Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Januar 2013 13:42     Betreff des Beitrags: Berfuswahl, welche Richtigung?!
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nach 6 Jahren OP Verschlechterung LWS auf 40°
Therapie: 1.OP März 2007/St. Augstin:
ventr. Release: Th6-Th11, Fusion: Th6-L1, Restkr.: BWS 30°
2. OP Juli 2013/Neustadt:
Fusion: Th4-L4 Restkr.: LWS 18°
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Saarland
Hallo,

wie einige bestimmt schon mitbekommen haben bin ich bald fertig mit meiner Realschule. Da ich ja im Juli operiert werde ist eine Ausbildung meinerseits sowie von meiner Familie sowie auch vom Arbeitsamt eher ungeeignet, wegen der Belastbarkeit etc. ihr kennt das ja. Also bleibt mir nur noch die Fachoberschule übrig, dazu muss ich 3x in der Woche arbeiten gehen bzw. ein Praktikum machen dieses würde im August oder Septmber anfangen. Ich bin mir noch total unschlüssig was ich machen soll, einerseits würde ich gerne in den Sozial- Medizinischen Bereich, doch ob das so kurz nach der OP sinnvoll ist bzw. gesundheitsfördern finde ich sowie jeder in meinem Umfeld fraglich, daher bleibt mir nur noch für mein Praktikumsplatz ein Bürojob übrig, was ich ich von anfangan abgelehnt bzw. skeptisch gegenüber gestand, denn ich kanns mir einfach nicht vorstellen nur Büroarbeit zu machen.
Mich würde mal interessieren was ihr so macht bzw. wie lange es gedauert habt bis ihr wieder einigermaßen in eurern Beruf einsteigen konnten. Klar das ist nur ein Praktikumsplatz und es wäre nicht so schlimm wenn man mal anfangs etwas kürzer tritt doch wenn ich dann evtl eine Ausbildung anfangen kann wäre es schon schön einen guten Eindruck zu machen, vorallem muss ich erstmal einen finden der meine Situation versteht und dann auch auf mich eingeht.
Ich hab mir gedacht ich könnte ja eine "Umfrage" machen damit ich mal einen kurzen Überblick bekomme was die meisten hier so machen?! Ich wäre froh wenn ihr mir auch Antworten hinterlassen könnten bzw. ein kurzes Statemant was ihr so macht in eurem Job ob ihr gut klar kommt mit dn körperlichen Anforderungen etc.
Die Situation ist echt verfahren im Moment, zu mal meine Mutter ein Bürojob am liebsten wäre, da ich da ich mich da ja nicht so körperlichbetätigen müsste wie z.B bei meiner Berufswahl später evtl. im OP zu arbeiten etc....ich wäre sehr froh über eure Meinung.
Ich hoffe ihr versteht mich? :zwinker2:


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Januar 2013 14:55     Betreff des Beitrags: Re: Berfuswahl, welche Richtigung?!
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Hallo Anna,

ich arbeite im Büro, aber nicht kaufmännisch sondern technisch. Mein erster Ausbildungsberuf nach dem Realschulabschluss war Fachinformatikerin, mittlerweile bin ich fast mit meinem Physikstudium fertig (Abschluss Mitte des Jahres, danach Promotion).

Kaufmännische Büroarbeit könnte ich mir für mich auch nicht vorstellen (interessiert mich inhaltlich nicht, bin auch kein "Amt-Sekretariats-Büro-Typ", komme mit Telefonieren, "Bürotratsch", Umgang mit wechselnden Leuten (Kunden) schlecht zurecht), wollte immer was Technisches, die Schulnoten sahen auch sehr nach einem technischen Beruf aus, konnte/kann das meiste hiervon in typischen Technikberufen aber körperlich nicht leisten. Interessiert hätte mich nach dem Realschulabschluss z.B. auch eine Ausbildung als Mechatronikerin oder Systemelektronikerin, war aber aus körperlichen Gründen einfach nicht sinnvoll, was ich auch bei Praktika feststellte.
Überlegt wurde dann auch von Seiten meiner Eltern und der Berufsberatung in Richtung Bürokauffrau, Versicherungskauffrau o.ä., was mir sehr zuwider war; glücklicherweise stieß ich dann auf den Ausbildungsberuf, den ich wählte.
Mit meiner Ausbildung als Fachinformatikerin (grob gesagt: Programmiererin) kam ich körperlich sehr gut zurecht, fand es auch inhaltlich sehr gut zu mir passend. Anschließendes Physikstudium erfolgte somit nicht, weil ich aus ersterem Beruf raus wollte, sondern weil ich meine Qualifikationen vertiefen wollte.

Wichtig ist für mich, keinen Kundenkontakt zu haben und ebenso keine festen Arbeitszeiten/Pausenzeiten zu haben; das ermöglicht es mir, aufzustehen, wann immer ich es brauche. Mir ist es auch sehr willkommen, wennauch nicht unbedingt nötig, mal von zu Hause aus arbeiten zu können. Selbiges war in meine Tätigkeit als Fachinformatikerin der Fall und ist es auch in meiner jetzigen.
Ganz schlecht wären für mich körperlich Tätigkeiten, bei denen man unbedingt am Platz bleiben muss (Bürotätigkeit mit Kundenkontakt wie Bank oder Amt, an der Kasse oder einem Schalter arbeiten) oder bei denen ungünstige Körperhaltungen einzunehmen sind (viele technische Berufe, bei denen man in einer Werkstatt oder beim Kunden arbeitet, oder auch Berufe in Richtung Landwirtschaft oder Pflege). Sowas meide ich selbst als Nebenjobs.

