Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 8. Februar 2012 09:11     Betreff des Beitrags: Re: [Speising, Wien] OP Orni
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Hallo Stefan,
na Glückwunsch zu dem tollen Ergebnis. Bist du zufrieden?
Orni hat geschrieben:
Was meinst du genau mit Muskelentspanner U-Bit?
Ich meine Tetrazepan. Der löst Verspannungen und hilft beim Einschlafen. Ich hatte den ein paar Tage nach der OP bekommen und konnte besser schlafen (den bekam ich aber auch, da ich arge Verspannungen hatte).
Aber:
Orni hat geschrieben:
Hab mir jetzt eine Viscschaummatratze von Optimo besorgt
Das ist auch super! Besitze eine Auflage aus dem selben Material und möchte nicht darauf verzichten.

Alles Gute weiterhin :klee:

_________________
Liebe Grüße von U-bit


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Februar 2012 22:58     Betreff des Beitrags: Re: [Speising, Wien] OP Orni
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So Röntgen sind upgeloadet.

Was haltet ihr davon, hat er gute Arbeit geleistet? Habe jetzt aktuell noch einen viel extremeren Schulterschiefstand als vorher. Doch Dr. Ogon meinte das wird sich von alleine ausgleichen, da die Lendenwirbelsäule im Normalfall in den nächsten Wochen noch aufgeht. Denkt ihr den Schulterschiefstand kann man mit Physotherapie ausgleichen?

Ich selbst merke jetzt einfach wie sich die Muskel selbst verteilt haben. Mein "Arsch" (siehe Röntgen) ist jetzt viel kleiner geworden. Beim Gehen merke ich wie die Po- Backen irgendwie jetzt anders (also gleichmäßiger) belastet werden.

Ich bin um ca. 3.5cm gewachsen. Einen ausführlichen OP- Bericht werde ich in den nächsten Tagen verfassen. Grundsätzlich muss ich sagen das ich mich in Speising auf alle Fälle sehr wohl gefühlt habe.

Bitte um reichlich Feedback wie ihr das Resultat findet.


Besten Dank,
Stefan


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Vor Tagen war meine OP in Speising


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Februar 2012 23:56     Betreff des Beitrags: Re: [Speising, Wien] OP Orni
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Hallo Orni,

ich finde ,dass dein Rücken sehr schön geworden ist,da kannst du schon zufrieden sein. :top1: Mein Sohn wurde von TH4-L2 versteift,er wurde auch um 6cm grösser.Für die Schulter muss er Haltungsschulung machen.Für die nächste Zeit wünsche ich dir :geduld:

Liebe Grüße
Rose


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Februar 2012 10:06     Betreff des Beitrags: Re: [Speising, Wien] OP Orni
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Hallo Stefan,

die Röntgenbilder und Fotos sehen mir super aus :mini-freu2:
Noch bestehende Fehlhaltungen, wie bei dir bzgl. der Schulter beschrieben, haben oft eine verkürzte Muskulatur als Hintergrund, da sich die Muskulatur über Jahre hinweg der zuvor bestehenden Fehlstellung der Wirbelsäule angepasst hat. Schiefe Schultern, oder auch ein Spannungsgefühl am Oberkörper sind hierfür typisch. Physiotherapie bewirkt hier oft viel, ich bin da zuversichtlich.
Alles Gute dir weiterhin, :geduld: und :besserung2: wünsche ich dir!

Viele Grüße,
Raven

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Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.



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 Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Februar 2012 10:46     Betreff des Beitrags: Re: [Speising, Wien] OP Orni
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Hallo Stefan,

also ich finde das Ergebnis sieht gut aus. Wünsche DIr für die nächste Zeit wenig Schmerzen und baldige und schnelle Erholung.

Herzliche Grüße Carminchen

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Vor Tagen war meine OP in Neustadt.



Bietet das Leben Dir eine Zitrone, mach Saft daraus !


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Februar 2012 14:32     Betreff des Beitrags: Re: [Speising, Wien] OP Orni
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Fusion: Th4-L4 Restkr.: LWS 18°
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Hallo Stefan,
ich kann mich den andern nur anschließen die Bilder sehen supii aus. :top1:
Der Schulterschiefstand kann durch die Verlagunger der Muskulatur kommen udn gibts aber wieder so bald diese sich dran gewöhnt haben.
Ich wünche dir weiterhin alles Gute und :besserung2: und noch viel Geduld :geduld: bei der Restgensung!


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 11. Februar 2012 20:17     Betreff des Beitrags: Re: [Speising, Wien] OP Orni
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Hallo Stefan,

auch ich finde, dass die Bilder gut aussehen. Kann auch auf deinem Nachher-Foto gar nicht einen so deutlichen Schulterschiefstand sehen?!?
Sieht echt spitze aus. Wünsche dir weiterhin eine gute Besserung.

