Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 8. September 2012 09:31     Betreff des Beitrags: Komme mit OP nicht klar
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Diagnose: Skoliose
Therapie: OP 2000 / Langensteinbach
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Baden-Württemberg
Hallo ihr Lieben,

ich habe keine Ahnung, ob das Thema hier richtig ist - also, einfach verschieben, falls nicht. Ich wurde 2000 operiert und komme immer weniger damit klar, dass ich den Rest meines Lebens mit diesem Implantat verbringen muss oder vielleicht noch eine OP oder sonst irgendetwas an der Wirbelsäule passiert. Als sich die OP im Juli gejährt hat, saß ich heulend in meinem Zimmer. Mit meiner Familie und meinen Freunden kann ich nicht darüber sprechen, dass ich dem Leben, das ich hätte haben können, so sehr hinterher trauere.

Ich bin der Meinung, dass die OP hätte verhindert werden können, wenn meine Eltern auf mich gehört hätten, als ich die ersten Male Rückenschmerzen hatte. Wir vermuten, dass ich kurzzeitig Morbus Scheuermann hatte, denn die Skoliose kam Ruckzuck bei einem Wachstumsschub zwischen meinem 13 und 14 Lebensjahr und wurde dann schnell schlimmer. Die OP war der reinste Schock. Meine Mutter ist überhaupt nicht damit klar gekommen, dass ich, als ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde, noch so umbeweglich war. Es gab regelmäßig Streit, weil es mir so schlecht ging. Es ging sogar so weit, dass mich mein Vater gebeten hat, ein Happyface aufzulegen. Ich habe nach der OP so viel geweint und habe diese Trauer glaube ich noch heute in mir. Gemischt mit der Wut auf meine Eltern ist das echt eine schlimme Mischung.

Wie geht ihr mit solchen Gefühlen um? Kommt ihr mit eurer Situation klar? Also ich habe das Gefühl, dass es mir immer schlechter geht. Ich würde gerne mit der Sache Frieden schließen, aber ich weiß nicht wie.

Ich würde mich über die ein oder andere Antwort freuen!

Liebe Grüße Rabeabella


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 8. September 2012 13:25     Betreff des Beitrags: Re: Komme mit OP nicht klar
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Diagnose: Tochter: Skoliose, Flachrücken, BWS 61°, LWS 48°; off. Foramen ovale, AV Block 1°, Trikuspidalinsuffiziens, Trikuspidalprolaps,
Re-Entry-Tachycardie
Therapie: Schroth-KG; Cheneau-Korsett CCtec, Schroth-Reha 2008/2009/2010; OP März 2011 / Neustadt, Spondylodese Th5-L4, Restkrümmung BWS 20°, LWS 15°
Geschlecht: männlich
Bundesland: NRW
Hallo Rabeabella,
ich denke alle die in diesem Forum angemeldet sind, haben irgendwie eine Wirbelsäulenerkrankung. Operierte und noch nicht operierte, viele interessierte und auch Angehörige sind hier aktiv. Keiner hat sich das freiwillig ausgesucht, auch du und deine Familie nicht. Bei letzterer hört sich das sehr nach fehlender Info an. Dieses Forum ist in meinen Augen einer der besten Wege sich zu informieren, denn mancher behandelnde Arzt kann seine Infos einfach nicht anbringen. Er hat das zwar studiert, hat aber nicht die nötige Erfahrung dies an seinem Patienten umzusetzen. Bei manchen Orthopäden bist du mit einer Skoliose ein Exot. Dementsprechend ist die Aufklärung für dich und auch der Angehörigen meist nicht gut. Das ist auch ein Grund warum deine Eltern und Freunde so anders reagieren als du dir das erhofft hast. Das man danach nochmal operiert werden muss ist nicht sicher. Das daran etwas passiert wie du es schreibst kannst du selber mit beeinflussen. Dafür gibts hier im Forum viele interessante Informationen und auch Ansprechpartner um etwaige negative Faktoren abzuwehren oder zu behandeln.
Das Forum ist kein Heil,- sondern ein sehr gutes Hilfsmittel seine Ängste, Probleme usw. in den Griff zu bekommen. Wenn man will.
Meine Tochter ist operiert seit März 2011. Wir haben hier eine sehr gute Infoquelle gefunden die uns sehr geholfen hat. Sei es in der Op-Vorbereitung, wie auch in der Zeit danach. Auch Heute noch. Wir haben schnell gemerkt das die OP irgendwann kommt und sich alles ändern wird. Nenn es irgendwie Schicksal. Wir machen das beste draus und ich denke es gelingt uns ganz gut. Es liegt ganz an dir was du daraus machst. Bei Problemen findest du hier immer Gehör.

