Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Juni 2013 10:44     Betreff des Beitrags: Rehaantrag- Deutsche Rentenversicherung
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Therapie: Korsett Vogtareuth 2001-2003, Korsett Rahmouni 2003-2005, OP Neustadt Juli 2005 HZI Th 7-12, Korsett Rahmouni 2006, Kur Bad Sobernheim 2002,2003,2004, Reha Isny 2005,2006
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Hallo ihr Lieben!

Jetzt brauche ich mal den Rat von erfahrenen Reha-Leuten, ich schreibe hier in letzter Zeit zwar wenig, schaue aber jeden Tag bei euch vorbei .

Und zwar habe ich bereits vor sechs Wochen bei der Rentenversicherung einen Rehaantrag gestellt, den ersten seit sieben Jahren. Mir geht es zur Zeit gesundheitlich sehr schlecht. Ich bin 2005 in Neustadt operiert worden und von Th 7-12 versteift. Anschließend habe ich eine Ausbildung als Pharmazeutisch-Technische-Assistentin gemacht und arbeite derzeit 40 Stunden Vollzeit in einer Apotheke. Nun ist es mir eigentlich seit mindestens sechs Monaten nicht mehr wirklich möglich diesen Beruf auszuüben. Ich schleppe mich jeden Tag da hin, meistens mit Schmerzmitteln und bin froh wenn ich Feierabend habe. Ich mache zur Zeit nichts außer arbeiten, liegen, essen und schlafen. Trotz allem habe ich bis heute nicht einen Tag gefehlt aufgrund meiner Wirbelsäule.
Auf jeden Fall steht nun die Frage im Raum, Umschulung oder nicht?! Ich überlege derzeit ab Herbst Gesundheitswirtschaft zu studieren, da ich in diesem Beruf einfach mehr sitzen kann, oder zumindest in eine kleinere Apotheke zu wechseln. Egal was ich mache, beginnt dieses am 1. September bzw. 1. Oktober.
Nun dachte ich mir es ist dringend notwendig einen Rehaantrag zu stellen, da es so nicht weitergehen kann. Ich bin erst 25 Jahre alt habe chronische Kopfschemrzen, Schmerzen in den Beinen und extreme Schmerzen in den Rippen. Den Rehaantrag hab ich Mitte Mai gestellt und nun ist Mitte Juni und es ist einfach nichts passiert. Ich muss eine neue Ausbildung komplett auf eigene Kosten machen, ich bekomme keine Umshculung von der Rentenverischerung/Arbeitsamt un erhalte kein Bafög. Das heißt die Reha müsste bis September spätestens Oktober abgeschlossen sein. Da auf der eigenen Homepage der Rentenversicherung steht, dass sie zwei Wochen ab Antragseingang Zeit haben um festzulegen ob sie Kostenträger sind und drei Wochen um einen Bescheid zu erteilen, dachte ich mir Mitte Mai ist ein guter Zeitpunkt.
Nachdem nach vier Wochen immer noch nichts passiert war, erdreistete ich mich mal dort anzurufen, da meinte die "nette" Dame doch tatsächlich, der ANtrag wäre abgelehnt. Da fragte ich Sie wo der schriftliche Bescheide dazu ist, hierzu bekam ich dann keine Antwort. Sie kann mir über die Dauer der Bearbeitung keine Auskunft geben. Zudem meinte sie dass mit den 2 bzw. 3 Wochen Bearbeitungszeit würde nicht stimmen, das steht nicht auf Ihrer Homepage. Das ist schlichtweg gelogen.
Ich dachte ok, warte ich nochéinmal ab. Letzte Woche kam dann immer noch keine Post, sodass ich anfang dieser Woche nochmal dort anrief. Die Dame diesmal war wirklich nett, und meinte sie versteht selber nicht warum da immer noch kein Bescheid erteilt worden ist, und dass sie dafür eigentlich nur drei Wochen Zeit haben. Sie hatte auch Verständnis dass die Reha bis Herbst über die Bühne sein sollte. Sie meinte sie setzt jetzt ein Kennzeichen dass der Antrag als Eilantrag bearbeitet wird. Ich kann Ende der Woche nochmal anrufen.
Gut es ist immer noch nichts passiert, also habe ich gerade eben wieder da angerufen. Und was mir da gesagt wurde, ist an Unverschämtheit nicht zu übertreffen. Die Dame war schon zu Beginn des Telefonats mehr als genervt. Die erst Frage war, warum ich schon wieder anrufe. Hallo das ist mein gutes Recht, und ihre Kollegin hat es mir angeboten. Es sei schließlich ein Kennzeichen gesetzt worden und jetzt müsste ich halt warten. Da habe ich sie gefragt ob sie sich nur annähernd in meine Lage rein versetzen kann, ich meine ich bin erst 25 Jahre alt und eigentlich nicht mehr arbeitsfähig. Ich sagte zu ihr, wenn sie auf ihre Homepage drei Wochen schreiben, dann müssen sie sich auch dran halten. Schließlich plant man mit der Zeit ja ein wenig. Da meine die goch glatt, das wäre früher so gewesen, diese Fristen könnten sie schon lange nicht mehr einhalten, das wäre früher so gewesen. Und sie wären kein Reisebüro in dem man seine Reha zeitgenau buchen kann. Ich hab gedacht. Ich fragte sie dann wie lange ich da jetzt noch drauf warten soll, nochmal fünf Wochen?! Da meinte sie, das kann durchaus passieren, das wäre nicht ihr Problem. Sie hätte jetzt keine Lust zu diskutieren und erklärt das Gesräch für beendet.

