Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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Wirbelsäulenorthopädie
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60528 Frankfurt/a.M.

Tel: 0 69 / 6705 - 0
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 Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Oktober 2011 18:57     Betreff des Beitrags: OP-Bericht von Beate-1969
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Diagnose: Thorakolumbale Skoliose 67°, nach ventraler OP 17°
Therapie: Physiotherapien, Diclo, Schroth-KG, 2 Korsette, ventrale OP Th9 - L3 (Ende Sept. 2011 / Friedrichsheim)
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Hallo liebe Forumsmitglieder,

hier kommt jetzt mein OP-Bericht mit einer kleinen Vorgeschichte:

Meine OP


Oktober 2009

In der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim in Frankfurt lädt ein Herr Dr. Geiger zu einem Vortrag über seine Arbeit ein. Der Saal ist gerammelt voll. Mein Eindruck von seinem Vortrag und Powerpoint-Präsentation mit OP-Bildern: WOW! Scheint sehr kompetent zu sein. OP-Bilder beeindrucken mich tief. Vertritt die Meinung, da, wo es angezeigt ist, besser bereits in der Jugend zu operieren. Als Schrothianer bin ich skeptisch, da ja in Sobernheim die OP teilweise „verteufelt“ und als absolute Endstation angesehen wird. Habe aber insgesamt gesehen von Herrn Dr. Geiger und Chef Prof. Rauschmann einen sehr positiven Eindruck, der vorerst mal „ad acta“ gelegt wird.

Herbst 2010

Wieder mal Supi-Schmerzattacken im unteren rechten LWS-Bereich, total verkrampfte Muskulatur, tiefe ziehende Schmerzen entlang der Wirbel ausstrahlend ins Becken, Aufstehversuche von Bett oder Sofa zwingen mich in die Knie auf den Boden, kann nicht mehr vor und zurück, Tränen kommen automatisch vor Schmerz.

Mein neuer Orthopäde in Mainz fragt mich, wie ich mit dieser Lebensqualität denn alt werden wolle. Ob ich nicht mal über eine OP nachdenken wolle. „Ich überweise Sie mal an die Uniklinik zur Beratung, wollen Sie nach Mainz oder nach Frankfurt?" Da ich weiß, dass in Mainz kein OP-Spezialist vorhanden ist... „Na gut, in Frankfurt weiß ich, dass es einen Dr. Geiger gibt, wenn, dann gehe ich nach Frankfurt ...". Mein Orthopäde hat da wohl auch mal ein Praktikum absolviert und kannte ihn auch.

Ende 2010 / 1. Halbjahr 2011

Habe während dieser Zeit 3 Termine zur Beratung, OP ja oder nein, zum Röntgen, frontal, seitlich, Bendingaufnahmen, zur OP-Info. Dr. Geiger macht den bereits bekannten kompetenten und auch sympathischen Eindruck auf mich. Er beantwortet alle Fragen und erklärt ausführlich. Er meint: OP auf jeden Fall notwendig. Er misst inzwischen 67° Cobb und Skoliometerwert 24°. Na supi, die stete Verschlechterung der letzten 10 Jahre um 20° und vor allen Dingen auch die permanente Schmerzsitutation lassen mich dazu einwilligen. Habe natürlich Angst. Den OP-Termin lege ich Ende Januar erst auf Ende September fest, zum einen weil ich mit meinem Schatz vorher zusammenziehen will und wir erst Wohnung suchen müssen, zum anderen, damit meine Kollegen auch alle ihre Sommerurlaube hinter sich haben und die Vertretung organisieren können. Das Warten ist aber ne harte Sache, schiebe vorerst mal alles ganz weit weg innerlich. Dr. Geiger ist sich jedoch noch nicht sicher, wie er operieren wird. Zuerst wird genannt nur von der Seite, beim 2. Termin, evtl. von Seite Bandscheiben-Release und Korrektur von hinten (zusätzl. Halo wäre das allerbeste Ergebnis … HILFE). Er wird sich noch beraten, auch mit Fachkollegen will er meine Bilder besprechen. Beim 3. Termin ist Dr. Geiger nicht da, hier heißt es von seinem Kollegen, dass im PC festgehalten wurde, dass der Eingriff nun nur von hinten erfolgen soll.... ich will gar nicht mehr drüber nachdenken und nun einfach abwarten, was Ende September passieren wird. Sie sind ja die Spezialisten, nicht ich, und werden hoffentlich die bestmögliche Variante wählen.

