Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 29. August 2012 19:54     Betreff des Beitrags: 3 Jahre Schmerzen
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Diagnose: Wirbelsäulenversteifung
Therapie: OP am 29.05.2009
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Hi @ all,
ich möchte heute mal wieder über den Guido berichten, und wie es ihm so ergangen ist.
Nach seiner 1. Versteifung von 6 Wirbeln kam ja dann 12/2011 eine weitere OP mit 2 weiteren Wirbeln in Vogtareuth zustande. Danach Oxigesic 15 mg, im August war er dann auf 60 mg und dann Schmerztherapie in Tutzing. Das hat - außer Frust - gar nichts gebracht. Ich als Mutter bin jetzt auch am Ende, weil ich Angst habe, dass er sich was antut (mit Ankündigung). Klar ist er in psychoterapeutischer n Behandlung, aber das bringt jetzt auch nichts mehr. Guido hat jetzt einen kalten Entzug hinter sich und nach 3 Jahren Schmerzen fehlt ihm der Glaube an jegliche Besserung. Wir sprechen hier ja von einem jungen Menschen, der erst 21 Jahre wird...
Physiotherpie kann er derzeit nicht machen, weil die Schmerzen zu stark sind. Tempur-Matratze hat er auch schon, aber ich weiß jetzt nicht mehr, wie es weiter gehen soll. Ich habe ihn - gerne - immer überall hin gefahren, und dass nach - oder neben - der Arbeit, aber jetzt habe ich um ihn wirklich Angst. Es gab da schon einige Vorkommnisse und auch Ankündigungen und ich will doch nicht, dass er eine Kurzschlusshandlung macht.

Kann jemand noch helfen?

Liebe Grüße,
Susanne

-- 29. August 2012 21:05 --

Gehe jetzt gefrustet schlafen.
Ich wünsche Allen eine gute Nacht, was immer ihr tun werdet, es ist in allem Fall besser, als dass. was mein Sohn heute Nacht wieder m
machen
wird.
Liebe Grüße

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 30. August 2012 13:27     Betreff des Beitrags: Re: 3 Jahre Schmerzen
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Diagnose: Pott`sche Kyphose nach Wirbelsäulentuberkulose
Paraplegie
Therapie: Mehrfach operiert 91, 92, 93 und 97; Spondylodese dorsal von TH 8 bis L4 ventral von TH 10 bis L2; Theraband, Motomed, Levo, Reflexzonenmassage, Yoga
Geschlecht: weiblich
Bundesland: NRW
Hallo Guidos Mama,

das ist ja echt blöd. Ich habe mir gerade mal die Geschichte von Guido durchgelesen, zumindest den Anfang!

Ich würde jetzt noch mal mehrere Spezialisten aufsuchen und um Rat fragen! Die sind ja bekannt hier. Die behandeln und beraten glaube ich lieber "frische" Fälle, aber davon würde ich mich nicht abhalten lassen. Die sollen sich mal was einfallen lassen! Das ist ja sonst irgendwie eine Sackgassen-Situation. Die Stimmung bei deinem Sohn scheint ja im Keller zu sein. Und dann immer noch der direkte Vergleich mit seinem - ach so erfolgreichen - Zwillingsbruder (den natürlich nur er selber anstellt). Wahrscheinlich wäre dann jetzt auch einfach mal eine Ablösung von zuhause hilfreich. Könnte ich mir jedenfalls vorstellen. Du verstehst mich da hoffentlich nicht falsch?

:sonne:

Also: bleibt aktiv und da wird sich sicherlich eine Lösung finden!

Gruß

Second

_________________
[Meine Kyphose-Bilder]



Vor Tagen war meine erste Wirbelsäulen-OP.
Vor Tagen war meine letzte Wirbelsäulen-OP.

Eine verschleppte Wirbelsäulentuberkulose kann ganz schön schlauchen ...