Ich muss sagen ich bin echt sprachlos. Wie soll man sich da dagegen wehren? Man hat keine Chance.
Ich mein ich gebe mir echt Mühe, ich geh trotzdem arbeiten obwohl es mir nicht gut geht, ich gehe zur Krankengymnastik usw., lasse mich nicht krankschreiben meinem Arbeitgeber zuliebe und werde wahrscheinlich auf eigene Kosten ohne irgendwelche Unterstützung eine neue Ausbildung machen, und beantrage erst nach 7 Jahren wieder eine Reha. Und als Dank wird man so behandelt.

Habt ihr eine Idee was man da machen kann? Ich bin echt hilflos. Ich weiß sechs Wochen seind noch nicht soooo lange aber wenn man drauf angewiesen ist, ist das echt blöd. Ich würde mich noch nichtmal über die Bearbeitungsdauer aufregen, aber über die Art und Weise wie mit einem umgegangen wird.

Vielen Dank fürs zuhören, aber die machen mich ehct wahnsinnig.
Ganz Liebe Grüße vom Bodensee
Katja

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Juni 2013 17:52     Betreff des Beitrags: Re: Rehaantrag- Deutsche Rentenversicherung
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Hallo Katja,

würde mir da auch Gedanken machen.

Die Fristen, in der der Kostenträger eine Entscheidung getroffen haben muss, stehen im § 14 SGB IX. Sie sind bindend und nicht für jeden auslegbar.

Ich würde nun einen neuen Antrag bzw. - noch besser - eine Kopie des alten Antrages hinschicken. Hoffentlich hat Dein Arzt von seinem Teil auch noch eine Kopie. In einem Begleitschreiben würde ich auf die Fristen nach SGB IX hinweisen. Ferner würde ich eine Klage vor dem Sozialgericht in Aussicht stellen, wenn nicht innerhalb der Fristen entschieden wurde. Das Ganze dann per Übergabe-Einschreiben mit Rückschein an die DRV. Dann hast Du anhand des Rückscheines einen Nachweis, dass die Sache auch eingegangen ist.

Klagen vor dem Sozialgericht sind für Dich kostenlos. Eventuell musst Du Deinen Rechtsanwalt bezahlen.

So, hoffe ich konnte Dir weiter helfen.

Gruß
Markus1986

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Juni 2013 17:58     Betreff des Beitrags: Re: Rehaantrag- Deutsche Rentenversicherung
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Hallo Katja,

zunächst mal möchte ich dich mal fragen, warum deine RV dir bei einer Umschulung nicht helfen bzw. unterstützen sollte? Hast du dich diesbezüglich schon mal mit der RV und auch dem Arbeitsamt in Verbindung gesetzt? Wozu rät dir denn dein Arzt? Wenn du ein entsprechendes Attest durch deinen Arzt bekommst, in dem eine ausführliche Begründung hervor geht, dass du aufgrund zunehmender Schmerzen nicht mehr in deinem Beruf arbeiten kannst, muss die RV eigentlich reagieren und dich unterstützen, denn du bist noch sehr jung und musst noch viele viele Jahre arbeiten. Aber dein Arzt kann das ja auch nicht wissen, denn schließlich hast du ja selber geschrieben, dass du dich selbst mit Schmerzen und Schmerzmitteln zur Arbeit gequält hast, anstatt einen Arzt, um mit ihm über weitere Maßnahmen bzw. Behandlungen zu sprechen. Suche unbedingt das Gespräch mit deinem Arzt/Orthopäden etc. ich denke, er kann dir da bestimmt weiter helfen. Hast du einen GdB und eine Gleichstellung? Ich drücke dir die Daumen, dass es mit der Reha noch rechtzeitig klappt. Ich kenne das auch, musste damals auch Ewigkeiten warten, bis die mal aus den Puschen kamen, habe da aber nie angerufen, weil sie sich dann oftmals extra viel Zeit lassen. Ich kenne diese Pappnasen :zwinker:

