Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 26. August 2014 14:03     Betreff des Beitrags: [Hessing-Stiftung, Augsburg] Augsburger Ärzte angeklagt
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Augsburger Ärzte angeklagt. Vorwurf: Bub fahrlässig getötet


Die Staatsanwaltschaft Augsburg hat Anklage gegen vier Ärzte wegen fahrlässiger Tötung erhoben. Es handelt sich um drei Ärzte der Augsburger Hessing-Klinik und einen Arzt vom Klinikum Augsburg.

Den Ärzten wird vorgeworfen, den Tod eines 13-Jährigen verschuldet zu haben, so Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai.

Der Bub wurde im April 2010 in der Hessing-Klinik in Augsburg operiert. Wegen einer Wirbelsäulenverkrümmung wurde ein sogenannter Fixateur angebracht und mit Schrauben befestigt. Da eine Schraube fehlerhaft eingesetzt worden war, bildete sich eine Fistel. Nachdem der junge Patient über Beschwerden geklagt hatte, wurde er in die Kinderklinik am Augsburger Klinikum verlegt. Auch dort wurde das Problem nicht erkannt. Der 13-Jährige starb an inneren Blutungen.

Wurde zu wenig kontrolliert?

Die Staatsanwaltschaft wirft den Ärzten vor, nach der OP nicht alle erforderlichen Kontrolluntersuchungen durchgeführt zu haben, um die Entzündung zu entdecken. Das Gericht muss nun entscheiden, ob die Anklage zugelassen wird.

Quelle: http://www.br.de/nachrichten/schwaben/i ... d-100.html

Hinweis: Die angeklagten Ärzte sind nicht mehr in der Klinik tätig. Neuer Chefarzt ist Prof. Dr. F. Geiger, somit ist die Klinik empfehlenswert.


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 9. September 2014 15:51     Betreff des Beitrags: Re: [Hessing-Stiftung, Augsburg] Augsburger Ärzte angeklagt
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13-Jähriger stirbt nach OP: Keine Anklage gegen Ärzte


Nach einer Wirbelsäulen-OP starb ein 13-Jähriger, da die Augsburger Ärzte seinen lebensbedrohlichen Zustand nicht erkannt hatten. Ein Strafverfahren gegen sie ist nicht in Aussicht.

Der Tod eines 13-jährigen Patienten hat für vier Augsburger Ärzte wohl doch kein gerichtliches Nachspiel. Die Staatsanwaltschaft Augsburg hatte die Mediziner zwar wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Doch nun hat das Amtsgericht die Anklage nicht zugelassen. Das Gericht ist der Ansicht, dass den Ärzten kein Behandlungsfehler und keine Schlamperei nachzuweisen ist. Im Verfahren geht es darum, dass ein Junge aus dem Raum Pfaffenhofen an der Ilm zwei Wochen nach einer Wirbelsäulen-OP in der Augsburger Hessing-Klinik gestorben ist.
Ärzte schlampen bei Operation an Wirbelsäule
Der Schüler, der an einer Verkrümmung der Wirbelsäule litt, wurde im April 2010 operiert. Beim Anbringen eines sogenannten Fixateurs wurde eine Schraube falsch positioniert. Die Schraube traf eine Schlagader – weshalb der Junge später an einem Blutungsschock starb. Die Staatsanwaltschaft sieht vier Ärzte in der Verantwortung – einen Mediziner des Augsburger Klinikums und drei Mediziner der Hessing-Klinik, die inzwischen aber alle nicht mehr dort arbeiten.

Die Anklageschrift wirft den Ärzten vor, dass sie nach der Operation die Lage der Schrauben nicht mit einer Computertomografie prüften. Allerdings haben Gutachter festgestellt, dass dies im Jahr 2010 weltweit nicht üblich war. Der Junge klagte später über Magenschmerzen. Als Anzeichen für eine Entzündung dazu kamen, kam der 13-Jährige ins Klinikum. Dort wurde einige Tage später eine CT-Aufnahme gemacht. Die Verletzung entdeckte man aber auch dabei nicht, heißt es.
Ärzte können nicht für Vorgehen bestraft werden

Die Ärzte haben den lebensbedrohlichen Zustand ihres jungen Patienten zwar nicht erkannt. Sie haben aber nach Ansicht des Gerichts bei ihrem Vorgehen nicht gegen die Regeln der ärztlichen Kunst verstoßen und könnten deshalb auch nicht dafür bestraft werden. Rechtsanwalt Klaus Rödl, der einen der Ärzte vertritt, ist froh über die Entscheidung des Amtsgerichts. „Mein Mandant war überzeugt davon, dass er keinen Fehler gemacht hat“, sagt Rödl. Der Tod des Jungen sei aber allen Beteiligten sehr nahe gegangen.

