Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 24. März 2013 17:02     Betreff des Beitrags: Nachträgliche Versteifung bis S1 und neue Bandscheibe?
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Diagnose: Skoliose; Harrington-OP 1980: Th4-L1; Feb. 2010 / HH, Spondylodese Th10-L5 (Expedium); OP März 2010 / HH, L4/5 BS-Cage
Therapie: MT, PNT, Akupunktur, Facettendenervierung, Medikamente
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Hallo Ihr Lieben,

nachdem ich bereits einige Mitglieder privat kontaktierte,versuch ich es auf diesem Weg noch einmal.
Einige unter euch werden mich noch kennen. Habe meine OPs trotz vieler körperlicher Einschränkungen nicht bereut und war euch für alle Hinweise sehr dankbar. Nachdrem nun 3 Jahre seit meiner letzten OP zurück liegen, treten erneut vermehrt Schmerzen im LWS-Bereich auf. Bisher wurde die Strecke TH 10- L5 versteift. Nun offenbarte mir mein Orthopäde, dass die letzte Bandscheibe durch die vermehrte Belastung hinüber sei und die Wirbel angeblich auf einander liegen ,der Nerv somit gereizt wird. Ich bräuchte angeblich auf kurz oder lang eine neue, verbunden mit einer eventuellen nachträglichen Versteifung bis S1. Dahingehend wollte ich euch fragen, wer ähnliche Erfahrungen gesammelt hat. Müssten die bisher gesetzten Schrauben und Stäbe erneuert werden oder wird nur ein kleines Stück ergänzt? Ursprünglich bekam ich schon in einer weiteren OP in Hamburg in oberer Region eine neue Bandscheibe,doch liegt bei mir bei L1/2 eine Pseudarthrose vor. Ich bin wieder mal unendlich traurig,da auch meine Mutti aufgrund einer schlimmen Skoliose und Osteoperose pflegebürftig ist und unter wahnsinnigen Schmerzen leidet.Soll will ich nicht enden.
Seid alle ganz lieb gegrüßt
Bina


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 25. März 2013 22:44     Betreff des Beitrags: Re: Nachträgliche Versteifung bis S1 und neue Bandscheibe?
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Diagnose: LWS-Versteifung mit anschließender Kyphose
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Bundesland: Mecklenburg - Vorpommern
Hallo Bina- bei mir war es nach den OPs auch immer so, dass die Anschlusssegmente verschleißten und dann die nächste OP fällig war. Die vorhandenen Schrauben sind dann nicht erneuert worden, nur die Stangen ausgetauscht. Ob das jetzt die gängige Methode ist kann ich dir nicht sagen, ich gehe aber mal davon aus, da ich noch nie etwas anderes mitbekommen habe.
Deine Ängste kann ich gut verstehen.
Ich hoffe du hast einen guten Facharzt und eine gute Klinik, die mit dir gemeinsam nach Möglichkeiten suchen, um dir schnell und gut zu helfen.
Liebe Grüße von Karin


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 27. März 2013 10:13     Betreff des Beitrags: Re: Nachträgliche Versteifung bis S1 und neue Bandscheibe?
Fleissiger Tipper
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Diagnose: linkskonvexe lumbalskoliose mit
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Typ Lenke IIIA
Therapie: Dorsal transpedikulär instrumentierte Korrekturspondese TH9-L5 / ventrale Fusion Stand alone mittels Synfix L5-S1
Fusionsstrecke jetzt TH9-S1
Geschlecht: weiblich
Bundesland: bayern
Hallo Bina,
habe gerade Deine Anfrage gelesen. Ich bin im Mai 2010 operiert worden und Von TH9-L5 versteift worden. Bei mir tauchte fast die gleiche problematik auf wie bei Dir. Ich wurde letzes Jahr nochmals operiert und bis S1 versteift. Die OP wurde von vorne durchgeführt und ein Synfix gesetzt damit die Wirbelsäule aufgerichtet wurde. Eine künstliche Bandscheibe habe ich nicht bekommen aber die Nerven werden duch diesen Eingriff entlastet. Solltest Du dich für eine weitere OP entscheiden warte nicht so lange wie ich damit. Meine Nerven waren so lange gequetscht dass ich heute immer noch wahnsinnige Schmerzen habe.
Hoffentlich konnte ich Dir ein kleines bischen helfen. Gerne kannst Du mir auch weitere Fragen stellen. Ich hoffe dass ich sie Dir beantworten kann. Ganz Liebe Grüße Janet


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 27. März 2013 12:03     Betreff des Beitrags: Re: Nachträgliche Versteifung bis S1 und neue Bandscheibe?
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Diagnose: Skoliose; Harrington-OP 1980: Th4-L1; Feb. 2010 / HH, Spondylodese Th10-L5 (Expedium); OP März 2010 / HH, L4/5 BS-Cage
Therapie: MT, PNT, Akupunktur, Facettendenervierung, Medikamente
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Bundesland: Brandenburg
Hallo Mittagsblume,
lieben Dank für deine Nachricht. Ja, ich bin immer am Überlegen, wie es mit mir weitergeht,welcher Weg der Richtige ist.
War gestern bei meiner Physiotherapeutin,die mir vorerst von einer OP abriet.Sie hat Patienten,deren Blase und Darm danach nicht mehr richtig funktionierten. Außerdem wissen wir alle,dass dann auch andere Gefahren lauern.Hinterher ist man immer schlauer. Ich habe panische Angst vor einem weiteren Eingriff, da ich nach den letzten OPs eine Art Traumata bekam.Hatte schon in Hamburg arge Probleme,konnte nicht schlafen.Kaum dass ich eindämmerte, bekam ich Atemprobleme und glaubte zu ersticken, eine Art Schnappatmung setzte ein, die mich auch Monate später zu Hause in Schach hielt.Große Schlafprobleme folgten,kein Arzt konnte mir helfen. Schließlich vertrug ich auch Opiate nicht.Bekam Halluzinationen (schwarz rankende Rosen und kippende Wände ).Dann die starken Schmerzen, die ihr alle kennt. Nie wieder möchte ich so etwas erleben müssen. Und nun das. In welchem KKH wurdest du operiert, waren die Schmerzen eben so stark wie bei der vorhergehenden OP? Wie sieht es mit der Beweglichkeit aus, ist sie durch die erneute Versteifung nun noch mehr eingeschränkt? Und schließlich noch eine löchernde Frage: Bist du berufstätig? Immerhin liegt mir ne Menge an meiner Arbeit, auch muss ich mich allein um mein Haus,meinen Hund und meinen Garten kümmern. Ob ich dann noch dazu in der Lage bin? Doch so kann es eigentlich auch nicht weitergehen. Nochmals herzlichen Dank all denen, die mir bis dahin geantwortet haben.

Liebe Grüße
Bina


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