Liebe Grüße

Queen

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Juni 2013 18:25     Betreff des Beitrags: Re: Rehaantrag- Deutsche Rentenversicherung
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Hallo Markus,

vielen Dank für die ausführlichen Informationen. Das wusste ich gar nicht dass man sowas machen kann. Wenn bis Ende nächster Woche nichts passiert, werde ich es so machen wie du mir das vorgeschlagen hast. Kopien hab ich von beiden Teilen, sowohl von mir wie auch von dem Teil von Dr. Hoffmann. Ich hab auch diesen Antrag per Einschreiben mit Rückschein gesendet, und hab somit auch die Bestätigung, dass der Antrag eingegangen ist. Nochmals vielen, vielen Dank, ich werde dann weiter berichten.


Hallo Queen,

auch vielen Dank für deine Antwort. Also bezüglich der Umschulung hab ich mich sowohl bei der Rentenversicherung als auch Arbeitsamt schon. Eine Umschulung zu bekommen ist aber heutzutage sehr sehr schwierig. Erstmal wurde mir gesagt ich soll mir als PTA eine andere Stelle suchen, sprich bei der Krankenkasse oder in der Industrie. Das stellen die sich aber leider einfacher vor als es ist, Krankenkassen stellen vorwiegend Sozialversicherungsfachangestellte ein und in der Industrie muss man in der Produktion meist noch mehr tragen und den ganzen Tag stehen, zumindest in dem Betrieb den ich mir angeschat habe.
Ja das Arbeitsamt bezahlt Umschulungen, aber hauptsächlich aufgrund von Arbeitslosigkeit und für die Berufe in denen gerade dringend Arbeitskraft gesucht wird, als Beispiel wurde mir eine Umschulung zum Gesundheits- und Krankenpfleger genannt, sehr witzig mit einer operierten Skoliose. Eine Umschulung übers Arbeitsamt ausschließlich aus gesundheitlichen Gründen ist wohl sehr sehr schwierig. Ja und bei der Rentenversichrung ist's noch komplizierter, hab ich das Gefühl. Dort wurde mir nur die Möglichkeit der medizinischen Rehabilitation genannt, und das ist glaub nicht so ganz das geeignte. Das werde ich aber dann in der Reha hoffenltich nochmal geanuer besprechen.
Mein Arzt weiß übrigens schon Bescheid, ich bin bei Dr. Hoffmann in Behandlung. Auch er war etwas geschockt über die Vorgehensweise der Rentenversicherung. Er Kümmert sich sehr, ich bekomme regelmäßig Krankengymnastik, soll jetzt zum Neurologen, da mir immer der rechte Arm einschläft und zum MRT der Halswirbelsäule. Also von der Seite bin ich gut versorgt. Er findet es auch nicht gut dass ich mit Schmerzmitteln arbeiten gehe, aber da habe ich zur Zeit wohl vorübergehend keine andere Wahl. Auch bei dem drohenden Widerspruch wird er mir helfen. Dafür brauche ich aber erst mal einen Bescheid . Er meinte wenn ich dann in Reha bin, dass er auch mit dem sozialmedizinischen Dienst spricht, dass die dann in den Entlassbericht schreiben, dass ich in diesem Beruf arbeitsunfähig bin. Und ich dann vielleicht darüber eine Unterstützung bekomme.
Mir geht es auch nicht so sehr um die finanzielle Seite, das bekomme ich mit jobben schon irgendwie hin. Aber ich finde wenn man schon Eigeninitiative zeigt und selbst nach einer Lösung sucht, dann sollten einem nicht auch noch ständig Steine in den Weg gelegt werden.
Ich habe einen GdB von 40 aber keine Gleichstellung.
Ja jetzt mal schauen was weiter passiert. Ich werde auf alle Fälle bericht. Es tut aber schon gut, wenn jemand Erfahrener weiß in welch einer Situation man sich befindet.

Ich wünsche euch noch einen schönen Abend,
ganz Liebe Grüße
Katja

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Juni 2013 18:43     Betreff des Beitrags: Re: Rehaantrag- Deutsche Rentenversicherung
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Hi Katja,

falls du noch rechtliche Fragen hast, könntest du auch noch unseren anschreiben...

