Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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Bild Kontaktdaten Schön Klinik Neustadt:

Schön Klinik Neustadt
Klinik für Wirbelsäulenchirurgie mit Skoliosezentrum
Am Kiebitzberg 10
23730 Neustadt

Sekretariat Prof. Dr. med. Henry Halm:
Bettina Schmedemann
Tel.: 0 45 61 / 54 - 45 76 00
Fax: 0 45 61 / 54 - 33 76 00
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 Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Dezember 2007 18:10     Betreff des Beitrags: Meine OP
Fleissiger Tipper
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Hallo alle zusammen, :Huhu:

Meine OP in Neustadt ist nun schon (oder erst?) 5 Wochen her, und ich möchte euch nun endlich etwas über meine OP berichten.

Mein OP Termin war für Freitag den 16.11. vorgesehen (also Anreise am Donnerstag). Am Montag bekam ich dann überraschender Weise telefonisch mitgeteilt, dass ich schon am Mittwoch kommen soll, und die OP schon am Donnerstag stattfinden kann. Am Mittwoch im Krankenhaus angekommen wurde dann noch mal umgeplant - OP doch am Freitag. Ich hatte nun schon mein Bett und musste nun doch bis Freitag warten, dass hat genervt. Zum Glück war ich nicht alleine. Mein Mann konnte mir meine Anspannung mit ausgiebigen Spaziergängen am Strand lindern.

Am Vortag erklärte mir der Oberarzt noch mal alles über meine OP. Durch neue Röntgenbilder stellte sich plötzlich heraus, dass es aufwendiger werden sollte, da jetzt auch noch eine Rotation der Wirbelsäule festgestellt wurde. Trotzdem wollten die Ärzte versuchen, alles auf einmal zu schaffen: 2 Krümmungen (thorakal 49°, lumbal 63°), die Rotation und die Kyphose. Den Ausgang der OP konnten sie noch nicht vorhersagen. Sie wollten von der Seite beginnen und dann am Rücken weiter machen, je nach dem wie ich durchhalte.

Endlich war es Freitag früh. Ich kam gleich 7.30 Uhr dran. Trotz der ganzen vorherigen Aufregung hatte ich keine Angst. Im Vorbereitungsraum angekommen, ging es gleich zur Sache. Anschlüsse wurden gelegt und mit einmal schlief ich auch schon ein. :OP:
Auf der Wachstation war ich 2 Tage. Davon habe ich selbst nicht viel mitbekommen, denn ich habe nur geschlafen. Eines weiß ich aber noch genau, am zweiten Morgen war eine Schwester da, die kannte kein liebes Wort und hatte ständig an mir was auszusetzen. Ich sollte probieren mich selbst zu waschen, was ich aber nicht konnte. Da blieb das Waschen eben aus. Aber das war nur diese eine Person. Alle anderen Schwestern waren super nett und lieb, vor allem wenn man so hilflos da liegt.

Auf der Normalstation war ich dann am Sonntagabend. Das Beste war, als ich erfuhr, dass die Ärzte alles auf einmal schaffen konnten und das mit einem guten Ergebnis. Die OP selbst hat 7 Stunden gedauert und meine Krümmungen wurden auf thorakal 22° und lumbal 20°, reduziert. Rotation und Kyphose wurden ganz beseitigt. (Ventro-dorsaler Korrekturinstrumentationsspondylodese Th5-L3)