Ganz Liebe Grüße
Maus

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Vor Tagen war meine OP in Münster...



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 Ungelesener BeitragVerfasst: 12. Februar 2012 16:16     Betreff des Beitrags: Re: [Speising, Wien] OP Orni
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Hallo Stefan,
mit diesem Ergebnis kannst du sehr zufrieden sein! Dein Rücken ist schön gerade geworden.
Wünsche dir noch weiterhin :besserung2: und viel :geduld:

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Liebe Grüße von U-bit


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 13. Februar 2012 18:31     Betreff des Beitrags: Re: [Speising, Wien] OP Orni
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Hallo Leute!

Danke für eure zahlreichen Antworten. Bin froh das es Gott sei Dank so gut gelaufen ist.
Nochmals großes Lob an das Forum bzw. an die User für die großartige Begleitung und Unterstützung für diese Operation.

Liebe Grüße
Stefan

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Vor Tagen war meine OP in Speising


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Februar 2012 01:23     Betreff des Beitrags: Re: [Speising, Wien] OP Orni
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OP- Bericht vom 01.02.2012 in Wien, Speising:

Da ich hier so großartige Unterstützung und Begleitung für meine OP. erhalten haben, will ich euch selbstverständlich meinen OP- Bericht nicht vorenthalten .


Die Tage vor der OP:
waren für mich sehr entspannt. Ich habe mir zwar Gedanken über diese Operation gemacht, doch im großen und ganzen ging ich mit einer sehr positiven Energie bzw. einem Vertrauen auf das ganze Prozedere zu. Habe am Montag, einen Tag vor Einlieferung, den Abend noch bei meinen Großeltern/Onkel verbracht. Es war ein sehr amüsanter und langer Abend..

Tag 1:
Abfahrt war schon sehr früh Morgen um pünktlich um 7 Uhr bei der Anmeldung in Speisung zu sein. Da ich Sonderklasseversichert war, dauerte es auch in der Warteschlange nicht allzu lange. Ich wurde auf ein Zweibettzimmer gebracht. Das Zimmer gefiel mir soweit sehr gut. Sehr Räumlich, eigener TV (für Two and a half men etc.., und mein Zimmerkollege (79J.) war auch sehr zuvorkommend. Mir wurde am ersten Tag eigentlich nur mein Hundearmband verabreicht, die Speisewünsche abgefragt &. Blut abgenommen. Ahja, hätte fast die geschmeidige Rückenrasur der Schwester vergessen.

Tag 2:
Wurde Morgens um 6 Uhr geweckt. Gleich ab in die Dusche und foglich danach die sexy Krankenbekleidung angezogen. Bekam noch eine Beruhigungstablette und wurde so gegen 7 Uhr samt Bett abgeholt und in den OP- Bereich gebracht. Hatte zu dieser Zeit eigentlich wirklich "fast" keine Angst bzw. war kaum Nervös. Danach legte man mich auf ein Stahlblech. Mir wurde in die linke Hand eine Kanülle gesetzt und anschließend die Narkose verabreicht. Ich hab dann eigentlich nur noch das lachende Gesicht vom Operateur in Erinnerung..
Jetzt kamen die Stunden, dich eigentlich nur vom Fasching/Carneval kenne... ich muss so gegen 15 Uhr aufgewacht sein. Erstmals war ich erschreckt von den ganzen "Geräten" die man eigentlich nur von Greys Anatomy kennt (Sauerstoffschlauch, Herzüberwachungsgerät usw.). Ich hatte bei der Hand 2x Kanüllen und bei der Hauptschlagader im Hals einen Kanüllenstrang mit 3x Ausgängen. Erstmals hatte ich extremen Durst, durfte aber leider nur an den Zitronenstäbchen saugen. Weiß zwar noch das Dr. Ogon gleich nach der OP. mit mir gesprochen hat - über was wir allerdings gesprochen haben wusste ich nicht mehr. Mein Vater kam so gegen 17 Uhr, er fragte auch gleich nach dem Arzt. Er meinte das alles gut und ohne Komplikationen gelaufen sei. Gott sei Dank! Ich war heilfroh darüber. Anscheinend habe ich sogar Witze in der Intensivstation erzählt...ich habe wie gesagt, leider, an diesem Tag Gedächtnisslücken gehabt. Was mir noch einfällt, der Schwester ist der Pipi-Katheder runtergefallen - DAS TAT SO RICHTIG WEH! Hab den dann auch am nächsten Tag rausbekommen.