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Es gehört zu den großartigen Belohnungen dieses Lebens,
dass man mit jedem aufrichtigen Versuch,
anderen zu helfen, sich selber hilft.




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 Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Juni 2013 19:20     Betreff des Beitrags: Re: Rehaantrag- Deutsche Rentenversicherung
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Hallo Katja,

ich wusste nicht, dass du bei Dr.Hoffmann in Behandlung bist, aber das ist gut so, denn er unterstützt und hilft einen wo es nur geht. Ich selber habe von ihm auch schon sehr viel Hilfe bekommen, schade, dass es nicht noch mehr von seiner Sorte gibt.
Katjes hat geschrieben:
Er meinte wenn ich dann in Reha bin, dass er auch mit dem sozialmedizinischen Dienst spricht, dass die dann in den Entlassbericht schreiben, dass ich in diesem Beruf arbeitsunfähig bin. Und ich dann vielleicht darüber eine Unterstützung bekomme.

Die wirst du spätestens dann ganz sicher bekommen. Der sozialmedizinische Dienst wird dir sicher auch zu einer Gleichstellung raten. Dies kann nicht schaden, du bist dann einem behinderten Menschen mit einem GdB von 50 gleichgestellt, denn Personen mit einem Grad der Behinderung von weniger als 50, aber mindestens 30, was ja in deinem Fall zu trifft, können auf Antrag von der Agentur für Arbeit gleichgestellt werden, wenn sie infolge ihrer Behinderung ohne Gleichstellung einen geeigneten Arbeitsplatz nicht erlangen, oder nicht behalten können. Du kannst die Gleichstellung auch telefonisch bei der Agentur für Arbeit beantragen. Sie schicken dir einen Fragebogen zu und verlangen auch ein Ärztliches Attest, auch ein selbst aufgesetztes Schreiben deiner seits wäre von Vorteil, in dem du deine Situation genau begründest. Ich glaube ganz stark, dass die bösen Steine, die dir momentan vor den Füßen liegen ganz rasch verschwinden werden.

Ich bin im Moment in einer ähnlichen Situation, seit meiner OP bin ich immer noch krank geschrieben, aber auch ich werde mir bezüglich einer Umschulung Gedanken machen müssen. Ich drücke dir ganz fest die Däumchen, dass du alles gut geregelt bekommst und dir nichts mehr im Wege steht. Lass dich nicht unterkriegen.

Liebe Grüße

Queen

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Juli 2013 13:37     Betreff des Beitrags: Re: Rehaantrag- Deutsche Rentenversicherung
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Hallo ihr lieben!
So es geschehen noch Zeichen und Wunder, meine Reha wurde doch tatsächlich doch noch genehmigt, das ging jetzt sogar relativ schnell.
Nächste Woche Donnerstag am 25.7. geht es auch schon los nach Isny. Erst mal sind drei Wochen genehmigt, aber ich hoffe dass ich noch eine Woche länger bleiben darf. Das tolle ist, ich fahre mit einer Freundin zusammen, das heißt Langeweile wird nicht so schnell aufkommen.
Dann nochmal vielen Dank für eure Unterstützung, ich werde mich dann mal aus Isny melden,
Ganz Liebe Grüße
Katja !

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 28. Juli 2013 14:25     Betreff des Beitrags: Re: Rehaantrag- Deutsche Rentenversicherung
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Hallo ihr Lieben!
Ich sitze gerade in der Cafeteria in Isny und schmilze fast in der Hitze .
Ich bin nun also seit Donnerstag hier gut angekommen, und hatte auch gleich mein Arztgespräch bei Frau Dr. Krell. Sie ist sehr nett und hat sich auch alles angehört und ich hatte das Gefühl sie hat sich sehr bemüht und nahm mich ernst. Mein Zimmer Ist sehr schön und das Essen spitze . verhungern tue ich nicht .
Am Freitag ging es dann auch schon los mit den Anwendungen, ich bin bis jetzt sehr zufrieden. Ich hab Massage, Einzel-KG, täglich Skoliose-Op-Gruppe trocken und im Bewegungsbad und Atemtherapie. Zusätzlich hab ich Ergotherapie, MTT, Aqua Jogging, Wassergymnastik, freies Schwimmen und Nordic Walking. Außerdem kann ich noch in die Sauna, die brauch ich glaub ich bei den Temperaturen eher weniger . Also wie ihr seht bin ich gut ausgelastet.
Morgen startet das Programm jetzt richtig und dann kommt sicher der Mukelkater .
Dann machts mal gut,
Liebe Grüße aus Isny
Katja

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