Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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Schön Klinik Neustadt
Klinik für Wirbelsäulenchirurgie mit Skoliosezentrum
Am Kiebitzberg 10
23730 Neustadt

Sekretariat Prof. Dr. med. Henry Halm:
Bettina Schmedemann
Tel.: 0 45 61 / 54 - 45 76 00
Fax: 0 45 61 / 54 - 33 76 00
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 Ungelesener BeitragVerfasst: 30. November 2006 12:07     Betreff des Beitrags: Bin wieder zurück
Fleissiger Tipper
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Hallo ihr Lieben,
bin seit Sonntag wieder aus Neustadt zurück und möcht Euch im Groben mal kurz berichten.
Bin am 2.11. in Neustadt im Eos angekommen und nach ner Tafel Schokolade für mein Gemüt und der Nacht im Hotel hab ich mich am nächsten Morgen im Klinikum angemeldet. Ich kannte ja alles schon vom Sommer her (hatte im Juni meine Stufendiagnostik). Es hat schon seine Vorteile wenn man die klinik kennt, man fühlt sich fast schon heimisch.

Der erste Tag ging wie im Flug vorbei: Blut, Röntgen, Vorgespräche, Eingangsuntersuchung. Der Arzt (Dr. Hofman) hat sich für meine Fragen schon viel zeit genommen. Ein Tip: schreibt Euch die Fragen vorher auf.

Am nächsten Tag hab ich mich auf mein Herzblatt gefreut, die gegen Nachmittag mit dem Zug nachreiste.

Der Tag vor der OP war mit Warten einem Vorgespräch für die Narkose, dem Einlauf und der tollen LMA Tablette (hatte einen wunderbaren Schlaf) auch schon vorbei.

Der OP Morgen endete mit viel Schlaf. Nachmittags wurde ich abgeholt und zur OP vorbereitet, leider musste ich fast ne Stunde auf der unbequemen Liege warten bis man mich in den Schlaf schickte.
Das nächste was ich wieder mit bekam, war das aufwachen auf der Intensiv, die lästigen Fragen der Ärzte ob ich Füsse und Hände bewegen kann, die Sätze: "die OP ist gut verlaufen, wir sind zufrieden", das Streicheln meines Herzblattes über meinen Kopf und die unheimliche Müdigkeit, die mich immer wieder übermannte. Der schlimmste Moment war leider, als ich mit der Hand langsam zum Bauch wanderte und ich merken musste das dort kein verband war. Also noch eine OP.
Ich erfuhr später das die geplanten OP Abschnitte (einmal von hinten und danach von vorne) nicht zusammen durchführbar waren. Der erste Teil wurde leider zeitlich so lange (7 Stunden), dass der Kreislauf einige Probleme machte und man entschied den zweiten Teil nach einer Erholungsphase durchzuführen. :cry2:
Meiner Lebenspartnerin hatte man leider vorher nicht informiert, das ich auf der Intensiv etwas ramponiert aussehen würde, das heißt aufgedunsen und mit ziemlich dicken Lippen, aber das scheint normal zu sein (nach 7 Stunden mit dem Bauch auf einem Bock zu liegen und das Gesicht die ganze Zeit nach unten auf ein Gelkissen). Man bekommt ja während dessen nichts mit, auch nicht den Aufwachtest.
Nach dem Schock das ich leider nochmals operiert werde hatte ich mich auch schon bald abgefunden.
So, jetzt werde ich mich mal wieder hinlegen, bin doch ziemlich müde und werde später weiter schreiben.

Liebe Grüße
Dieter

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 30. November 2006 12:27     Betreff des Beitrags:
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Hallo Dieter,

schön zu lesen, dass du wieder zurück bist und es dir gut geht :top: . Dein Bericht ist sehr interessant und ich kann mir schon vorstellen, dass du geschockt warst, dass noch eine OP anstand :trost2: .

Schon dich erstmal. Auf den weiteren Bericht bin ich schon gespannt.

Liebe Grüße Bommi

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 30. November 2006 15:30     Betreff des Beitrags:
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Hallo Dieter,

auch von mir ein herzliches "Hallo". Finde Deinen Bericht auch sehr interessant weil dass ja immer wieder vorkommt dass man nach der Operation mitgeteilt bekommt dass nochmal eine OP folgt. Das hat es schon zu meiner Zeit gegeben als ich 1986 operiert wurde. Gott sei dank hat es mich mit einer zweiten OP damals nicht getroffen aber ich kenne viele wo es leider so war. Das ist natürlich ein Schock.