_________________
Liebe Grüße
von Nobalein

Tage nach Katinka's OP in Neustadt

[Skoliose-Bilder meiner Tochter] [OP-Bericht meiner Tochter]

Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
Sokrates


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 8. September 2012 14:32     Betreff des Beitrags: Re: Komme mit OP nicht klar
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Diagnose: Hyperkyphose 70°
Therapie: OP 31.05.2012 in Neustadt
TH3-L2, nun 38°
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Hallo Rabeabella,

erst mal würde mich interessieren wie es Dir heute gesundheitlich geht. Du weisst nicht wie es ohne OP weitergegangen wäre, auch im Hinblick auf die Verschlechterung, die ja leider nur schwer aufzuhalten ist.
Ich kann Deine Verärgerung und Enttäuschung verstehen. Bei mir war meine Kyphose schon im Kindesalter sehr deutlich sichtbar und hat sich auch im Laufe der Jahre mehr und mehr verschlechtert. Ich bin aber für mich froh, dass ich die Entscheidung für die OP selbst treffen konnte. Es hilft viel, das Beste aus der Situation zu machen. Einiges geht nicht mehr wie vorher, dafür geht Neues, und einiges besser wie vorher. Das finde ich sehr positiv, vor allem auch das optische Erscheinungsbild. Deine Röbis würden mich auch interessieren.
Ich bin mir ganz sicher, dass Du hier im Forum viele nette Leute kennenlernst, die Dich verstehen. Du kannst uns jederzeit Deine Sorgen und Ängste mitteilen, wir haben gerne ein offenes Ohr für Dich.

Alles Gute für Dich, bis bald, Carminchen

_________________
Vor Tagen war meine OP in Neustadt.



Bietet das Leben Dir eine Zitrone, mach Saft daraus !


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 8. September 2012 15:19     Betreff des Beitrags: Re: Komme mit OP nicht klar
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Beiträge: 322
Wohnort: 21789 Wingst
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Diagnose: Dekompensierte voroperierte Skoliose, M41.25/T84.0. Zwei Bandscheibenvorfälle
Therapie: Operation am 14.10.08 in Sahlenburg
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Niedersachsen
Hallo Rabeabella,
ein herzliches :willkommen09: im :sopf:
Du wirst hier viele Infos bekommen. Anscheinend haben Du und Deine Familie nicht richtig verstanden, wofür die OP war, was wäre gewesen ohne OP, und ja, vielleicht haben Deine Eltern damals gar nicht erzählt bekommen, dass es nach der OP einige Wochen dauern wird , bis Du wieder auf den Beinen bist.
Was stört Dich am Implantat? Wie lebst Du so und was machst Du beruflich?
Liebe Grüße erstmal Katzeclaudirot :ciao:

_________________
[Meine Skoliose-Bilder]


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 18. September 2012 16:18     Betreff des Beitrags: Re: Komme mit OP nicht klar
Profi-Tipper
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Diagnose: rechtskonvexe Skoliose BWS 110, LWS 56, Restkrümmung nach OP BWS 68, LWS 37
Therapie: Bauchliegesch., Rückenliegesch., Milwaukee-Korsett, KG allgemein und nach Schroth, Kuren in Sobi, BaSa und a., Glissonschlinge, OP Aug. 2012 Neustadt
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Hallo Rabeabella,
die Vergangenheit kannst du nicht mehr ändern. Schade, dass alles über Dich hinweg getan wurde. Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, dass ich immer genau erkläre um was es geht und auch meine Bilder rumzeige. Ein Laie versteht halt nun mal nichts. So sehen viele erst mal, was das wirklich heißt. Vielleicht kannst Du Deinen Eltern so auch klar machen um was es eigentlich ging. Wenn nicht, mußt Du mit dem Vergangenen Frieden schließen. Konzentriere Dich auf die Zukunft und wie Du künftig damit klar kommst. Ich hätte vor Jahren auch nicht damit umgehen können, einen Stab im Rücken zu haben. Sturm- und Drangzeit. Das hat sich jedoch gelegt.

_________________
Lieben Gruß von Mondschein



Vor Tagen war meine OP.


