Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 1. August 2016 08:38     Betreff des Beitrags: Übergewicht begünstigt Verschleißerscheinungen an den Band..
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Therapie: 2 OPs Sept. 03 in Neustadt; versteift von TH11 bis L5 (HZI und MPDS); Restkrümmung LWS 18°
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Bundesland: Niedersachsen

Übergewicht begünstigt Verschleißerscheinungen an den Bandscheiben


Übergewicht gehört zu den größten Risikofaktoren für die Gesundheit. Nach Erhebungen des Statistischen Bundesamts wiegt jeder zweite Deutsche zu viel. Daraus resultieren Beschwerden wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes sowie Probleme mit Muskeln, Sehnen und Gelenken. Besonders die Wirbelsäule leidet unter der zusätzlichen Last, es droht sogar frühzeitiger Verschleiß. „Übergewicht beeinflusst den Rücken in seiner physiologisch fein abgestimmten Balance und begünstigt schmerzhafte Verspannungen der Muskulatur. Bereits einige Verhaltensänderungen im Alltag helfen vorzubeugen und stärken die körperliche Verfassung“, erläutert Dr. Reinhard Schneiderhan, Orthopäde aus München und Präsident der Deutschen Wirbelsäulenliga.

Zu viele Pfunde belasten besonders die Wirbelsäule. Verschleißerscheinungen an Bandscheiben zählen dabei zu den häufigsten Folgen von Übergewicht. Da sie wie Stoßdämpfer zwischen den Wirbeln liegen, fangen sie hohe Belastungen auf. Bei ständigem Druck kann der äußere Faserring, der die Bandscheibe umgibt, jedoch reißen, sodass deren gallertartiger Inhalt austritt und auf umliegende Nerven drückt. „Aus diesem Grund leiden viele übergewichtige Patienten unter starken Schmerzen, Kribbeln in Armen und Beinen oder in schwerwiegenden Fällen sogar unter Lähmungserscheinungen“, sagt Schneiderhan.

Weiterhin erkrankten sie häufiger an Wirbelgelenkverschleiß oder degenerativem Wirbelgleiten. Bei Letzterem kommt es zu einer Verschiebung eines Wirbels über den darunterliegenden Wirbelkörper, wobei der obere Wirbel nach vorne abrutscht. Bei einem Wirbelgelenkverschleiß liegt eine verschleißbedingte Veränderung der kleinen Wirbelgelenke vor. Infolgedessen verliert die Wirbelsäule ihre Stabilität – Fehlbelastungen, Schmerzen und Nachfolgeerkrankungen wie Bandscheibenvorfälle entstehen. Zur Behandlung der akuten Beschwerden schaffen in vielen Fällen bereits konservative Maßnahmen wie Wärmeanwendungen, Schmerzmittelgabe oder Physiotherapie Abhilfe.

Lässt sich damit keine ausreichende Wirkung erzielen, kommen teils minimalinvasive Eingriffe zum Einsatz. „Neuartige, schonende und neurochirurgische Operationsmethoden gehören heutzutage zu den sanften Alternativen, da sie direkt an der Schmerzursache ansetzen“, sagt Schneiderhan. Beispielsweise verschließt der Experte mit dem Mikrolaser kleine Bandscheibenrisse und kann zugleich die Schmerzweiterleitung an das Gehirn unterbrechen.

Ein aktiver Alltag zählt zu der Grundvoraussetzung für eine Intakt Wirbelsäule. Denn ein deutliches Zuviel auf der Waage hängt in den meisten Fällen mit Bewegungsmangel zusammen: Übergewicht, eine falsche Körperhaltung und Fehlbelastungen stellen sich ein.

Bewegung dagegen kurbelt den Kreislauf und die Durchblutung an, dadurch bleiben Rückenmuskeln geschmeidig, Verspannungen und Verkrampfungen bauen sich in der Regel ab. Denn die Muskulatur spielt bei der Schmerzentstehung im Rücken oft eine große Rolle. „Ist sie geschwächt, verliert die Wirbelsäule eine ihrer wichtigen Stützen. Alltägliche Belastungen greifen in die empfindliche Struktur aus Wirbeln, Sehnen, Bändern und Knorpeln negativ ein“, erläutert Schneiderhan. Bewegung hat daher einen doppelten Effekt: Sportliche Aktivitäten bauen Kilos ab und die gestärkte Muskulatur entlastet Wirbel und Bandscheiben. Wer außerdem für eine ausgewogene Ernährung sorgt, beugt ­Rückenbeschwerden wirksam und langfristig vor.

Quelle:  http://www.weser-kurier.de/startseite_a ... 21429.html

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dass man mit jedem aufrichtigen Versuch,
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