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 Ungelesener BeitragVerfasst: 16. Juni 2015 08:30     Betreff des Beitrags: Jugendreha unterstützt Chroniker bei Umgang mit Krankheit
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Diagnose: Massive li.-konv. Torsionsskoliose; Facettenarthrose L3/4 und L4/5; Osteochondrose; seitl. Spondylose und Dornfortsatzarthr. L4/5; LWS 64°, BWS 25°
Therapie: 2 OPs Sept. 03 in Neustadt; versteift von TH11 bis L5 (HZI und MPDS); Restkrümmung LWS 18°
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Niedersachsen

Jugendreha unterstützt Chroniker beim Umgang mit der Krankheit


Kinder und Jugendliche, die an einer chronischen Erkrankung leiden, benötigen Hilfe, um im Alltag und in der Schule zurechtkommen. Darauf hat die Deutsche Gesell­schaft für Pädiatrische Rehabilitation und Prävention (DGPRP) hingewiesen. „Durch die zunehmende Spezialisierung der Ärzte und Therapeuten sowie durch bestimmte Behand­lungs­programme sind die betroffenen Kinder und Jugendlichen zwar medizinisch viel besser versorgt als früher, es ist aber ein Problem, mit dem Krankheits­aufwand und den psychosozialen Folgen zurechtzukommen“, berichtet Alwin Baumann.

Zwar böten Rehabilitationskliniken für Kinder und Jugendliche entsprechende Programme an, aber damit diese mehrwöchigen intensiven Therapien nicht verpufften, sei eine bessere Vernetzung von stationärer Kinder- und Jugendrehabilitation mit einer ambulanten Nachsorge am Heimatort der Betroffenen notwendig. Laut Baumann müssen die Rehakliniken auch mit der Jugendhilfe und der Kinder- und Jugendpsychiatrie enger zusammenarbeiten.

Michael Kölch, Kinder- und Jugendpsychiater und Chefarzt am Vivantes-Klinikum in Berlin, kritisiert, dass viele Reha-Angebote die Betroffenen gar nicht erreichten, weil es zu viele unterschiedliche Zuständigkeiten gebe. Für die betreuenden Mediziner, Pädago­gen und Sozialarbeiter bedeute das oft hohe bürokratische Hürden, die eine frühe und nachhaltige Intervention bei den Patienten erschwerten. „Je früher wir uns aber den Gesundheitsproblemen der Heranwachsenden annehmen, desto höher ist die Chance, sie gesund ins Erwachsenenalter zu bringen“, so Kölch.

Die Fachgesellschaft fordert daher, dass es für Eltern und Patienten leichter werden sollte, Anträge auf Kinder- und Jugendrehabilitation zu stellen und dass niedergelassene Ärzte verstärkt darüber aufgeklärt werden sollten, für welche Erkrankungen es geeignete stationäre Einrichtungen gebe.

Quelle:  http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/62991

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dass man mit jedem aufrichtigen Versuch,
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