Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2014 00:57     Betreff des Beitrags: Brustbeinprellung(en)
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Diagnose: urspr. Kyphose 95°, stark verdr. Skoliose 13°, Restkrümmung Kyphose 60, Skoliose entdreht. Keilwirbel/Morbus Scheuermann, somatoforme Schmerzstörung
Therapie: Schroth, Akupunktur, mm. Schmerztherapie,
KinesioTapes, Schmerzmittel, uvm Kompressionspondylodese Th3-L1 2010
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Hallo Foris,

ich bin 2010 von Th3-L1 versteift worden. Jetzt ist es schon das zweite mal, dass ich mir das Brustbein prelle. Beim ersten mal, vor einem Jahr, hab ich mir noch nicht viel dabei gedacht. Ich hab beim Sport einen relativ starken und punktuellen Stoß gegen des Brustbein gekriegt.
Dieses mal allerdings war der Stoß sehr gering, im Grunden icht stärker als wenn man im Alltag in jemanden "hineinläuft". Der Stoß war auch nicht punktuell sondern großflächig, zu allem Überfluss hatte ich dieses mal sogar einen Brustschutz an, der das Brustbein schützte. Trotzdem: Brustbein geprellt.

Jetzt frage ich mich, ob ich vielleicht noch mal meine Knochendichte messen lassen sollte (vor drei Jahren war sie im unteren Normalbereich); meine andere Theorie dazu wäre, dass mein Brustbein empfindlicher als das von Nichtoperierten ist, weil ich durch die Versteifung keinen Spielraum mehr habe. Gesunde Leute, würden bei einem Stoß vor die Brust vielleicht einfach einen kleinen Buckel als Ausweichberewegung machen und so einiges von dem Stoß abfangen; das ist bei mir natürlich nicht möglich. Meint ihr, dass das eine glaubwürdige Theorie ist? Ist euch vielleicht schon was ähnliches passiert?

Im Moment bin ich ziemlich angefressen was die Unzulänglichkeit meines Körpers betrifft. Ich glaube eine so peinliche und unnötige Verletzung hab ich mir noch nie zugezogen...

Würde mich über Meinungen oder Erfahrungsberichte freuen!

Liebe Grüße,
Divided

_________________
Vor Tagen war meine OP.


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. Januar 2014 12:07     Betreff des Beitrags: Re: Brustbeinprellung(en)
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Hallo Divided,

Divided hat geschrieben:
Jetzt frage ich mich, ob ich vielleicht noch mal meine Knochendichte messen lassen sollte (vor drei Jahren war sie im unteren Normalbereich); meine andere Theorie dazu wäre, dass mein Brustbein empfindlicher als das von Nichtoperierten ist, weil ich durch die Versteifung keinen Spielraum mehr habe. Gesunde Leute, würden bei einem Stoß vor die Brust vielleicht einfach einen kleinen Buckel als Ausweichberewegung machen und so einiges von dem Stoß abfangen; das ist bei mir natürlich nicht möglich. Meint ihr, dass das eine glaubwürdige Theorie ist? Ist euch vielleicht schon was ähnliches passiert?

ich vermute sehr letzteres. Mir ist schon öfter aufgefallen, wie flexibel viele Menschen bei Stürzen, beim Stolpern, beim Fangen eines Gegenstandes, beim Ausweichen, bei Erschütterungen in Fahrzeugen... "nachfedern" und auch ansonsten andauernd diese Mini-Bewegungen im Oberkörper durchführen. Selber merke ich, dass bei solchen Dingen "härter" bin, und auch eher mir etwas prelle (wennauch bislang nicht schwer), stürze oder etwas nicht mehr ausweichen kann, "Übergangsbewegungen" ruckartig ausfallen die bei Menschen mit flexibler Wirbelsäule eher weich aussehen.

Eine evl. verringerte Knochendichte könnte das Verletzungsrisiko nochmals erhöhen.
Divided hat geschrieben:
Im Moment bin ich ziemlich angefressen was die Unzulänglichkeit meines Körpers betrifft. Ich glaube eine so peinliche und unnötige Verletzung hab ich mir noch nie zugezogen...

Warum empfindest du die Verletzung als peinlich?

Gute Besserung :mini-freu2:

Viele Grüße
Raven

_________________
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.



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