Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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Klinikum Neustadt
Klinik für Wirbelsäulenchirurgie mit Skoliosezentrum
Am Kiebitzberg 10
23730 Neustadt

Tel.: 0 45 61 / 54 - 0
Servicetel.: 01 80 / 2 24 14 06 (24 Std. Ortstarif)
Fax 0 45 61 / 54 - 10 91

Sekretariat Prof. Dr. med. Henry Halm:
Bettina Schmedemann
Tel.: 0 45 61 / 54 - 49 01
Fax: 0 45 61 / 54 - 49 10
E-Mail: WSinfoneustadt[at]schoen-kliniken.de

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 BeitragVerfasst: 25. Mai 2008 19:48     Betreff des Beitrags:
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Alter: 24
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Diagnose: operiert im februar 2009 von th2 bis L4
qsl höhe L1
myotone muskeldystrophie typ ll
Therapie: physiotherapie
Geschlecht: weiblich
hallo elena.



super nachrichten dass du wieder zuhause bist.
hab mir echt gedanken um dich gemacht.
zum glück hast du es gerade hinter dir....
ruhe dich fleißig aus,lass dich verwöhnen.
freu mich auf deinen bericht.
liebe liebe grüße nadine22

:um: :um3: :engel2: :um2: :klee:

_________________
ich habe durch die schmerzen das gelernt, was ich ohne den schmerz nie hätte lernen können.
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 BeitragVerfasst: 25. Mai 2008 20:22     Betreff des Beitrags:
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Alter: 31
Bundesland: Bayern
Diagnose: schwere cervicothorakale kongenitale Kyphoskoliose mit thorakolumbalen Gegenschwung;
komb. Formations- und Segmentationsstörung;
Diastomatomyalgie;
Verdacht auf Tethered cord;
GdB 40
HALLO Elena!

:welcome3: HOME :winkewinke:

Bin auch schon auf Deinen Bericht gespannt!

Lass es Dir gut gehen!

_________________
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 BeitragVerfasst: 26. Mai 2008 06:13     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Langbogige Thorakolumbalskoliose 60°
Therapie: ab 7. Lebensjahr Korsett - erst Milwaukee für 2 Jahre, ich war danach Kerzengerade!!! Dann div. Chenaus bis ca. 20. Lebensjahr, welche aber Plastikschrott waren (bis auf die letzten beiden Jahre, da trug ich die von Rahmouni!). Zwischendurch hatte ich so ein "Skolitron" ähnlich wie ein Tens-Gerät, welches aber überhaupt nichts gebracht hat.

Im August 2005 (mit 34 Jahren) OP in Neustadt in Holstein wegen Dauerschmerzen:
TH8 bis L3 - Restkrümmung 18°
Guten Morgen Elena!

Freut mich, daß Du wieder zu Hause bist und es Dir soweit gut geht.

Das Problem mit dem Essen hatte ich auch. Anfangs (also im KH) konnte ich nur Joghurt oder Suppe essen. Was festes ging überhaupt nicht. Es wird sich mit der Zeit aber geben. Wenn Du wieder mobiler wirst, wird auch wieder Dein Appetit zurück kommen.

Jetzt ruh´ Dich erst einmal aus, laß Dich umsorgen und laß es Dir gut gehen.

Wünsche Dir weiterhin eine :besserung: !

Liebe Grüße Anke

_________________
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 BeitragVerfasst: 26. Mai 2008 21:58     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Idiopathische juvenile doppelbogige Skoliose, thoracal rechtskonvex 68° nach Cobb, lumbal linkskonvex 61° nach Cobb mit hochthorocaler linkskonvexer Gegenkrümmung.
Therapie: OP im Juni 2008; Dorsale Korrekturspondylodese TH5 bis L3 (Expedium); Restkrümmung: BWS 14°, LWS 7°
Geschlecht: weiblich
Hallo Elena!
Freut mich dass du wieder zuhause bist und dass es dir gut geht.
Ich wünsche dir weiterhin noch :besserung:

Liebe Grüße, Antonia

_________________
Glückliche Menschen hatten auch nicht immer das Beste vom Besten,
aber sie machen aus allem das Beste! :)


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 BeitragVerfasst: 27. Mai 2008 00:09     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Skoliose
Geschlecht: weiblich
Hallo Elena,

schön, dass Du wieder zu Hause bist und es Dir soweit gut geht.