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 19. September 2012 12:29     Betreff des Beitrags: Re: Komme mit OP nicht klar
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Diagnose: Skoliose, HWS-Syndrom, Osteochondrose, BSV, Protrusionen, Spondylarthose
beginnendes Facettensyndrom HWS
Supraspinatustendinosen
Therapie: Hüftschale, Milwaukee
KG
Sport
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bremen
Hallo Rabeabella,

es tut mir Leid, dass Deine OP kein richtiger Erfolg war. Um Deine Situation besser einschätzen zu können, wäre es schön, wenn Du uns Deine Fusionsstrecke und vielleicht Ausgangsgradzahlen schreiben würdest.

Mein Sohn ist vor kurzem auch in Neustadt operiert worden. Wir haben uns die Entscheidung wirklich nicht leicht gemacht. Eigentlich hatten ihm die Ärzte schon viel früher zur OP geraten, aber wir wollten einfach alle konservativen Methoden vorher ausschöpfen. Am Ende war die OP dann doch die richtige Entscheidung, auch wenn er eine ziemlich lange Fusionsstrecke hat (T2-L2), die mir manchmal vom Kopf her ein wenig zu schaffen macht. Er fühlt sich heute – 2 Monate nach der OP – schon wieder recht fit. Da kann ich oft nur staunen. Ich habe sogar den Eindruck, dass sein Selbstbewusstsein einen richtigen Schub bekommen hat. Früher hat er sich nach der Schule oft stundenlang in sein Zimmer „verkrochen“, unternahm nicht viel mit Freunden, auch weil er Rückenschmerzen hatte. Das hat sich total gewandelt. Er ist jetzt viel unternehmenslustiger und wirkt auch viel optimistischer als früher und diese Einstellung hilft ihm wohl, mit seinen Einschränkungen klarzukommen. Er sagt, ihm ist ein gerader steifer Rücken lieber, als ein krummer steifer Rücken (den er über kurz oder lang bekommen hätte)

Das ist vielleicht kein Trost für Dich, aber ich glaube, es hängt wirklich viel mit der Einstellung zusammen.

Liebe Grüße
Federmohn


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Oktober 2012 23:34     Betreff des Beitrags: Re: Komme mit OP nicht klar
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Diagnose: Skoliose
Therapie: OP 2000 / Langensteinbach
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Hi ihr,

ich versuche mal auf all eure Fragen zu antworten. Leider kenne ich die ganzen Fachausdrücke nicht, deshalb werde ich meinen Zustand etwas umschreiben. Damals: Oben 45 Grad, unten um die 35 Grad, Rippenbuckel, Torsionen der Wirbelsäule, Becken- und Schulterschiefstand und Schmerzen. Heute: Oben um die sechs Grad, Versteifung vom 6 bis zum 12 Brustwirbel, eine riesige Narbe quer über den Rücken, Schmerzen und Verspannungen, was aber vermutlich daran liegt, dass ich rein gar nichts für mich tue und übergewichtig bin. Ich lebe das volle Selbstmitleid und sehe nur die Dinge, die ich körperlich gesehen lassen muss. Zum Beispiel joggen oder Skifahren. Beruflich sitze ich sehr viel.

Die Operation verheimliche ich eigentlich am liebsten, weil ich stets das Gefühl habe, dass mich alle wie eine Schwerkranke behandeln. Wenn jemand ein Stück der Narbe sieht, behaupte ich immer, dass ich mir da ein größeres Muttermal habe entfernen lassen. Ich fühle mich so einfach besser. Komisch ne?

Ich schaue mal, ob ich meine Röntgenbilder reinstellen kann. Kann man die scannen?

Viele Grüße an euch alle,
Rabeabella


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Oktober 2012 09:57     Betreff des Beitrags: Re: Komme mit OP nicht klar
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beginnendes Facettensyndrom HWS
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Hallo Rabeabella,

wenn ich das richtig lese, bist Du von TH6 - TH12 versteift - das ist eigentlich keine lange Strecke und da sie sich nur im BWS-Bereich befindet, dürftest Du auch gar keine so großen Einschränkungen haben. Vielleicht liegt Dein Problem auch mehr auf der psychischen Ebene. Vielleicht hast Du die Bewegungseinschränkungen auch eher wegen Deines Gewichts. Dann wäre es doch ganz gut, wenn Du etwas mehr Sport treiben würdest. Vielleicht gibt es ja eine Sportart, die Dir Spaß macht. Wenn Dich Deine Narbe stört, könntest Du ja auch versuchen, mit Narbencremes diese zu behandeln. Ich glaube, dass der Hautarzt Dir da weiterhelfen könnte.