22.08. - 12.09.2011

4 x fahre ich zur Eigenblutspende, immer montags früh, vertrage es besser als gedacht, nur 1 x bleibe ich danach zu Hause, ansonsten gehe ich wieder ins Büro, 1 x hat es nachgeblutet beim Pflasterabziehen, schreck, mein hilfsbereiter Azubi macht mir einen Druckverband.

23.09.2011

Letzter Arbeitstag, bin irgendwie aufgeregt, Abschied von den lieben Kollegen, räume schweren Herzens meinen Arbeitsplatz auf für die organisierte Vertretung. Habe immer ganztags gearbeitet, mich sehr selten krankschreiben lassen... war sicherlich oft ein Fehler.

27.09.2011

Einrücken in Klinik, bin furchtbar aufgeregt an diesem Tag, mein Schatz begleitet mich. Bereits beim Warten vor dem stationären Aufnahmeschalter kommt zufällig Dr. Geiger vorbei, begrüßt mich und sagt, dass ich nun doch nur ventral (von der Seite) operiert werde und 6 Wirbel versteift werden sollen. Das habe er auch mit Prof. Halm besprochen. Gut... dann weiß ich schon mal Bescheid, 6 Wirbel gehen ja noch ….
Gespräch mit Anästhesistin, 1000 Gefahren, ich mag gar nicht mehr zuhören, bitte operiert mich doch einfach heute noch! Aufnahme auf die Station, Zimmerzuteilung, ausführliches Vorgespräch mit Assistenzärztin, später auch nochmal mit Dr. Geiger. Geplant also ventrale OP, Entnahme der 9. Rippe und der Bandscheiben, Versteifung von Th 10 – L 3. 1000 Risiken – ich weiß … Eine „gezogene“ Röntgenaufnahme (ich liege und Ärztin und Röntgenassistentin ziehen mich an Hand- und Fußgelenken auseinander) zeigt übrigens, dass meine LWS sich sehr gut aufrichtet und insgesamt die Wirbelsäule sehr flexibel ist. Vorm Schlafen gibt’s noch lecker Einlauf und schlafen kann ich eh kaum, weil eine Zimmernachbarin extrem schnarcht, nicht mal wegen der Aufregung, seltsamerweise bin ich wieder die Ruhe selbst.

28.09.2011
OP-Tag, werde früh geweckt, so dass ich nochmal duschen und Haare waschen kann. Um 07:15 werde ich geholt. Anlegen des Schmerzkatheters im Sitzen, 4 Leute hüpfen um mich rum, der älteste (für mich erfahrenste) legt mir diesen Peridural-Katheter an, piekt unangenehm, bin froh, als es vorbei ist, denn auch hier: zig Risiken...Bekomme noch einen Halskatheter als Zugang, dann eine Maske über Mund/Nase und weg bin ich! Komme zu mir um 18:00 auf Intensivstation. Um 18:30 wird mir das Telefon ans Ohr gehalten, mein Schatz will wissen, ob ich's überstanden habe und die Füße bewegen kann. Ja, das geht! Schlafe weiter, erst gegen 22:30 komme ich so richtig zu mir und realisiere, dass ich's überstanden habe. Meine rechte Schulter tut sehr weh, wohl wg. Lagerung während OP, mein linkes Auge tränt die ganze Nacht, ansonsten habe ich keine Schmerzen.

