Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Januar 2013 14:32     Betreff des Beitrags: Wirbelsäulen OP in den Lebenslauf???
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Diagnose: Idiophatische Skoliose
Therapie: ab 12. Lebensjahr Korsett und KG.Ab 16. Lebensjahr nichts mehr.03/09 OP; Versteifung und Begradigung der BWS. Vorher über 65 Grad.
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Bundesland: Bayern
Hallo Ihr alle!

Erstmal ein gutes neues Jahr. Viel Gesundheit und nicht so viele Schmerzen!

Kurz zu mir: Ich arbeite nach meiner OP (März 09, Versteifung Th6-Th11) wieder in meinem Beruf als Verkäuferin/Drogerie. Hab einen GdB 40, und ein Antrag auf GdB 50 ist gestellt. Gleichstellung habe ich ebenfalls.

Seit September letzten Jahres bin ich krank geschrieben. Im Oktober dann ambulante Reha, jetzt stufenweise Wiedereingliederung. Bin jetzt bei 6 Stunden am Tag, 4x die Woche und ich pack das kaum mehr. Mein Chef hat mir aus Kulanz jetzt die Eingliederung bis 9.2.13 verlängert. Danach möchte er wissen ob ich den Job noch machen kann oder nicht. Kann er mich kündigen wenn ich mich krank schreiben lasse?

Also möchte ich mich evtl. beruflich neu orientieren. Hatte schon eine Sozialberaterin da. Sie hat gemeint "wenn Sie krank sind, sind Sie krank und bekommen mehr Geld, weil dann die Krankenkasse einspringt." Wir haben jetzt mal einen Antrag auf Qualifikation in meinem erlernten Beruf (Kauffrau für Bürokommunikation) gestellt. Nur ist das nun schon 11 Jahre her dass ich in diesem Beruf tätig war.

Jetzt versuche ich mal Bewerbungen zu schreiben. Was schreib ich denn in meinen Lebenslauf warum ich 1 1/2 Jahre krank war bzw. nicht gearbeitet habe. Die Sozialberaterin hat gemeint dass ich "arbeitssuchend" schreiben soll. Aber ich bin mir da nicht so sicher, ob sich das gut macht. Ich hatte mal drin stehen "Krank aufgrund Wirbelsäulen-OP"...

Kann mir vielleicht jemand von Euch helfen, jemand der auch mal in so einer Situation war bzw. ist? Vielen Dank schon mal! Bin gespannt was Ihr dazu schreibt!

Liebe Grüße
Natalie


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Januar 2013 22:58     Betreff des Beitrags: Re: Wirbelsäulen OP in den Lebenslauf???
Viel-Tipper
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Diagnose: Rechtskonvexe kurzbogige thorakale Kyphoskoliose von 70°/63° nach Cobb mit lumbaler Nebenkrümmung bei Neurofibromatose
Therapie: 99-10 Korsett/KG
Reha in 07&09
3/10: OP in HH 1. OP: 3 Wochen Halo 2. OP: Versteifung der Wirbelsäule von Th5-L3 Restkr. 56°
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Liebe Natalie,

mir ging es dieses Jahr schon so hab meine Ausbildungs zur Kauffrau für Bürokommunikation abgeschlossen und war danach auf arbeitssuche.
Hatte mit meiner Betreuerin beim Arbeitsamt darüber gesprochen und wir haben uns da ich auch einen Schwerbehindertenausweis habe mit GdB 70 das ich es zwar nicht mit in die Bewerbung schreibe muss man auch nicht aber beim Vorstellungsgespräch erwähnen sollte.

Auch hab ich nicht bei allen Bewerbungen eine Kopie vom Schwerbehindertenausweis mit geschickt sondern nur bei Öffentlichen Stellen Ämter/Gemeinden und co.

_________________
Liebe Grüße, Jana
Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern vielmehr die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als Angst.

Die Tapferen leben vielleicht nicht ewig, aber die Vorsichtigen leben überhaupt nicht.


Vor Tagen war meine OP in HH



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 Ungelesener BeitragVerfasst: 3. Januar 2013 12:00     Betreff des Beitrags: Re: Wirbelsäulen OP in den Lebenslauf???
Mega-Tipper
Mega-Tipper

Registriert: 14.03.2011
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Diagnose: Idiopathische Skoliose,
vor OP: BWS 70°, LWS 63°
Therapie: Korsett, 2 x Sobernheim, Schroth-KG, OP im Mai 2012
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Hallo Natalie,

ich denke arbeitssuchend hört sich für Arbeitgeber immer noch besser an als Krank. Oder dir fällt noch was andres ein. So wie: neuorientierungszeit.
Schwieriges Thema. Ich denke aber, dass der Arbeitgeber bei "krank wg OP" gleich denkt, dass du dann bei ihm auch öfter wg Krankheit ausfällst. Egal obs stimmt oder nicht.
Alles Gute, Grüße, Esta

_________________
Vor Tagen war meine OP.



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