Tag 3:
Wurde von der Intensiv- auf die Normalstation verfrachtet. Habe aufgrund einer alten, kreischenden und vorallem verwirrten Dame nicht viel geschlafen. Die wollte sich ständig die Kanülle ausreißen.. - ich bin zwar ein sehr liebevoller Mensch, aber mein Vater hat mir erzählt ich hätte ihn darum gebeten Sie "ruhig zu stellen", keine Ahnung wie das von mir gemeint war.
Auf alle Fälle ging es mir vom Tag 2 (Operation) bis zum Tag 6 stetig immer schlechter. Ich denke mal das lag daran, das man nach einer Operation wohl noch sehr viele Schmerzmittel im Kreislauf hat, die nach einiger Zeit nachlassen. Auf alle Fälle war auch das Liegen sehr unangenehm. Breitere Betten wäre echt ein Wahnsinn gewesen, ich denke da stimmen mir auch andere SkoliOP- User zu. Ich konnte mich immer nur auf eine Seite legen bzw. war ich dann auf einmal wieder zu hoch oder hab auf einer Falte gelegen. Man merkt erst wie hilflos ein Querschnittsgelähmter sein muss wenn man so hilflos im Bett liegt. Essen &. Trinken konnte ich allerdings schon einigermaßen viel. Natürlich musste ich noch wie ein zweijähriger gefüttert werden, ist allerdings aber auch sehr bequem.

Tag 4:
Diese Nacht war echt nicht schön. Ständig Schmerzen. Tipi oder wie das starke Schmerzmittel heißt was man in den Oberschenkel gespritzt bekommt hat auch nicht wirklich geholfen, genauso wenig wie die vielen Schmerzinfusionen. Als ich dann am Vormittag endlich eingeschlafen bin kommt natürlich die Physiotherapeutin, die sich nach meiner Meinung einen anderen Beruf hätte suchen sollen. Es ging um den ersten Aufsitzversuch. Habe Ihr gesagt das ich ziemlich müde bin, doch sie bestand darauf das wir aufsitzen. Hatte soweit kein Problem damit. Seitenlage, Füße raus vom Bett, und mit Hände abstützen... AUF..... ZACK hat sie mich fallen lassen das Luder! Boar hat das weh getan, ich dachte da ist was gebrochen. Sie war relativ jung und sehr schmächtig, ich dachte aber die wird schon wissen was sie macht. Naja, war auch das letzte mal das ich die gesehen hab. Am Nachmittag kam mich ein Skoliosepatient besuchen, der wurde bereits am Montag, 2 Tage vorher in der LWS. versteift. Das war natürlich ein Ansporn für mich die Deadline für den ersten Schritt runterzuschrauben.

Tag 5:
Wieder eine schreckliche Nacht. Starke Schmerzen. Am Vormittag hätte ich dann schlafen können (komischer Rythmus) doch dann kam Ergotherapie bzw. wieder Physiotherapie. Ahja, der Grund warum ich auch immer so gegen 6 Uhr früh erst schlafen konnte, lag daran das ich das starke Schmerzmittel "Tipi" wie sie es nannten immer nur alle 6x Stunden bekommen habe, eben immer um 6, danach ist man einigermaßen erschöpft und benebelt. Auf alle Fälle wieder seitliche Lage, Beine raus und diesmal mit einem männlichen Physiomenschen aufsitzen. Diesmal funktionierte es wunderbar, man merkte er hatte mich sicher im Griff. Im ersten Moment war mir extrem schwindelig, vorallem unten im LWS Bereicht fühlte es sich an als hätte ich keine Bandscheibe mehr drin. Ich habe mich am Bettrand gehalten und konnte kaum sprechen. Es war ein Traum als ich wieder im Bett lag, konnte mir zu diesem Zeitpunkt kaum vorstellen jemals wieder laufen zu können. Habe danach bis zum Abend durchgeschlafen. In dieser Zeit sind meine Verwandten zu Besuch gekommen. Ich wusste ich habe nur noch diesen Tag um die ersten Schritte zu machen, ansonsten kann ich mit meinem Konkurrenten nur gleich ziehen. Habe also meinen Onkel darum gebeten mir beim aufsitzen zu helfen. Danach hat er mir meinen geparkten Ferrari gebracht, und ich bin die ersten neugeborenen 2x Meter meines Lebens gegangen, bis ich merkte das es schwierig ist in einem kleinen Radius umzudrehen...irgendwie hat es wohl funktioniert. Es war echt der Wahnsinn mal gegangen zu sein, ein ganz anderes befreientes Gefühl.

