Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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Schön Klinik Neustadt
Klinik für Wirbelsäulenchirurgie mit Skoliosezentrum
Am Kiebitzberg 10
23730 Neustadt

Sekretariat Prof. Dr. med. Henry Halm:
Bettina Schmedemann
Tel.: 0 45 61 / 54 - 45 76 00
Fax: 0 45 61 / 54 - 33 76 00
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 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Mai 2010 21:23     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Retrolistesis L2/3
Therapie: KG, MTT, Reversa-Mieder, TENS
Kryoläsion, BS-OP 2005
OP Neustadt 19.4.10
Ventr. Release TH12-L4. intercorp. Fusion mit Cages
Dors. Spondylodese TH6-S1/Ilium mit Expedium, TLIF L4/5 li.,
Dekompression L4/5 bds.
Naht eines Durallecks L4/5
Restkrümmung
10° LWS/15° BWS
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Gleich noch mal ich:
Hatte ich doch eben ein Aha-Erlebnis, irgendwie ist ein Beitrag von mir hier verschwunden, bzw. nicht aufgetaucht und ich habe es eben erst gemerkt... :ueberleg:

Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für euere Anerkennung :danke1: , ich hab mir auch echt Mühe gegeben, nichts zu vergessen. Habe bewusst einige Dinge weggelassen, sonst wäre es ein Roman geworden.
Na ja, durch diese Zeit musste ich ja irgendwie durch, aufgeben ging nicht, also habe ich gekämpft. :kampf:
Aber ohne meinen lieben Ehemann :bussi: hätte ich es viel schwerer gehabt, er war immer an meiner Seite. Und an dieser Stelle auch noch ein Riesenlob an das Klinikteam in :neustadt: ich hatte jederzeit vollstes Vertrauen.
Nun werde ich auch den Rest noch schaffen, gelohnt hat es sich auf jeden Fall...

Liebe Grüße
Monika

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Mai 2010 21:27     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Therapie: OP-Mai 2009
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Mammillaria hat geschrieben:
der Pleuraraum, bzw, die Pleura befindet sich zwischen Zwerchfell und Lunge. Im Pleuraraum kann sich Flüssigkeit oder Blut ansammeln, dadurch wird die Atmung behindert. Also muss man das entfernen, wenn die Menge zu groß ist.
Bei mir hatte sich die Flüssigkeit seltsamerweise nicht auf der operierten (linken) Seite angesammelt, sondern auf der rechten Seite.
Ich hoffe, du kannst mit der Erklärung was anfangen. .

Wenn nicht... :google: :zwinker1:

Liebe Grüße,
Elena.

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Wer kämpft kann verlieren. Wer gar nicht kämpft hat bereits verloren!!! :schaukeln:


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Mai 2010 19:09     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Diagnose: Skoliose
Therapie: Krankengymnastik
Korsetttherapie
dann 5 Jahre nichts
Im Dezember 09 OP
Geschlecht: weiblich
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Hallo,

ja nun weiß ich was es ist - Danke .

Es ist echt wahnsinn, was man - vor allem du - nach der OP durchmacht...

Grüße

Laura

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Mai 2010 15:17     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Therapie: KG, Schroth, am 02.03.2010 OP in Neustadt i. H.
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Hallo Monika,

Danke für Deinen Kurzbericht (Scherzle). Du hast ja die Station 40 ganz schön auf Trapp gehalten. Wir wurden ja von Elena und teilweise auch von Dir über Deinen Zustand bestens auf den Laufenden gehalten. Nun hast Du es endlich geschafft, dass es aufwärts geht :freu07: . Musstest Dich ja lange genug mit Deinen Problemen gedulden :trösten: . Ich wünsche Dir weiterhin eine gute Genesung und dass es täglich aufwärts geht.

Als ich den Bericht las, wurde mir erst richtig bewusst, dass ich bei meiner OP echt :klee: Glück gehabt habe, dass alles problemlos gelaufen ist.

Liebe Grüße auch an Elena

Brigitte

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Mai 2010 17:18     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Hallo Mammilaria,
als ich deinen Bericht las, kam mir von meiner Zeit nach der OP auch einiges wieder hoch.
Ich hatte ja schon in Neustadt einen Erguss aber sie sagten mir, der wäre gering.
Einige Tage zu Hause war ich sooo kurzatmig und wir gingen zum Lungenfacharzt.
Die Punktierten ca. 500 ml, im Gegensatz zu dir ist das ja wenig...
Jede 2-3 Wochen musste ich dann ins Krankenhaus hier in der Nähe um mir so ca.
zwischen 300 und 500 ml Flüssigkeit absaugen zu lassen. War schmerzhaft und sehr
sehr unangenehm.
Was ich aber nicht verstehen konnte war, dass ich den Lungen-katheter 7 Tage lang
drinnenhatte....... und dann trotzdem soviel punktieren, unwahrscheinlich.

