Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 2. September 2012 18:48     Betreff des Beitrags: Starker Haarausfall
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Diagnose: Skoliose LWS 41°; anstehende OP 31. Mai 2012
Therapie: Korsett seit Dez. 2009; Physiotherapie
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Sachsen
Hallo ihr Lieben,

meine OP hatte ich am 5.7. Seit ca. 3 Wochen hab ich Haarausfall bei mir bemerkt. Seit einer Woche ist es wirklich extrem, überall auf meinen Klamotten sind Haare. Meine Haare sind richtig dünn geworden, das macht mir Sorgen.
Meine Frisöse meinte, dass es wohl an der Narkose liegt und es lange dauern würde, bis sich alles regeneriert.
Ist es jemanden hier auch so ergangen und kann man was dagegen tun?

Liebe Grüße Heike


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 2. September 2012 19:19     Betreff des Beitrags: Re: Starker Haarausfall
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Diagnose: Rigide idiopathische adulte Kyphoskoliose, thorakal rechtskonvex 82°, lumbal linkskonvex 91° nach Cobb, thorako-lumbale Kyphose >75°
Therapie: 2 OPs August 2011, Neustadt; intermed. Halo-Extension; Fusionsstrecke: TH4 bis L4; Restkrümmung BWS 37°, LWS 42°; Kyphose: harmonisches seitl. Profil
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Hamburg
Hallo Heike,
Haarausfall - in diverser Ausprägung - kann durchaus nach einer OP, Narkose und nach Medikamenteneinnahme vorkommen. Auch Stress bzw. eine allg. Belastungssituation kann Haarausfall begünstigen. Ich würde dein Problem mit einem Dermatologen besprechen, und abklären lassen, woran es liegen kann, ist z.B. Kopfhaut mitbetroffen. Die Medikamentenliste (auch wenn man bereits andere Dosierung hat bzw. diese abgesetzt hat) auch mitnehmen. Möglicherweise kommen Vitamine / Nahrungsergänzungspräparate für dich in Frage, es gibt auch Präparate für die Kopfhaut bzw. zur Stärkung der Haarwurzeln, speziell für Frauen. Würde mich auf jeden Fall ärztlich beraten lassen, auch wenn es zunächst "nur" ein kosmetisches Problem ist, man kann etwas dagegen tun. Viel Erfolg!

_________________
Viele Grüße Bones

Vor Tagen war meine OP in Neustadt



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 Ungelesener BeitragVerfasst: 2. September 2012 19:37     Betreff des Beitrags: Re: Starker Haarausfall
Hi Heike

meine OP ist jetzt 2 einhalb Monate her und mir geht es genauso. Und ich hab eh schon dünne Haare. Einer Bekannten ging es nach ner Narkose auch so. Mein Eisenwert ist dazu auch noch total im Eimer. Bekomme jetzt starke Eisentabletten und habe das Gefühl es wird laaaangsam besser. Besonders schlimm ist es wenn die Haare nass sind, dann hab ich immer kleine Büschel in der Hand.


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 3. September 2012 15:55     Betreff des Beitrags: Re: Starker Haarausfall
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Diagnose: Tochter: Skoliose, Flachrücken, BWS 61°, LWS 48°; off. Foramen ovale, AV Block 1°, Trikuspidalinsuffiziens, Trikuspidalprolaps,
Re-Entry-Tachycardie
Therapie: Schroth-KG; Cheneau-Korsett CCtec, Schroth-Reha 2008/2009/2010; OP März 2011 / Neustadt, Spondylodese Th5-L4, Restkrümmung BWS 20°, LWS 15°
Geschlecht: männlich
Bundesland: NRW
Hallo Heike,
schöne Grüße an deine Frisöse, es liegt sicherlich nicht nur an der Narkose. Eine Narkose ist ein Eingriff über mehrere Minuten bis Stunden. Als Ursache für Haarausfall kommt sie zwar oft ins Gespräch, ist aber wenn überhaupt möglich nicht der alleinige Verursacher. Sonst hätte ja jeder Haarausfall der operiert würde. :zwinker1:
Viel mehr fallen die Haare aufgrund einem Zusammenspiel vieler Faktoren aus. Der präoperative Stress den ja jeder hat (Angst vor der OP, viele Termine, Blutspende, häufiges Röntgen usw) in Verbindung mit Medikamenten die man vorher schon regelmäßig einnimmt können das Gleichgewicht zwischen Haarwachstum und Erhalt stören. Die OP mit Narkose kommt noch dazu, dann die Schmerzmittel, blutbildende Präparate, Abführmitte usw nach der OP. Das alles bringt deine Mitte aus dem Gleichgewicht.
Eine spezielle Ursache herauszufinden ist sehr unwahrscheinlich. Bones Tip mit Nahrungsergänzungsmitteln/Hautarzt ist schon nicht verkehrt.

_________________
Liebe Grüße
von Nobalein

Tage nach Katinka's OP in Neustadt

[Skoliose-Bilder meiner Tochter] [OP-Bericht meiner Tochter]

Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
Sokrates


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 3. September 2012 17:25     Betreff des Beitrags: Re: Starker Haarausfall
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Diagnose: Pott`sche Kyphose nach Wirbelsäulentuberkulose
Paraplegie
Therapie: Mehrfach operiert 91, 92, 93 und 97; Spondylodese dorsal von TH 8 bis L4 ventral von TH 10 bis L2; Theraband, Motomed, Levo, Reflexzonenmassage, Yoga
Geschlecht: weiblich
Bundesland: NRW
Hallo Mrs-Heikey,

also da würde ich mir keine Sorgen machen. Das hatte ich Anfang 1992 während und nach meinem ersten Krankenhausaufenthalt auch: da war eine richtige Lücke auf dem Kopf. Und es fiel immer mehr aus. Der diensthabende Arzt auf der Infektionsstation - er neigte auch stark zu Haarausfall - hat das Problem eher spöttelnd beurteilt und meinte, das wird wieder. Und er hat damit eine richtige Prognose abgegeben! Das Problem hat sich irgendwann von ganz allein gelöst und heute habe ich wieder Haarwuchs für 2 Leute!