Tag 6:
Nichts geschlafen, starke Schmerzen etc.. - Mittlerweile gewöhnt man sich an die Schmerzen.. Es waren immer erst die zweiten 3x Stunden nach Verabreichung des "Tipi" die sehr schmerzhaft waren. Hatte an diesen Tag keine Physio/Ergotherapie. Habe dann wieder bis in den Nachmittag geschlafen. Danach kam wieder Besuch, meine Schwester mit ihrem Freund, und ich habe gleich wieder versucht mit meinem Ferrari in Polposition zu fahren. Es kam sogar noch besser. Nachdem ich draußen am Gang einige Meter gefahren bin, merkte ich das starke Schmerzen im Schulter-und Armbereich bekomme, daher habe ich einfach den Ferrari stehen lassen und bin mit der Fußmaschine weiter maschiert. Es war viel angenehmer, obwohl meine Hände permanent den LWS- Bereich festgehalten habe, da ich dort einfach ein unsicheres Gefühl hatte. Natürlich war das Gehen nur mit Unterstützung meines Besuchs möglich, da das Ein- &. Ausparken einfach noch nicht ohne Fahrassistent machbar war. Am Abend bekam ich ein Zäpfchen, auf das Prozedere hatte ich mich schon gefreut...

Tag 7:
Von jetzt an ging es aufwärts. Ich merkte umso mehr das ich in Bewegung war (Ging mittlerweile stündlich einige Ganglängen) desto besser konnte ich schlafen bzw. waren auch die Schmerzen.
Endlich über den Berg! Unvorstellbar wie glücklich man sein kann wenn man zumindest fähig ist wieder einigermaßen selbst stehen zu können. Das Essen ging leider noch nicht selbstständich, da meine größen Schwierigkeiten nach wie vor im Sitzen liegen. Längeres sitzen, d.h. so 5 Minuten waren einfach noch nicht möglich, ich spürte einfach noch den Schmerz im LWS- Bereich, wie wenn Knochen auf Knochen reibt. Habe auch die Kanüllen an diesem Tag herausbekommen.

Tag 8-11:
Die Tage vergingen einigermaßen schnell. Hatte viel Besuch (dort musste ich natürlich auch zeigen wie weit ich schon gehen konnte), dadurch fiel es mir nicht schwer anschließend lang zu schlafen. Generell kennt man jeden Tag. Am Freitag wurde ich schlußendlich entlassen. Habe mich seitlich auf die Rückbank unseres X3's gelegt. Ein Polster ist unumgänglich! Das sitzen am Beifahrersitz habe ich nämlich gerade mal gefühlte 100 Meter ausgehalten. Jede Unebenheit auf der Straße wirkt sich halt etwas extremer auf die Wirbelsäule aus. Krankentransport habe ich bewusst nicht gewählt, da Dr. Ogon meinte das ein gefederter Wagen viel besser geeignet ist, als die harten Krankenwagen.



Zum Abschluss muss ich sagen das die Betreuung in Speising echt TOP war. Die Schwestern waren sehr zuvorkommend und wirkten auch sehr erfahren. Man muss leider auch sagen das manchen Schwestern Deutsch nur bedingt verstehen. War aber kein Problem - Bilder sagen ja bekanntlich mehr als tausend Worte. Auch Dr. Ogon hat sich bei der Visite immer sehr viel Zeit genommen und wirkte auf mich sehr sympathisch. Wer noch Fragen hat, kann sich jederzeit bei mir melden!


Liebe Grüße
Stefan


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Vor Tagen war meine OP in Speising


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Februar 2012 08:39     Betreff des Beitrags: Re: [Speising, Wien] OP Orni
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Hallo Orni,
habe gerade deinen OP-Bericht gelesen,hast du toll geschrieben. :mini-grin:
Ich wünsche dir weiterhin alles Gute.

Liebe Grüße
Rose


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Februar 2012 08:45     Betreff des Beitrags: Re: [Speising, Wien] OP Orni
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Hallo Orni,

vielen Dank für deinen tollen OP-Bericht.

Liebe Grüße Silke

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Liebe Grüße Silke

Vor Tagen war Alicia´s OP


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Februar 2012 08:53     Betreff des Beitrags: Re: [Speising, Wien] OP Orni
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Hallo Stefan,

vielen Dank für deinen großartigen OP-Bericht. Ich bin noch nicht operiert, daher sind diese Berichte immer sehr informativ und hilfreich für mich. Dir weiterhin alles Gute und Glückwunsch zu dem tollen Ergebnis.

Liebe Grüße

Marlenchen


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Februar 2012 09:32     Betreff des Beitrags: Re: [Speising, Wien] OP Orni
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Hallo Stefan,
vielen Dank für diesen tollen OP Bericht. Vieles kam mir sehr bekannt vor.
Alles Gute für dich :klee:

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Februar 2012 11:08     Betreff des Beitrags: Re: [Speising, Wien] OP Orni
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Hallo Stefan,

Danke für deinen ausführlichen Bericht :mini-freu2:
Weiterhin gute Genesung :sonne: wünscht dir
Raven

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