Hallo ihr lieben!
Tut mir Leid dass ich mich so lange nicht mehr gemeldet habe. Wie ja im anderen Thread steht bin ich im KH gelegen und ich hatte noch keine Kraft zu schreiben... Das verdacht auf Rheuma hat sie Gott sei Dank nicht bestätigt. Auch sonst kam nichts raus. Meine Entzündungswerte sind wieder gesunken und ich habe von Tag zu Tag weniger schmerzen! Endlich geht es mir wieder gut!!
Die Schmerzen und die Entzündung kam auch nicht von der OP oder den Implantaten, das wurde alles mit den Ärzten in Neustadt abgeklärt.
Und nun habe ich auch mein OP-Tagebuch fertig geschrieben, ich hoffe ich habt so viel Zeit zum lesen :mcgreen:
Mein OP-Tagebuch
12.6.2008:
Wir sind morgens von Zuhause weggefahren. Die Fahrt war ganz ok, bis auf Hamburg war überhaupt kein Stau aber dort ist es ja üblich.. Gegen 18.00Uhr haben wir dann bei Fr. Kressner

„eingecheckt“ und nur noch schnell die Sachen aus dem Auto und dann gleich zum Essen. Wir waren alle drei schon richtig ausgehungert

.. Danach sind wir wieder zurück in die Ferienwohnung und ich bin schon ziemlich früh ins Bett.
13.6.2008:
Kurz vor 11.00 Uhr haben wir uns auf den Weg zur Klinik gemacht

. An der Anmeldung wurde mir dann gesagt auf welche Station ich muss. Als ich dort war konnte ich gleich mein Zimmer beziehen. Kurz darauf kam dann noch eine Schwester zum Aufnahmegespräch. Dann packte ich nur noch meine Sachen aus und wir warteten auf den Stationsarzt Dr. Karovic

. Dieser kam dann irgendwann am Nachmittag. Wir waren positiv überrascht was das für ein suuuper netter Arzt war. Er klärte uns über alle Risiken auf und ich muss sagen das war schon heftig. Meine Mama sagte mir jetzt auch dass sie dort am liebsten gesagt hätte „pack deine Sachen und wir fahren heim“. Er beantwortete uns auch noch alle offenen fragen die wir hatten und sagte mir dass ich am Abend noch zum vorher/nachher Bilder machen muss.
So gegen 19.00 Uhr war es dann auch so weit, ich bin runter gegangen ins Skoliosezentrum. Dort machte Dr. Münter dann das Fotoshooting

ebenfalls wieder eine ganze liebe und nette Ärztin, bei der ich im März auch in dem Vorstellungsgespräch für die OP war.
Danach stellte sich Dr. Thomsen noch bei mir und meiner Mama vor und erklärte mir nochmal was genau gemacht wird und wie viel versteift wird (th5 bis l3). Er sagte mir auch wie danach alles ablaufen wird.
Das war es dann auch von diesem Tag und ich bin nur noch ins Bett.
14.6.2008-15.6.2008:
Über das Wochenende war eigentlich nicht viel los. Ich habe mich die ganze Zeit gelangweilt oder war mit meinen Eltern am Strand oder Kaffeetrinken. Schön langsam ist da dann auch die Aufregung gestiegen aber war nicht schlimm. Bis Sonntag Nachmittag… Da hab ich dann erfahren dass meine OP erst einen Tag später stattfindet, weil ein Notfall dazwischen gekommen ist. Da war ich dann schon enttäuscht, ich habe mich nur gelangweilt über das Wochenende und wollt alles hinter mir haben und dann das… Aber naja, hat ja nicht geholfen.
16.6.2008:
Der Tag war nicht so schön, ich war immer noch enttäuscht dass ich noch einen Tag länger rumliegen musste und die Aufregung wurde auch größer. Ab Mittag gab es dann auch nur noch Suppe , ich hasse Suppe, und hatte unglaublichen Hunger hab es aber auch überstanden. So gegen 18.00 Uhr gab es dann den Einlauf

(der Gedanke daran hat mir zuhause schon Kopfschmerzen bereitet) und ich machte mich dann eh schön langsam fürs Bett fertig. Um 22.00 Uhr hab ich dann noch eine Schlaftablette bekommen und die ganze Nacht wie ein Baby geschlafen.
17.6.2008:
Ich wurde um 6.30 Uhr geweckte und meine Mama kam. Ich war dann noch Duschen und hab meine ‚sexy Klamotten‘ angezogen. Um 7.00 Uhr sollte ich abgeholt werde und ich sag euch ich hatte an diesem Morgen noch totalen Stress…