Trotzdem ist es doch schön dass es Dir momentan gut geht, erhol und entspann Dich bis zu Deinem nächsten Termin. Weißt Du den Termin schon ?

Übrigens das mit dem Aussehen nach der OP auf der Intensivstation, glaube mir da sieht jeder so aus. Ich möchte nicht wissen wie ich damals nach 11 Stunden OP aussah und man hat mich damals teilweise auf dem OP-Tisch noch verbrannt ich hatte noch riesige Brandstellen am Rücken !
Geheiratet hätte mich damals keiner auf der Intensivstation, heute sehe ich aber wieder besser aus. haha

Dir wünsche ich weiterhin viel Glück und lass Dich nicht unterkriegen !
Grüße von Petra


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 30. November 2006 15:42     Betreff des Beitrags:
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* im Alter von 15 Jahren OP
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Hallo Dieter!

Welcome back! Und schön, dass du - trotz des Schocks mit der zweiten OP - alles so gut überstanden hast!

Ich wünsche dir auch eine schnelle Genesung und freue mich auf den weiteren Bericht!

Liebe Grüße Fine


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 30. November 2006 16:21     Betreff des Beitrags:
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TH8 bis L3 - 20 ° Cobb
11/2013 2.OP in Neustadt
L1 bis S1 Ilium
Geschlecht: weiblich
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Hallo Dieter,

auch von mir ein herzliches :welcome: back!

Deinen Bericht finde ich auch sehr interessant. Es ist auch schön zu lesen, dass Du (nach dem Schock) doch noch alles gut überstanden hast und es Dir soweit gut geht.

Nun wünsche ich Dir eine super gute Besserung, schone Dich noch und laß Dich von Deinem "Herzblatt" verwöhnen :zwinker: !

Ganz Liebe Grüße Anke


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Dezember 2006 10:12     Betreff des Beitrags:
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so, da bin ich wieder
tja nach der Intensiv brachte man mich am nächsten Mittag wieder auf mein Zimmmer und ich hatte wenigstens einen Teilerfolg, das heißt ich hatte die schwerste OP hinter mir (ich lernte in der Zeit mit kleineren Schritten Erfolge anzunehmen, man darf einfach nicht zu viel erwarten).
Die erste Visite kreuzte auf und man sagte mir das ich jetzt mindensten eine Woche nicht aus dem Bett kann und meinen Körper Ruhe gönnen muss, meine Stabiltät kommt zuerst nach der zweiten OP.
Die Woche verbrachte ich mit dösen (sehr, sehr viel), Fernsehen, liebe Besuche meines Herzblatts und was ich persönlich sehr nutzte: den Mp3 Player mit Hörbüchern und Musik, auch wenn ich dabei oft einschlief.
Die Tage gingen eigentlich gut vorbei, natürlich mit Höhen und Tiefen, aber die Nächte waren (und dabei bin ich bestimmt nicht der einzige) schon ziemlich hart. Auch wenn man genügend Schmerzmittel bekam, aber man wacht immer wieder kurz oder länger auf, hat Alpträume, Angst sich zu bewegen (dadurch verkrampft man sich) und man macht morgens ein Kreuz wenn das Licht eingeschaltet wird und die Schwester Blutdruck, Temperatur, Puls und die geliebten Medis (besonders Oxygesic) auf den Tisch stellt. Jedenfalls ist man der Meinung die Nächte haben 48 Stunden.
Worüber ich mir vorher Gedanken gemacht habe ist die Sache mit dem Waschen und der leider unumgänglichen Bettpfanne, aber die Scham und das Unangenehme werden in den Momenten schon nicht mehr so schlimm empfunden (man ist schon sehr dankbar das es Schwestern und Pfleger gibt, die das einfach super machen :oops: )
In dieser Zeit bekam ich ich auch einige Patientenmails, die mir wirklich super geholfen haben. Besonders möchte ich mal bei Manuela bedanken mit der ich einige Male telefonisch gesprochen habe. :top:
Den einzigen Kritikpunkt den ich von der Klinik einbringen möchte: Man muss sehr, sehr oft vieles fünf sechsmal nachfragen bis etwas passiert, man muss als Patient, auch wenns einem nicht so gut geht viel Kraft aufbringen (wie mir ein dortiger Arzt gesagt hat) "am Ball zu bleiben". Also für die Eltern und Angehörigen: fragt fragt, bleibt hartnäckig und bleibt am Ball. :zwinker: . Man muss in dem Moment auch das Pflegepersonal und die Ärzte verstehen: Sie haben eine Menge Menge Arbeit bei wenig Personal. Die Ärzte müssen nach vielen Stunden OP und Visiten auch noch den Papierkram (Berichte, Anweisungen) erledigen. Als ich wieder auf den Beinen war, hab ich mir als einmal erlebt das ein Arzt morgens vor sieben Visite gemacht hat, viele Stunden im OP war, Abends nach den Patienten geschaut und danach im Arztzimmer seine Berichte geschrieben hat und nam nächsten Morgen wieder vor sieben bei der Visite war :top:
So, jetzt schließ ich zuerst mal wieder und leg mich etwas aufs Ohr.

