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 Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Mai 2015 09:21     Betreff des Beitrags: Gefährliche Fahrgeschäfte
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Diagnose: Massive li.-konv. Torsionsskoliose; Facettenarthrose L3/4 und L4/5; Osteochondrose; seitl. Spondylose und Dornfortsatzarthr. L4/5; LWS 64°, BWS 25°
Therapie: 2 OPs Sept. 03 in Neustadt; versteift von TH11 bis L5 (HZI und MPDS); Restkrümmung LWS 18°
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Bundesland: Niedersachsen

Gefährliche Fahrgeschäfte: Nicht jeder ist für Achterbahn und Co. geeignet


Sie heißen G-Force, Twister, Blue Fire oder Euro-Mir – Fahrgeschäfte auf Jahrmärkten oder in Freizeitparks, vor denen sich immer die längsten Schlangen bilden. Doch wer auf Geschwindigkeit, Loopings und maximale Beschleunigung steht, sollte sicher sein, dass der eigene Körper die Belastung auch verträgt. Denn bei bestimmten Vorerkrankungen (Rücken, Herz oder Augen), aber auch einer Schwangerschaft kann eine Fahrt zu einem echten "Risikogeschäft" werden.

Bei Achterbahnen, aber auch vielen anderen Fahrgeschäften, hat man es mit Fliehkräften bis zum vierfachen der Erdanziehung zu tun. Diese Kräfte wirken oft seitwärts oder nach hinten und damit entgegen der für den Körper gewohnten Richtung. Nicht für jeden ist das gesundheitlich unbedenklich.

Risiken für den Rücken
Für die Wirbelsäule kann die Fahrt in den wilden Fahrgeschäften böse enden. Gefährlich sind beispielsweise fehlende Kopfstützen sowie ruckartige, nicht vorhersehbare Richtungswechsel. Es kann zu schmerzhaften Muskelverspannungen, Prellungen, Stauchungen, bis hin zum schweren Bandscheibenvorfall kommen.

Die frontalen und seitlichen Crashs beispielsweise beim Autoscooter belasten vor allem die Halswirbelsäule. Es kann zu Schleudertraumata wie bei einem Auffahrunfall im Straßenverkehr kommen. Durch das freie Baumeln der Füße in anderen Fahrgeschäften lässt sich wiederum die Brust- und Lendenwirbelsäule nicht stabilisieren. Dies bedeutet eine ungewohnt hohe Belastung für die Bandscheiben.

Gefahr für Herz und Augen
Die Herzschlagfrequenz kann bei Achterbahnfahrten Spitzenwerte von über 200 Schlägen pro Minute erreichen. Für Menschen mit Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen kann eine solche Belastung schnell gefährlich werden. Die gestiegene Herzfrequenz kann dann zu einem Infarkt, Rhythmusstörungen und schlimmstenfalls sogar zum Herztod führen.

Auch für Menschen mit starker Kurzsichtigkeit bestehen Risiken: So kann das ruckartige Bremsen und Beschleunigen verschiedener Fahrgeschäfte zu einer Netzhautablösung und sogar zur Erblindung führen. Damit ist aber nur bei wirklich extremer Beanspruchung oder einer Vorschädigung des Auges zu rechnen.

Maßnahmen und Vorbeugung
Für gesunde Menschen sind die Fahrgeschäfte in der Regel unproblematisch. Wer Vorschädigungen, beispielsweise am Herzen, Rücken oder Auge hat, sollte bei der Wahl des Fahrgeschäfts vorsichtig sein oder ganz auf den Fahrspaß verzichten. Schwangere sollten wilde Fahrgeschäfte unbedingt meiden: Die ruckartigen Bewegungen und extremen Kräfte können dem Kind schaden, im schlimmsten Fall zu einer Fehlgeburt führen.

In jedem Fall sind die Sicherheitshinweise der Fahrgeschäftebetreiber sowie die Alters- und Größenbeschränkungen zu beachten. Ebenso sollte nach einer Fahrt pausiert werden, um den Organismus und den gesteigerten Herzrhythmus wieder herunter zu fahren. Auf Alkohol sollte unbedingt verzichtet werden, denn er führt nicht nur zu einer Überschätzung der eigenen Fähigkeiten, sondern verlangsamt auch die Reflexe und das Reaktionsvermögen. Infolgedessen werden die Muskeln im kritischen Moment nicht rechtzeitig angespannt.

Rücken stärken
Um das Risiko von Rückenbeschwerden nach der Fahrt herunterzusetzen, empfiehlt es sich, während der Fahrt die Wirbelsäule durch eine aufrechte Sitzhaltung aktiv zu stabilisieren. Die Füße sollten auf dem Boden stehen, die Griffe festgehalten und der Kopf in die Stützte gedrückt werden. Bleibt der Kopf an der Kopfstütze und arbeitet der Körper mit, statt gegen die Bewegungen, wird das Risiko für Verrenkungen der Halswirbelsäule oder Muskelzerrungen im Hals- und Nackenbereich reduziert.

Quelle:  http://www.zdf.de/volle-kanne/gefaehrli ... 38722.html

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Es gehört zu den großartigen Belohnungen dieses Lebens,
dass man mit jedem aufrichtigen Versuch,
anderen zu helfen, sich selber hilft.




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