Viele Grüße
Federmohn


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 4. Oktober 2012 23:00     Betreff des Beitrags: Re: Komme mit OP nicht klar
Hallo,

Meiner Einschätzung nach besteht das Hauptproblem hier nicht in der OP bzw. der Tatsache, dass ein Teil der BWS nun steif ist, sondern in den Begleitumständen (nicht selber für die OP entschieden, fehlendes Verständnis vonseiten der Angehörigen, evtl. noch andere Probleme (die gar nicht die WS betreffen, z.B. Unzufriedenheit im Beruf) oder auch eine (veranlagungsbedingte?) Anfälligkeit für Depressionen).

Vielleicht wird die Narbe vor allem deshalb als so störend empfunden, weil sie mit der in Wirklichkeit viel gravierenderen seelischen Narbe assoziiert wird? (Aber auch sonst würde eine Narbencreme nach diesem langen Zeitraum keine über einen Placeboeffekt hinausgehende Wirkung zeigen.)
Ich würde vorschlagen, es mit einer Psychotherapie zu versuchen (kann man wirklich "ausprobieren", d.h. die GKV zahlt bis zu 6 probatorische Sitzungen pro Therapeut (erst dann muss man sagen, ob es für einen paßt), und man kann mehrere Therapeuten "testen").

Ansonsten: Eines der Forumsmitglieder hier hat sich ein Muster auf den Rücken tätowieren lassen, das super aussieht: http://www.skoliose-op.info/galerie/jana.html (Würde ich mir aber gut überlegen.)

Um die Verspannungen zu beseitigen, sollte zunächst mit Lockerungs- und Dehnübungen begonnen und erst dann an Muskelaufbau gedacht werden.
Wenn Joggen nicht geht, dann vielleicht (Nordic) Walking?
Rückenschwimmen könnte auch helfen.
Ich würde da einfach einige Sachen ausprobieren und bei dem bleiben, was mir am meisten zusagt. Zum Abnehmen eignen sich vor allem Ausdauersportarten.

Liebe Grüße, Anne


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 5. Oktober 2012 03:26     Betreff des Beitrags: Re: Komme mit OP nicht klar
Fleissiger Tipper
Fleissiger Tipper

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Diagnose: Sohn (16): Kyphose 80° nach Cobb; Hyperkyphose der BWS mit kompensatorischer Hyperlordose der LWS;
Therapie: OP März 2013/Neustadt
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Schleswig-Hostein
liebe Rabeabella,

annehmen heißt das Zauberwort, aber ist leichter gesagt als getan.
Ich stelle mir immer eine ganz wichtige Frage: was kann mir schlimmstenfalls passieren wenn....
also was kann Dir schlimmstenfalls passieren, wenn Du zu Deiner OP stehst? NIX!
Bitte eine gute Freundin/Freund mit dir walken zu gehen, damit du deinen inneren Schweinehund besiegst (meiner heißt übrigens Günter) auch ich halte eine Psychotherapie für eine gute Idee, es sind aber 5 Sitzungen bis zur Entscheidung, auch kannst du gucken ob die Diakonie so etwas in der Art anbietet, denn nach den Kennenlern-Sitzungen beim Therapeuten ist oft ein Wartezeit bis es endlich losgehen kann, bei der Diakonie kannst du die Zeit bis dahin gut überbrücken.

ich bin selbst eine betroffene Mutter und natürlich hat mein Sohn mir mal gesagt, dass sein Rücken weh tut, aber bei wem ist das nicht mal der Fall, da richtig hinzuhören ist schwierig. Außerdem glaube ich wenn es erstmal soweit ist, dass die Schmerzen da sind, ist der Zustand ja eigentlich schon viel älter. Deine Eltern waren/sind mit der Situation so wie es sich für mich anhört total hilflos und überfordert. Sie wollten mit Sicherheit nur das Beste für Dich, vergiss das nicht!

ich wünsche dir viel kraft und liebe für deinen weg
alles liebe
Glucke

_________________
Lasst uns das Leben genießen, solange wir es nicht begreifen.

Tage nach der OP

[Kyphose-Bilder meines Sohnes]


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