29.09.2011 1. Tag nach OP

Morgens kommen die Anästhesisten und fragen, wie's mir geht. Ich wundere mich, dass ich keine Schmerzen habe, der Arzt, der mir den Schmerzkatheter gesetzt hat, ist stolz auf seine gute Arbeit. Lach! Dr. Geiger kommt auch vorbei und erzählt, dass es doch ein Wirbel mehr wurde, da – kurz bevor sie die Stäbe endgültig befestigen wollten - unter der großen Spannung die Schrauben aus Th 10 herausgebrochen sind (wg. meiner „alten“ Knochen), sie somit die Stäbe wohl wieder rausholen, Th 9 noch mitnehmen und das Ganze wieder neu einbauen mussten. Somit hat die reine OP-Zeit 7 Stunden gedauert.

30.09. - 02.10.2011 2. - 4. Tag nach OP

Gestern ging's mir besser. Bekomme starke Schmerzen in der unteren, nicht versteiften LWS. Der Schmerzkatheter wird auf 8 gestellt, normal sei wohl 4, es pocht, drückt und zieht beidseitig ins Becken. Bekomme zusätzliche Schmerzmittel über Braunüle. Nachmittags bekomme ich Fieber 38,5, fühle mich sehr schlecht, kann kaum noch auf Rücken liegen, werde mal auf Seite gedreht. Geht mir einfach mies. Ich bekomme Blasen- und Halskatheter gezogen, wegen Angst, dass sich ein Infekt ausbreiten könne. Es wird von evtl. beginnender Pneumonie gesprochen. Na, supitoll! Jeden Tag wird mir im Liegen die Lunge geröntgt. Der entfernte Blasenkatheter bedeutet für mich: entwürdigende Bettpfanne. Ich muss dringend Pippi, kann es aber nicht laufen lassen. Man kann sich auf Intensiv auch nicht konzentrieren, die Frischoperierten werden gegen Abend angeliefert, ständig laufen Leute rum, die netten Pflegerinnen und Pfleger sind nonstop unterwegs, es geht zu wie auf dem Bahnsteig .. na, klappts? Ein verzweifeltes NEIN! Beim 2. Versuch kann ich mich endlich überwinden. Welch eine Erleichterung. Trotzdem: ich fühle mich wie ein Pflegefall.

Schmerzkatheter, Braunülen, Dauer-EKG, Dauer-Blutdruckmessgerät am Arm, Pulsclip am Finger (mein E.T.-Finger wg. rotem Lämpchen - ja, ich will nach Hause..., Sauerstoffschlauch in der Nase und die Bülau-Drainage, festgenäht an oberer rechter Thoraxseite, die mich nicht tief einatmen lässt. Ich brauche immer wieder Schmerzmittel wg. tiefer Schmerzen in der LWS, kann kaum mehr auf dem Rücken liegen, wenn die Mittel wirken, geht es wieder für einige Zeit, dann fängt es aber wieder an. Der Schmerzkatheter wurde weiter oben im OP-Bereich gelegt und erreicht die tiefe LWS leider nicht. Schwitze, schlafe kaum.

Morgens werden die Frischoperierten nach und nach abgeholt auf Station. Warum bleibe ich immer da? Ein türkisches Mädchen, ebenso an Skoliose operiert, schreit über lange Phasen laut herum, belastet mich zusätzlich. Auch ich könnte schreien, muss mich als Erwachsene aber zusammenreißen. Verdrücke hie und da mal ein paar Tränchen, habe Kontakt zur Außenwelt mit Handy, simsen und telefonieren, werde getröstet von Geschwistern, Freundin und vor allen Dingen von Besuchen meines Schatzis. Höre manchmal MP3-Player, dämmere die meiste Zeit aber vor mich hin. Stunden ziehen sich endlos. Es kommen Physiotherapeuten, die mich mal für 3 Minuten am Bettrand sitzen lassen. Kreislauf schwach, große Luftnot, aber stolz, dass Sitzen schon geht. Eine wirklich liebe Schwester cremt mir 2 x den Rücken mit Voltaren ein, durch das Schwitzen habe ich allergisch drauf reagiert und eklig juckende Wasserbläschen auf dem ganzen Rücken entwickelt. Na, supi, das auch noch. 2 x muss ich Erbrechen, ich vertrage nur Grießbrei, Süppchen und Zwieback. Habe auch erfahren, dass ich während OP drei meiner Eigenblutbeutel bekommen habe, den 4. bekomme ich zusätzlich am Freitagabend.