Du wirst sehen, mit jedem Tag den es Dir besser geht, kommt auch der Appetit zurück. Und irgendwann geht dann auch Pizza :zwinker:

Bis es soweit ist, wünsche ich Dir weiterhin gute Besserung, schone Dich und lass Dich umsorgen.

Viele liebe Grüße, Uschi :winkewinke:


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 BeitragVerfasst: 28. Mai 2008 14:43     Betreff des Beitrags:
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Z.n. Morbus Scheuermann
Therapie: Schroth, Korsett
OP Mai 2008: ventrale Derotationsspondylodese Th11-L3 nach HaZi, Restkrümmung ca. 14°th und 10° lu
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Hallo zusammen....
habe mal wieder kurz Kraft hier was reinzuschreiben....
Heute war Fäden ziehen dran. War gar nicht schlimm. Jetzt hab ich die auch los....
Bin nur ganz schön erschrocken als ich mich heute gewogen hab: wiege nur noch 62 Kg bei 185 cm.
durch die Ess- und pschischen Probleme hab ich (auch vor der OP) doch ganz schön abgenommen.
Das macht mich total fertig. Vor allem weil durch die blöden Tabletten (Oxy) der Appetit auch wieder gebremst wird. Dazu kommt der Druck von außen wann ich denn woh eeeendlich wieder "richtig" essen kann.
Im Moment ist mir einfach nur zum Heulen. Sorry. :heulen:
Werde mich morgen mal nach einer Tempur-Matratzenauflage umschauen, weil ich im Bett nur drei Stunden liegen kann, ist wohl zu hart die Matratze. Auf ein Pflegebett hab ich nicht wirklich Lust, ist doch nur wieder so ein "Krankenhausgefühl".
Melde mich wieder.
LG, Elena

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Bücher sind die Axt für das gefrorene Meer in uns.
Franz Kafka




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 BeitragVerfasst: 28. Mai 2008 15:08     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Skoliose, HWS, 21°, BWS 56° LWS 30°
Nach OP:
HWS 21°, BWS 10°, LWS 3°
Nach Jahreskontrolle: HWS ca. 16°, BWS 10°, LWS ca. 17°
Therapie: 2 Korsetts von 14 bis 16 Jahren und KG nach Schrot.
Am 3.9.2008 OP in Neustadt.
OP von Dorsal mit dem Expedium Implantat, Versteifung von TH7-L1
Geschlecht: weiblich
Hallo Elena,

schön das du wieder was von dir hören lässt.
Es tut mir ehrlich leid, dass es dir im Moment nicht so gut geht!!
Da ich nicht weis, wie man sich nach der OP fühlt kann ich dir noch nicht mal einen Rat geben.
Ich könnte mir aber vorstellen, das dass mit dem "richtig" essen schon wieder zurückkommt.

ich :um: dich, und wünsche dir gute Besserung, und dass es dir bald wieder gut geht.

Ganz liebe grüße von da magda


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 BeitragVerfasst: 28. Mai 2008 16:53     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Skoliose: BWS 88°n.C., LWS 66°n.C., seit dem Kindesalter bekannt
Therapie: 1. OP am 24.11.2008: Lockerungs-OP
2. OP am 2.12.2008: Vesteifungs-OP von TH3-L3, Restgrade: BWS 42°n.C., LWS 29°n.C.
Geschlecht: weiblich
Hallo Elena!

Ich freu mich auch riesig über jeden Eintrag von dir! Mach dir wegen dem Essen keine Sorgen, das wird bestimmt wieder! Viele Foris haben diese Erfahrung gemacht, soweit ich das gelesen habe. Wenn es dir solche Sorgen macht mit dem Abnehmen, dann greif doch zu etwas fetteren Sahnejoghurts oder so. Vielleicht schmeckt dir auch Eiscreme? Ich denke, das kann man verantworten... :hunger:

Lass dich von uns ein bissl virtuell drücken! :troest: Und lass dich von den doofen Normalos, die von nix eine Ahnung haben, nicht unterkriegen! Alles wird gut! :blume2:

LG Kathrin

PS: wie geht es dir denn mit den Schmerzen?


