Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 3. August 2012 15:40     Betreff des Beitrags: Reha-Bericht Ani88
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Diagnose: Idiopathische Skoliose th 88° / lu 70°; Osteochondrose L5/S1 > L4/5; BSV L5/S1
Therapie: OP Aug. 2011 / Neustadt, Korrekturspondylodese TH4-L4, Restkrümmung th 31° / lu 20°; seitdem: KG, MT, Tapes, Schmerzmedis; Feb.2014 SD+Nervenverödung
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Meine Reha vom 03.07.2012 bis zum 31.07.2012 in Neustadt

Das Programm:
Einzel-KG 3x wöchentlich
MTT 3x wöchentlich WS-Gruppe trocken 2x wöchentlich WS-Gruppe Bewegungsbad 2x wöchentlich
Thermopackung 2x wöchentlich
Magnetfeldtherapie 2x wöchentlich
Massage 2x wöchentlich
Fußreflexzonenmassage 1-2x wöchentlich
Walking 1x (wurde nach dem ersten Versuch gestrichen, da meine Probleme kein Walken zulassen)
Medizinisches Bad 1x (wurde nach dem ersten Mal auch gestrichen, da ich es nicht vertragen habe und zudem nicht in der Wanne liegen konnte)
Rückenschmerzseminar Teil 1-3
Schmerzvortrag
Vortrag zum Schwerbehindertenrecht
Sozialdienstberatung
Ernährungsberatung (Pflicht für Patienten, die über die Rentenversicherung in der Reha sind)
Mehrere Termine bei Herrn Thomsen inkl. Infiltrationen

Ausgangssituation:
Angereist bin ich in Neustadt mit mehreren Baustellen. Das größte Problem habe ich leider mit dem Bereich unterhalb der Versteifung. Ich habe Schmerzen, die belastungsabhängig sind. Mit Belastung meine ich eigentlich alles außer liegen. Ich stehe morgens auf und der Terror lässt nicht lange auf sich warten. Die Schmerzen strahlen ins rechte Bein aus und ich kann oft nur sehr schlecht gehen. Anfangs wurde ich in der Magistrale von frisch Operierten überholt... Weitere Probleme habe ich mit dem Schulter-/Nackenbereich und mit den Rippen. An Medikamenten nahm ich: Katadolon S long 1-0-0, Tilidin retard Tabletten 1-1-1-1 und bei Bedarf Tilidin Tropfen.