, anziehen, Haare föhnen, SMS schreiben

… Und das alles in 30 Minuten..
Um kurz nach 7.00 Uhr hat mich die Krankenschwester dann abgeholt und gemeinsam mit meiner Mama in den OP gebracht. Als ich mich dann von meiner Mama verabschiedet habe, habe ich schön langsam ziemlich Angst bekommen und ich wusste jetzt wird es ernst und es gibt kein zurück mehr.
Als ich dann in dem Vorbereitungsraum war, war es noch recht lustig. Der Pfleger und Narkosearzt haben immer versucht Bayrisch zu reden

war echt nicht schlecht.. Danach haben sie mir dann noch ganz oft das mit dem Aufwachtest gesagt und schöööön laaaaangsaaaam haaaab iiich geeeschlaaaafeeeen…
Irgendwann, Stunden später wachte ich auf der Intensiv auf. Ich hatte schmerzen, konnte mich vor lauter Schläuchen nicht bewegen und es war sehr schlimm für mich… Ich hab viel geschlafen auf der Intensiv kann mich aber noch an ein paar Sachen erinnern.
Ich weiß noch wie auf einmal welche zum Röntgen gekommen sind

. Zwei Leute haben mich links und rechts hochgehoben um mir die Platte unter den Rücken zu schieben und ich weiß noch wie ich durch die ganze Intensiv geschrien habe „Neiiiiiiiiiin niiiiiiicht, aua!!!“ dann bin ich aber wieder eingeschlafen.
Danach kamen meine Eltern und ich habe mich wahnsinnig gefreut. Da bin ich dann auch besser zu mir gekommen und ich stellte fest dass ich gaaanz stark Durst hatte. Ich hab ständig nach trinken gefragt aber der Pfleger meinte ich muss noch warten und warten und warte

dann kam er auf einmal mit so feuchten lemon-sticks mit denen meine Mama mir die Lippen feucht machte, half aber nichts gegen den Durst und nach langem Betteln hab ich dann endlich was bekommen. Hab ich auch gut vertragen. Aber als ich dann 3 Stunden später so ein Wasser mit Geschmack trank musste ich mich übergeben

das war was…
Da war es dann schon 20.30 rum und meine Mama ging heim.
Ich merkte dann auf einmal dass mein ganzer Oberkörper taub ist und kribbelt… Als die Ärztin kam hab ich ihr das gesagt und sie holte sofort einen Kühlakku um festzustellen ob ich die Kälte spüre, diese spürte ich auch. Sie haben festgestellt dass die Schmerzpumpe zu hoch eingestellt war und sie wurde ein wenig herunter gefahren und das Gefühl kaum langsam wieder zurück, aber die schmerzen wurden leider schlimmer. Auf der Intensiv wurde ich aber bestens versorgt.
Nachdem habe ich geschlafen, bin aber immer wieder wach geworden vor starken Schmerzen. Gegen 23.30 Uhr standen auf einmal zwei Ärzte und ein Pfleger vor meinem Bett und ich hörte wie der Arzt sagte „ich schau mir das nicht länger an, die Werte werden immer schlechter, wir müssen ihr was geben…“

ich wusste nicht was los war und hatte schon Angst. Dann sagte mir die Ärztin dass ich wären der OP schon 1600ml Blut verloren habe und nur 400ml aufbereitet werden konnten und ich dort schon drei Blutkonserven bekommen habe und da meine Werte immer besser sinken müssten sie mir jetzt nochmal eine geben. Das haben sie dann auch und ich merkte dass ich dann schon wieder etwas fitter wurde… Geschlafen habe ich von da an so gut wie gar nicht mehr.
18.6.2008:
Um 5.00 Uhr wollte mich der Pfleger noch waschen und mir die Zähneputzen, aber da war ich gerade überhaupt nicht in Stimmung

