Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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Schön Klinik Neustadt
Klinik für Wirbelsäulenchirurgie mit Skoliosezentrum
Am Kiebitzberg 10
23730 Neustadt

Sekretariat Prof. Dr. med. Henry Halm:
Bettina Schmedemann
Tel.: 0 45 61 / 54 - 45 76 00
Fax: 0 45 61 / 54 - 33 76 00
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 Ungelesener BeitragVerfasst: 20. April 2007 10:01     Betreff des Beitrags: Bavaria - OP 26.03.07 - Bericht
Viel-Tipper
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Diagnose: Progrediente, idiopathische, doppelbogige Skoliose; thorkal rechts-konvex 72°, lumbal links-konvex 76°
OP in Neustadt/i.H.:
Im März 2007; Ventrales Release TH8 bis L3 und ventrale Derotations-und Relordosierungs-spondylodese TH11 bis L3 (Expedium Einstabsystem und intervertebrale Cageimplatation) über Thorakolumbo-phrenotomie und Rippenresektion Costa 9 links; dorsale Korrekturspondylodese TH5 bis L4 (Expedium); Restkrümmung: BWS 32°, LWS 29°

Rippenbuckel OP im Febr. 2008 in Neustadt
Hallo,

nun wie versprochen mein Bericht:

22.03.07 Fahrt München-Neustadt bei Schnee und Regen und abgekauten Fingernägeln.

23.03.07 Morgens check in im Klinikum, Zimmerzuweisung und eine Untersuchung nach der anderen (EKG, Lungenfunktionstest, mehrere Röntgenaufnahmen, Blutentnahme und das Aufklärungsgespräch), der Tag verging wie im Fluge und ich fühlte mich eigentlich eher in einem Hotel als im KH.

Das Aufklärungsgespräch dauerte über eine Stunde und danach überlegt man schon mal, ob man nicht doch gleich wieder nach Hause fährt.

24.03.07 und 25.03.07 standen weitgehend zur freien Verfügung und wir konnten die herrlichen, sonnigen Tage bei ausgedehnten Spaziergängen genießen.

Da ich mich auch mit meiner Mitbewohnerin auf Anhieb blendend verstand, waren die späten Abende und Nächte eher lustig.

Meine OP am 26.03.07 war für 9:30 Uhr angesetzt und morgens um 6:30 wurde mir mitgeteilt, dass ich doch vorgezogen werde und von da an ging alles so schnell, dass ich mich gar nicht mehr erinnern kann.

Die OP dauerte ca. 5 Std., verlief wohl ohne Komplikationen, aber mit sehr viel Blutverlust (2x Eigenblut und 2x Fremdblut).
OP: Ventrales Release TH8-L3 und ventrale Derotations- und Relordosierungsspondylese TH11-L3 mit Expedium Einstabsystem und intervertebrale Cageimplantation über Thorakolumbophrenikotomie und Rippenresektion Costa 9 links.

Dorsale Korrekturspondylodese TH5-L4 mit Expedium-Instrumentation.

Die vorausgegangene Diagonse war: Progediente, indiopathische, doppelbogige Skoliose thorakal rechts-konveß 72 Grad TH5-TH10 und lumbal links-konvex 76 Grad TH11-L4.

Korrektur nach postoperativer Kontrolle, Restkrümmung thorakal rechts-konvex 32 Grad und lumbal links konvex 29 Grad nach Cobb.

Die Nacht auf Intensiv habe ich kaum in Erinnerung.

Dienstag, 27.03.07, kam ich am späten Vormittag wieder auf Station 40 und wie üblich mit Sack und Pack in ein neues Zimmer.

Meine neue Mitbewohnerin, Dany war auch gerade eingetroffen und es gaben sich in diesem Zimmer unaufhörlich Ärzte etc. die Klinke in die Hand. Ich war fix und fertig, da ich ständig wieder aus dem Schlaf gerissen wurde und überhaupt keine Ruhe fand. Leider habe ich die kleine, tapfere Dany kaum in Erinnerung, da ich von den Medis sehr benommen war.

Dany wurde dann morgens abgeholt und kam nach OP ins Nebenzimmer. Hier erst ein mal vielen Herzlichen Dank an die Eltern, die mich in den darauffolgenden Tag immer wieder besucht haben und zu diesem Zeitpunkt auch sehr glücklich über Dany berichten konnten.
(Leider gab es ca. 1 Woche nach OP Komplikationen und Dany wurde per Hubschrauber nach Lübeck verlegt und seitdem habe ich nichts mehr von Ihr gehört).