Rehaverlauf:
Die ersten 2 Wochen ging es in der Reha nur bergab. Ich hatte Schmerzen, mir war dauernd schlecht, ich war überhaupt nicht belastbar usw. Wegen meinem Befinden und meinem Tablettencocktail wurde ein Konsil für die Schmerztherapeutin geschrieben. Dort wurde ich dann auf Palexia umgestellt, also wieder auf BTM. Davon nehme ich seitdem morgens und abends 100mg. Abends dann noch eine Katadolon und bei Bedarf Metamizol Tropfen.
Nachdem ich zu Beginn der Reha das erste Mal bei Thomsen in der Ambulanz war, sind wir überein gekommen, dass ich mich 1 Woche vor Ende der Reha nochmals melde. Dann gab es mehrere Infiltrationen: in die Facettengelenke L4/L5 und L5/S1 und in den Wirbelkanal. Da die Infiltrationen in die Facettengelenke bisschen Linderung verschafften, wurden diese ein Tag vor Abreise nochmal wiederholt. Die Infiltrationen in die Facettengelenke waren schon sehr unangenehm und auch schmerzhaft. Die in den Wirbelkanal war nicht schlimm, aber das hatte er mir auch versprochen. Es ist nun so, dass der untere Bereich überlastet ist. Bei jemand jüngerem hätte sich der Bereich unterhalb der Versteifung wohl mit aufgerichtet, bei mir hat sich jedoch nichts getan. Dadurch ist es unten ziemlich krumm und zudem bin ich da rotiert. Die Bandscheiben sind auch nicht mehr das Wahre. Dadurch machen die Facettengelenke Ärger. Man könnte die Versteifung verlängern, was man aber in dem Alter nicht möchte. Ich soll weiterhin Muskelaufbau betreiben (wenn das so einfach wäre mit diesen Problemen), Schmerzmittel einnehmen und ich kann die Infiltrationen wiederholen lassen. Dies darf man aber nur 2-3mal insgesamt machen. So viel zu der Schmerzproblematik.
In den WS-Gruppen kam ich anfangs überhaupt nicht mit. Nach der ersten WS-Gruppe im Trockenen kam ich in die B-Gruppe, wo ich die 4 Wochen auch blieb. Im Bewegungsbad kämpfte ich die ersten Male nur mit dem Stehen bleiben. Dies besserte sich aber. Das Bewegungsbad tat mir recht gut und hat mir auch am meisten Spaß gemacht. Mit dem MTT war es so eine Sache. Ich bin noch nicht ganz überzeugt, dass da alle Übungen, die ich bekam, geeignet sind für mich.
In der Einzel-KG machten wir verschiedene Sachen. Passiv wurden die Rippen, Schultern/Nacken, die LWS und das ISG behandelt. Die Rippen trieben meine Therapeutin in den Wahnsinn. Vor allem einige der Rippen auf der linken Seite ärgern mich ziemlich. Meiner Therapeutin fiel auch sehr schnell auf, dass sich mein Brustkorb kaum bewegt beim Atmen, da ich nur flach atme. Alle Versuche die Rippen zu mobilisieren scheiterten kläglich. Anscheinend sind die Rippengelenke verknöchert. Da kann man dann natürlich nichts mobilisieren.
Die Anwendungen in der Physikalischen Therapie waren recht angenehm. Meinem Rücken taten besonders die Thermopackungen gut. Von den Massagen hatte ich mir mehr versprochen. Diese waren eher Streicheleinheiten und haben mir somit auch nicht wirklich geholfen.

Rahmenbedingungen:
Die Klinik und deren Lage ist natürlich echt richtig schön. Das wusste ich ja bereits. Das Wetter spielte auch meist mit und so konnte ich die Pausen oft draußen verbringen.
Das Essen war nicht so das Highlight. Es gab 4 Wochen lang täglich Kartoffeln. Einzigste Ausnahme: ein einziges Mal Nudeln und samstags eben Suppentag. Kartoffeln gab es in allen möglichen Variationen: Petersilienkartoffeln, Dampfkartoffeln, Butterkartoffeln, neue Kartoffeln,... In Wirklichkeit waren es immer die gleichen Kartoffeln. Ich habe in der Reha über 2kg abgenommen und mir sitzt keine Jeans mehr richtig.
Organisatorisch lief auch nicht alles ganz rund. Am besten ist es, wenn man dann einfach vieles selbst in die Hand nimmt, dann läuft es auch besser.

Fazit:
Alles in allem bin ich enttäuscht. Ich hatte auf ein kleines Wunder gehofft, das eben ausgeblieben ist. Ich kann weder beschwerdefrei gehen, noch stehen, noch sitzen. Fitter fühle ich mich auch nicht unbedingt, was aber wahrscheinlich auch an meinen Medikamenten liegt. Richtig schade finde ich, dass nicht einmal meine Schulter- und Nackenprobleme behoben sind (das sollte eigentlich ja machbar sein).

Wie es für mich nun weiter geht:
Mir wurde das IRENA-Programm empfohlen, das ich aber leider aufgrund der Entfernung zur nächstgelegenen Einrichtung nicht durchführen kann. Ab nächster Woche gehe ich nun wieder hier zur Krankengymnastik und werde zusätzlich zur MTT gehen. Meine Physiopraxis bietet freies Gerätetraining an. Ich werde 1-2 Mal Krankengymnastik am Gerät privat zahlen und darf dann dort frei trainieren.