Die ersten Tage ging es mir wirklich sehr schlecht. Über einen Schmerzkatheter im Wirbelsäulenkanal bekam ich die Schmerzmittel gespritzt. Allerdings spürte ich nach 2 Tagen keine Wirkung mehr, was man mir zunächst nicht glauben wollte. Später haben die Ärzte dann festgestellt, dass sich der Schmerzkatheter nicht mehr in der richtigen Lage befand und deshalb die Mittel nicht wirken konnten. Außerdem war die Erstmedikation zu niedrig. Was ich nicht so gut fand, war, dass die Schmerztherapeutin solange auf sich warten lies (3 Tage), denn nur sie entschied dann über die richtige Einstellung meiner Medikamente. Dies waren für mich sehr schwere Tage. Von den Schmerzen bekam ich sogar Fieber. :krank:
Nachdem die Medikamente auf mich eingestellt wurden, ging es aber bergauf.
Von nun an übte ich jeden Tag Laufen. Der Physiotherapeut erklärte mir alles super. Allerdings musste ich meinen Gehwagen zeitig abgeben, denn es sollte besser für mich sein. Naja, die müssen es ja wissen. Ich hätte schon gern noch eine Stütze gehabt, aber es ging trotzdem nach einiger Zeit schon ganz gut. Außerdem hatte ich immer meinen Mann als gute Stütze neben mir.
:marschier: :rennen:

Nach 14 Tagen wurden schließlich ohne Probleme die Fäden gezogen, so dass ich am 02.12. nach Hause durfte.
Die Heimreise mit dem Auto habe ich gut überstanden. :auto: Viele Kissen und mehrere Decken haben mir geholfen. Außerdem ist mein Mann super gefahren, also nicht zu schnell (Danke!). Mit regelmäßigen Pausen waren wir nach 6 Stunden endlich zu Hause und ich war total geschafft.

Das Personal in Neustadt verdient ein großes Lob. Die Ärzte haben ein hervorragendes medizinisches Ergebnis erzielt und die Schwestern waren immer freundlich, man spürte gut aufgehoben zu sein. :trost:

Nun ist es doch eine lange Geschichte geworden (habe 3 Tage zum Schreiben gebraucht). Ich brauche noch viel Ruhe, Schmerzen sind noch reichlich, so dass ich mir noch von allen helfen lassen muss. Aber jetzt genieße ich erstmal das Weihnachtsfest mit meiner Familie und ich wünsche auch euch allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.


Viele Liebe Grüße,
Mogli
:Tschüss:


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Dezember 2007 18:59     Betreff des Beitrags:
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Hallo Mogli,
schön, dass du wieder gut zuhause gelandet bist.
Danke für den tollen OP-Bericht :schreibmaschine:
und gute Besseung und weiterhin
schöööööön langsam machen :sleep3:
tschüß,
ocean


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Dezember 2007 19:40     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Langbogige Thorakolumbalskoliose 60°

In 2013 Anschlußdegeneration L3/4 bis L5/S1
Therapie: Gipsbett, Milwaukee, Skolitron, Chenau, Ramouni
08/2005 OP in Neustadt:
TH8 bis L3 - 20 ° Cobb
11/2013 2.OP in Neustadt
L1 bis S1 Ilium
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Baden-Württemberg
Hallo Mogli!

Vielen Dank für Deinen tollen OP-Bericht!

Nun wünsche ich Dir ein wunderschönes Weihnachtsfest! Laß Dich bitte nicht stressen und mach´ weiterhin ganz langsam!

Liebe Grüße Anke

_________________
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 Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Dezember 2007 22:42     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Skoliose
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Bundesland: Bremen
Hallo Mogli,

Finde deinen OP-Bericht auch toll.
Wünsche dir und deiner Familie ein schönes Weihnachtsfest.
Und außerdem natürlich viel Geduld...


Liebe Grüße Thomas.


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Dezember 2007 00:46     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Skoliose
Therapie: VDS-OP 1979 WWK, von Dr. Zielke
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Bundesland: Baden-Württemberg
Hallo Mogli,

vielen Dank für Deinen OP-Bericht. Finde ihn auch toll geschrieben.

Wünsche Dir und Deiner Familie ein schönes Weihnachtsfest mit möglichst wenig Schmerzen und für das neue Jahr alles Gute und viel :geduld:


:xmas4:


Liebe Grüße, Uschi :xmas3:


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Dezember 2007 09:00     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Skoliose
Therapie: OP
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Bundesland: HB
Hallo Mogli!

