tr.. Nächste Woche wird das Tramadol weiter gesenkt. Ich bin froh, wenn die ganzen Medis weg sind. Habe jetzt auch mittlerweile extrem trockene Haut und fiese Eiterpickel.

Und nochwas: Ich rauch immernoch nicht!

Alles Liebe und Gute für das in ein paar Stunden beginnende neue Jahr wünscht Euch von ganzem Herzen

Doro

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Januar 2006 13:44     Betreff des Beitrags:
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05.01.2006 (45. Tag nach OP)

Mir geht es wirklich recht gut. Seit heut versuche ich meine Morgentramadol wegzulassen. Bis jetzt geht das ganz gut. Beim letzten Versuch, eine Tablette abzusetzen, hatt ich ganz schöne Heul-Stimmungen bekommen. Egal, da muss ich jetzt durch. Ich versuche jetzt vorerst nur mit einer Tramadol 50 abends auszukommen, damit ich wenigstens nachts nix von irgendwelchen Entzügen mitbekomme und schlafen kann.

Was den Druck in meinem Rücken anbetrifft, so kann ich sagen, dass ich das Gefühl habe, dass er ganz langsam besser wird. Er ist zwar immernoch stetig da, aber er nervt nicht mehr ganz so sehr. Ist wohl der Gewöhnungseffekt oder es läßt wirklich nach. Das kann ich noch nicht so richtig unterscheiden.

Gestern, am 4.1., war ich nochmal in der Lungenklinik. Mein Faden von der Drainage wurde gezogen und bei mir ist sonst alles in Ordnung (was meine Lunge betrifft). Erneut wurde wieder mal mein Gestell an der Wirbelsäule bewundert und eine Schwester, die es noch nicht kannte, war völlig aus dem Häuschen. Ich find das richtig lustig, aber die sind da auch wirklich super lieb und nett.

Eins hat mich im Nachhinein doch noch umgehaun. Als ich zur Chirurgin im Scherz sagte, dass ich meine nächste Drainage nur noch unter Vollnarkose legen lasse und nie wieder mit örtlicher Betäubung, da guckte sie mich ganz erstaunt an und meinte: Wie? Hatten sie nur eine örtliche Betäubung? Ach Du Sch****! Hier haben jetzt alle die Anweisung, eine Drainage nur noch mit ner Kurznarkose bzw. unter nem kurzen Schläfchen zu legen, aber nicht nur ne örtl. Betäubung! Wer hat das bloß getan? Das tut ihr wahnsinnig leid, dass ich das aushalten mußte!

Da war ich dann baff. Naja ... nun ist eh zu spät, aber ich weiß fürs nächste Mal Bescheid :zwinker:

So, gibt es noch etwas Neues? ... überleg ... ja ... ich mache jetzt einen Termin bei einer Heilpraktikerin. Ich wollt erst nur eine "Entgiftung" machen, doch es soll ja noch möglich sein, das Nervenwachstum und diese ganze Rückenheilungsgeschichte homöopathisch anzuregen und zu beschleunigen. Die Familie meines Mannes ist davon ja 100%ig überzeugt und sind selbst beim Heilpraktiker. Ich als absoluter Laie und Unwissender und Ungläubiger werd das jetzt auch mal in Angriff nehmen. Schaden tuts nicht und neugierig bin ich schon. Ich halt Euch auf dem Laufenden.

Also vorerst wieder viele Grüße
Doro


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Januar 2006 10:02     Betreff des Beitrags:
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09.01.2006 (49. Tag bzw. 7 Wochen nach der OP)

Guten Morgen Ihr!

Gestern habe ich es geschafft und den ganzen Tag kein einziges Schmerzmedikament eingenommen, auch nicht abends! Die Quittung bekam ich letzte Nacht. Zwischen 2 und 5 konnte ich nicht mehr schlafen. Meine Beine taten weh und waren völlig unruhig. So wie ich das hier auch schon im Forum gelesen habe. Ich überlege, ob ich das jetzt einfach durchziehe, denn dieser "Entzug" dürfte doch bestimmt nicht so lange dauern. Aber andererseits bin ich jetzt hundemüde und hätte gern nachts geschlafen. Das ist vielleicht blöd!