Ich hätte euch gerne positiveres berichtet, aber so ist es leider.

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Liebe Grüße, Ani

Vor Tagen war meine OP in Neustadt!





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 Ungelesener BeitragVerfasst: 3. August 2012 16:20     Betreff des Beitrags: Re: Skoliose-OP von Ani88
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Hallo Ani88,

vielen Dank für deinen Bericht. :danke1: Es tut mir sehr leid,dass dir die Reha nicht den gewünschten Erfolg brachte.So wie du es beschreibst haben die sich in Neustadt auch nicht besonders viel Mühe gegeben.Mein Sohn hat ja fast die gleiche Versteifungsstrecke wie du,auch 2011 durchgeführt.Er machte 4Wochen eine Ambulante Reha,hatte die gleichen Anwendungen wie du,und er war super zufrieden.
Mein Sohn bekommt zum Gerätetraining ein extra Rezept verschrieben,frag doch auch mal nach,dann brauchst du nicht extra bezahlen.
Alles Gute weiterhin. :luck:

Liebe Grüße
Rose :rose:


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 3. August 2012 19:15     Betreff des Beitrags: Re: Skoliose-OP von Ani88
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Hallo Ani,

ich finde das echt traurig. Und ehrlich gesagt kann ich mir auch ganz genau vorstellen, wie es dir jetzt geht, gerade wo doch die meisten anderen so viel zufriedener mit ihrer Situation sind. :trösten:

Gib die Hoffnung nicht auf, dass es doch noch zum Schmerzfrei-Wunder bei dir kommen wird.
:klee: :gurgel:

Hattest du denn den Eindruck, dass alles getan wurde, oder hättest du gern was am Therapieplan geändert? Es ist immer schwierig einzuschätzen, ob es in einer anderen Klinik besser gelaufen wäre. Immerhin hast du jetzt viele Dinge ausprobiert und kannst vielleicht für dich besser einschätzen was dir helfen könnte.

Die Nachoperation willst du nicht oder die Klinik?

Hoffentlich kommen hier noch gute Tipps für dich :alle: und ansonsten mußt du halt vorerst damit klar kommen, dein Leben so möglichst positiv zu gestalten. :sonne:

Gruß

Second

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Vor Tagen war meine erste Wirbelsäulen-OP.
Vor Tagen war meine letzte Wirbelsäulen-OP.

Eine verschleppte Wirbelsäulentuberkulose kann ganz schön schlauchen ...


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 3. August 2012 21:36     Betreff des Beitrags: Re: Skoliose-OP von Ani88
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Liebe Anja,

zuerst einmal vielen Dank für Deinen ausführlichen Bericht.
Mir tut es auch echt leid, dass es Dir nicht wirklich besser geht nach der Reha. Ich hatte so gehofft und es mir so gewünscht für Dich.
Wir werden aber nicht aufgeben und weiterhin hoffen und fest an Dich denken, dass sich Deine Situation noch um ein vielfaches verbessert.

Ich wünsche es Dir sehr,
grüße Dich herzlich und freue mich von Dir zu hören, Carminchen

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Vor Tagen war meine OP in Neustadt.



Bietet das Leben Dir eine Zitrone, mach Saft daraus !


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 4. August 2012 13:38     Betreff des Beitrags: Re: Skoliose-OP von Ani88
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Diagnose: rechtskonvexe Skoliose BWS 110, LWS 56, Restkrümmung nach OP BWS 68, LWS 37
Therapie: Bauchliegesch., Rückenliegesch., Milwaukee-Korsett, KG allgemein und nach Schroth, Kuren in Sobi, BaSa und a., Glissonschlinge, OP Aug. 2012 Neustadt
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Hallo Anja,
das ist wirklich sehr bedauerlich, dass es Dir nicht besser geht. Vielleicht dauert es bei Dir einfach auch ein bißchen länger. Vier Wochen Reha sind auch nicht immer ausreichend. Versuche einfach weiter zu machen. Vielleicht tut sich mit der Zeit doch etwas und Du brauchst einfach länger. Nicht aufgeben. Ich drücke Dir die Daumen.