Ich habe auch interessiert und neugierig Deinen ausführlichen OP-Bericht gelesen. Dabei werden immer wieder Erinnerungen wach. Ich habe gelesen, dass Du auch einen Schmerzkatheter hattest (Peridualanästesie bzw. Periduralkatheter nennt sich das glaube). Ich lese hier jetzt das erste Mal, dass dies auch in Neustadt Verwendung findet. Ich hatte diesen Katheter auch und fand ihn ganz praktisch und wirkungsvoll (solange er richtig sitzt .).

Nun erstmal wieder herzlich Willkommen zu Hause und zurück hier im Forum! Für heute wünsche ich einen fleißigen und schwer bepackten Weihnachtsmann sowie wunderschöne, ruhige und einigermaßen schmerzfreie Weihnachtstage!

Viele Liebe Grüße
Doro

_________________
Nicht weil die Dinge so kompliziert sind machen wir sie nicht, sondern weil wir sie nicht machen sind sie so kompliziert!


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Dezember 2007 10:21     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Skoliose meiner Tochter Kim, 56 ° BWS und 58° LWS, OP im September 07 in Neustadt. Versteift von TH4 bis L4
Geschlecht: weiblich
Bundesland: NRW
Hallo Mogli,

Dein OP Bericht liest sich toll, wenn man selber in Neustadt war, kann man sich das alles nochmal so gut vorstellen.

Meine Tochter hatte auch einen Schmerzkatheter, der wurde ihr in der ersten Nacht nach der OP gelegt, weil sie ihre Schmerzen nicht aushalten konnte und am ganzen Körper nur zitterte. Ich wünsche Dir alles Gute für Deine weitere Genesung und frohe Weihnachten und vor allem ein gutes, schmerzfreies neues Jahr !


Viele Grüße von
Hope :xmas3:


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Dezember 2007 10:23     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: S-förmige thorakolumbiale Skoliose BWS und LWS je ca. 41°
Therapie: Physiotherapie und MTT
Hallo Mogli,

ich finde es immer so spannend OP-Berichte zu lesen. Besten Dank!

Ich wünsche dir schöne Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

Weiterhin gute Besserung...

Liebe Grüße Carla

_________________
~> Nicht wo der Weg hinführt ist wichtig, sondern wie du ihn erlebst! Geniess es - it's your way! <~


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Dezember 2007 11:19     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Adulte rigide rechtskonvexe Thorakalskoliose BWS 110°, LWS 62°
Therapie: OP im Oktober 2006 in der Uniklinik Tübingen; Rippenbuckelresektion rechts Th5 bis Th10
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Baden-Württemberg
Hi Mogli,

deine Bericht ist toll und informativ. :top:

Du Ärmste, Schmerzmittel helfen nicht, weil der Katheter verrutscht ist und keiner glaubt´s :streichel: . Du hast es aber gut überstanden und dann noch eine tolle Aufrichtung.

Weiterhin gute :besserung: !

Liebe Grüße Bommi

_________________
Schenkt das Leben Dir eine Zitrone, mach Limonade draus!!!


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Dezember 2007 12:49     Betreff des Beitrags:
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Hallo Mogli,

Danke sehr für deinen tollen Bericht meine Erinnerungen liegen auch noch nicht so lange zurück
konnte einiges selbst nachvollziehen schade, dass sich bei der Schmerzmedikation in Neustadt noch nichts weitgreifendes getan hat und die Patienten immer noch so viel leiden müssen bevor sie endlich eingestellt sind.
Ich finde manche Krankenschwester auf der Intensivstation bräuchte eine spezielle Schulung zum Thema Umgang mit frisch operierten Menschen und nicht "nur" wie überwache ich die Lebensfunktionen ......ein liebes Backenstreicheln mit nettem Blick hätte ich in der Situation viel mehr gebraucht als einen lieblos hingestellten Waschnapf mit Einmalzahnbürste.

Jeder Tag bringt dich ein Stück weiter in dein neues Leben, wünsche dir weiterhin eine gute Genesung und das Ergebnis der Ärzte ist super wer hat dich operiert? welche Medikamente nimmst du?

