Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Juni 2016 11:59     Betreff des Beitrags: Zähneknirschen kommt nicht allein
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Zähneknirschen kommt nicht allein


Bruxismus-Patienten können häufig Stress nicht angemessen bewältigen. Was gegen das nächtliche Knirschen hilft.

Wer mit den Zähnen knirscht, den erinnern häufig nur morgendliche Kopf-, Nacken- oder Ohrenschmerzen sowie Verspannungen der Kaumuskulatur an das nächtliche Reibekonzert - im Gegensatz zum Bettnachbarn, der zumeist kaum Schlaf findet.

Doch das ständige Aneinanderpressen oder -reiben von Ober- und Unterkieferzähnen ist nicht nur unangenehm anzuhören. Zähneknirschen (Bruxismus) kann auch zum Abrieb des Zahnschmelzes führen und Schäden an den Kiefergelenken verursachen. "Man geht davon aus, dass bei exzessivem Bruxismus die acht- bis zehnfache Kraft ausgeübt wird, die normalerweise erforderlich ist, um Nahrung zu zerkleinern." erklärt Dr. Anke Wolowski, zahnärztliche Leiterin des Bereichs Psychosomatik in der Zahnheilkunde des Universitätsklinikums Münster.

Stress als wichtige Ursache

Die Ursachen für Zähneknirschen sind vielfältig: So kommen hierfür nicht nur Fehlstellungen der Zähne, schlecht sitzende Füllungen oder Zahnersatz infrage, sondern auch Verspannungen der Kaumuskulatur infolge von Wirbelsäulenverkrümmungen oder -fehlhaltungen. Wie Wissenschaftler der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf herausfanden, spielen auch seelische Belastungen eine große Rolle.

Die Zahnärztin Maria Giraki und ihre Kollegen hatten 48 Knirscher untersucht. Die Teilnehmer trugen an fünf aufeinander folgenden Nächten ein spezielles Kunststoffplättchen an der oberen Zahnreihe. Anhand der Abnutzung des Plättchens bestimmten die Forscher, wie stark die Probanden die Zähne aufeinander pressten. Zusätzlich wurden sie nach ihren beruflichen und privaten Belastungen befragt.

Ergebnis: Diejenigen, die über häufigen Stress im Alltag und bei der Arbeit klagten, knirschten nachts auch am meisten mit den Zähnen. Alter, Geschlecht oder Bildungsstand spielten dabei keine Rolle. Die Wissenschaftler glauben, dass starke Knirscher Stress oft nicht angemessen bewältigen können. Sie scheinen belastenden Situationen eher auszuweichen, anstatt ihnen aktiv zu begegnen, was wiederum ihre Stressbelastung erhöht.

Frühzeitig den Zahnarzt aufsuchen

"Wer unter den Folgen des Bruxismus leidet, sollte nicht lange warten, sondern schnellstmöglich einen Arzt aufsuchen", rät Dr. Wolowski. Der Zahnarzt kann feststellen, ob eine Zahnfehlstellung oder Zahnersatz der Grund für das Zähneknirschen ist. Bei Verspannungen der Kaumuskulatur kann eine vom Zahnarzt individuell gefertigte Aufbiss-Schiene aus Kunststoff für Entlastung sorgen. Unterstützend wirken auch physiotherapeutische Übungen.

Bruxismus-Patienten sollten zudem lernen, mit Stress umzugehen und auch mal abzuschalten, ergänzt die Zahnärztin. Neben Entspannugnsmethoden wie dem Autogenes Training oder der Progressiven Muskelrelaxation nach Jacobson kann auch Biofeedback helfen. Bei dem Verfahren sehen die Patienten am Bildschirm, wie stark sie ihre Muskeln beanspruchen. Mit dieser optischen Unterstützung üben sie die entspannte Haltung und versuchen, sich das Gefühl, das dabei entsteht, zu merken.

Quelle:  http://www.sv-lex.de/aktuelles/nachrich ... 27988aff92

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Es gehört zu den großartigen Belohnungen dieses Lebens,
dass man mit jedem aufrichtigen Versuch,
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