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Lieben Gruß von Mondschein



Vor Tagen war meine OP.


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 4. August 2012 18:57     Betreff des Beitrags: Re: Skoliose-OP von Ani88
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Diagnose: Idiopathische rechtskonvexe thorakale Skoliose => BWS 57°,
LWS ca. 30°
Therapie: 1. OP im März 2010; Dorsale Spondylodese TH6 bis L2
Restkrümmung 15°
2. OP im Januar 2012
3. OP im Oktober 2012
Implantatentfernung
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Liebe Anja,

es ist nicht schön zu lesen, dass es Dir nach der Reha nicht besser geht, aber ich kann Dir sagen, dass ich in einer ähnlichen Situation war, wenngleich Deine Schmerzen und Deine Problematik bestimmt noch viel schlimmer ist, als meine Situation. Ich war Ende 2010 sieben Monate nach meiner OP drei Wochen auf Reha und hatte mir damals auch so sehr erhofft, dass es mir danach besser geht. Ich kann nicht sagen, dass das Gegenteil der Fall war, aber besser ging es mir danach auch nicht. Ich hatte ähnliche Anwendungen wie Du, aber Walking konnte ich z.B. schon mitmachen. Jedenfalls blieb der gewünschte Erfolg aus, obwohl sich der behandelnde Stationsarzt und auch die Therapeuten sehr um mich bemühten. Ich nahm anschliessend am IRENA-Programm teil, bekam Massagen, leichte Physiotherapie, aber alles war irgendwie immer kontraproduktiv. Im Jahr darauf war ich wieder stationär in der Klinik, wo ich Infiltrationen bekam (seeehr unangenehm, wie Du schon sagtest), aber auch die brachten wenig Erfolg. Danach bekam ich Akupunktur und Mesotherapie, Taping (alles ambulant) - wieder keine Besserung.

Knapp zwei Jahre nach meiner OP wurde mir auf der rechten Seite das Implantat entfernt und im Oktober diesen Jahres kommt das Metall auf der linken Seite raus. Ich denke, dann wird es mir endlich besser gehen. Ich kann Dir mit meiner kleinen Geschichte leider keinen Mut machen, weil es keine einheitlichen Lösungen gibt, aber ich wollte Dir nur mitteilen, dass Du nicht ganz alleine mit Deinem Schicksal bist und es nicht bei jedem immer glatt läuft. Es tut mir sehr leid für Dich, weil Du auch noch so jung bist, aber ich wünsche Dir viel Durchhaltevermögen und dass es bei Dir auch irgendwann wieder bergauf geht.

Viele Grüße,

Judith

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 5. August 2012 13:53     Betreff des Beitrags: Re: Skoliose-OP von Ani88
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Diagnose: Skoliose LWS 55°, BWS 46°
Osteochondrose, Spondylarthrose,
Spinalkanalstenose,
Retrolistesis L2/3
Therapie: KG, MTT, Reversa-Mieder, TENS
Kryoläsion, BS-OP 2005
OP Neustadt 19.4.10
Ventr. Release TH12-L4. intercorp. Fusion mit Cages
Dors. Spondylodese TH6-S1/Ilium mit Expedium, TLIF L4/5 li.,
Dekompression L4/5 bds.
Naht eines Durallecks L4/5
Restkrümmung
10° LWS/15° BWS
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Liebe Anja,