Also: keine Sorgen machen, da kommen halt ganz viele Faktoren zusammen und die muss der Körper erst mal verarbeiten: Streß, Narkose, Medikamente, langes Liegen?

Gruß

Second

_________________
[Meine Kyphose-Bilder]



Vor Tagen war meine erste Wirbelsäulen-OP.
Vor Tagen war meine letzte Wirbelsäulen-OP.

Eine verschleppte Wirbelsäulentuberkulose kann ganz schön schlauchen ...


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 4. September 2012 09:33     Betreff des Beitrags: Re: Starker Haarausfall
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Diagnose: Idiopathische Skoliose
Therapie: Dorsale Distraktionsspondylodese TH4 bis L4 (2004)
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Niedersachsen
Hallo Mrs-Heikey,

ich hatte nach meiner Skoliose-OP 2004 auch schlimmen Haarausfall, der ca. 3 Monate nach der OP anfing. Meine Friseuse hat mir gesagt, dass Haare auf Stresssituationen, wie es z.B. eine OP darstellt, immer verzögert reagieren. Deswegen fing es auch erst 3 Monate nach der OP an. Ich war damals sehr beunruhigt und bin zum Dermatologen gegangen, der einen Haarwurzeltest gemacht hat. Dort wurde aber nichts gefunden, woraufhin die Ärztin auf Stress schloss, der durch die OP ausgelöst wurde. Machen konnte ich leider nichts. Einfach abwarten. Ich habe mir einfach die Haare ein bisschen kürzer geschnitten, damit sie voller wirken, weil ich eh nur sehr dünnes Haar habe. Nach 2-3 Monaten war der Spuk dann vorbei. Allerdings hatte ich danach noch einige OPs und ich reagiere meistens mit Haarausfall darauf. Ist nervig, aber es geht ja vorüber.
Also, Kopf hoch! Das vergeht wieder.

Liebe Grüße,
Julia

_________________
Vor Tagen war meine OP im Annastift Hannover.


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 4. September 2012 13:08     Betreff des Beitrags: Re: Starker Haarausfall
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Diagnose: Skoliose LWS 41°; anstehende OP 31. Mai 2012
Therapie: Korsett seit Dez. 2009; Physiotherapie
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Sachsen
Hallo ihr Lieben,
Danke für eure Antworten, ich bin jetzt etwas beruhigt, da ich mit dem Problem nicht allein bin.

SaaWaa, bei mir ist es auch beim Haarewaschen und Föhnen besonders schlimm.

Ich habe von Natur aus etwas dickeres Haar und früher habe ich mich ständig darüber beschwert, jetzt hätte ich es gern zurück.
Ich werde das Problem zunächst erstmal beim Hausarzt ansprechen, da ich erst für November einen Termin beim Hautarzt habe und es dort so überfüllt ist, dass ich in nächster Zeit keinen Termin mehr bekommen werde.

ein großes Dankeschön und Liebe Grüße Heike


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 4. September 2012 21:47     Betreff des Beitrags: Re: Starker Haarausfall
Profi-Tipper
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Registriert: 14.10.2008
Beiträge: 506
Wohnort: Berlin
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Diagnose: Adoleszentenskoliose, vor 1.OP 62 Grad,
2008: Wirbeldrehgleiten L2/L3, 43 Grad;
2008/2009: Flatback-Syndrom, vor 2. OP 47 Grad, sagittaler Lotüberhang rd. 7 cm
Therapie: 1980: 1.OP nach Harrington, TH4-L3, nach 1.OP 32 Grad;
2000: RBR
________________________
30.09.2009: OP durch Dr. Niemeyer (HH): Entfernung Harringtonstab, Substraktionsosteotomie Th12/L1 und dorsale Korrekturspondylodese TH4-L5, 32 Grad nach OP, sagittale Balance hergestellt
________________________
14.10.2009:Ventrale intercorporelle Fusion L4/L5
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Berlin
Hallo Betroffen,

hier ein Link zum Thema


Für ältere Betroffene mit Familienangehörigen, die an Haarausfall leiden (auch männliche Linie) besteht die Möglichkeit, dass durch den starken Eisenmangel, der bei der OP eintreten kann (wie bei mir) eine Alopecia androgenetica (AGA) ausgelöst werden kann (so jedenfalls die einschlägige Literatur). Das scheint leider bei mir der Fall gewesen zu sein!

Alles Gute !

_________________
Karyae

[Meine Skoliose-Bilder]
Tage seit meiner Flat-Back-Revisions-Operation


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 5. September 2012 22:27     Betreff des Beitrags: Re: Starker Haarausfall
Hallo,

Streß kann durchaus zu Haarausfall führen.

Möglicherweise liegt aber auch ein Eisenmangel vor. Das ist leicht vom Hausarzt zu überprüfen (Blutentnahme: kleines Blutbild, Ferritin).

Falls ja: Meiner Erfahrung nach sind die Eisen-Brausetabletten von Hexal besser verträglich als die vielen verschiedenen Kapseln, die auf dem Markt sind. (Den leicht metallischen Geschmack finde ich allerdings nicht so toll.)

Viele Grüße, Anne


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