Grundsätzlich rate ich dir dazu, einen Büroberuf auch dann in Betracht zu ziehen, wenn du "klassische" Büroberufe nicht magst. Es gibt auch in nicht kaufmännischen Bereichen Berufe, in denen man im Büro oder "büro-ähnlich" arbeitet. Wäre für dich z.B. eine Ausbildung als medizinische Fachangestellte (früher: Arzthelferin) etwas, das in Frage käme? Möglicherweise gibt es auch andere medizinisch-soziale Berufe mit wenig körperlichem Anspruch. Welchen höchsten Schulabschluss hast du bislang?

Viele Grüße,
Raven

_________________
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.



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 Ungelesener BeitragVerfasst: 20. Januar 2013 18:03     Betreff des Beitrags: Re: Berfuswahl, welche Richtigung?!
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Hallo Anna,

ich kann dich gut verstehen Berufswahl ist echt ein schwieriges Thema. Ich hatte mich auch schnell auf den medizinischen/ sozialen Bereich festgelegt und hauptsächlich Berufe in denen man auch mal zupacken muss. Habe auch mehrere Praktika gemacht und ausprobiert. Ebenso hatte ich mich mit meiner Orthopädin unterhalten was sie davon halten würde, sie hat mich in meiner Entscheidung unterstützt, allerdings meinte sie zu mir ich solle mir dann eben einen Fachbereich suchen wo ich nicht allzuviel Patienten heben und tragen muss. Ich bin jetzt mit meiner Ausbildung zur Physiotherapeutin fast fertig und bereue die Entscheidung auf keinen Fall. Klar bin ich manchmal an meine Grenzen gestoßen, aber ich weiß dass ich dieses Bereich eben nur in der Ausbildung machen muss, danach suche ich mir das was mir und meinem Rücken gefällt.

Für mich wäre auch eine überwiegend sitzende Tätigkeit nicht in Frage gekommen, da mir gerade das längere/lange sitzen Probleme bereitet. Aber ich im Medizinischen gibt es Berufe die sind weniger anstrengend, wie MTA, Ergotherapie, Logopädie... Da müsste man sich dann eben informieren. Du solltest den Beruf wählen, der mit deinem Rücken vereinbar ist und dir gefällt... Ich bin mir sicher dass du noch das Richtige finden wirst .

_________________
Liebe Grüße
Marieschen

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 21. Januar 2013 17:52     Betreff des Beitrags: Re: Berfuswahl, welche Richtigung?!
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Hallo Anna,
Thema Berufswahl ist sehr schwierig und ich gehörte zu denen, die sich mit der Entscheidung auch echt schwer getan haben.
Ich habe nach dem Abi erst studiert und nach der OP einen Wechsel zur Ergotherapie gemacht. Wie Marieschen schon sagte, kann man sich den späteren Tätigkeitsbereich aus vielen Möglichkeiten aussuchen und somit den wählen (oder später wechseln), der für uns rückenfreundlicher ist. Patienten transportieren/heben/tragen werde ich nie können, aber ich kann mir eben aussuchen, wo ich später arbeiten möchte (Psychiatrie, Neurologie, Geriatrie, Pädiatrie, Arbeitstherapie, Orthopädie).
Physiotherapie wäre für mich aufgrund der Versteifung nichts gewesen, daher die Ergotherapie, die dem in vielen Bereichen ähnelt, aber nicht so körperbezogen ist.
Ich würde dir empfehlen einfach mal in deinen Wunschjobs Praktika zu machen und dann kannst du selber entscheiden, wo du und dein Rücken besser klar gekommen seit.
Viel Erfolg :luck:

_________________
Liebe Grüße von U-bit


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 18. März 2013 20:51     Betreff des Beitrags: Re: Berfuswahl, welche Richtigung?!
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Hallo,

ich melde mich hier auch mal wieder, hoffe ihr nehmts mir nicht böse aber ich hatte leider viel um die Ohren.
Ich habe mich eigentlich fast dazu entschlossen nach meinem Abschluss *vorausgsetz ich bestehe ihn überhaut, habe zur Zeit einen totalen Durchhänger.* FSJ zu machen, ich habe jetzt an 2 FSJ "Vermittlungsstellen" den DRK und den Partitätische Dienst gemailt und Ihnen meine jetztige Situation geschildert. Ich weiß aber mal wieder nicht ob das so das Wahre sein wird nach der OP dann dirket im August oder September ins FSJ zu starten zu mal da dieses ja dann in Krankenhaus etc. stattfinden würde und das wiederum evlt. mit schwerem heben verbunden wäre! :?
Doch ich kann momentan einfach keine Schule mehr sehen und bin froh wenn ich fertig bin mit alle dem.....
Evtl. hat ja jemand von euch schon ein FSJ gemacht und kann mir sagen wie die Anforderungen von körperlicher Seite aus sind im Inet steht es mal so mal so und mit "uns" kann man das ja auch nicht gleichstellen wir haben es da ja noch mal einen Ticken schwerer.
Ich bin mal gespannt wann die sich melden vom DKR oder Pari- Die. und ob sie evtl. überhaupt ne Change für mich sehen. Doch das gute wäre wenn ich beim Pari- Die. unterkommen würde, könnte ich evtl bei meiner KG (die im selben Gebäude sogar auf der selben Etage ihre Praxis hat) nachfragen ob ich bei ihr FSJ machen könnte dann kann man gleich auch noch was für sich selbst lernen, aber auch da ist das Problem mit der OP. Ich habe mir wenn ich eherlich bin nicht so schwierig vorgestellt mit OP und der zeit danach vorallem "beruflich"....


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