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 BeitragVerfasst: 28. Mai 2008 20:42     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: schwere cervicothorakale kongenitale Kyphoskoliose mit thorakolumbalen Gegenschwung;
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Lass Dich von Deiner Umgebung nicht unter Druck setzen!

Jeder weiss am besten wie sein eigenes Tempo ist! :um3:

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 BeitragVerfasst: 28. Mai 2008 23:09     Betreff des Beitrags:
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Hallo Elena,

lass Dich erst einmal gaaaanz vorsichtig von mir :troest:

Mach Dich wegen Deinem Gewicht das Du zur Zeit hast bitte nicht verrückt. Solch eine OP und natürlich auch die Zeit davor kostet einfach Kraft. Dein Körper, aber auch Deine Seele müssen sich davon erst einmal erholen.

Lass Dich von Deinem Umfeld wegen des Essens bloß nicht unter Druck setzen. Wenn es Dir wieder besser geht, dann kommt auch der Appetit zurück. Außenstehende sehen nur, dass Du die OP ja jetzt hinter Dir hast und wieder zu Hause bist - also muss es Dir doch wieder gut gehen. Nimm es ihnen nicht übel, denn es ist ihnen nicht möglich nachzuvollziehen was Du hinter Dich gebracht hast. Versuch einfach die Ohren zu zuklappen, wenn wieder vom Essen die Rede ist ;)

Und Du weißt ja, wenn es Dir nicht gut geht und Du Dich ausheulen möchtest, dann sind wir für Dich da. Und verstehen tun Dich hier alle.

Ich wünsche Dir weiterhin gute Besserung. Das wird schon wieder :klee: :klee: :klee: :klee:

Viele liebe Grüße, Uschi :winkewinke:


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 BeitragVerfasst: 29. Mai 2008 08:02     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Idiopathische thorakolumbale Skoliose
Therapie: 08.12.98 ventrale Derotationsspondylodese (VDS nach Zielke) T12-L3

15.12.98 dorsale Spondylodes T3-L3 mit USS-Instrumentarium, allogene Spongiosaplastik
Hallo Elena,

ich denke auch, dass du dich von den anderen nicht unter Druck setzten lassen solltest. Doch einwenig essen solltest du schon, vorallem weil den Körper jetzt viel Energie und Kraft braucht.

Als ich aus´m Krankenhaus kam, hat mich meine kleine Schwester auf den ersten Blick nicht einmal erkannt! (Sie durfte mich auch im Krankenhaus nie besuchen kommen) Ich hatte ebenfalls abgenommen und überhaupt keine Farbe mehr im Gesicht. Im Krankenhaus habe ich auch nie hunger gehabt und habe meistens nur Pudding gegessen.

Vorallem solltest du acht geben, dass du jetzt nicht krank :schnupfen: wirst. :klee: :klee: :klee:

Ich wünsche Dir gute Besserung und vorallem guten Hunger :zwinker:

Gruß
Annie :blume:

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Jeder hat sein Päckchen im Leben zu tragen.


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 BeitragVerfasst: 30. Mai 2008 09:07     Betreff des Beitrags:
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Hallo Elena,

schön, das Du wieder zu Hause bist.

Lass es langsam angehen. Ich kene diese rapide Gewichtsabnahme nach der Op. Ich hatte nach ca. 4 Monaten nur noch knapp 50 kg bei 176 cm. Als ich die Oxy weggelassen habe, kam auch der Appetit wieder. Ich hab aber auch da ganz langsam mit Rührei, Kartoffelbrei mit ordentlich Butter, Kraftbrühe etc. angefangen...
Ich glaube, dass es bei mir auch an Oxy lag. Mich hat das auch sehr runtergezogen, sah ich doch aus wie eine Magersüchtige. Auch den Druck von Außen kenn ich gut. Wirklich nachempfinden kann das nur jemand, der das durchmacht.

Nichtsdestotrotz, Du wirst wieder gesund werden, Deine Energie wird zurückkommen, auch wenn es Dir im Moment nicht so vorkommt.Du hast eine Menge durchgemacht, das müssen Körper und Seele erstmal alles verarbeiten.