Gegen die Entscheidung des Gerichts kann die Staatsanwaltschaft noch Beschwerde einlegen.

Quelle:

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[Meine Skoliose-Bilder]

Vor Tagen war meine OP.


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 16. September 2014 10:20     Betreff des Beitrags: Re: [Hessing-Stiftung, Augsburg] Augsburger Ärzte angeklagt
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13-Jähriger stirbt nach OP: Eltern wollen Ärzte vor Gericht sehen


Die Eltern eines 13-Jährigen aus dem Raum Pfaffenhofen, der nach einer Operation in der Augsburger Hessingklinik gestorben ist, geben nicht auf.

Die Eltern wehren sich dagegen, dass das Amtsgericht vier Ärzten nicht den Prozess machen will. Die Staatsanwaltschaft hatte Versäumnisse gesehen und die Ärzte wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

Das Gericht sah aber keine ausreichenden Belege für ein Fehlverhalten. Die Eltern haben Beschwerde gegen die Gerichtsentscheidung eingelegt. Sie meinen, dass nur ein ausführlicher Prozess die Schuldfrage klären kann.

Der Schüler, der an einer Verkrümmung der Wirbelsäule litt, wurde im April 2010 operiert. Beim Anbringen eines sogenannten Fixateurs wurde eine Schraube falsch positioniert. Die Schraube traf eine Schlagader – weshalb der Junge später an einem Blutungsschock starb. Die Staatsanwaltschaft sieht vier Ärzte in der Verantwortung – einen Mediziner des Augsburger Klinikums und drei Mediziner der Hessing-Klinik, die inzwischen aber alle nicht mehr dort arbeiten.

Die Anklageschrift wirft den Ärzten vor, dass sie nach der Operation die Lage der Schrauben nicht mit einer Computertomografie prüften. Allerdings haben Gutachter festgestellt, dass dies im Jahr 2010 weltweit nicht üblich war. Der Junge klagte später über Magenschmerzen. Als Anzeichen für eine Entzündung dazukamen, kam der 13-Jährige ins Klinikum. Dort wurde einige Tage später eine CT-Aufnahme gemacht. Die Verletzung entdeckte man aber auch dabei nicht, heißt es.
Kein Verstoß gegen die Regeln der ärztlichen Kunst

Die Ärzte haben den lebensbedrohlichen Zustand ihres jungen Patienten zwar nicht erkannt. Sie haben aber nach Ansicht des Gerichts bei ihrem Vorgehen nicht gegen die Regeln der ärztlichen Kunst verstoßen und könnten deshalb auch nicht dafür bestraft werden. Rechtsanwalt Klaus Rödl, der einen der Ärzte vertritt, ist froh über die Entscheidung des Amtsgerichts. „Mein Mandant war überzeugt davon, dass er keinen Fehler gemacht hat“, sagt Rödl. Der Tod des Jungen sei aber allen Beteiligten sehr nahegegangen.

Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/aug ... 22482.html

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Dezember 2014 17:19     Betreff des Beitrags: Behandlungsfehler? Johannes’ Tod wird doch vor Gericht geklä
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Behandlungsfehler? Johannes’ Tod wird doch vor Gericht geklärt


Die vier Augsburger Ärzte des 13-Jährigen schienen bereits entlastet. Zweien wird jetzt doch der Prozess gemacht. Das liegt auch an der Komplexität des Falles.