Liebe Grüße
Dieter

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Dezember 2006 10:33     Betreff des Beitrags:
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Hallo Dieter!

Erstmal herzlich Willkommen wieder zurück zu Hause und hier bei uns! :winkewinke:

Klasse, dass Du alles gut überstanden hast und uns jetzt selbst ausführlich berichtest. Es läuft eben bei jedem anders. Ich hoffe, Dein Herzblatt pflegt Dich jetzt schön!

Viele, viele Besserungs- und Genesungswünsche schickt Dir
Doro

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Nicht weil die Dinge so kompliziert sind machen wir sie nicht, sondern weil wir sie nicht machen sind sie so kompliziert!


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Dezember 2006 12:37     Betreff des Beitrags:
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Diagnose: idiopatische Skoliose, seit dem 6 Lebensjahr.
Therapie: 2 OPs in Prag in 1968 und 1972. Korsett,
Rippenbuckelresektion in 1972 und 2006 (Tübingen)
Bundesland: BW
Hallo Dieter,
schön dass du wieder im Forum bist.
Gute Besserung!
Gruß
Oli


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Dezember 2006 11:18     Betreff des Beitrags:
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sodele, nach einem ziemlich durchwachsenem Wochenende mit einer gewissen Ungeduld und depressiven Phasen hab ich mich wieder etwas im Griff.
Eine Frage: Ich muss Schildrüsentabletten (L-Thyrox) einnehmen, da meine Schildrüse nichts mehr produziert und habe im Beipack der Oxygesic gelesen das diese leider negative Auswirkung auf die Schilddrüse haben (verminderung der Schildrüsenhormone). Muss ich vielleicht die Menge von LTyrox heraufsetzen.? Hat jemand Erfahrungswerte?

So, nach dem ich die Woche nach der ersten OP vorbei war, durfte ich nach 8 Tagen meine zweite OP antreten :mrgreen:.
Die zweite OP dauerte nur 4 stunden und wurde von vorne durchgeführt, die Ärzte setzten unter anderem zwei Cages eine (sieht aus wie ein grosser Ring, den man zur Stabilisierung der Wirbelsäule einsetzt). Leider hatte ich mein Eigenblut und mein Knochenmaterial bei der ersten OP schon aufgebraucht und mußte daher mit Fremdmaterial versorgt werden. Aber die OP ging sehr gut über die Bühne und auch meine ersten tage nach dem Eingriff waren im Vergleich zur ersten OP viel besser.
Ich durfte nach kurzem Aufenthalt auf der Intensiv schon wieder runter aufs Zimmer und durfte sogar kurz auf die Bettkante und auf die Füsse (ein tolles Erlebniss, dass auch im Gedächtniss bleibt). Das Korsett wurde ausgemessen und 3 Tage später "durfte" ich es auch anziehen. Ich fieberte auch darauf zu endlich wieder aus dem Bett zu kommen und meine Lauffähigkeit zu testen.
Die Krankengymnastik kam jetzt jeden Tag und mir machte es auch unheimlich Freude alleine durch das Krankenhaus zu laufen. Ich merkte auch schnell wenn es mir zu viel wurde (ich wurde schnell müde und die Schmerzen nahmen trotz Tabletten zu).
Man muss lernen Geduld aufzubringen!
Jeden Tag ging es etwas besser und nach 6 Tagen kam auch endlich der Entlassungstag.
Für die Heimfahrt hatte ich mich nicht für das Auto (700km mit einem Kleinauto- der Gedanke ein Horror) oder die Bahn (nach meiner Meinung zu umständlich- Anreise von Uschi, mein Herzblatt ., Übernachtung, schreckliche Baustelle in Lübeck und umsteigen ). Wir entschieden uns für das Flugzeug: Uschi flog morgens nach Hamburg, ich kam von Neustadt mit dem Taxi zum Flughafen. Sie besorgte einen Rollstuhl (ich fühlte mich sicherer), denn auch jede kleine Entfernung empfand ich anstrengend. Die Stunde Flug und die Stunde Heimfahrt mit dem Auto von Frankfurt gingen auch ganz gut über die Bühne. Abends zu Hause angekommen fühlte ich mich, als wenn ich 3 Tage ohne Unterbrechung unterwegs gewesen wäre-puh.
Was ich noch vergessen habe: Ein kleines Problem hatte ich nach dem ersten Duschen im Spiegel in Neustadt noch bemerkt und zwar hatte ich am Rücken in Höhe der Brustwirbel durch das Klammern eine Hautfalte gebildet, wie ne kleine Zipfelmütze. Ein kosmetisches Problem, dass ich auf Anraten der Ärzte zuerst nach ein paar Monaten angehe. Eine kleine OP nach der Reha in Neustadt, da man den Heilungsprozess zum jetzigen Zeitpunkt nicht unterbrechen sollte.