03.10.2011 5. Tag nach OP

Nochmal Lunge röntgen. Es sieht wohl gut aus, der rechte, während OP zusammenfallen gelassene Lungenflügel, hat sich wieder gut entfaltet und die Lungenentzündung hat sich wohl nicht bewahrheitet. Auch die Drainage kann mir um 10:30 gezogen werden. Tief einatmen, ausatmen.... vorbei. 12:15 – juchhu – eine der schönsten Fahrten meines Lebens, im Bett raus aus der Intensiv- auf Normalstation. Freiheit! Die Intensivstation war für mich ein körperliches und seelisches Trauma (kurz: DIE HÖLLE), das ich so schnell nicht vergessen werde.
Am Schmerzkatheter ist jetzt ein Pumpe mit Drücker befestigt. Auf Normalstation gibt es keine Bettpfanne mehr, die Schwester meint, es wäre Zeit, mal auf den eigenen Füßen zu stehen. Hilfe! Es klappt wunderbar, werde auf einem kleinen Rollstuhl ins Bad gefahren und zurück. Kreislaufbeschwerden und Luftnot. Nachts wieder qüälende LWS-Schmerzen. Drücke 4 x die Pumpe.

04.10.2011 6. Tag nach OP

Der Schmerzkatheter wird schon entfernt?! Umstellung auf Tabletten. Junge Physios meinen, ich solle mal eine Runde über den Flur laufen. Mit einem Rollator. Laufe eierig, unsicher, habe große Luftnot. Aber bin stolz, dass ich schon den ganzen Flur langsam rauf und runter laufen kann. Der eine Therapeut (mehr als halb so alt wie ich) fragt, ob ich mich mit der Funktion des Rollators (Bremsen) auskenne und auch, ob ich schon immer so Luftnot hatte... witzig, beides natürlich nicht. Außer meiner Skoliose war ich kerngesund vor der OP und mit einem Rollator hatte ich in meinem früheren Leben auch noch keine Bekanntschaft machen müssen...

05.10.2011 7. Tag nach OP

Anstrengender Ausflug zur Röntgenabteilung. Lunge und Wirbelsäule (frontal und seitlich) werden ap. geröntgt. Lunge okay und Wirbelsäule: ein super Ergebnis. Die korrigierte Strecke von Th 9 bis L 3 ergibt nur noch einen Winkel von 17°, dh. eine Korrektur um 50°! Meine Wirbelsäule sieht beinahe gerade aus! Ich kann es nicht fassen und freue mich total. Auch die Ärzte sind vom guten Ergebnis begeistert. Ich darf heute endlich duschen und sehe im Spiegel, wie unfassbar gerade ich nun bin. Habe wieder rechts eine Taille, mein Nabel ist in der Mitte, von rechter Seite ist kein Buckel mehr zu erkennen, mein Rücken ist total flach! Von linker Seite (sah ich früher meinen gegenüberliegenden Buckel herausstehen) ist auch nichts mehr zu sehen. Ein flacher, nahezu symmetrischer Rücken! Kann es kaum glauben! Feuchte Augen und großes Glücksgefühl!

Nachts leider noch die tiefen LWS-Schmerzen. Qual! Werde sehr oft wach.

06.10.2011 8. Tag nach OP

Kann schon kurze Strecken ohne Rollator laufen. Stolz! Mache mitternachts kurzen Spaziergang, da ich wg. Schmerzen und Nicht-mehr-Liegen-Können laufen muss.

07.10.2011 9. Tag nach OP

Ich darf in 3 Tagen, also am Montag, nach Hause. Schock! Schaffe ich das überhaupt mit diesen Schmerzen? Es werden nochmal Tabletten umgestellt. Der Hausarzt könne auch die Klammern ziehen … aha …. naja, wenn das geht … freunde mich langsam mit dem Gedanken an. Gegen Mittag freue ich mich dann darauf, denn im Krankenhaus hat man nicht wirklich Ruhe. Meine LWS-Schmerzen werden langsam besser und ich schlafe auch mal 2 – 3 Stunden durch. Zuhause wird mich auch keine so harte Matratze quälen. Habe bereits beim an die Uniklinik angeschlossenen Sanitätshaus eine Greifzange und Toilettensitzerhöhung erworben (auf Rezept). Bekomme abends die letzte Infusion mit Antibiotikum.