Zwei frühere Ärzte der Augsburger Hessing-Klinik müssen sich für den Tod des 13-jährigen Johannes H. doch noch vor Gericht verantworten. Das Landgericht Augsburg sieht einen hinreichenden Verdacht der fahrlässigen Tötung. Das ist schon dann der Fall, wenn es eine gleich hohe Wahrscheinlichkeit für Verurteilung und Freispruch gibt. Das Landgericht revidiert damit auf Beschwerde der Staatsanwaltschaft die Entscheidung des Amtsgerichts, das eine Anklage nicht zugelassen und einen Prozess verhindert hatte. Den Ärzten seien kein Behandlungsfehler und keine Schlamperei nachzuweisen, hieß es damals.

„Johannes’ Eltern sind erleichtert, dass es jetzt zum Prozess kommt“, sagt deren Rechtsanwalt Hermann Hammermaier. Seit viereinhalb Jahren leben sie mit der Frage, ob der Tod ihres Kindes hätte verhindert werden können. Bis gestern sah es so aus, als würden sie nie mehr eine Antwort bekommen.

Im April 2010 wird der Bub aus dem Raum Pfaffenhofen an der Ilm in der Hessing-Klinik operiert. Er leidet an einer Wirbelsäulenverkrümmung. Der Anklage zufolge werden beim Anbringen eines Fixateurs, der den Körper ruhigstellen soll, zwei Schrauben falsch positioniert. Eine liegt so, dass die Schlagader Blut verliert. Auf den Röntgenbildern, die die Mediziner zur Kontrolle anfertigen, ist das nicht zu erkennen. Als es Johannes schlechter geht, wird er in die Augsburger Kinderklinik verlegt. Auch bei einer Computertomografie (CT) ein paar Tage später entdecken die Ärzte dort die Verletzung nicht. Johannes stirbt an einem Blutungsschock.

Gegen einen ursprünglich mitangeklagten Kinderarzt des Klinikums sieht auch das Landgericht keinen hinreichenden Tatverdacht. Im Fall des vierten Angeklagten, einem Operateur der Hessing-Klinik, hatte die Staatsanwaltschaft ihre Beschwerde selbst zurückgezogen. Der Vorwurf der Anklage, so auch die Erklärung des Landgerichts, beziehe sich nicht auf die Operation, sondern auf ein mögliches Fehlverhalten der Ärzte nach dem Eingriff.

Aus Sicht der Staatsanwaltschaft war es ein Fehler, dass die Ärzte die Lage der Schrauben zunächst nur auf Röntgenbildern prüften. Hätten sie CT-Aufnahmen anfertigen müssen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Verfahrens. Dass es doch noch zum Prozess kommt, begründet das Landgericht als höhere Instanz mit der Komplexität des Falls: Allein anhand der Akten lasse sich die Schuldfrage nicht klären. Nur eine Gerichtsverhandlung ermögliche eine lückenlose Aufklärung.
Der Anwalt eines angeklagten Arztes rechnet mit einem Freispruch

Rechtsanwalt Klaus Rödl, der einen der angeklagten Ärzte vertritt, rechnet nach wie vor mit einem Freispruch für seinen Mandanten: „Ich gehe davon aus, dass sich die ursprüngliche Entscheidung des Amtsgerichts bestätigen wird." Gutachten hätten gezeigt, dass eine Computertomografie im Jahr 2010 bei dieser Art von Operation weltweit nicht üblich gewesen sei. Nach dem Eingriff habe Johannes keinerlei Symptome gezeigt. Als sich sein Zustand verschlechterte, hätten ihn die Ärzte der Hessing-Klinik sofort in die Kinderklink verlegen lassen.

Der Anwalt der Eltern sieht das anders. Er bezieht sich auf ein weiteres Gutachten, das im Auftrag der Staatsanwaltschaft erstellt wurde. „Dieses belegt, dass sowohl in der Hessing-, als auch in der Kinderklinik Fehler gemacht wurden."

Ginge es nach Hammermaier, stünden alle vier ursprünglich Angeklagten vor Gericht. „Dass von der Kinderklinik niemand angeklagt ist, ist für die Eltern nicht nachvollziehbar“, sagt er. Vom Prozess erhofft sich Johannes’ Familie, dass ihre Ungewissheit endlich ein Ende hat. „Sie möchten ein sauberes Verfahren, in dem alles ordnungsgemäß aufgearbeitet wird." Ein Termin für die Verhandlung steht noch aus.