zunächst mal vielen Dank für deinen Bericht! Leider stehen darin wenig erfreuliche Infos, das bedauere ich sehr. Vor allem deine Schmerzsituation. :trösten:
Kannst du, oder besser gesagt konntest du dich denn mit der neuen Medikation besser bewegen? Es wird vielleicht ein schwacher Trost für dich sein, aber: Bewegung und gezieltes Muskeltraining hilft langfristig, zumindest war das bei mir so. Natürlich kann man nur vage Vergleiche ziehen, schließlich bin ich sehr viel älter und bis S1 versteift. Aber ich habe auch noch nach 2 Jahren Probleme mit den Rippen, bzw. Thoraxschmerzen und diese lassen sich mit der MTT gut in den Griff kriegen, auch wenn das Training anstrengend ist und erst mal schmerzt. Gleiches gilt für den Nacken-Schulterbereich.
Bitte gib nicht auf und versuche es weiter! :geduld:
Zusätzlich solltest du dir Wärmeanwendungen (Fango o.ä.) und weiter KG (oder manuelle Therapie) verordnen lassen, das dürfte kein Problem sein.
Bist du eigentlich noch krank geschrieben oder wie sieht es beruflich bei dir aus?

Die Rahmenbedingungen kann ich bestätigen, mir hingen die Kartoffeln schon nach 2 Wochen zum Hals heraus.. :hunger1:

Rose hat geschrieben:
haben die sich in Neustadt auch nicht besonders viel Mühe gegeben.

Den Eindruck hatte ich persönlich zu keiner Zeit, vielleicht lag es auch an den Therapeuten. Siehst du das auch so?

Bleibt nur noch, dir :besserung2: zu wünschen und Durchhaltevermögen. Wunder dauern manchmal eben länger.. :luck: :um:

Liebe Grüße
Monika

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Vor Tagen war meine OP



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 Ungelesener BeitragVerfasst: 6. August 2012 13:04     Betreff des Beitrags: Re: Skoliose-OP von Ani88
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Hey!
Vielen Dank für die lieben Wünsche! Ihr macht mir echt Mut! :mini-freu2:
Mammillaria hat geschrieben:
Rose hat geschrieben:
haben die sich in Neustadt auch nicht besonders viel Mühe gegeben.

Den Eindruck hatte ich persönlich zu keiner Zeit, vielleicht lag es auch an den Therapeuten. Siehst du das auch so?

Nein, also den Eindruck hatte ich auch nicht! Es lag bestimmt nicht an der Klinik. Ich wär woanders sicher nicht anders heim gefahren, da bin ich mir sicher. Es liegt halt an meinem Rücken.
Mammillaria hat geschrieben:
Bist du eigentlich noch krank geschrieben oder wie sieht es beruflich bei dir aus?

Ich bin im Moment noch im Urlaubssemester. Im Oktober muss ich wieder starten. Ich hab mich aufgrund des Rückens umorientiert und jetzt am Wochenende die Zusage für einen anderen Studienplatz bekommen! Ich war bisher Im Masterstudiengang Frühpädagogik eingeschrieben und wechsel jetzt, da ich mit meinem bisherigen Abschluss nicht arbeiten kann (Kindheitspädagogin). Ab Oktober studier ich Master Soziale Arbeit mit Schwerpunkt Soziale Gesundheit! Endlich klappt mal was. Ich freu mich riesig! :freu01:
Ich werde jetzt einfach weiter dran bleiben und Muskelaufbau betreiben. Seit ich daheim bin, hab ich nur an einem einzigen Tag keine Übungen gemacht. KG habe ich weiterhin. Ab morgen startet das wieder. Morgen früh werde ich bei uns ins Schwimmbad. Da ist Dienstag morgens immer eine halbe Stunde Aqua Fitness und jeder, der da ist, kann einfach so mitmachen. Ich schau mal, vielleicht ist das ja was. Ansonsten mach ich eben die Übungen aus Neustadt vom Bewegungsbad.
Wie seht ihr das eigentlich mit Fahrrad fahren bzw. Ergometer? Ich hab das vergessen abzuklären und hab erst Mitte September einen Termin bei meinem Orthopäden. Ich bin bisher noch nicht geradelt. Auf dem Ergometer auch noch nicht - naja bis auf einen kurzen 2-Minuten-Versuch vor einigen Monaten, wobei ich mir sofort das ISG blockiert habe. Das kann eigentlich nicht passieren, denn es ist dauerblockiert inzwischen...Sollte man das lieber lassen, wenn man so weit unten Probleme hat? Oder ist nichts dagegen einzuwenden? Ich möcht nichts noch mehr "beschädigen"...