Nach Danys Auszug bekam ich am Vormittag wieder eine neue Bettnachbarin und das ganze Procedere mit den Ärzten und Schwestern ging von vorne los.

Das Stimmengewirr ging nun wirklich zu weit. Ich bat den Arzt doch diese Gespräche in ein separates Zimmer zu verlegen ( bei mir wurde ALLES in separaten Zimmern besprochen).
Der Arzt entschuldigte sich mehrmals und von da an hatte ich Ruhe.

Meine liebe Zimmernachbarin 87 Jahre wurde am nächsten Tag operiert und außerplanmäßig über Nacht auf Intensiv gelassen und so hatte ich 1 Tag und 1 Nacht Ruhe und ich war dann am Mittwoch nachmittag endlich auch für meinen Mann ansprechbar.

Mit den Medikamenten kam ich in der 1 Woche auch nicht zurecht, es war mir ständig schlecht und im Dämmerzustand. Als ich dies bei der Visite erwähnte, wurde sofort die Schmerztherapeutin angefordert, die auch nach 2 Std. schon an meinem Bett stand und nach einem kurzen Gespräch sah dann meine Medikation wie folgt aus:

Morgens und abends Oxygesic 20mg und 3x täglich Imbun supp., damit kam ich gut zurecht, jedoch hatte ich in der Klinik auch nachts starke Schmerzen und musste zeitweise 2x nach Schmerzmitteln verlangen (die letzten 4 Nächte waren grauenvoll und ich konnte kaum schlafen).

Das änderte sich jedoch schon in der 1. Nacht im eigenen Bett und seitdem habe ich auch nachts keine Medis mehr gebraucht.

Seit gestern habe ich Oxygesic auf 10mg jeweils morgens und abends reduziert und es geht ganz gut.

Die Thoraxdrainage habe ich (die ersten 4 Tage) bis Samstag kaum wahrgenommen. Da die Förderung noch enorm war und ich mir über die Folgen (Erguss) im Klaren war, war es auch zu ertragen.

Ab Samstag mittag bekam ich ständig Schweißausbrüche und mein Bauch war extrem aufgeschwollen, da ich schon 4 Tage nicht abgeführt hatte.
Am Sonntag mittag kamen zu den Schweißausbrüchen (oder bin ich schon in den Wechseljahren), aufgeblähtem Bauch auch noch Herzrasen.
Der Assistenzarzt war für das Ziehen der Drainage, durfte es jedoch ohne Oberarzt nicht entscheiden (Ober sticht Unter , sein Zitat).

Dieser Sonntag war wirklich der schlimmste Tag und als dann auch noch mein Bruder und meine Schwägerin an meinem Bett standen, war es mit der Tapferkeit endgültig vorbei.
Ich brach so plötzlich in Tränen aus, dass ganz schnell zwei Schwestern und mein Mann zum Trösten an meinem Bett standen.

Um 15 Uhr endlich die Erlösung, die Thoraxdrainage wurde ohne Schmerzen entfernt und nach den Abführzäpfchen war ich um 17 Uhr ein neuer Mensch.

Von da an , ging es wie vom Oberarzt versprochen, bergauf.

Der Blick in den Spiegel am Montag war erschreckend, ich konnte 1 Woche nichts essen und sah wie eine Magersüchtige aus.

Von nun an gab es jeden Tag ein neues Erfolgserlebnis und mir ging es täglich besser .Es stand einer Entlassung für Samstag nichts entgegen.

Die Fahrt Neustadt-Nürnberg war erträglich und ich würde auch wieder mit dem Auto fahren.
Ich hätte auch die restlichen 150km nach München geschafft, aber ich bin wurde ja bei meiner Mutter geparkt.

Seit Ostersonntag ist hier ein Traumwetter und der Osterhase hat mir einen Luxusliegestuhl (mit verstellbarem Lattenrost und Bettmatratze) gebracht.

Ich werde verwöhnt (essen, schlafen, essen) und fühle mich auch gut, da ich dank dem Forum vorab gut aufgeklärt war und mein zweiter Vorname „Geduld“ ist.

So und nun einiges zum Klinikum: (soll keine Werbung sein, sondern eine ungeschönte Darstellung, wie ich es empfunden habe und soll auch kein Anlass zu Diskussionen sein.)

Das gesamte Team der Station 40 war während meines Aufenthaltes hochmotiviert, ich wurde außerordentlich gut gepflegt und die Reaktionszeit nach dem Klingeln war nie länger als 2 Minuten. Mein Mann meinte immer, man hat den Eindruck als kämen alle frisch von der Schulung.