Quelle: http://www.augsburger-allgemeine.de/bay ... 58132.html

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Februar 2015 20:40     Betreff des Beitrags: 13-Jähriger stirbt nach OP - Ein Prozess mit offenem Ausgang
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13-Jähriger stirbt nach OP - Ein Prozess mit offenem Ausgang


Fünf Jahre nach dem Tod eines 13-jährigen Jungen an einer Augsburger Klinik soll der Fall nun doch vor Gericht aufgearbeitet werden. Aber der Prozess startet mit Hindernissen.

Er gilt als Topmediziner, als erfahrener Experte seines Gebiets. Doch an diesem Freitagmorgen, da wirkt der 49-jährige Arzt eher unsicher und unruhig. Er muss sich in einer Umgebung bewegen, die ihm völlig fremd ist und die nach ganz anderen Regeln funktioniert als der Klinikalltag. Er erscheint pünktlich, kurz vor 9.30 Uhr, im Gerichtssaal des Augsburger Amtsgerichts – und nimmt auf der Anklagebank Platz. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm und einem weiteren Arzt, 60, vor, Schuld am Tod eines 13-jährigen Patienten zu tragen.

13-Jähriger starb nach Operation an der Wirbelsäule

Es ist ein Prozess mit offenem Ausgang, das sagen alle Beteiligten. Und es ist ein Prozess, auf den die Eltern von Johannes H. seit fast fünf Jahren warten. Im April 2010 wird der Junge wegen einer Wirbelsäulenverkrümmung in der Augsburger Hessing-Klinik operiert. Seine Wirbelsäule soll mithilfe eines Fixateurs aufgerichtet werden. Knapp zwei Wochen nach dem Eingriff ist Johannes tot. Er stirbt an einem Verblutungsschock. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass eine bei der Operation angebrachte Schraube überstand. Das soll dazu geführt haben, dass schließlich eine Schlagader Blut verlor.

Am Freitag wird der Prozess bereits nach etwa einer halben Stunde schon wieder unterbrochen. Zwei von drei Gutachtern, die zur Frage eines Arztfehlers Stellung nehmen sollen, haben den Termin vergessen. Deshalb wird nur die Anklage verlesen. Zeugen sollen erst nächste Woche gehört werden. Auch Johannes’ Eltern müssen nun erneut warten, bis sie vor Gericht zu Wort kommen. „Das ist für sie inzwischen eine unerträgliche Situation“, sagt Anwalt Hermann Hammermaier.

Die Anklageschrift wirft den Medizinern fahrlässige Tötung vor


Dass der Eingriff mit Risiken verbunden ist, wussten die Eltern. Die Mediziner hatten sie darüber aufgeklärt. Doch für die Eltern stellt sich die Frage, ob die Ärzte das Ergebnis der OP gründlich genug prüften, sagt Hammermaier. Sie wollen wissen, ob es Schicksal war, dass sie ihr einziges Kind verloren. Oder ob Ärzte versagten. Die Anklageschrift wirft den Medizinern fahrlässige Tötung vor. Darin heißt es, sie hätten nach der OP die Lage der Schrauben mittels Computertomografie (CT) prüfen müssen. Das sei zu spät geschehen. Am Tag, als Johannes starb.

Dem Prozessauftakt geht ein langes juristisches Ringen voraus. Es gibt Gutachten und Gegengutachten. Amtsrichterin Elke Bethge sieht schließlich keinen ausreichenden Tatverdacht und will das Verfahren einstellen. Doch Staatsanwaltschaft und Eltern legen Beschwerde ein. Der Fall geht zum Landgericht, die Richter dort lassen die Anklage gegen zwei von ursprünglich vier beschuldigten Ärzten zu. Deshalb muss die Richterin nun doch gegen die zwei Mediziner – beide sind heute nicht mehr an der Hessing-Klinik – verhandeln. Die Verteidiger der Ärzte gehen fest davon aus, dass am Ende ein Freispruch stehen wird. Eine CT zur Nachkontrolle sei bis heute kein medizinischer Standard, sagen sie. Die Beschwerden, die Johannes nach der OP gehabt habe, darunter Bauchschmerzen, seien typische Nachwirkungen und nicht unbedingt ein Zeichen dafür, dass etwas schiefgelaufen sei. „Der Tod des Jungen hat die Ärzte betroffen gemacht“, sagt Klaus Rödl, einer der Verteidiger, „aber sie tragen dafür nicht die Verantwortung."
Ein Jahr nach Johannes’ Tod starb ein Mann nach ähnlichem Eingriff