08./09.10.2011 10./11. Tag nach OP

Endlich wird die letzte Braunüle entfernt. Langsam bekomme ich auch wieder mehr Appetit. Nur ein halbes Brötchen zum Frühstück und das noch teilweise im Liegen wg. Anstrengung sowie nur 1/4 des Mittagessens sind für mich Fresser nämlich absolut nicht normal. Ich kann jetzt ca. 10 Min, sitzen und ca. 20 Minuten laufen, danach ist Ausruhen angesagt. Meine rechte Thoraxhälfte fühlt sich an, als hätten die Klitschkobrüder stundenlang drauf eingeschlagen und danach wurde nochmal mit einer Industrienähmaschine drüber genäht. Ich bereue den Eingriff aber nicht, das Ergebnis ist einfach zu überwältigend gut für mich.

10.10.2011 12. Tag nach OP

Ich bekomme meine CD mit den Röntgernbildern, es wird nochmal Blut abgenommen. Ich muss erst wieder in 3 Monaten zur Kontrolle herkommen. Ich darf nach Hause. Die Autofahrt ist schon etwas beschwerlich, mit einem Kissen im Rücken aber okay, da nur 35 Minuten bis nach Mainz. Ich bin so froh, wieder daheim zu sein. Erstmal hinlegen nach dieser Anstrengung.

13.10.2011 15. Tag nach OP

Die Hausärztin besucht mich und zieht die Klammern. Ca. 50 Stück, piekt ganz schön, aber ich habe die letzten 14 Tage schon schlimmeres überlebt. (Man erkennt die Klammern auf meiner seitl. Röntgenaufnahme nach OP.) Bei der Blutentnahme stellt sie zu viele Thrombozyten (Blutplättchen) fest, so dass ich zusätzlich zur täglichen Thrombosespritze, die ich mir noch ca. 2 – 3 Wochen weitergeben muss, auch ASS 100 einnehmen soll, um das Blut zu verdünnen (wg. Thrombosegefahr).

18.10.2011 20. Tag nach OP

Ich nehme morgens und abends die beiden Schmerzmittel Valoron N und Katadolon S long. Bei Bedarf zwischendrin eine Novaminsulfon und 1 x am Tag einen Magenschutz. Dazu die Thrombosespritze Clexane 40 und 1 x ASS 100 am Tag.

Ziehen, Drücken und Stechen im rechten Bauch- und Brustkorbbereich sind immer noch angesagt, ich habe das Gefühl, als hätte man mir einen viel zu engen Reißverschluss an der Seite eingenäht. Die Narbe ist gut zusammengewachsen, ich salbe sie morgens und abends ein, damit sie geschmeidiger wird und hoffentlich besser abheilt. Drehen auf Bett oder Couch und Aufstehen sind tierisch anstrengend, auch kleine Spaziergänge schlauchen noch sehr, obwohl ich schon recht weit laufen kann. Liege tagsüber meistens im Bett und schone mich einfach. Während dem Frühstücken muss ich mich oftmals wieder hinlegen und dann den Rest ein wenig später erst essen. Habe aber schon wieder viel mehr Appetit, mein Schatz kocht für mich. Ich habe trotzdem noch 4 kg weniger als vor der OP. Immerhin schlafe ich schon viel besser und werde nach und nach beweglicher. Mache von Tag zu Tag kleine Fortschritte.

Witzig: Die Menschen um mich herum sind auf einmal alle so klein! An meine neue Haltung und Größe muss ich mich erst noch gewöhnen.

Das war mein OP-Bericht, hoffentlich nicht allzu lange für Euch zum Lesen.

Liebe Grüße von
Beate-1969

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Oktober 2011 19:21     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Beate-1969
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Hallo Beate !