Sobald ich mich für auch nur für Kleinigkeiten bedankt habe, bekam ich zu hören, dass Patienten mit solchen OP`s diese Pflege zusteht.

Ich habe mich stets sicher und kompetent umsorgt gefühlt und auch der Blick
vom Lesezimmer über die Ostsee (da ich ja ein Wasserfreak bin) hat seinen Beitrag dazu geleistet.

Sehr geholfen hat mir natürlich auch mein Mann, der mich immer rührend und liebevoll umsorgt hat = OT meiner Bettnachbarin.

Meine 87 J. alte Bettnachbarin hat mich vom 1.Tag wie Ihre Enkeltochter behandelt und war für mich wie eine Großmutter. Da sie ja schon ein sehr bewegtes Leben hinter sich hatte (vertrieben aus Ostpreußen etc.) hat sie mich mit Ihren Geschichten immer ablenken und motivieren können. Ich bin auch immer noch mit Ihr in Kontakt und werde die Zeit mit Ihr noch lange in Erinnerung behalten.

Leider war es auf der Station immer sehr laut, die Geschirrwägen klapperten 4x täglich durch die Gänge und nachts um 22 Uhr wurden grundsätzlich die Wasserkästen neu aufgefüllt.

Auch die Unsitte mancher Ärzte die Besprechungen grundsätzlich neben der Bettnachbarin durchzuführen, hatte ich ja schon erwähnt.

Ich fand auch, dass ich eine miserable Matraze hatte und die TÜV-Plakette an meinem Bett war auch schon 6 Monate abgelaufen.

Seit Anfang der Woche klappt es ganz gut mit dem Sitzen und ich mache auch seit 2 Tage längere Spaziergänge von 30 – 45 Minuten und mit der Geduld klappt es auch noch ganz gut.

Ich möchte mich nochmals bei allen fleissigen Tippslern und Stoni bedanken, die Erinnerung an Eure Geschichten haben mir in der ersten Woche (war hart, aber machbar) immer wieder Mut gemacht.


Viele Grüße
Bavaria


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 20. April 2007 10:35     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Ich bin die Mama von Theresa, die im Sept.05 in Neustadt operiert wurde.
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Liebe Bavaria,

vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Im Großen und Ganzen ist doch alles gut verlaufen. Bis auf die diversen Störungen auf Station... :rose: :streichel:

Ich wünsche dir weitherhin gute Besserung und lass dich schön verwöhnen. Ich habe den Eindruck, dass das der Fall ist... .

Dir ein schönes sonniges Wochenende
Liebe Grüße
Christine

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 20. April 2007 10:47     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Adulte rigide rechtskonvexe Thorakalskoliose BWS 110°, LWS 62°
Therapie: OP im Oktober 2006 in der Uniklinik Tübingen; Rippenbuckelresektion rechts Th5 bis Th10
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Hi Bavaria,

na, das nenn ich ja mal einen Roman :top: . Ich konnte mir deinen Klinikaufenthalt bildlich vorstellen und es ist schön zu lesen, dass es dir gut geht.

Bavaria hat geschrieben:
Ich werde verwöhnt (essen, schlafen, essen) und fühle mich auch gut, da ich dank dem Forum vorab gut aufgeklärt war und mein zweiter Vorname „Geduld“ ist.

So ist´s richtig :mrgreen: !

Weiter so!

Liebe Grüße Bommi

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Schenkt das Leben Dir eine Zitrone, mach Limonade draus!!!


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 20. April 2007 10:53     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Massive li.-konv. Torsionsskoliose; Facettenarthrose L3/4 und L4/5; Osteochondrose; seitl. Spondylose und Dornfortsatzarthr. L4/5; LWS 64°, BWS 25°
Therapie: 2 OPs Sept. 03 in Neustadt; versteift von TH11 bis L5 (HZI und MPDS); Restkrümmung LWS 18°
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Niedersachsen
Hi Gabi,

toller Bericht... mir viel sofort wieder der "Lärm" ein, als ich die ersten Tage auf Normalstation lag. Ich dachte immer nur "haben hier alle hochhackige Schuhe an?". Man hörte jeden Schritt auf dem Flur. Ich hatte das schon ganz vergessen.

Ich wünsche dir gute Besserung und viiiel :geduld: :zwinker:

Grüße, Stoni.

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Es gehört zu den großartigen Belohnungen dieses Lebens,
dass man mit jedem aufrichtigen Versuch,
anderen zu helfen, sich selber hilft.