dann haben wir das gelassen…
Ich hatte an diesem Morgen sehr starke schmerzen und war froh als meine Mama dann gegen 7.30 Uhr gekommen ist.
So um ca. 9.00 Uhr wurden mir ein paar Zugänge gezogen und ich wurde danach von zwei Schwestern abgeholt und auf die normale Station gebracht. Das war dann echt schlimm als ich über die Vene keine Schmerzmittel mehr bekommen habe.
Ich war auch noch nicht lange auf der normalen Station und dann kam Lorenzo, mein Therapeut (kennt den noch wer? :megreen: ) als er mir sagte ich jetzt aufstehen muss sagte ich „neiiiiin, das glaub ich nicht“ und ich wollte nicht, er konnte mich aber dann doch überreden dass ich mich einmal vors Bett stehle und ich muss sagen das hat echt gut getan. Danach war ich aber so kaputt dass ich gleich wieder geschlafen habe…
Gegen Abend wurden die Schmerzen dann so unerträglich dass nichts mehr geholfen hat. Ich hab vor lauter schmerzen nur noch geschrien und geweint. Ich war wirklich kurz davor dass ich da drinnen zum Randalieren anfing

, ich wollte einfach nur noch raus vom Bett… Gott sei dank kamen dann nach gut einer Stunde Qual zwei Schwestern

und haben mich vors Bett gestellt, ich bin zwar nicht lange gestanden weil mein Kreislauf dann zusammen gebrochen ist, aber es tat echt gut und war wie eine Erlösung für mich.
Danach war ich dann wieder so kaputt dass ich nur noch geschlafen habe.
19.6.08:
An diesem morgen fing es wieder an wie den Tag davor am Abend.. Ich hatte schmerzen und nur noch geschrien, ich wollte aus dem Bett, aufstehen, rumlaufen nur nicht mehr liegen. Irgendwann kam dann eine Schwester und ich durfte mich ganz kurz vors Bett stellen. Das hat zwar gut getan aber nicht viel geholfen. Ich war dann echt wieder froh als Lorenzo gekommen ist und ich ein paar schritte vorm Bett gegangen bin. Suuuuper Gefühl. Das hat mich aber wieder so kaputt gemacht dass ich nur noch geschlafen habe.
Bis zum frühen Abend…
Ich hatte wieder so unerträgliche schmerzen und ich traute mich kaum mehr zu atmen. Die Schmerzpumpe hab ich gar nicht mehr aus der Hand genommen, sondern nur noch gedrückt und gedrückt, in der Hoffnung dass nochmal und nochmal was kommt. Aber die sperre hat es mir nicht so leicht gemacht wie gehofft.
Ich hatte zu diesem Zeitpunkt mal wieder nur geschrien und geweint vor schmerzen und es half einfach nichts mehr. Da war ich schon richtig am verzweifeln

und wenn meine Mama nicht da gewesen wär, glaub ich hätte ich das gar nicht geschafft.
Aaaaaber gegen 19.00 Uhr kam dann die Erlösung. Zwei Schwestern holten mich aus dem Bett und fuhren mich vors Waschbecken zum waschen. Da hatte ich mich dann das erste mal im Spiegel gesehen. Ich muss sagen das war einer der schönsten Momente. Ich habe die ganzen schmerzen vergessen und einfach nur noch meinen schönen geraden Rücken OHNE Rippenbuckel gesehen. Einfach toll.
Nachdem war ich aber mal wieder so geschafft dass ich nur noch ins Bett und schlafen wollte. Das hab ich dann auch gemacht… Aber leider nicht all zu lange. Die Schmerzen weckten mich und ich schaute die halbe Nacht die Decke hoch und wollte nur noch erlöst werden und keine schmerzen mehr haben. Am liebsten alles Rückgängig machen, aber da war es nun mal schon zu spät und irgendwie musste ich mich damit abfinden…
20.6.08:
Heute war ein besondere Tag!! Ich wurde endlich den Wundschlauch und den Blasenkatheter los.
Davor kam aber Lorenzo noch und ich bin das erste mal seit der OP bis zum Gang rausgegangen. Zwar noch mit dem OP-Hemd, Wundschlauch, Schmerzpumpe und Blasenkatheter im Gepäck, aber das war egal. Hauptsache ich konnte mal wieder weitere Strecken gehen.
Danach kam eine Schwester und sie zog mir dem Wundschlauch und Blasenkatheter. Eeeeendlich!! Jetzt konnte ich mit Hilfe der Schwestern das erste mal wieder so halb Duschen