Es ist allerdings nicht der einzige Fall, in dem ein Patient nach einer schwierigen Wirbelsäulen-OP an der Hessing-Klinik starb. Rund ein Jahr nach Johannes’ Tod starb ein 32-jähriger Mann nach einem ähnlichen Eingriff offenbar ebenfalls, weil eine Ader Blut verlor. An dieser OP beteiligt war auch der 60-jährige Arzt, der jetzt mit auf der Anklagebank sitzt. In diesem Fall gibt es kein Strafverfahren. Die Eltern haben aber Klinik und Arzt auf über 30.000 Euro verklagt. Dazu läuft ein Zivilprozess vor dem Landgericht. Die Richter haben einen Vergleich vorgeschlagen, weil sie offenbar einen Arztfehler – wenn auch keinen gravierenden – sehen.

Quelle:  http://www.augsburger-allgemeine.de/bay ... 06117.html

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 28. März 2015 20:58     Betreff des Beitrags: Fall Johannes: Warum das Gericht die Ärzte freigesprochen ha
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Junge stirbt nach OP: Warum das Gericht die Ärzte freigesprochen hat


Ein 13-Jähriger ist nach einer Operation an der Augsburger Hessing-Klinik gestorben. Seit dem heutigen Freitag steht fest, dass zwei dafür angeklagte Ärzte nicht bestraft werden.

Der Tod von Johannes H., 13, liegt fünf Jahre zurück. Der Bub starb im April 2010 nach einer Operation in der Augsburger Hessing-Klinik. Nun steht fest, dass die Ärzte dafür nicht bestraft werden. Das Amtsgericht sprach zwei ehemalige Mediziner der Klinik vom Vorwurf der fahrlässigen Tötung frei. Was passiert ist, sei tragisch, aber nicht strafbar, begründete Richterin Elke Bethge das Urteil.

Fest steht für das Gericht, dass den Medizinern bei der OP an der Wirbelsäule des Jugendlichen ein Fehler unterlief. Laut Urteil setzen sie beim Anbringen eines sogenannten Fixateurs eine Schraube falsch. Die Schraube durchbohrte einen Wirbel, stand mehr als einen Zentimeter über und verletzte die Speiseröhre. In der Folge entwickelte sich eine Entzündung, die auf die Schlagader übergriff. Die Ader verlor schließlich Blut – und Johannes starb rund zwei Wochen nach der OP an einem Verblutungsschock. Dass eine Schraube bei einem derart komplizierten Eingriff falsch sitzt, ist aber nach Angaben eines Gutachters ein übliches Risiko. Für das Gericht stand fest, dass Johannes’ Eltern darüber vorab ausreichend aufgeklärt wurden.

Für die Richter ging es deshalb in erster Linie um die Frage, ob die beiden Ärzte in der Zeit nach der Operation den Zustand des 13-Jährigen ausreichend kontrolliert haben. Richterin Elke Bethge stellte dazu am Ende fest: „Den Angeklagten kann kein Abweichen von medizinischen Standards vorgeworfen werden."

Hätten die Ärzte genauer hinschauen müssen?

Vor allem um einen Punkt drehte sich der gesamte Prozess: Hätten die Ärzte nach der OP nicht nur Röntgenbilder, sondern eine Computertomografie zur Kontrolle anfertigen müssen? Die Eltern meinen – auch nach dem Freispruch – dass sich die Ärzte schuldig machten, weil sie auf eine solche CT-Untersuchung, die genauere Bilder liefert, verzichteten. Die Eltern klagen, ihrem Sohn sei es nach anfänglichen Lichtblicken immer schlechter gegangen.