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 Ungelesener BeitragVerfasst: 20. April 2007 10:57     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Zustand nach dorsaler Instrumentations- spondylodese BWK10-LWK4 und Beckenkammspan- entnahme rechts bei degenerativer linkskonvexer Lumbalskoliose von 70° Cobb, nach OP 16° Cobb; OP am 05.02.2007 in Uniklinik Tübingen
Therapie: vor OP: Kath.Schroth-Gym. und 2x Reha in Isyn/Allgäu
nach OP: KG und Reha in Isny/Allgäu, seit 2008 keine Therapie, aber regelmäßig 2 - 3 x wöchentl. ins Fitness-Studio
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Hallo Bavaria,

dein Bericht hört sich ja nicht so toll an - hast ja nach der OP einiges mit gemacht :troest: aber jetzt hast du es auch geschafft :top: - jetzt geht es langsam, aber stetig aufwärts Bild

Laß dich weiter schön verwöhnen und gute Besserung
Sarinya

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 20. April 2007 11:01     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: idiopathische rechtskonvexe Lumbalskoliose, Facettengelenksarthrose L5/S1, Pseudarthrose BWK5 und LWK5/S1, Chronische Lumbalgie
Therapie: Mehrere Skoliose OP´s, Osteopathie, Akkupunktur, Schmerztherapie, KG, mehrere Rehaaufenthalte ,Infiltrationen
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Hallo Bavaria,
vielen Dank für diesen ausführlichen Bericht!
Schön das es Dir langsam wieder besser geht,Du weißt ja man brauch eine menge Geduld!
Als ich das alles so gelesen habe kam es mir voe als wäre ich erst letzte Woche dagewesen,na ja im grossen und ganzen warst Du ja zufrieden und das freut mich für Dich.

Weiterhin alles Gute :tanz:

Liebe Grüße Supergirl

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 20. April 2007 11:56     Betreff des Beitrags:
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Hallo Bavaria,

das hört sich doch gut an. Mach weiter so - übernimm dich aber nicht! Und vor allen Dingen: Lass dich weiter verwöhnen - es steht dir zu.

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Papiertigerlein

Sehnsüchtig grüßt der, der ich bin, den, der ich sein möchte. (Dostojewski).

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 20. April 2007 13:04     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Skoliose King II, Marfan Syndrom, Asperger-Syndrom
Therapie: 05 Hessing Klinik - OP + Rippentalanhebung | 06 - Teilentfernung | 07 - Neustadt kompletter Austausch Metall + RBR | 09 - komplette Entfernung
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Hallo Bavaria,~

schön endlich etwas von dir zu hören.
Dein Bericht klingt bis auf die unschöne Sache mit den Schmerzen für mich recht zufrieden. (sag es, wenn ich mich täusche.)
Das mit den Ärzten die ständig was zu sagen haben, wenn man seine Ruhe möchte und dann nicht einmal in ein anderes Zimmer gehen können, hab ich so ähnlich auch in Erinnerung.
Ansonsten geht es dir hoffentlich gut. Ich wünsche dir gute Besserung, Geduld scheinst du ja eh schon eine Menge zu haben.~ .


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 20. April 2007 17:06     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Idiophatische doppelbogige Skoliose mit thor. 98°, lum. 90° , sowie thoraco-lumbale Kyphose.
Therapie: September 2004 OP in Neustadt:
Versteift von Th5-L5. Restkrümmung thorakal ca. 38°, lumbal ca. 45°.
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Hallo Bavaria,
ich hab dich noch so gut in Erinnerung, wie du letztes Jahr beim Treffen an einer OP für dich gezweifelt hast! UND? Jetzt hast du es geschafft! Mit einem tollen Ergebnis! Super!
Dein Bericht war sehr gut geschrieben und auch mir ist dabei so das Ein oder Andere wieder eingefallen :zwinker: !
Da du ja noch genügend :pfeif: Geduld hast und dich auch auf tollen "LUXUSLIEGEN" im Sonnenschein verwöhnen lässt (richtig so!) bleibt mir nur noch, dir weiterhin eine schnelle, gute Besserung zu wünschen!