Gute Erholung daheim,
Liebe Grüße
Sonny


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Mai 2010 18:28     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Hallo Sonny,

das kann ich mir denken, dass da einiges wieder hoch kommt... :spritze2:
Sonny hat geschrieben:
Was ich aber nicht verstehen konnte war, dass ich den Lungen-katheter 7 Tage lang
drinnenhatte....... und dann trotzdem soviel punktieren, unwahrscheinlich.

Das war ja bei mir noch seltsamer, der Pleuraerguss war nicht auf der Seite mit der Thoraxdrainage sondern auf der anderen Seite. Keiner wusste so recht, woher.
Aber jetzt ist es vorbei, mir geht es bereits relativ gut und ich mag gar nicht mehr an diese Zeit denken.

Ich hoffe, dir geht es auch gut und du kannst einigermaßen schmerzfrei leben. .

Viele Grüße und :danke1: für die guten Wünsche!
Monika

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Mai 2010 10:17     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Diagnose: Idiopatische progred. Skoliose
Massive re-konv. Skoliose 70°
dtl. li-konv. Skoliose 45°
Therapie: 1969: 2 x OP (Versteifung der BWS m. Knochenspan,
18 Mon. Rissergips, KG
29.03.10 OP in Neustadt -
dorsal transpedikulär primärstabil instrumentierte Korrektur-spondylodese Th4 - S1 m. Expedium-Implantat
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Baden Württemberg
Hallo Monika,

Du warst ja schon gaaaaanz fleißig. Danke für Deinen ausführlichen Bericht. :danke1:
Eigentlich haben Du oder Elena mich mit den schlechten Nachrichten ja bereits zeitnah am Telefon geschockt.
Viel lieber hab ich mich da mit Euch über die positiven gefreut. Aber ich habe Deinen Bericht natürlich trotzdem gelesen.

Ich wünsche Dir auf diesem Weg, dass es weiterhin Tag für Tag bergauf geht und Deine Schmerzen bald der
Vergangenheit angehören. Du weißt, :geduld: heißt das Zauberwort.
Übrigens :tollebilder:

Lieben Gruß
Doris

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Vor Tage war meine OP

Ich weiss nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird.
Aber, es muss anders werden, wenn es besser werden soll
Georg Christoph Lichtenberg



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 Ungelesener BeitragVerfasst: 23. Mai 2010 17:34     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
Fleissiger Tipper
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Diagnose: Skoliose;
Bandscheibenvorfall LWS;
Rückenmarksquetschung HWS;
Therapie: OP 1970; ständig Physiotherapie; manuelle Therapie; progressive Muskelentspannung nach Jacobsen;
Kubin- Korsett;
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Sachsen
Hallo Monika,

Dein Bericht ist toll geworden. Ich habe richtig mitempfunden. Du Arme, was hast Du alles durchgemacht :trösten:
Jetzt wünsche ich Dir, dass alles bald der Vergangenheit angehört. Das Schlimmste hast Du auf jeden Fall hinter Dir.
Das Ergebnis ist aber Super :top1:

Ich wünsche Dir ganz viel :geduld02: und lass Dich weiterhin verwöhnen, damit Du bald wieder richtig zupacken kannst :sport:

Viele Grüße
Cleo
:ciao:

_________________
"Aus dem Buch deines Lebens kannst du keine Seiten heraustrennen,
aber immer wieder ein neues Kapitel beginnen."


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 24. Mai 2010 17:02     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
Fleissiger Tipper
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Registriert: 19.11.2009
Beiträge: 77
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Diagnose: Idiopatische, rechtskonvexe: thorakale 87° und lumbale Krümmung 54° (vor 40 J. ca 30°/ heute 64°)
KG, Gippsbett, 1971 OP Heidelberg:
Therapie: Versteifung m. Knochenspänen, 13 Mon. Rissergips. 2010: OP Alternative suchend; seit 2011: zufrieden mit neuer Schmerzt: Tilidin+Manuelle TP
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Hamburg
Hallo liebe Mammillaria,
habe während Deines KH Aufenthaltes mitgefiebert und bin nun sehr, sehr froh, dass Du alles so gut überstanden hast. :moin:
Tausend Dank für Deinen klaren und spanenden OP-Bericht.
Du hast allen Grund stolz zu sein.
Bin voller Bewunderung für Dich.... ich hätte das nie geschafft. Respekt! :sonne:
Liebe Grüße,
:banana3:

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Tough-Softy

Die Verantwortung für sich selbst ist die Wurzel jeder Verantwortung. (Quelle Menzius)