Da ich jetzt seit über 30 Stunden kein Mittelchen geschluckt habe, kann ich jetzt besser beurteilen, wie es mir wirklich geht. Also der Druck im Rippenbereich auf dem Rücken ist genauso geblieben. Im Lendenbereich unterhalb der Versteifung bemerke ich jetzt ein leichtes Ziehen. Aber nur ab und zu. Zum Abend hin wird der Druck oder die "Last" am Rücken stärker und es ist, als ob der ganze Rücken spannt. Deshalb bin ich mir noch nicht ganz so sicher, ob ich nun wirklich sämtliche Schmerzmittel weglasse. Die nächsten Tage werden es zeigen.

Es gibt aber auch was Gutes: Gestern hatte ich das erste Mal wieder einen BH an. Das sieht jetzt richtig klasse aus und er drückt und schmerzt nicht mehr wie vor der OP. Daran seh ich von vorne, wie gerade ich jetzt bin und hab mich darüber richtig gefreut. Zudem scheint es, dass ein angezogener BH etwas vom Druck im Rücken ablenkt. Ist schon ulkig.

Weiterhin hatte ich heute morgen um 8:15 Uhr schon KG. Naja, heute war Narbenmassage. Ich hatte ja ein bissl Angst, dass es weh tut, aber das hat es überhaupt nicht! Meine Therapeutin ist total begeistert von der Narbe. Sie ist locker, kein bißchen verhärtet, ganz dünn und läßt sich sehr gut verschieben. Bei der Massage ist mir auch aufgefallen, dass das Gefühl im linken Rücken langsam zurückkehrt. Das was taub war, ist nicht mehr so taub. Hach, das tat gut heut morgen ....!

Noch so ein kleiner Fortschritt ist, dass ich nicht mehr mit meinem Kissen durch die Gegend renne. Egal wo, ich kann überall sitzen und mich auch anlehnen. Sehr gern sitze ich im Auto und da könnt ich auch gleich immer einschlafen :zwinker: . Also ich muss nur noch ein bissl beweglicher werden, dann kann ich bestimmt auch bald wieder selbst fahren und bin nicht mehr so abhängig.

Das sind viele Sachen, über die ich mich richtig freue. Nur dieser Druck im Rücken, der macht das alles immer wieder zunichte. Das nervt ganz schön und ich hab immernoch keine Geduld. Manchmal frag ich mich, ob das überhaupt jemals wieder aufhört. Die Rippen müßten doch nun schon wieder angewachsen und einigermaßen verheilt sein. Ich hab immer Angst, dass das jetzt für immer so bleibt. Ich tröste mich dann immer damit, dass es ja nun doch erst 7 Wochen her ist. Trotzdem schwankt die Stimmung immer wieder. Mal Depri, mal ist alles okay ... und da ist es verdammt schwer die Finger von den Zigaretten zu lassen (zumal hier von Andreas genug rumliegen).

Also muss ich wohl abwarten, wie es weitergeht!

Liebe Grüße Doro

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12.01.2006 (52. Tag nach der OP)

Ich hoffe, ich habs geschafft! Von gestern auf heute hab ich wieder wie ein Baby durchgeschlafen :jaaa: und die Tramadol-Tabletten hab ich gleich endgültig verbannt. Novalminsulfon-Tropfen nehme ich auch nur noch ganz selten. Wenn, dann eigentlich nur abends, da dann vom Tag der ganze Rücken am meisten angespannt ist.

Gestern hatte ich die erste Massage. Super! Einfach nur toll und sowas von entspannend! Desweitern kann ich jetzt glaube "zugucken", wie das Gefühl in meinen Rücken zurückkehrt. Es ist nichts mehr völlig taub. Ich gehe fest davon aus, dass ich diesbezüglich nicht zurückbehalte. Zwischendurch muss ich dafür auch ab und zu das Gefühl von Nadelstichen im Rücken aushalten. Sind wohl die Nerven. Das finde ich persönlich nicht schlimm oder sehr schmerzhaft, sondern sehe es positiv. Es tut sich was!