Liebe Grüße
Anja


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 20. April 2007 17:27     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Skoliose
Operation 1982 in Hamm bei Dr. Götze
Jan 2000 OP an einer Zyste in Bethel (bei Dr. Oppel) bei dieser Zysten-OP Stabbruch (wurde mir aber von den Ärzten nicht gesagt, bin 8 Monate mit extremen Schmerzen herum gelaufen)und erneute Operation Okt 2001 in Hessisch-Lichtenau bei Dr. Sambale. Reinstrumentation der Schraube links Th6
Therapie: Krankengymnastik
Osteopathie
Massagen
Schokolade
Geschlecht: weiblich
Bundesland: NRW
Hallo,

schöner Bericht --- erinnerte mich an meinen KH aufenthalt. :klee: :streichel

Wünsche dir das es weiterhin Bergaufgeht. :nordic:
Liebe Grüße
Caban

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Bild "Wenn die Stimme und die Vision in deinem Inneren stärker wird als die Meinungen von außen, dann hast du dein Leben gemeistert.",


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 20. April 2007 17:39     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: rechts.konvexe Thorakalskoliose von 70 Grad mit lumbaler Gegenkrümmung von 55 Grad.
Therapie: Ventrale Derotationsspondylodese
TH 5-TH 12 am
21.10.2004 im Uni-Klinikum Tübingen
Operateur: Dr. T. Niemeyer
Restkrümmung:
Th.: 35 Grad
LB.: 22 Grad
Bundesland: Bayern
Hallo Bavaria!
Jetzt laß dir erstmals gaaaanz herzlich zur überstandenen OP gratulieren und vorsichtig drücken<!
Du bist ja fast eine vorbildliche Patientin-GRINS!
Laß dich weiterhin verwöhnen und nicht entmutigen wenn mal schlechte Tage kommen sollten!
Liebe Grüße
Susanne

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Durch lächeln und noch mehr durch lachen wird die kurze spanne des lebens verlängert!
( L. Sterne)


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 20. April 2007 17:41     Betreff des Beitrags:
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Liebe Bavaria!

Zuerst herzliche Glückwünsche zur gut überstandenen OP! Ich fühle mich auch immer zurückversetzt, wenn ich andere OP-Berichte lese. Man findet doch immer wieder Parallelen. Ich mußte bei Deiner Bemerkung mit der nicht so tollen Matratze und der Bett-TÜV-Plakette schmunzeln. Wußte gar nicht, dass es da nen TÜV für gibt. Dann war bei meinem Bett der TÜV bestimmt schon 20 Jahre abgelaufen :mrgreen: . Naja ... es ist überstanden.

So wie Du es jetzt machst (Liegestuhl...essen...schlafen...verwöhnen lassen), ist es genau richtig :top: !

Alles Gute für Deine Genesung wünscht
Doro

_________________
Nicht weil die Dinge so kompliziert sind machen wir sie nicht, sondern weil wir sie nicht machen sind sie so kompliziert!


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 20. April 2007 20:18     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: Langbogige Thorakolumbalskoliose 60°

In 2013 Anschlußdegeneration L3/4 bis L5/S1
Therapie: Gipsbett, Milwaukee, Skolitron, Chenau, Ramouni
08/2005 OP in Neustadt:
TH8 bis L3 - 20 ° Cobb
11/2013 2.OP in Neustadt
L1 bis S1 Ilium
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Baden-Württemberg
Hallo Bavaria,

auch ich gratuliere Dir zu überstandenen OP! Schön, dass es Dir soweit gut geht.

Deinen Bericht finde ich super und ich kann auch bestätigen, dass die Matrazen super sch.... waren. Mir tat jede Nacht der Rücken weh und ich brauchte nachts mehr Schmerzmittel als am Tag. All das verging im eigenen Bett!

Wünsche Dir weiterhin eine gute Besserung und viel :geduld:. Laß Dich schön verwöhnen und genieße das tolle Wetter in Deinem super Liegestuhl.

Liebe Grüße Anke

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 21. April 2007 10:18     Betreff des Beitrags:
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Geschlecht: weiblich
Bundesland: Rhld.-Pfalz
Hallo Bavaria,

auch ich gratuliere dir zur überstanden OP und wünsche dir noch 'ne gute Besserung!
Außerdem noch vielen Dank für den ausfürlichen Bericht.

Liebe Grüße Steffi.....und laß dich weiterhin noch ein wenig verwöhnen - du hast es verdient

P.S. in nächster Zeit bin ich mal wieder in München, vielleicht (Termin ist noch nicht bekannt) können wir uns ja mal wieder treffen, falls du fit genug bist


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 21. April 2007 14:32     Betreff des Beitrags:
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Hallo Bavaria,
vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht, ich lese das immer mit sehr großem Interesse!
Schön, dass es dir soweit gut geht!
Ich wünsche dir auf jeden Fall weiterhin gute Besserung :streichel:
So wie ich gelesen habe, wirst du ja super umsorgt
Liebe Grüße Schneewittchen


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