Gruß Gabi

_________________
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 Ungelesener BeitragVerfasst: 25. Dezember 2007 22:15     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Spondylodes Th 3 - L3 nach Harrington >Instrumentation 1978
Flat back Syndrom
Farcettenarthrose
Therapie: Medikation 1/2 Tramal 150
Reha Sport und Gymnastik
bei Bedarf Massagen
evtl. weitere Verlängerung des
Stabes ab L3
Bundesland: NRW
Hallo Mogli,

schön dich wieder zu Hause zu wissen.:blumen: Erhole dich weitehin, jeden Tag etwas mehr von den ganzen Strapazen. Es ist schon erstaunlich was ein Mensch alles aushalten kann.

Immer wenn ich diese Berichte lese, werden Erinnerungen wach. Man fühlt direkt mit.
Doch nun geht es nur noch aufwärts. Weiterhin alles Gute, :klee:
lass dich schön verwöhnen, aber ich glaube das klappt ganz gut. :um:

Liebe Grüße Uschi :Tschüss:

_________________
Liebe Grüße Uschi

Das Leben ist schwer- ein Grund mehr, es auf die leichte Schulter zu nehmen.


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Dezember 2007 19:02     Betreff des Beitrags: Meine OP
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Hallo !


Habe mich sehr gefreut über die vielen Grüße. Es tut gut sie zu lesen vorallem wenn es einem noch nicht so gut geht Danke: Ich habe zur Zeit noch große Probleme mit dem Kreislauf, niedrigen Blutdruck z.B. 90/60. Mit dem Laufen ist es dann problematisch. Medikamente nehme ich zur Zeit noch viele ein. Ob dieser Mix richtig helfen kann? Jedenfalls die Schmerzmedikamente wirken und das ist ja das wichtigste. Meine Hausärztin meint, ich soll erst mal alles so weiter nehmen, wie in der Klinik. Schmerzmedikamente soll ich so reduzieren, wie ich es vertrage. Meine Medikamente sind folgende: Targin 30 mg Früh und Abends zur Zeit, Katadolon 3x1, Tramagit 2x1, das sind die Schmerzmittel und dann nehme ich noch drei andere verschiedene Mittel für Magen, Anwachsen der Inplantate usw. Ich finde das ist ziemlich viel. Ist das normal, das man noch so viel Medikamente braucht. Nun noch zu meiner OP. Ich bin von Prof. Halm operiert worden. Mit dem Ergebniss bin ich sehr zufrieden und die Narben sehen auch schon gut aus. So nun erstmal Schluß, mein Rücken meldet sich wieder.

Viele Liebe Grüße Mogli :Tschüss:


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Dezember 2007 10:52     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Skoliose was sonst ; ))Expedium-Implantat TH5-L3, operiert am 30.11.06 in Neustadt i.H. *** 2009 Geburt eines kleinen Söhnchens
Therapie: Korsett als Jugendliche, Reha in Bad Sobi 2003, Korrekturspondylodese in Neustadt in 2006, Reha in Neustadt 2007, ambulante Reha in 2010 und 2012
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Hallo Mogli,

schön zu lesen, dass die OP ein voller Erfolg war. Und sogar vom Meister persönlich operiert worden, ein echter "Halm" also ; ) *** Das mit dem Schmerzmittelmix: stammt die Medikationsempfehlung aus Neustadt oder hat Dein Orthopäde vor Ort sie Dir verordnet? Wie kommst Du damit zurecht, schlagen die Mittelchen an? Das mit dem Kreislauf hatte ich auch, grade weil man ja besonders in der Anfangszeit zuhause noch eine Menge rumliegt. Das geht vorbei. Inwieweit die Medikamente da ne Rolle spielen... bin ich leider echt überfragt.