(obenrum ging es noch nicht wegen dem Schmerzkatheter), ich bekamm frische Strümpfe und ein sauberes Bett. Das schönste war dann dass ich auch mal wieder meine eigenen Klamotten anziehen konnte, anstatt dem OP-Hemd.
Ich fand es aber richtig doof dass ich noch nicht Duschen konnte. Da ich aber die Schmerzpumpe noch nicht hergeben wollte, war ich eigentlich selber schuld…
Nach der Waschaktion bin ich dann nur noch ins Bett gefallen. Das war schon ganz schön anstrengend.
Gegen Abend bin ich noch ein bisschen am Gang spazieren gegangen und ich konnte diese Nacht etwas besser schlafen. Ich wurde zwar ein paar mal wegen der Schmerzen wach aber es war mit zusätzlichen Tropfen zum aushalten.
21.6.08:
Von diesem Tag an brauchte ich keine Schwester mehr die mir beim aufstehen half, sondern ich konnte es alleine. Das hat mich echt gefreut, weil so war ich nicht dauernd auf die Hilfe von anderen angewiesen…
Gegen 10.00 Uhr kam dann eine Schwester und sagte mir dass ich mit ihr jetzt zum Röntgen muss. Ich hatte die Auswahl zwischen gehen und Rollstuhl

. Da ich aber nicht mit dem Rollstuhl durch die ganze Aufenthaltshalle geschoben werden wollte, habe ich mich für das gehen entschieden (wer schon mal in Neustadt war, weiß ja das der Weg für frisch operierte nicht gerade kurz ist). Ich bin auch nach dem Rückweg wieder heil angekommen auf dem Zimmer.
Und als ich dort angekommen bin, war auch schon ein Narkosearzt da wegen der Schmerzpumpe. Er hatte mir die Schmerzpumpe von 6ml in der Stunde auf 4ml runtergefahren und ich habe sie an diesem Tag auch nur noch 3 oder 4 mal gedrückt.
Am restlichen Tag bin ich dann noch ein paar mal aufgestanden und umher gegangen oder ich hab geschlafen.
22.6.08:
Gleich am Morgen kam wieder ein Narkosearzt wegen der Schmerzpumpe. Diesmal nicht zum nachfüllen, sondern zum weg bauen… Er hätte sie mir auch gleich ziehen können

, aber ich hatte Angst dass ich dann so unerträglich schmerzen bekomme und gar nichts mehr habe was noch helfen könnte, deswegen blieb das Schläuchlein noch drinnen. Leider war es dann aber wieder nichts mit Duschen und schön langsam konnte ich mich nicht mehr riechen und vor allem meine Haare haben mir Kopfschmerzen bereitet

. Zu Hause geht man jeden Tag Duschen und dann kann man seeechs Tage nicht… Die reinste Qual, aber half ja nicht.
Von diesem Tag gibt es sonst nichts außergewöhnliches mehr zu berichten. Ich bin wieder rumgegangen und hab geschlafen…
23.6.08:An diesem Morgen bei der Visite habe ich das erste mal meine Röntgenbilder gesehen. Ich war echt begeistert wie gerade das alles ist. Aber etwas erschreckend war es auch, wenn man da so sieht wie viele Schrauben und Zeug man da drinnen hat…
Dr. Karovic sagte mir dann auch noch die Restkrümmung und diese hat mich echt wahnsinnig gefreut.
BWS 14° (vorher 70°) und LWS 7° (vorher 62°). Ich war richtig Stolz. Das war dann auch wieder so ein Moment wo ich die ganzen Schmerzen vergessen habe und mich nur noch über das tolle Ergebnis freute.
Jetzt ging es auch dem Schmerzkatheter an den Kragen, er wurde gezogen… Dann nur noch schnell ein Duschpflaster drüber und unter die Dusche :dusche:. Ich sage euch, nach seeeechs Tagen frisch gewaschene Haare und einen gut Duftenden Körper ist wie Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen