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Liebe Grüße, Ani

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 6. August 2012 20:41     Betreff des Beitrags: Re: Skoliose-OP von Ani88
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Liebe Anja,

Danke für deinen Reha-Bericht. Du hattest ja schon einiges in deiner PN geschrieben. Das tut mir echt leid, das es dir ein Jahr nach der OP immer noch so schlecht geht. Bitte gib nicht auf und bleib immer am Ball. Vielleicht hilft dir dauerhaftes Training zu Hause ja wirklich. Was die Aquafitness angeht, ich habe das über 8 Jahre bei uns im Krankenhaus gemacht. Eigentlich ist es das Bewegungsbecken von der Geriatrie aber am Abend gab es da Kurse. Geleitet von Physiotherapeuten, die hatten von Allen immer die Krankheiten im Kopf und haben oft spezielle Übungen, bei Bedarf für jede Krankheit extra Übungen, vielleicht wäre so etwas ja für Dich.

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Liebe Grüße Silke

Vor Tagen war Alicia´s OP


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 6. August 2012 22:06     Betreff des Beitrags: Re: Skoliose-OP von Ani88
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Hallo Ani88,

mein Sohn darf wieder Fahrrad fahren,aber nur mit einem hohen Lenker,damit er gerade sitzt.Er ist fast jeden Tag mit dem Rad unterwegs,dass macht ihm viel Spass.Ich wünsche dir :besserung2:

Liebe Grüße
Rose


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 14. August 2012 14:26     Betreff des Beitrags: Re: Reha-Bericht Ani88
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Hey ihr!
Kleines Update. Mein Rücken hat sich bissl beruhigt, seitdem er nicht mehr so viel tun muss. Ich mache täglich (naja fast... schonende KG-Übungen und meine Physio behandelt mich 2mal in der Woche mit Manueller Therapie in meinem Problembereich. So geht's mir rein rückentechnisch besser. Meine Physio und ich denken, dass das im Moment so auch der richtige Weg ist. Leider hat sich das mit dem Appetit nicht eingespielt, seitdem ich zu Hause bin. Ganz im Gegenteil. Seit über einer Woche wirds immer schlimmer. Ich schlafe eigentlich nur und gestern fing es dann auch mit Erbrechen an. Doof, wenn eigentlich nichts im Magen ist! Mein Hausarzt hat mir Vomex aufgeschrieben, das nehm ich jetzt 3mal täglich. Außer Zwieback geht jedoch nichts. Der Wille ist da. Aber kaum steht das Essen vor mir (heute wäre es einfach nur Kartoffelbrei gewesen), wird mir schlecht :kotz: Wenn das bis Freitag immer noch nicht merklich besser ist, werd ich nochmal zum Arzt. Ich habe noch mehr abgenommen und das schwächt natürlich auch. Stoni, U-Bit oder auch Maus haben mich in Neustadt ja gesehen. Da waren es aber noch 3kg mehr als jetzt. Ich hab jetzt abends die Katadolon weggelassen. Die Metamizol Tropfen nehm ich auch nicht mehr 2-3mal täglich zusätzlich ein. Da ich im Moment eh viel liege, reicht das Palexia aus. Und meine Physio schafft mir auch immer bissl Linderung. Ich wünsch mir, dass das mit dem Magen schnell besser wird. Nächste Woche ist Pepe bei mir und danach geht's nach Italien. Deshalb wäre es echt wünschenswert...

-- 14. August 2012 14:29 --

Achja, das hätt ich jetzt fast vergessen. Der 1. OP-Jahrestag ist inzwischen ja auch gewesen. Wie die Zeit doch vergeht! Trotz allem habe ich die OP nicht bereut und es war absolut der richtige Schritt! Ich bin sehr dankbar, dass ich so toll korrigiert wurde und das so auch alles hält.

