Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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Schön Klinik Neustadt
Klinik für Wirbelsäulenchirurgie mit Skoliosezentrum
Am Kiebitzberg 10
23730 Neustadt

Sekretariat Prof. Dr. med. Henry Halm:
Bettina Schmedemann
Tel.: 0 45 61 / 54 - 45 76 00
Fax: 0 45 61 / 54 - 33 76 00
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 Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Oktober 2007 22:19     Betreff des Beitrags: Bericht von OP und dem was danach kam...
Viel-Tipper
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Diagnose: Skoliose meiner Tochter Kim, 56 ° BWS und 58° LWS, OP im September 07 in Neustadt. Versteift von TH4 bis L4
Geschlecht: weiblich
Bundesland: NRW
Hallo liebe Forumleser,

@Stoni, versuch jetzt nochmal mein Glück.

So, Kim wurde ja am 17.09. operiert. Samstags sind wir angereist, Sonntags Einweisung, Montags OP. Gewohnt haben wir bei Familie Kressner, die sind ja wirklich süß !
Sonntags waren noch die üblichen Vorbereitungen, Röntgen usw. Abends LMAA Tablette, die aber nix geholfen hat, somit war Kim den Abend davor schon sehr unruhig, die LMAA Tablette welche sie dann am Montag Morgen bekam half dann auch nicht und so haben wir dann eine total verängstigte und hellwache Maus bis zum Vorraum des OP s begleitet, ja der Moment war dann für alle natürlich schlimm.
Aber, alles ist gut gegangen und wir durften um halb 6 dann schon zu ihr. Auf Intensiv gings ihr dann zuerst ganz gut, nachts muss sie wohl schon schlimme Schmerzen gehabt haben, am nächsten Morgen kam sie dann schon auf Normalstation. Ich hab ja schon geschrieben, dass die erste Woche echt schlimm war,aber ab darauf die Woche gings dann stetig bergauf! Ja und Freitags sind wir dann entlassen worden...ja und dann fings an mit Problemen. Die 6-stündige Fahrt hat sie noch ganz gut verkraftet...aber ca. 1 Stunde zu Hause, bekam sie heftigen Schüttelfrost und hatte fast 40 ° Fieber. Ich hab ihr sofort Wadenwickel gemacht und ihr eine Paracethamol gegeben und zuerst in Neustadt angerufen, die haben mich aber beruhigt und mir gesagt, das dies ja nicht unbedingt was mit dem Rücken zu tun haben müßte. Daraufhin rief ich in der Notfallpraxis an, es war ja Freitags Abend und als ich denen unsere Lage schilderte kam ein Ausruf des Entsetztens ich solle SOFORT in die nächste Kinderklinik fahren, ich wollte aber jetzt nicht unbedingt mit Kim, 40° Fieber, frisch operiert und 6 Stunden Autofahrt schon hinter sich, 30 km weit fahren, das hielt ich für zu gefährlich, zudem hab ich mit dieser Kinderklinik schon schlechte Erfahrung gemacht. Daraufhin hab ich dann im nächsten Krankenhaus angerufen, nein da wären sie nicht für zuständig, sie könnten ja keine Rezepte ausstellen da müßte ich in die Notfallpraxis, daraufhin hab ich in der Kinderklinik angerufen und die meinten dann auch bitte sofort kommen. Es war nicht möglich einen Arzt dazu zu bewegen zu uns zu kommen...unglaublich, hab dann mittlerweile das Fieber auf 38 ° runter bekommen und letztendlich hatte sie eine dicke, fette Grippe mit nach Hause gebracht, die sie dann letztendlich sehr geschwächt hat...Na ja, dann wollten wir Montags zu unserem Orthopäden Fäden ziehen lassen, der hatte dann Urlaub, die Vertretung meinte dann am Telefon zu uns wir sollten zu unserem Kinderarzt gehen, der würde die Fäden ziehen, unser Kinderarzt hatte auch Urlaub....ist das alles nicht unglaublich...sind dann mit ihr zum nächsten Krankenhaus gefahren und haben denen klar gemacht uns nicht eher rauszubewegen, bevor sie Kims Fäden gezogen haben und wir ein Rezept für unsere Medikamente hätten.Ja, siehe da, es hat dann tatsächlich geklappt...Dann hatte sie noch wahnsinnige Probleme mit ihrer Verdauung, das klappte gar nicht...also alles in allem war die erste Woche zu Hause total negativ aufregend und nichts klappte wirklich. Jetzt sind wir schon die 2.Woche zu Hause und jetzt gehts richtig gut. Kim ist sogar schon zur Schule gegangen, aber nur 3 Stunden, länger kann sie noch nicht sitzen. Jetzt gehts ihr schon so gut, dass ich sie schon bremsen muss nicht zu viel zu machen...ich nerv sie jetzt schon, (das ist ein gutes Zeichen, denn daran erkenn ich, dass meine alte Kim wieder da ist ) .
Ja, was gibts noch zu schreiben, das Krankenhaus und die Lage sind natürlich super schön, die Ärzte sind auch total nett, ich fand wohl nicht alle Krankenschwestern nett, also ich hab noch in keinem Krankenhaus eine derartige Rotation an Personal erlebt, irgendwie waren jeden Tag neue Schwestern da und man sah selten eine Schwester öfter, das hat mir bei einigen Schwestern total leid getan, denn die waren sooo lieb.