Danke für Deinen OP-Bericht. Ich muss sagen, so einiges kommt mir sehr, sehr bekannt vor und so manches habe ich längst verdrängt . Habe festgestellt, dass wir die selbe Versteifungs-Strecke haben UND ich bin auch von der Seite operiert. Bei mir konnte es auf 11 Grad korrigiert werden. Stell doch bitte Röbi´s ein, dann können wir vergleichen .

Ich wünsch Dir weiterhin gute Restbesserung !
Liebe Grüße Nicole

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Oktober 2011 19:28     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Beate-1969
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nach 6 Jahren OP Verschlechterung LWS auf 40°
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2. OP Juli 2013/Neustadt:
Fusion: Th4-L4 Restkr.: LWS 18°
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Hey Beate,

erstmal :danke1: für deinen tollen OP -Bericht!
Schön dass es dir schon wieder gut geht und Glückwunsch zum tollen :OP: Ergebnis!
Ich wünsche dir weiterhin alles Gute!


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Oktober 2011 19:36     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Beate-1969
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Hallo,
Nicole76 hat geschrieben:
Stell doch bitte Röbi´s ein, dann können wir vergleichen.
die Bilder hab ich schon und werde sie aber erst morgen einstellen...

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Es gehört zu den großartigen Belohnungen dieses Lebens,
dass man mit jedem aufrichtigen Versuch,
anderen zu helfen, sich selber hilft.




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 Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Oktober 2011 19:39     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Beate-1969
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Danke Anna und Nicole für die guten Wünsche. Ist ja witzig, dass Du (Nicole) fast die selben Bilder hast wie ich. Meine habe ich an Stoni zum Reinsetzen vorhin verschickt. Ich bin froh, dass unsere Versteifungsstrecke mit 7 Wirbeln doch noch recht kurz ist im Gegensatz zu manchen anderen hier, die beinahe den ganzen Rücken versteift haben. Kannst Du Dich seit Deiner OP gut damit bewegen, merkst Du im Alltag viel davon? Oder gibt es einen Unterschied zu vorher. Bis jetzt halte ich meinen Rücken ja noch bei jeder Bewegung gerade, an "normales Bewegen" ist bei mir ja noch nicht zu denken.

Liebe Grüße
Beate

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Oktober 2011 19:52     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Beate-1969
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Huhu Beate !

Bei mir ist die OP ja schon ein bissel länger her .... . Aber ich kann Dir sagen, dass man mit "unserer" Versteifungs-Strecke prima leben kann. Ich habe TOI TOI TOI *schnell auf Holz geklopft* keine Probleme mit meinem Rücken. Klar merke ich es nach nem anstrengenden Arbeitstag auch ab und zu im Rücken, aber da geht es mir nicht anders als meinen anderen Arbeitskollegen. Ein heißes Bad in der Wanne und dann ins Bett hilft da prima . Ich war letztes Jahr zur Kontrolluntersuchung bei Prof. Halm und im Abschluss-Befund steht: "Schultergradstand, WS im Lot mit exzellenter Restbeweglichkeit ... gute Seitneigung und Rotation zu beiden Seiten ... minimaler Restrippenlendenwulst rechts ..." Im normalen Alltag sieht man mir meine Rücken-OP nicht an, ich komme mit durchgestreckten Knien an meine Zehen, fahre Achterbahn, schlafe auf Luftmatrazen auf Festivals ....

Auf Deine Röntgenbilder freue ich mich schon morgen !

Liebe Grüße Nicole

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Oktober 2011 20:04     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Beate-1969
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Hallo Beate,

vielen Dank für diesen tollen ausführlichen OP Bericht! :danke1:

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Liebe Grüße von U-bit


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Oktober 2011 20:12     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Beate-1969
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Hallo Beate,
Beate-1969 hat geschrieben:
im Gegensatz zu manchen anderen hier, die beinahe den ganzen Rücken versteift haben.
[..]
Bis jetzt halte ich meinen Rücken ja noch bei jeder Bewegung gerade, an "normales Bewegen" ist bei mir ja noch nicht zu denken.