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Liebe Grüße, Ani

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 14. August 2012 20:13     Betreff des Beitrags: Re: Reha-Bericht Ani88
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Hallo Anja,

ja ja der Jahrestag, Alicia hat am Donnerstag geweint und meinte, das sie vor der OP ja noch viel beweglicher war, Gott sei Dank hielt die Schwermut nur Donnerstag an. Denn eigentlich hat sie ja von euch allen die wenigsten Probleme. Aber Hut ab, das Du trotz deiner ganzen Beschwerden den Mut nicht verlierst, deshalb wünsche ich dir, das du den Italienurlaub so richtig geniessen kannst. :strand:

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Liebe Grüße Silke

Vor Tagen war Alicia´s OP


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 15. August 2012 11:53     Betreff des Beitrags: Re: Reha-Bericht Ani88
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Diagnose: Doppelbogige Skoliose - thorakal rechtskonvex Th5-12 von 74°, lumbal linkskonvex L1-5 von 48° nach Cobb.
Therapie: Krankengymnastik, 2002 4-wöchige Kur in Bad Sobernheim, Manuelle Therapie, OP August 2011 in Neustadt Th5-L1
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Hallo Ani!
Alles alles Liebe nachträglich zu deinem Jahrestag. Meiner ist nun heute, die Zeit verging echt so schnell, vor einem Jahr lagen wir alle gemeinsam in Neustadt, ihr habt eure ersten Gehversuche gestartet und wir haben uns alle unterstützt und haben uns gegenseitig Mut gemacht, auch wenn man kurz danach wieder dachte um Gottes Willen mach das es schnell vorbei ist.
Es freut mich zu hören, dass dein Rücken sich wieder ein wenig beruhigt hat und ich hoffe du kannst so deinen Besuch und den Italienurlaub besser genießen und deinen Rücken für eine kurze Zeit vergessen. Ich wünsche dir, dass es nur noch bergauf geht und du dich von den Talfahrten nicht beirren lässt und du es vielleicht irgendwann auch mal in die Hauptstadt schaffst.

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Ganz Liebe Grüße von Gini .

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 15. August 2012 12:59     Betreff des Beitrags: Re: Reha-Bericht Ani88
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Diagnose: Rigide idiopathische adulte Kyphoskoliose, thorakal rechtskonvex 82°, lumbal linkskonvex 91° nach Cobb, thorako-lumbale Kyphose >75°
Therapie: 2 OPs August 2011, Neustadt; intermed. Halo-Extension; Fusionsstrecke: TH4 bis L4; Restkrümmung BWS 37°, LWS 42°; Kyphose: harmonisches seitl. Profil
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Bundesland: Hamburg
Hi Ani,
man kommt gerade kaum noch hinterher mit den OP Jahrestagen, im August 11 war ganz schön viel los...schnell auf diesem Weg herzlichen Glückwunsch und alles Liebe&Gute weiterhin! :sonnenblume:

@Lissis Mama
Auch für Alicia weiterhin alles Gute! :herz:

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Viele Grüße Bones

Vor Tagen war meine OP in Neustadt



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 Ungelesener BeitragVerfasst: 15. August 2012 20:22     Betreff des Beitrags: Re: Reha-Bericht Ani88
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Diagnose: Diagnose meiner Tochter: Idiophatische , doppelbogige Skoliose thorakal rechtskonvex Th6 - Th12 57°nach Cobb sowie lumbal linkskonvex L1 - L4 61° nach Cobb
Therapie: Seit ca.5 Jahren Schroth,zweimaliger Aufenthalt Bad Sobernheim
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Hi Bones,

es ist zwar Anja`s Thema, aber wir bedanken uns trotzdem an dieser Stelle für die guten Wünsche.

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Liebe Grüße Silke

Vor Tagen war Alicia´s OP


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