Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Juni 2016 12:01     Betreff des Beitrags: „Bewegung bis ins hohe Alter ist die beste Prophylaxe“
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„Bewegung bis ins hohe Alter ist die beste Prophylaxe


„Es ist völlig egal, wie alt Sie sind, Bewegung ist das Wichtigste." Diese eindeutige Botschaft übermittelte der Orthopäde Dr. Wolfgang Pörschke in seinem Vortrag zum Thema „Bewegung im Alter“, den er am Mittwoch beim Seniorentreff in Oppenrod hielt. Bewegung habe grundsätzlich einen positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System und könne auch bei anderen Erkrankungen wie etwa bei Diabetes oder Depressionen positive Auswirkungen haben.

Problematisch sei, dass in der heutigen Zeit viele Menschen beruflich bedingt zu viel sitzen und sich zu wenig bewegen würden. Das Dilemma der heutigen Arbeitswelt ist laut Pörschke, dass „das ganze System Körper verkümmert“. Viele Muskeln würden nicht mehr durch körperliche Arbeit trainiert, sodass sich die Zahl der Rückenbeschwerden deutlich erhöht habe. Auch im Alter komme es häufig zu einer Bewegungsarmut. Dies sei problematisch, denn „Bewegung bis ins hohe Alter ist die beste Prophylaxe für den Knochenstoffwechsel“, erklärte Pörschke. Auch die Muskeln ließen sich bis ins hohe Alter trainieren, so Pörschke, der von den positiven Effekten regelmäßiger Bewegung im Alter überzeugt ist. Aus diesem Grund riet der Orthopäde den Besuchern, sich zwei Mal wöchentlich für 45 bis 60 Minuten zu bewegen. Hierbei sei es völlig egal, ob man sich für Walking, Fahrradfahren oder Schwimmen entscheide. Auch moderates Training in einem Fitnessstudio könne positive Effekte haben. Eines betonte Pörschke aber mit Nachdruck: „Sie müssen sich Ihrem Alter entsprechend verhalten." Hierfür gab er den Anwesenden einige Tipps. Beim Fahrradfahren solle man sich beispielsweise erst gut aufwärmen und nicht gleich mit einer Steigung beginnen.

Auch im Alltag könne man gewisse Dinge beachten. Beim Anheben schwerer Gegenstände vom Boden könne es beispielsweise helfen, breitbeinig zu stehen, um die unteren Wirbel zu entlasten. Beim Gehen am Stock solle dieser auf der gegenüberliegenden Seite des schmerzenden Beins eingesetzt werden. Allerdings riet der Orthopäde, bei einem hinkenden Gang zwei Stöcke oder einen Rollator zu verwenden. Dies sei eine sinnvolle Entlastung, die Druck nehmen und Schmerzen lindern könne.

In diesem Zusammenhang erklärte Pörschke einige Beschwerden eindrücklich anhand eigener Zeichnungen von Knie, Schultergelenk und Wirbelsäule. Auf Nachfrage machte er auch einige Ausführungen zu anderen Themen. Beispielsweise betonte er, dass er keinen Bedarf für formende Nackenkissen sehe, da diese sich der Bewegung im Schlaf nicht anpassen könnten. Auch warnte er vor Vermarktungsstrategien im Bezug auf Matratzen. Wichtig sei nur, dass man sich mit seiner Matratze wohlfühle und erholt aufwache. Abschließend rief er die Besucher noch einmal dazu auf, sich regelmäßig zu bewegen und sich durch Schmerzen nicht in einen Teufelskreis von immer weniger Bewegung und mehr Schmerzen treiben zu lassen.

Quelle:  http://www.giessener-anzeiger.de/lokale ... 978415.htm

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dass man mit jedem aufrichtigen Versuch,
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