Ich wünsch Dir von Herzen alles Gute und Liebe. Du wirst sehen, in ein paar Wochen sieht die Welt schon wieder anders aus!

Viele liebe Grüße
Susa

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Lasse nicht zu, dass es einem Menschen nach einer Begegnung mit Dir schlechter geht.

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 BeitragVerfasst: 2. Juni 2008 18:53     Betreff des Beitrags:
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Z.n. Morbus Scheuermann
Therapie: Schroth, Korsett
OP Mai 2008: ventrale Derotationsspondylodese Th11-L3 nach HaZi, Restkrümmung ca. 14°th und 10° lu
Geschlecht: weiblich
So, nun da ich schon längere Zeit sitzen kann versuche ich mal die Zeit im Krankenhaus hier niederzuschreiben.

11.5.
6-stündige Fahrt mit meinem Mann und meiner Mum nach Neustadt, hat total gut geklappt, kein Stau, Wetter gut etc. Dann haben wir unsere Ferienwohnung bezogen und sind Richtung Meer spaziert. Ich war so aufgeregt, da brauchte ich mal eine kleine Auszeit am Wasser. Diese Nacht hab ich total gut geschlafen.
12.5.
Da ich um spätestens 9 Uhr in der Klinik sein musste, bin ich mit Sack und Pack von der FeWo aus hingelaufen und bin zur Anmeldung/ Station 40 gegangen. Dort konnte ich gleich aufs Zimmer und habe ausgepackt. Meine Zimmerkollegin (hatte zu diesem Zeitpunkt noch ihren Halo) war im Rolli unterwegs. An diesem Tag war noch EKG, Lungenfunktionstest, Blutabnahme und Röntgen (Bending). Dann kam noch der Anästhesist und eine Stationsärztin, die mir mit ihren Ausführungen über mögliche OP-Risiken echt keinen Gefallen getan hat, muss ja aber sein.
Tja, später bin ich dann nochmal für ne halbe Stunde ans Wasser mit meinem Mann zusammen.
Dann gabs auch schon den Einlauf und ich bin relativ früh ins Bett gegangen.
13.5.
Meine Aufregung hielt sich am OP-Tag echt in Grenzen, zumindest bis ich mit duschen fertig war. Danach hatten meine Gedanken Zeit in alle möglichen Richtungen zu gehen. Ich musste noch auf einen Anruf der Stationsärztin warten, denn am Vortag war noch nicht klar, wieviel eigentlich versteift werden soll und ob von vorne oder von hinten operiert wird. Die Ärztin rief an und sagt mir es bleibe bei der Planung: Von der Seite operieren, Th8 bis L3 sollte versteift werden.
Um 10 Uhr ging es los Richtung OP. Da weiß ich nur noch, dass ich heulen musste und im Vorbereitungsraum meine Füße und Beine mit so nem Heizungsschlauch gewärmt wurden. Der Rest ging ganz schnell und ich weiß nur noch wie ich auf Intensiv wach wurde und meinen Mann und meine Mutter neben am Bett standen. Den Rest des Tages hab ich verschlafen.
Ach so, einmal sollte ich mich auf die Seite drehen weil irgendwer meine Narbe sehen wollte, da war ich aber nicht so ganz anwesend. Drehen hat aber von Anfang an gut geklappt.
14.5.
Verlegung auf Normalstation. Ich bekam noch eine Konserve Eigenblut und ab gings auf Station 40.
An diesem Tag habe ich dann auch noch zu allem Übel meine Periode bekommen. Toll. Viel weiß ich davon auch nicht mehr, nur dass ich froh war wenn der PDK wieder befüllt wurde....
Nachts war mir auf einmal total kalt und ich hatte Fieber. War aber am nächsten Tag wieder weg.
restliche Tage:
18.5. ich glaube dass an dem Tag die Thoraxdrainage gezogen wurde, bin mir aber nicht mehr so sicher. Und der Blasenkatheter wurde entfernt. Und ich war das erste Mal wieder auf ner richtigen Toilette! (diese Schieber sind echt schlimm.....)
21.5.
Chefvisite. Da hab ich erfahren dass ich "nur" von Th11 bis L3 versteift wurde, Prof. Halm selbst hatte mich operiert und war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.
Der PDK wurde gezogen (hat finde ich mehr wehgetan als die Thoraxdrainage zu ziehen) und ich durfte eeeendlich duschen.
23.5.
Da klar war, dass ich Samstag gehen werde (ich sollte erst Montag entlassen werden, hatte aber keine Lust länger zu bleiben), sollte heute die Treppe dran sein mit der KG. Hat auch ganz gut geklappt, zweimal hoch, zweimal runter.
Die Schmerzen hielten sich nach PDK ziehen auch in Grenzen, morgens und abends waren sie eigentlich am schlimmsten.
24.5.
Entlassungstag. Der Autositz wurde mit diversen Decken und Kissen ausgestopft und los ging die 6-stündige Fahrt zurück. Das war nicht so angenehm aber irgendwie muss man ja nach Hause kommen. Habe die meiste Zeit gepennt.
Meine Restkrümmungen: th 10° (vorher 30°), lu 14° (vorher ca. 50-53°)