Mein Druck in der linken Rückenhälfte ist noch da, jedoch scheint er gaaanz langsam von Tag zu Tag ein wenig besser zu werden. Ich versuche das jetzt zu ignorieren und das klappt tagsüber ganz gut. Wenn ich so einiges getan habe, dann funktioniert das jedoch leider nicht mehr. Hab auch mal wieder eine neue Theorie, was den Druck betrifft. Ich vermute, es hängt mit der Muskulatur zusammen. Mit rechts kann ich so gut wie alles machen. Wenn ich jedoch mit links "arbeite", dann entsteht in der linken Rückenhälfte dieser Druck und fühlt sich wie extrem angespannte Muskeln an. Der Druck baut sich regelrecht auf. Naja, aber Muckis sind da hinten noch nicht wirklich :roll:

Also heut ist eben mal wieder ein guter Tag.

Eure Doro

P.S. Weihnachtsgeld ist auch schon wieder verprasst: Andreas hat schon ein halbes Fitnessstudio eingerichtet und gestern einen Crosstrainer und ein Ergometer angeschafft.


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Januar 2006 18:58     Betreff des Beitrags:
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So, von den Entzugserscheinungen ist keine Spur mehr da. Damit bin ich zum Glück durch!

Ansonsten hat sich natürlich noch nicht weiter viel getan. Seit gestern habe ich bei jeder Bewegung ein Stechen oder Pieksen im Rücken. Ich hoffe, das sind wirklich die Nerven. Im Moment macht sich die Versteifung auch wieder etwas mehr bemerkbar. Es fühlt sich von innen her hart an. Könnte vielleicht auch daran liegen, dass ich irgendwie mehr Gefühl im Rücken bekomme. Das macht mich alles ein bißchen nachdenklich.

Ich glaub, ich brauch mal wieder in bissl "Erfahrungsaustausch" :zwinker:

Alles Liebe
Doro

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2006 13:07     Betreff des Beitrags:
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Also mir geht es weiterhin trotz Druck oder Spannung gut. Gestern war ich nochmal bei meinem Hausarzt. Meine restliche Flüssigkeit im Brustkorb wurde nochmal mit Ultraschall untersucht. Es ist noch nicht sehr viel weniger geworden, aber auch auf keinen Fall mehr. Also alles in Ordnung und eine Frage der Zeit.

Das Pieksen auf dem Rücken ist seit gestern fast komplett weg. Nur noch ab und zu so ein stachliges Kribbeln. Hab auch meinen Doc gefragt und er ist auch der Meinung, dass es der Heilungsprozess ist. Naja, ich hoff es und werd mir darüber jetzt keine Gedanken mehr machen.

Sonst gibt es leider keine größeren Fortschritte zu berichten, aber ich denke, ich bin gut dran :zwinker: . Ich werd jetzt versuchen, etwas Geduld aufzubringen und zu warten bis meine letzten "spannenden Gefühlsstörungen" auch noch weggehen. *hoff* *hoff* *hoff* Bis dahin werd ich bestimmt noch mal die ein oder andere Frage haben und grüße vorerst aus Bremen ...

Doro

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Januar 2006 15:41     Betreff des Beitrags:
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Mein Problem mit dem Druck bzw. der Spannung ist leider immernoch alltäglich präsent. Allerdings hat es sich geändert. Es ist jetzt eher so, dass ich fühle, dass etwas extrem hartes in meinem Rücken ist. Manchmal drückt es aber auch nicht mehr bei meinen linken Rippen sondern eher weiter unten zum Ende der Versteifung hin. Und eins ist geblieben, das hab ich ausschließlich in senkrechter Position und am schlimmsten beim Laufen.

Das zieht mich momentan ganz schön runter und es fällt mir schwer, zu glauben, dass sich das wirklich noch gibt. Ich weiß, ich weiß .... Geduld. Ich hab das Rumliegen jedoch wirklich satt. Entweder ich liege oder sitze und mir geht es absolut prima (als hätt ich nie ne OP gehabt) oder ich stehe mal und tue irgendwas, dann ist das alles sofort wieder da.

Also wie Ihr seht, lassen die Fortschritte jetzt auf sich warten. Zumindest geht es dem ganzen körperlichen Rest gut.

Also trotzdem viele Liebe Grüße
Doro

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