Zu der Schwester auf der Intensivstation: ich glaub die kenn ich auch. Ich hätte sie schier erschlagen können. Zweimal musste ich mich dort übergeben und zweimal dachte ich mir, wieso hat sies nicht abbekommen... verdient hätte sie's :aetsch: .
Sie war aber auch die einzige, die mir patzig kam. Ich hatte geklingelt, weil ich nach ner Weile nicht mehr wusste, wie ich liegen sollte, ging einfach nicht mehr. Da kam sie und meinte, na dann drehen sie sich halt einfach um und ging dann wieder. Ich dachte ich träume? Da wusste ich noch gar nichts von wegen auf der Seite liegen, und allein ging das zu der Zeit ja schon mal gleich gar nicht. Später kamen zwei nette Pfleger, die mich zu zweit vorsichtig umgelagert haben. Sie war die einzig schlechte Erfahrung, die ich dort machen musste.
@Prinzessin, wir reden sicher von derselben Dame, gelle?

Sodele, ein gaaaanz lieber Gruß aus dem Schwobaländle, pass gut auf Dich auf, gaaaaaaanz langsam alles angehen. Und ein ganz besonderer Gruß gilt Deinem Ehegatten, der Dich so unterstützt hat. Apropos unterstützen, apportiert Euer Hund auch Hausschuhe, Zeitung und Co? Das ist echt sooo ein lieber, ich erinnere mich noch gut an ihn (Forumstreff in Leonberg).

Gruß, Gina


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Dezember 2007 14:34     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Progrediente, idiopathische, doppelbogige Skoliose; thorkal rechts-konvex 72°, lumbal links-konvex 76°
OP in Neustadt/i.H.:
Im März 2007; Ventrales Release TH8 bis L3 und ventrale Derotations-und Relordosierungs-spondylodese TH11 bis L3 (Expedium Einstabsystem und intervertebrale Cageimplatation) über Thorakolumbo-phrenotomie und Rippenresektion Costa 9 links; dorsale Korrekturspondylodese TH5 bis L4 (Expedium); Restkrümmung: BWS 32°, LWS 29°

Rippenbuckel OP im Febr. 2008 in Neustadt
Hallo Mogli,

schön von Dir so positiv zu hören.

Genieße die Zeit und lass Dich ein bischen verwöhnen und vor allem übe Dich in G E D U L D und es wird Stück für Stück aufwärts gehen.

Im Gegensatz zu Dir hatte ich richtig Glück, denn die Schmerztherapeutin kam bei mir schon nach 2 Stunden.

Viele Liebe Grüße aus München

Bavaria

_________________
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 Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Dezember 2007 10:34     Betreff des Beitrags: Meine OP
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Hallo !

Einen lieben Gruß von mir, von meinem Mann und unserem Hund Ako aus dem Sachsenland zurück.
Schuhe und Zeitung bringt unser Hund mir leider noch nicht ans Bett. Da müssen wir noch dran üben. Er merkt genau, dass es mir noch nicht so geht, da ist er ganz lieb und vorsichtig.
Alle Tabletten die ich nehme sind noch von Neustadt verordnet. Meine Hausärztin wollte da erstmal nichts ändern. Ich soll versuchen zu reduzieren, wenn ich weniger Schmerzen habe. Die größten Probleme habe ich mit dem Kreislauf sehr sehr niedrigen Blutdruck. Meine Hausärztin sagte, da müße ich irgentwie durch. Ich habe Kreislauftropfen bekommen, aber helfen tun die kaum. Also liege ich noch viel. Ich versuche jeden Tag wenigstens eine kleine Strecke vor dem Haus zu laufen.
Das wichtigste ist ja, die Schmerzmittel helfen mir. Ich mache mir aber Gedanken, ob das eben gut ist so lange solche viele Schmerzmittel einzunehem. Vielleicht kann ich bald etwas weglassen. Erstmal habe ich keine andere Wahl. Wenn ich längere Zeit sitze, habe ich auch ein starkes Rucksackgefühl, ich denke das wird hoffentlich noch weniger, und ich bin dann froh wenn ich wieder liegen kann. Aber das haben ja etliche hier, wie ich schon gelesen habe.
Nun erstmal Tschüß, mein Rücken meldet sich wieder.

Viele Liebe Grüße Mogli :Tschüss:


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