Insgesamt war die Betreuung in der Klinik ganz gut, alle waren nett und professionell. Der Stationsarzt war zwar noch Anfänger, aber auf Nachfrage hat er meist ganz gut reagiert und sich gekümmert.
Tja, und nu bin ich zuhause und es geht langsam aufwärts. Die Schmerzen halten sich auch in Grenzen und wenn ich länger stehen und laufen kann werde ich mit Osteopathie beginnen.
Die perfekte Schlaflösung gibt es noch nicht, meine Matrazte ist zu hart so dass ich meist auf der Couch schlafe, aber daran arbeite ich noch. Und mit dem Essen das wird auch wieder.
Dennoch werde ich bald mit einer psychologischen Betreuung anfangen, da die Sache an sich für mich doch sehr heftig war und ich das irgendwie verarbeiten muss. Und das kann ich am besten -für mich- mit fremder Hilfe.

Herzlichen Dank nochmal an Severine die echt Klasse ist und mich oft besucht, aufgeheitert und aufgebaut hat. :danke:
So, das wärs fürs erste. Hoffentlich hab ich nichts vergessen. Wenn mir noch was einfällt dann schreibe ich nach.
Liebe Grüße, Elena :winkewinke:
P.S.:Raissa, falls ihr mittlerweile Internet habt: ich hoffe es geht dir gut! (meine Zimmerkollegin war echt Super!)

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 BeitragVerfasst: 2. Juni 2008 20:46     Betreff des Beitrags:
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Hi Elena!

Danke für Deinen Bericht ... liest sich ja fast als wäre es ein Spaziergang gewesen :zwinker:

Darf ich Dich fragen, warum Du das Gefühl hast, den Eingriff psychologisch aufarbeiten zu müssen? Hast Du Zweifel ob das richtig war?

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 BeitragVerfasst: 2. Juni 2008 21:51     Betreff des Beitrags:
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@Tascha
...du hast recht, von der körperlichen Seite her gesehen fand ich es auch wirklich nicht so schlimm, die Schmerzen etc hätte ich mir schlimmer vorgestellt.
Aber die Sache mit dem Krankenhaus an sich, wie soll ich das schreiben...also ich fand für mich ganz schlimm dass ich mir dort so ausgeliefert vorgekommen bin. So nach dem Motto hier bin ich, macht mit mir was ihr wollt. Kontrollverlust sozusagen. Ich weiß nicht so genau wie ich mich ausdrücken soll, aber auf einmal konnte ich mich nicht mehr selbst versorgen, sondern war so abhängig. Bin ich ja jetzt auch noch. Und die Sache mit dem Körpergefühl geht mir auch ziemlich an die Nieren. Ich bin nicht mehr ich selbst. Von heute auf morgen.
Ich weiß, das braucht alles Zeit bis man sich "in dem neuen Körper" wohlfühlt, bis die Schmerzen weg sind und das Taubheitsgefühl. Und bis man wieder selbständig ist und die"alte Elena".
Aber im Moment komme ich damit nicht klar.
Die OP an sich würde ich immer wieder machen. Hat alles gut gelappt, ich bin fast kerzengerade, meine Hüftschmerzen sind weg usw. Ich bin voll und ganz mit dem Ergebnis zufrieden.
Hoffe, ich konnte das so ein bisschen erklären wie es mir momentan geht.
LG, Elena

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