dass du dich jetzt noch (sehr) steif fühlst, ist normal. Das muss ja erst alles verheilen (um an die Wirbelsäule zu gelangen, muss bei der OP einiges an Gewebe durchtrennt werden), du musst dich an die neue Situation gewöhnen...
Ich selbst gehöre ja zu denen mit langer Versteifungsstrecke - bei mir sind es 15 Wirbel. Die erste Zeit lief ich herum wie "mit verschlucktem Besenstiel", wie "Soldat Hab-Acht" :zwinker: Aber ich mich - seit Ende der Genesungszeit - nicht wirklich steif. Klar, manches ist durchaus beschwerlich, aber im allgemeinen fühle ich mich sogar quirlig und locker, im Alltag merkt man eigentlich nichts, ich tobe gerne mit dem großen Hund (Berner-Sennen :mini-freu:) meiner Schwiegereltern... :mini-freu: (bloß so bodennahe Sachen wie am Boden sitzen sind blöd, geht zur Not aber auch mal kurz)

Also: Ich wünsch' dir noch was für deine Genesung :sonne: Und dem Dankeschön für den OP-Bericht möchte ich mich anschließen :mini-freu2:

Viele Grüße,
Raven

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Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.



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 Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Oktober 2011 21:23     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Beate-1969
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Hallo Beate,

ein toller OP-Bericht......vielen Dank !

Beate-1969 hat geschrieben:
In der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim in Frankfurt lädt ein Herr Dr. Geiger zu einem Vortrag über seine Arbeit ein. Der Saal ist gerammelt voll.


Gerammelt voll auch mit einigen Forums-Mitgliedern, da haben wir uns bestimmt gesehen :alle:

Wünsche Dir weiterhin gute Genesung :besserung2:

Liebe Grüße

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*** Karen und Anton ***

--- Ein Licht, das von innen her leuchtet, kann niemand auslöschen ---


Vor Tagen war unsere OP!


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Oktober 2011 10:34     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Beate-1969
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Hallo liebe Mitglieder,

alle Achtung, also ob ich jemals wieder auf eine Achterbahn gehe (Nicole) ui ui ui .... da hatte ich schon vor der OP Bammel davor, z. B. auch vor irgendwelchen ruckartigen Jahrmarktsattraktionen, wie z. B. die wilde Maus o. ä., dass es mir in der Wirbelsäule schaden könnte. Bin ja auch schon fortgeschrittenes Alter .. Aber es beruhigt mich, zu wissen, was ihr (Nicole und Raven) inzwischen wieder alles machen könnt und dass ihr euch so gut fühlt und gut bewegen könnt. Klar, es braucht alles seine Zeit. Bei mir fängt es jetzt an, auch auf der linken (nicht operierten Seite) in der Muskulatur zu ziehen. Diese Seite merkt jetzt auch so langsam, dass was anders ist und sie auch mal mehr mitarbeiten muss, das tiefe Rippental bei mir hatte ja kaum Muskulatur gehabt und war total verkümmert.

Anton und Karen: Ja, das kann sein. Es waren damals ja wirklich viele Leute da. Ins Museum bin ich damals aber nicht mehr mit, das habe ich bei einem Spaziergang während meines jetzigen Aufenthalts erkundet. Anton wurde aber in Neustadt operiert. Ich weiß nicht, wie die Frischoperierten die Fahrt von Neustadt zurück überstehen, für mich waren ja die paar Kilometer nach Mainz schon sehr anstrengend. Gott sei Dank hatte ich nicht diese lange Fahrt.

Liebe Grüße an Euch
Beate

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BEATE

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Oktober 2011 11:24     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Beate-1969
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Hallo Beate,

das ist ja ein toller OP-Bericht (Kompliment für deinen Schreibstil). Mir kamen die Tränen... Und dann dein super Ergebnis. Bin schon sehr auf die Bilder gespannt.... Wünsche dir weiterhin jeden Tag kleine Fortschritte.