Kim ist 4 Zentimeter größer und hat 7 Kilo abgenommen, das alles hat doch ganz schön an ihren Kräften gezerrt, oft hab ich wirklich gedacht es wird nicht besser, immer wieder was neues...aber, wie schon so oft hier gelesen...es wird wirklich immer besser.

Sobald ich die Zeit dafür finde schicke ich mal Bilder zu Stoni, sie kann sie dann hier reinsetzen.

So das war`s....langer Bericht, obwohl ich mich schon zurück gehalten hab, wenn man einmal so anfängt, dann schreibt man und schreibt man...so jetzt aber Schluß

Gute Nacht und tschühüss
Heike und Kimi :bier:


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Oktober 2007 22:54     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Adulte rigide rechtskonvexe Thorakalskoliose BWS 110°, LWS 62°
Therapie: OP im Oktober 2006 in der Uniklinik Tübingen; Rippenbuckelresektion rechts Th5 bis Th10
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Baden-Württemberg
Hi Heike,

Danke für deinen ausführlichen Bericht :top: . Meine Güte, was hattet ihr eine Aufregung in der ersten Woche zu Hause :troest: . Umso mehr freut es mich, dass es Kim jetzt so gut geht.

Auch wenn sie meint, sie könnte jetzt schon Bäume ausreißen, sollte sie das jetzt lieber lassen :zwinker: .

Weiterhin eine gute Genesung!

Liebe Grüße Bommi

p.s.: Auf die Bilder bin ich schon gespannt.

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Schenkt das Leben Dir eine Zitrone, mach Limonade draus!!!


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Oktober 2007 09:08     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Skoliose
Therapie: OP
Geschlecht: weiblich
Bundesland: HB
Hallo Heike!

Zu allererst einmal meine Glückwünsche an Kim zur überstandenen OP! Mensch, die Kleine hat Euch ja ganz schön auf Trapp gehalten . . Ich hätt da als Mutter auch Panik bekommen. Umso erstaunlicher, dass es Kim trotz diesem Zwischenfall doch schon so gut geht und sie sogar schon in der Schule war. Wahnsinn! Wie schnell das doch bei den Kleinen geht.

Ich wünsche Euch für die nächste Zeit viel, viel Geduld und ganz viele Genesungswünsche an Kim!

Liebe Grüße Doro

_________________
Nicht weil die Dinge so kompliziert sind machen wir sie nicht, sondern weil wir sie nicht machen sind sie so kompliziert!


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Oktober 2007 09:23     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Langbogige Thorakolumbalskoliose 60°

In 2013 Anschlußdegeneration L3/4 bis L5/S1
Therapie: Gipsbett, Milwaukee, Skolitron, Chenau, Ramouni
08/2005 OP in Neustadt:
TH8 bis L3 - 20 ° Cobb
11/2013 2.OP in Neustadt
L1 bis S1 Ilium
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Baden-Württemberg
Hallo Heike,

Danke für Deinen Bericht!

dass Du so Panik mit dem Fieber geschoben hast kann ich mir gut vorstellen. In so einer Situation schießen einem die schlimmsten Gedanken durch den KOpf. Gut, dass es "nur" eine Grippe war und die nun auch ausgestanden ist.

Schön, dass es Euch (vor allem Kim) jetzt wieder richtig gut geht!

Ich finde es auch immer ziemlich erstaunlich, wie gut die jungen Küken eine solche OP wegstecken - einfach klasse :cool2: !

Ich wünsche Deiner starken Maus weiterhin eine gute Besserung und Dir starke Nerven :zwinker: !

Liebe Grüße anke

_________________
[Meine Skoliose-Bilder]
Meine Homepage http://www.lianmilu.de


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Oktober 2007 17:13     Betreff des Beitrags: Re: Bericht von OP und dem was danach kam...
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Diagnose: Idiophatische doppelbogige Skoliose mit thor. 98°, lum. 90° , sowie thoraco-lumbale Kyphose.
Therapie: September 2004 OP in Neustadt:
Versteift von Th5-L5. Restkrümmung thorakal ca. 38°, lumbal ca. 45°.
Geschlecht: weiblich
Bundesland: NRW
Hallo Heike,
da habt ihr ja eine ganz schön turbulente erste Woche hinter euch gebracht. Manchmal steckt einfach der Wurm drin, das kenne ich auch!
Aber es ist wirklich immer wieder erstaunlich, wie schnell die Kids sich erholen!
Bremse sie ruhig noch ein wenig, auch wenn es sie nervt. In den ersten Wochen kann es auch schnell mal wieder einen schlechten Tag geben.

hope hat geschrieben:
...ich fand wohl nicht alle Krankenschwestern nett, also ich hab noch in keinem Krankenhaus eine derartige Rotation an Personal erlebt, irgendwie waren jeden Tag neue Schwestern da und man sah selten eine Schwester öfter, das hat mir bei einigen Schwestern total leid getan, denn die waren sooo lieb.


Als ich 2004 da war, war das tatsächlich anders. Es gab eigentlich nur eine Schwester, die nicht so mein Fall war. Alle anderen waren sehr nett. Sie haben zwar in unterschiedlichen Schichten gearbeitet, die Wochenweise wechselten aber ansonsten hatte ich in der gesamten Zeit mit bestimmten Schwestern zu tun. Schade, wenn es nicht mehr so ist.

Ich wünsche Kim weiterhin gute Besserung!

Liebe Grüße
Anja


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