Niemand hätte ihre Sorgen ernst genommen. Dem widersprachen die Ärzte. Johannes habe anfangs nur Symptome gehabt, wie sie nach einer Aufrichtung der Wirbelsäule üblich seien, unter anderem einen Blähbauch, so Verteidiger Klaus Rödl. Nur bei einem ungünstigen Verlauf sei es üblich, eine CT einzusetzen – und damit eine erhebliche Strahlenbelastung in Kauf zu nehmen. Ein Gutachter bestätigte diese Sichtweise. Er sagte, eine CT-Untersuchung nach einer solchen OP sei kein Standard.

Die Frage, bei welchen Warnzeichen man sich dazu entscheiden müsse, beantwortete der Gutachter nicht klar: Es sei ein Grauzone und hänge wesentlich von der Einschätzung der Ärzte ab. Der Gutachter machte aber auch klar, dass es durchaus Kliniken gibt, die schneller eine CT anordnen.

Ein Arzt sagte zu den Eltern: "Bitte behalten Sie unser Haus trotzdem in guter Erinnerung."

Nicht geklärt wurde im Prozess die Rolle der Kinderklinik am Augsburger Klinikum – dorthin wurde Johannes H. verlegt, als sich acht Tage nach der OP plötzlich die Entzündungswerte im Blut des Buben verschlechterten. Auch dort machten die Ärzte erst nach Tagen auf Druck der Eltern eine Computertomografie. Aber von der falschen Stelle.

Die entscheidende Schraube war darauf nicht zu sehen. Am 19. April spuckte Johannes dann plötzlich Blut. Wenige Stunden später war er tot. Ein Arzt sagte zu den Eltern: „Bitte behalten Sie unser Haus trotzdem in guter Erinnerung."

Ursprünglich hatte die Staatsanwaltschaft auch einen Arzt der Kinderklinik angeklagt – allerdings eröffneten sowohl das Amts- wie auch das Landgericht dieses Strafverfahren nicht, weil sie bei dem Mediziner nach Aktenlage keinen ausreichenden Tatverdacht erkennen konnten. Strafrechtlich ist der Fall nun abgeschlossen.

Die Staatsanwaltschaft hatte am Ende des Prozesses ebenfalls einen Freispruch gefordert. Der Anwalt der Eltern kündigte an, auf einen Gang in die nächste Instanz zu verzichten. Er will nun aber auf zivilrechtlichem Weg ein Schmerzensgeld einklagen.

Quelle:  http://www.augsburger-allgemeine.de/aug ... 20912.html

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 28. April 2015 09:08     Betreff des Beitrags: Eltern eines toten Jungen zweifeln an der Justiz
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Eltern eines toten Jungen zweifeln an der Justiz


Nach dem Tod eines 13-Jährigen werden die angeklagten Ärzte freigesprochen. Der Prozess läuft korrekt ab. Die Eltern haben trotzdem das Vertrauen verloren.

An dem Tag, als das Gericht entscheidet, rücken die Eltern eng zusammen. Sie sitzen nebeneinander, halten stundenlang die Hand. Als das Urteil gefallen ist, schießen Anneliese H. die Tränen in die Augen. Zwei Ärzte der Hessingklinik waren angeklagt, weil Johannes, 13, der einzige Sohn der H.s, nach einer Operation an der Wirbelsäule gestorben ist. Die Mediziner werden freigesprochen. Für die Eltern ist das der Tag, an dem sie das Vertrauen in die Justiz verlieren.

Oft klärt ein Strafprozess nicht nur die Frage, ob und wie ein Angeklagter zu bestrafen ist. Häufig ist das Verfahren auch eine Chance für Opfer und deren Angehörige, das Geschehene zu verarbeiten. „Viele können danach besser damit umgehen und es auch abschließen“, sagt die renommierte Augsburger Opferanwältin Marion Zech. Im Fall der Familie H. ist das nicht gelungen. Die Eltern verlassen enttäuscht das Gerichtsgebäude. Der Freispruch der Ärzte ist inzwischen rechtskräftig. Auch die Staatsanwaltschaft war am Ende der Ansicht, dass die Mediziner nicht gegen die Regeln der ärztlichen Kunst verstoßen haben. Es sei bei der OP zwar ein Fehler passiert, urteilte Richterin Elke Bethge. Aber eben einer, wie er bei solch einer schwierigen OP vorkommen könne.

