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 Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Januar 2016 15:00     Betreff des Beitrags: Medikamente und Lebensmittel: Achtung Wechselwirkungen!
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Medikamente und Lebensmittel: Achtung Wechselwirkungen!


Gefährliche Kombinationen
Dass man darauf achten sollte, ob ein Medikament vor oder nach dem Essen eingenommen werden muss, wissen viele. Aber auch was wir essen ist entscheidend. Denn manche Lebensmittel beeinflussen bestimmte Medikamente und verändern deren Wirkung. Und das passiert gar nicht so selten. Für über 300 Arzneistoffe sind solche Wechselwirkungen bekannt. Wir haben die Wichtigsten für Sie zusammengefasst.

Finger weg von Milch, Käse und Co.
Bestimmte Antibiotika sollte man nicht mit einem Glas Milch schlucken. Denn Milch enthält Kalzium, das mit Antibiotika wie Tetracyclin schwer lösliche Komplexe bildet, die dann vom Körper schlechter aufgenommen werden können. In der Folge wirkt das Antibiotikum nicht mehr richtig. Kalzium ist übrigens auch in Milchprodukten wie Käse oder Joghurt enthalten. Auch darauf sollten Sie zwei Stunden vor der Medikamenteneinnahme verzichten.

Gefährliche Grapefruit
Wer Medikamente einnimmt, sollte Grapefruit lieber meiden. Denn das sogenannte Naringenin, welches der Zitrusfrucht ihren typischen bitteren Geschmack verleiht, hemmt bestimmte Enzyme, die auch am Abbau von Medikamenten beteiligt sind. Die Folge: Die Arzneistoffe wirken stärker. Das kann bei Herz- und Krebspatienten, die cholesterinsenkende Statine, Kalziumantagonisten gegen Bluthochdruck oder Immunsupressiva einnehmen, sogar lebensgefährlich werden.

Grünes Gemüse stört die Blutverdünnung
Bei Herz-Kreislauf-Patienten kann es lebensrettend sein, das Blut mit Medikamenten zu verdünnen, damit sich keine Blutgerinnsel bilden, die etwa ein Herzkranzgefäß verstopfen könnten. Wer Wirkstoffe wie Phenprocoumon oder Warfarin einnimmt, sollte bei grünem Gemüse vorsichtig sein. Denn Brokkoli, Grünkohl, Spinat, Rosenkohl und Co. enthalten viel Vitamin K, das den gerinnungshemmenden Effekt der Arzneistoffe schwächt.

Alkohol und Medikamente vertragen sich nicht
Wer Medikamente einnimmt, sollte auf Alkohol verzichten. Denn das in Bier, Wein oder Schnaps enthaltene Ethanol stört den Abbau der Arzneistoffe. Der findet hauptsächlich in der Leber statt. Bei Medikamenten, die diesem Organ ohnehin zusetzen wie etwa das Schmerzmittel Paracetamol, wird der lebertoxische Effekt durch den Alkohol noch verstärkt.

Tee schluckt Eisen
In grünem Tee und Schwarztee, aber auch in Kaffee oder Wein sind bestimmte Gerbstoffe enthalten – die sogenannten Tannine. Sie binden Eisenionen im Magen-Darm-Trakt und verhindern so, dass diese ins Blut gelangen. Patienten, die Eisentabletten einnehmen, sollten deshalb mindestens zwei Stunden davor und danach auf Getränke mit Gerbstoffen verzichten.

Keine Obstsäfte bei Sodbrennen
Gegen Sodbrennen helfen Antazida. Sie neutralisieren die Magensäure, enthalten aber auch Aluminiumsalze, die in Verbindung mit Citraten aus Zitrusfrüchten, Obstsäften, Limonaden oder Wein gefährlich werden können. Denn die Citrate sorgen dafür, dass das Aluminium ins Blut gelangt – in hohen Konzentrationen ist es dort toxisch.

Salami und Antidepressiva steigern den Blutdruck
Lebensmittel, die länger lagern wie zum Beispiel Salami oder reifer Käse, aber auch Bier und Wein enthalten meist das sogenannte Tyramin, das den Blutdruck erhöhen kann. Normalerweise ist das kein Problem, weil Tyramin durch das Enzym Monoaminooxidase abgebaut wird. Aber genau dieses Enzym wird durch MAO-Hemmer, die gegen psychische Störungen eingesetzt werden, blockiert. Nimmt man beides zusammen ein, kann der Blutdruck gefährlich in die Höhe schnellen.

Vor oder nach dem Essen?
Medikamente werden großteils in der Leber abgebaut. Nach dem Essen ist die aber erstmal mit dem Verdauen beschäftigt. Deshalb wirken manche Arzneimittel wie zum Beispiel der Betablocker Propranolol stärker, wenn sie nach dem Essen eingenommen werden. Einige Wirkstoffe wie das Schilddrüsenhormon L-Thyroxin wechselwirken auch direkt mit der Nahrung. Deshalb sollten Sie für jedes Medikament die Packungsbeilage studieren. Dort steht immer, ob es vor, beim oder nach dem Essen eingenommen werden muss.

Quelle:  http://www.netdoktor.de/Bildergalerie/M ... _content=5

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Es gehört zu den großartigen Belohnungen dieses Lebens,
dass man mit jedem aufrichtigen Versuch,
anderen zu helfen, sich selber hilft.




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