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 30. August 2012 17:43     Betreff des Beitrags: Re: 3 Jahre Schmerzen
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Diagnose: Wirbelsäulenversteifung
Therapie: OP am 29.05.2009
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Wir erholen uns auch gerade von dem Psychoterror von meinem Ex in den letzten Jahren und es sind jetzt wirklcih viele Baustellen abzuarbeiten. Eigentlich kann ich Guido gerade auch nicht so richtig gerecht werden, denn bei einer Trennung stehen wirklich viele Behördengänge usw. an. Ich arbeite sie gerade Stück für Stück ab. Das Haus ist verkauft und ich musste es alleine ausräumen, eine neue Bleibe mit Hund suchen, ein eigenes Auto usw. usw. Nebenher noch arbeiten - ist halt alles ein bisschen viel, dann habe ich selbst gesundheitliche Probleme bekommen (HB-Wert unter 9). Ich strenge mich wirklich sehr an, aber das reicht manchmal nicht...

Grüße
Susanne

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 31. August 2012 07:00     Betreff des Beitrags: Re: 3 Jahre Schmerzen
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Beiträge: 715
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Diagnose: Mißbildungsskoliose, vor OP 104°, nach OP 80°, heute BWS 90°, LWS 30°, Verschleiß in der LWS,
Lungenvolumen 56%
Therapie: OP 1972 nach Harrington Münster, 2 Fisteln , Dekubitus mit OP, Milwaukeekorsett ca 2 Jahre. 1980 2 Fistel OPs, Entfernung des Metallstabs.
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Hamburg
Hallo Susanne,

euch hat es ja reichlich erwischt. :trösten:
Ich denke auch, eine Vorstellung in einer anderen Klinik sollte der nächste Schritt sein. Was wird denn als Ursache für die Schmerzen vermutet?
Wie geht sein Zwillingsbruder mit der Situation um? Ich bin selbst ein Zwilling, hab da so meine eigenen Erfahrungen. Du kannst nicht alles allein schaffen. Habt ihr in der Verwandschaft irgendjemanden, der sich mit um deine Söhne kümmern kann, dir etwas abnehmen kann?
Guido wird neben dem Rücken auch die ganze Situation belasten, das bleibt leider nicht aus. Auch da tut es vielleicht gut, wenn er noch einen anderen Vertrauten hat, der nicht selbst so emotional belastet ist. Habt ihr schon mal über einen stationären Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik gesprochen? Sicher wird er das nicht wollen, aber es ist eine Möglichkeit, wenn du Angst hat, er geht zu weit.
Hast du selber Hilfe? Auch du musst die Trennung und alles was davor gelaufen ist, verarbeiten.
Ich wünsch euch ganz viel Kraft! :engel: :um3:
Elisabeth

_________________
In einer der hintersten Reihen sitzt unauffällig eine Frau, die schon seit vielen Jahren unter ihrem verkrümmten Rücken leidet…. Jesus fordert sie auf, vor aller Augen nach vorne zu kommen.. Jesus spricht zu ihr: „Frau, sei frei von dem, was dich niederdrückt, sei frei von all dem Schweren, das dich bedrückt und belastet“. Und sie richtet sich, geführt von seinen Händen, auf. nach Lukas 13

[Meine Skoliose-Bilder]
Vor Tagen war meine OP


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 31. August 2012 21:29     Betreff des Beitrags: Re: 3 Jahre Schmerzen
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Diagnose: Wirbelsäulenversteifung
Therapie: OP am 29.05.2009
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Hi @ alle,
wir haben doch alles an Spezialisten ausprobiert, das Problem ist jetzt aber, dass der Guido keinem mehr vertraut. Er hat jetzt unter der extremen Stresssituation auch eine ausgeprägte Schuppenflechte am ganzen Korper entwickelt und ist auch da in Behandlung.. Da geht jetzt gar nichts mehr. Guido hat -nach wie vor - seinen Nearthros und keiner kann ihm helfen - ich auch jetzt nicht mehr. Es gibt auch keine mentale Unterstützung - wir sind vor 12 Jahren - zugereist - und meine Familie ist 600 km entfernt und kann sowieso nicht helfen.
Was können wir jetzt noch tun? Uni Tübingen vielleicht?
Liebe Grüße,
Susanne

_________________
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 Ungelesener BeitragVerfasst: 31. August 2012 22:00     Betreff des Beitrags: Re: 3 Jahre Schmerzen
Hi Susanne

wie wärs denn mit Prof Halm in der Schön Klinik Neustadt? Bzw Dr Hoffmann - Kombitermin mit Prof Halm?


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