Liebe Grüße

Marlenchen


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Oktober 2011 18:12     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Beate-1969
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Liebes Marlenchen,

Danke für Dein Kompliment. Bist Du auch jemand, der sich bald operieren lassen will oder muss, konnte es nicht richtig sehen in Deinem Profil? Bilder gibt es jetzt von mir - vielen Dank an Stoni. Bitte aber nicht weinen. Hab auch schon bei dem ein oder anderen OP-Bericht, den ich vor meinem eigenen Eingriff las, ganz schön geschluckt und kaum die Tränen zurückhalten können. Es war die große Angst vor der eigenen OP, beim Gedanken daran, wie es mir denn wohl ergehen würde, was ich mitmachen müsse. Ich kann nur sagen, dass es absolut nicht leicht war. Man kann es sich vorher einfach nicht vorstellen, wenn man es selbst nicht erlebt und durchlitten hat. Bin so froh, dass ich inzwischen schon so weit bin und diese schlimme Zeit hinter mir habe. Aber es ist zu schaffen! Ein Mensch kann so vieles aushalten!

Ganz Liebe Grüße
Beate

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BEATE

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Oktober 2011 18:35     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Beate-1969
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Hallo Beate,

Danke für den tollen Bericht!
Ciao Toni


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Oktober 2011 20:05     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Beate-1969
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Hallo Beate !

Hihi Deine Bilder sehen ja fast aus wie meine ! Ich glaube meine Stangen sind noch etwas dicker als Deine, war damals so, da man dachte, dünnere würden eher brechen. Tolles Ergebnis ! Glückwunsch ! Wenn ich die Vorher-Bilder von Dir sehe ... (habe leider keine Vorher-Bilder von mir), genauso sah es halt bei mir auch aus ! Echt witzig !

Ich denke bezüglich der Heilung und Beweglichkeit ist es schon von Vorteil, wenn man bei der OP jünger ist ... ich bin damals auch nicht so vorsichtig gewesen, habe einfach ausprobiert und gut. Würde ich jetzt vor der OP stehen, oder die OP gerade hinter mich gebracht haben ... würde ich anders darüber denken und mir sicherlich mehr Gedanken machen. Aber glaub mir, das wird schon !

Liebe Grüße Nicole

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Oktober 2011 13:20     Betreff des Beitrags: Re: OP-Bericht von Beate-1969
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Hallo Ihr Lieben,

wollte mich mal wieder melden. Es geht mir eigentlich von Tag zu Tag etwas besser. Aber natürlich komme ich ohne die Schmerzmittel (Katadolon und Valoron) überhaupt noch nicht aus. Ohne die wäre ich aufgeschmissen. Sitzen geht immer noch nicht sehr lange (ca. 15 Min.) laufen und stehen dafür besser. Ich liege einfach noch sehr viel rum. Was mir immer auffällt ist, dass die Schmerzmittel nicht wirklich 12 Stunden Wirkung haben. Die zwei stärkeren Mittel sollen ja 2 x am Tag, also alle 12 Std., genommen werden, was ich auch versuche, penibel einzuhalten. Aber ich merke dann schon 2 Std. vorher, besonders abends, dass die Wirkung ziemlich nachlässt. Versuche halt auch, möglichst wenig von dem normalen Schmerzmittel (Novaminsulfon) zusätzlich zu nehmen, weil ich nicht zu viele Medikamente nehmen will. Was mir noch sehr weh tut, ist bei mir die rechte, untere Bauchhälfte. Es zieht praktisch von dem unteren Teil der Narbe rechts bis in die Mitte, wo der Bauchnabel ist. Der Bauch ist da total hart, wahrscheinl. von der Muskulatur drunter. Es zieht, sticht, manchmal so schlimm, als hätte sich gerade ein Hund daran festgebissen und würde nicht mehr loslassen. Kann es auch sein, dass ich viell. innerlich im ganzen Gewebe Hämatome durch die Entdrehung im Bereich der LWS gebildet habe? Rechts unten seitlich von meiner Narbe sieht man erst seit ein paar Tagen kleine blaue Fleckchen, auch da ist eine Berührung noch sehr schmerzhaft und auch sehr kälteempfindlich, wenn ich die Narbe eincreme. Kennt Ihr das auch, wenn Ihr eine ventrale OP hattet? Wahrscheinlich ist es ganz normal und ich muss halt einfach durch?

Ganz Liebe Grüße
Beate

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