. Dann noch frische Klamotten, ein frisches Bett und das Glück war an diesem Tag echt perfekt.
Ich stellte auch fest dass die Schmerzen ohne den Schmerzkatheter leichter waren. Der Rücken fühlte sich nicht mehr so schwer und eingeengt an. Auch das Rucksack Gefühl war weg.
Diese Nacht hatte ich es auch ohne Zusätzliche Schmerzmittel ausgehalten.
25.-26.6.08:
An diesen Tagen war nichts außergewöhnliches mehr. Mir ging es von Tag zu Tag besser. Ich konnte immer weitere Strecken laufen. Das einzige was mir noch zu schaffen machte war dieses starke Muskelreißen.
27.6.08:
Ich hatte an diesem Tag wieder stärkere schmerzen. Die Nacht hatte ich kaum geschlafen und ich war einfach erschöpft. Mir tat der ganze Körper weh und ich hatte den Tag nur im Bett gelegen und geschlafen, besonders gut gelaunt war ich auch nicht.
Abends kam dann noch Prof. Halm und er schaute sich die Bilder und meinen Rücken an. Natürlich hatte er nichts auszusetzen und sagte nur gutes darüber.
28.-29.6.08:
Jetzt ging es mir wieder besser und die schlechte Laune vom Vortag war vergessen und ich freute mich dass ich nach dem Wochenende heim durfte.
30.6.08:
Juuuhuuu,:hurra: jetzt war es so weit und ich durfte HEIM!! Ich konnte es schon gar nicht mehr erwarten. Eigentlich sollten mir an diesem Tag noch die Fäden gezogen werden, aber da der Arzt zu einer Besprechung musste und wir nicht noch länger warten wollten, wurde die drinnen gelassen.
Jetzt konnte uns also nichts mehr aufhalten, wir hatten alles zusammen gepackt und es ging heiiiim. Ich muss aber sagen der Abschied von den lieben Schwestern und dem tollen Krankenhaus fiel mir schon ein bisschen schwer, da ich mich dort sehr wohl und gut aufgehoben gefühlt habe.
Die Heimfahrt war auch ganz angenehm.

Zuvor hatte ich schon große Angst dass ich die 9 Stunden Autofahrt nicht schaffe, aber das ging ohne Probleme. Der Sitzt war weit nach hinten gestellt und gut ausgepolstert. Wir haben insgesamt dreimal angehalten, obwohl das dritte mal nur wegen dem tanken war.
Endlich zuhause angekommen war ich überglücklich und bin sofort in mein Bett gefallen…
31.6.08:
Die erste Nacht zuhause war einfach super, endlich wieder das vertraute Umfeld und meine ganze Familie.
Nachmittags war ich bei meinem Orthopäden zum Fäden ziehen und das erste was er sagte als er meine Narbe sah war „weißt du schon dass du eine super schöne Narbe hast und einen 1a geraden strich?“. Hat mich richtig gefreut *hihi*.
So und nun mein Fazit von der OP:
Ich habe es auf keinen Fall bereut dass ich mich in Neustadt operieren lies. Im Gegenteil, ich würde jeder Zeit wieder den weiten Weg auf mich nehmen um in die Klinik zukommen. Die Ärzte dort sind einfach toll, sie sind super nett und nehmen sich auch Zeit für Fragen. Ich habe mich richtig wohl gefühlt.
Ob ich es nochmal machen würde weiß ich nicht. Auch wenn ich es nicht direkt bereue war es keine leichte Zeit nicht und was sich jetzt als Heilungsprozess rausgestellt hat, war so schmerzhaft dass ich 5 Wochen nach der OP nochmal zwei Wochen im KH gelegen bin… Jetzt geht es mir aber wieder guuut!!
Das andere ist dann natürliche das Optische. Mein Rippenbuckel ist nur noch leicht sichtbar und auch sonst ist alles soweit gerade. Leider ging zwar der Rippenbuckel nicht ganz weg aber das wurde mir davor schon gesagt. Dr. Thomsen sagte mir vor der OP durch das dass er schon ziemlich groß ist wird er nicht 100&ig weggehen. Ich hätte noch eine Rippenbuckelresektion machen lassen können, aber nachdem er sagte „ich bin mir nicht sicher ob ich es meiner Tochter zusätzlich raten würde“ hat sich das erledigt und ich bin auch so zufrieden damit.
Ansonsten hat mich die OP optisch schon ziemlich verändert.

Ich habe zwar nur 5 Kilo abgenommen aber durch die 6 cm die mich jetzt größer machen verteilt sich alles ganz anders. Auch mein Gesicht schaut etwas eingefallen aus und ich habe so gut wie keine Farbe mehr im Gesicht und am Körper.. Aber damit kann ich gut leben *hihi*
Am schluss möchte ich noch ganz Offiziell den Oberarzt Dr. Thomsen danken für das tolle Ergebnis der OP!!! :danke:
Auch ein Dankeschön an alle Schwestern, die immer für mich da waren und mir geholfen haben!
Und natürlich will ich auch der Uschi danken

danke dass du hier immer ins Forum geschrieben hast!! :)
So, das war jetzt im Großen und Ganzen alles was ich mitteilen wollte. Bilder folgen noch…
Liebe Grüße, Antonia
PS: Tut mir Leid dass ihr so lange auf den Bericht warten musstet...