Eine Schraube in einem Wirbel saß falsch, verletzte die Speiseröhre und löste eine Entzündung aus, welche die Schlagader schädigte. Der Junge starb zwei Wochen später an einem Verblutungsschock. Die Ärzte hatten die Schraubenfehllage nicht erkannt. Doch nach Ansicht eines Gutachters haben sie das auch nicht unbedingt bemerken können. Johannes’ Zustand sei nach der OP zunächst unauffällig gewesen.

Die Eltern sehen Ungereimtheiten bei der Justiz. Sie kritisieren, dass die Anklage gegen die Ärzte von der Amtsrichterin zuerst abgelehnt wurde. Als das Landgericht nach einer Beschwerde von Eltern und Staatsanwaltschaft die Anklage dann doch zuließ, sei das Verfahren wieder bei der selben Richterin gelandet. Die Eltern bemängeln auch, dass im Prozess nicht die Staatsanwältin saß, welche die Ermittlungen geführt hatte – sondern ein Vertreter. Auch einer ihrer beiden Nebenklageanwälte hat das in seinem Plädoyer kritisiert. Doch ein Skandal ist das Vorgehen der Justiz nicht.

Der Amtsrichterin blieb gar keine Wahl, als den Fall selbst zu verhandeln – das Gesetz sieht es so vor. Und die Staatsanwältin, die ermittelte, ist in die Wirtschaftsabteilung gewechselt. Es sei ganz normal, sagt Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai, dass in Prozessen Vertreter sitzen, die sich zuvor einarbeiten.

Doch lässt die Justiz Opfer nicht zu sehr alleine? Hätte man das den Eltern nicht alles besser erklären müssen? Rechtsanwältin Marion Zech sieht keinen größeren Nachholbedarf, was die Betreuung der Opfer vor Gericht angeht. Opfer und Zeugen könnten sich, wenn nötig, von Mitarbeitern des Gerichts bei ihrem Weg in den Gerichtssaal betreuen lassen. Und es sei letztlich vor allem Aufgabe des Nebenklageanwalts, den Betroffenen zu erklären, wie die Justiz arbeitet – und wie es zu Urteilen kommt. „Es ist wichtig, die Nebenkläger vorzubereiten, dass es vor Gericht auch anders ausgehen kann als erhofft“, sagt sie. „Man sollte als Anwalt keine falschen Erwartungen wecken." Marion Zech weiß aber auch: „Wer zum ersten Mal mit der Justiz zu tun hat, der ist oft unsicher und hat Angst."

Hier hängt es in der Regel vom einzelnen Richter ab. Sein Job ist es auch, den Laien zu erklären, was bei der Justiz geschieht. Das, sagen Insider, sei so nicht immer der Fall. Immer wieder kommt es zum Beispiel zu sogenannten Deals. Dabei legt der Angeklagte ein Geständnis ab, im Gegenzug wird ihm eine Obergrenze für die Strafe zugesichert. Zeugen werden dann meist nicht mehr gebraucht. Mitunter schicken Richter die Zeugen dann, auch nach längere Wartezeit, einfach wieder heim – ohne ein Wort der Erklärung. Bei den Zeugen bleibt ein unguter Eindruck, obwohl formal als korrekt gelaufen ist. Anwältin Marion Zech kennt solche Fälle. „Das sollte natürlich nicht passieren“, sagt sie. Sie ist dennoch überzeugt: „In der Regel bemühen sich die Richter, auch den juristischen Laien gerecht zu werden“.

Das hatte Richterin Elke Bethge im Prozess um den Tod des Jungen getan. Sie räumte ein, dass die Dauer des Verfahrens eine große Belastung war – es vergingen fünf Jahre zwischen Johannes’ Tod und dem Urteil. Sie erklärte auch, dass sie den Fall nicht abgeben konnte – und dass sie nicht allein, sondern mit zwei Laienrichtern entschieden hat.

Johannes’ Eltern konnte sie damit trotzdem nicht überzeugen. Anneliese und Johannes H. schreiben in einem Brief, bei ihnen verbleibe ein „bitterer Geschmack“. Sie seien es ihrem Sohn schuldig, weiterzumachen, solange sie die Kraft dazu haben. „Irgendeine Gerechtigkeit“, schreiben sie, „wird es geben."

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