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 26. Mai 2010 15:48     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
Mega-Tipper
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Registriert: 09.07.2009
Beiträge: 316
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Diagnose: Z.n. Harrington-Instrumentation (1976), Skoliose
Therapie: OP Nov. 2009 in HH
OP März 2010 in HH
OP Nov.2013 Kiel
Geschlecht: weiblich
Bundesland: BW
Liebe Monika,
vielen Dank für deinen Bericht! Du hast ja ganz schön was mitgemacht! :trösten:
Umso mehr freut es mich, dass es dir inzwischen wieder besser geht. Das OP-Ergebnis ist ja beinahe unglaublich---du bist ganz gerade, wow! Alle Achtung, das ist doch ein enormer Erfolg und du kannst mega-stolz darauf sein. :tanz2:
Nun wünsche ich dir weiterhin gute Besserung und das du dich rundherum wohlfühlst mit deinem neuen, geraden Rücken.
Liebe Grüße
Kerstin :sonne:

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 8. September 2010 19:02     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Diagnose: Skoliose BWS 85°, LWS 40°
Therapie: Korsett von Rahmouni von 2001 bis 2006;
KG nach Schroth seit 2001 bis heute;
Bad Sobernheim 2002, 2003;
OP am 08.02.2010 in Neustadt
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Hallo Mammillaria,

wow! Du hast ja ganz schön was durchgemacht... Ich wünsch Dir alles alles gute, dass du bald keine Schmerzen mehr hast!

Eine Frage hätte ich an dich: Du schreibst, dass du ein Korsett nach der OP tragen musstest! -ist das denn der Normalfall oder war das bei dir eine Ausnahme? Wenn ja, warum? (Denn der Gedanke allein, nochmal ein Korsett tragen zu müssen, macht mir schon Angst)

Liebe Grüße
Dani
... aus bayern .

_________________


Nur noch Tage bis zur OP in Neustadt


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 8. September 2010 21:16     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Hallo Dani,

da ich auch ein Korsett tragen musste:
Korsetts nach der OP waren früher die Regel, werden heutzutage aber nur noch in manchen Fällen nach Versteifungen bis L5 oder S1 verwendet und eher bei etwas älteren Patientinnen oder bei Kindern.

Da ich auch den Vergleich zwischen Korrektur-Korsett vor der OP und Stütz-Korsett nach der OP kenne:
Das Korsett nach der OP ist harmloser, viel harmloser als das vor der OP.
Vorher muss ja Korrektur stattfinden durch Pelotten und die "gegenläufige" Form des Korsetts, weshalb solche Korsetts - wie auch bei dir - leider oft Schmerzen verursachen. Hinterher wird nur noch gestützt; so ein Korsett drückt nicht und ist unter der Kleidung viel viel unauffälliger. Es fühlt sich eher wie ein fester Verband oder ein Gips an, nur dünner und leichter, oder als wenn man eine Knie- oder Armschiene nach einer Verletzung tragen muss (vielleicht hattest du sowas schon mal). Weh getan hat es gar nicht.
Ich konnte über meinem Stütz-Korsett problemlos normale Kleidung tragen, nur eine Nummer größer und z.B. nicht unbedingt ein stramm anliegendes Top oder super weit ausgeschnittene Kleidung, aber selbst ein T-Shirt oder Top mit kleinem Ausschnitt und eine offene Bluse drüber oder ein herkömmlicher Pullover ging.
Ich hoffe, ich kann dir dahingehend die Angst davor nehmen . Dass du eines brauchst, ist, wie gesagt sowieso unwahrscheinlich, und wenn ja, es ist nicht schlimm.

Viele Grüße,
Raven

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 9. September 2010 00:50     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
@ Raven ,
Du schreibst , " Korsetts nach der OP waren früher die Regel, werden heutzutage aber nur noch in manchen Fällen bis L5 oder S1 verwendet und eher bei älteren Patientinnen oder bei Kindern.

Meinst Du das ich als älterer Patient auch damit rechen müsste ? Ich denke aber nicht das im Lendenwirbelbereich versteift werde.
Ich denke das ich im BWS Bereich versteift werde.

Viele Grüße
Icke


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 9. September 2010 09:32     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
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Hallo Icke,

wenn du nicht im Lendenwirbelbereich versteift wirst, sehe ich das "Risiko" für ein Korsett als geringer an.
Konkret hängt das aber auch von der OP-Klinik bzw. OP-Technik ab. Und: Du hast Kyphose - diejenigen, die ich kenne die nach der OP ein Korsett bekamen, hatten aber alle Skoliose.

Falls du eines bekommst, macht das aber Sinn: Immerhin soll es Bewegungen verhindern, die man vermeiden soll - trägt somit auch dazu bei, weniger Schmerzen zu haben.

Viele Grüße,
Raven

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 9. September 2010 11:26     Betreff des Beitrags: Re: OP - Bericht Mammillaria (19.4.10) Achtung: Sehr lang!!
Hallo Raven !
Ich sage Dir mal Danke schön. Wenn ich ein Korsett bräuchte wäre das auch kein Weltuntergang . Ich nehme es so wie es kommt .
Wenn ich in Neustadt bin erfahre ich sowieso alles ganz genau . Wie zb. den Fusionsbereich von bis , und noch vieles mehr.

Liebe Grüße und ciao bis Sunndig
in Karlsruhe ,
Bodo


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