Liebe Grüße
Dieter

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Dezember 2006 12:12     Betreff des Beitrags:
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Hi Dieter,

das Wörtchen :geduld: sollte der zweite Vornamen eines jeden Operierten sein :roll: .

Ich habe mal eine Frage zu deinem Korsett. Wie sieht es aus, vielmehr von wo bis wo geht es und wie lange am Tag sollst du das tragen? Haben die Ärtze auch prognostiziert, wann du es wieder abschulen kannst?

Liebe Grüße Bommi

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Dezember 2006 14:23     Betreff des Beitrags:
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Hallo Bommi
hab ja mit einem Korsett bis jetzt noch keine Erfahrung gesammelt. Das Teil geht knapp unter der Brust bis zu den Hüftknochen. Tragedauer soll 6Monate sein aber nur tagsüber d. h. ich im Bett soll ich es ausziehen. Eigentlich bin ich ganz froh das ich es tragen soll, es gibt mir einfach mehr Sicherheit.

Liebe Grüße
Dieter

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Dezember 2006 14:43     Betreff des Beitrags:
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Hi Dieter,

das hört sich ja gar nicht so schlimm an und ist für ein Korsett recht kurz. Dazu noch tagsüber..... die 6 Monate schaffst du. (Die Korsette von Rahmouni gehen von den Schultern zum Po runter, das ist eindeutig viel länger.) Wenn es dir noch Stabilität bringt um so besser :top: .

Liebe Grüße Bommi

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Dezember 2006 20:10     Betreff des Beitrags:
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dieter hat geschrieben:
Eine Frage: Ich muss Schildrüsentabletten (L-Thyrox) einnehmen, da meine Schildrüse nichts mehr produziert und habe im Beipack der Oxygesic gelesen das diese leider negative Auswirkung auf die Schilddrüse haben (verminderung der Schildrüsenhormone). Muss ich vielleicht die Menge von LTyrox heraufsetzen.? Hat jemand Erfahrungswerte?


Da kann ich Dir nicht weiterhelfen - vielleicht wäre es besser da den Hausarzt zu befragen.

Ansonsten wünsche ich Dir gaaaaaaaaaaanz viel :geduld: ! Die brauchen wirklich alle operierten!

Ich spreche da auch aus Erfahrung, war teilweise auch ziemlich ungeduldig. Aber man lernt es früher oder später :itwas'ntme: !

Ganz Liebe Grüße und weiterhin eine gute Besserung wünscht Dir

Anke


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Dezember 2006 21:09     Betreff des Beitrags:
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Hallo Dieter!
Herzlich Willkommen zurück,und weiterhin gute Besserung :top:
Ciao Toni


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 7. Dezember 2006 15:17     Betreff des Beitrags:
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Hab grad zu wenig Zeit, um solange Berichte zu lesen...
Aber ich wünsch dir trotzdem schonmal Gute Besserung! .
Liebe Grüße, Susi


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