Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 10. August 2012 07:43     Betreff des Beitrags: Reha-Bericht U-bit
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Hallo!
Anlässlich meiner Reha und meines 1. Jahrestages möchte ich mich bei euch melden! :dance3:

Ein Jahr ist vergangen.....
...unglaublich! Ich denke seit gestern immer wieder daran, was wir vor einem Jahr alles gemacht haben usw. Mir kommt es komisch vor, dass meine OP nun auf den Tag genau ein Jahr her ist. Direkt nach der OP hat man noch das Jahr mit all den Regeln, Verboten und Einschränkungen vor sich und schwupps ist ein Jahr vorbei.
Es war ein hartes Jahr voller Rückschläge, Tränen, Schmerzen und Ängsten. Die ersten Wochen und Monate waren die schlimmsten, die ich bis jetzt durchmachen musste. Alles war ungewohnt und jede Bewegung musste neu erlernt und im Gehirn abgespeichert werden. Nach ca. 5-6 Monaten konnte ich etwas von Alltag reden, aber erst jetzt fühle ich mich wieder im hier und jetzt angekommen.
Die Oxycodon habe ich im Januar (insgesamt 5 Monate lang genommen) und die Novalgintabletten Ende April (insgesamt 8 Monate lang genommen) abgesetzt. Seit ich nun clean bin, kann ich mich wieder länger konzentrieren. Die Entzugserscheinungen gerade bei dem Oxycodon waren nicht lustig und danach ging es mit der Belastbarkeit erstmal wieder bergab. Mittlerweile habe ich mich auch von dem Entzug der Novalgintabletten erholt und bin belastbarer. Ich nehme nur noch bei Bedarf entweder Novalgintropfen oder Diclo 50mg.
Bei meiner Jahreskontrolle am 23.7. in Neustadt war alles in Ordnung. Alle 28 Schrauben sitzen gut und die Titanstangen sind heile. Ein neues Röntgenbild reinzustellen ist also nicht nötig, da noch alles so aussieht, wie vor einem Jahr. Dr. Messner war sehr zufrieden mit mir. Ich soll im nächsten Jahr zur Kontrolle nochmal vorbeikommen.
Rückblickend kann ich aber sagen, dass sich dies alles ausgezahlt hat und es mir viel viel besser geht, als vor der OP. Man bekommt wirklich viele Komplimente wegen der aufrechten Haltung und diese heilen langsam die Wunden, von Mobbing oder blöden Kommentaren vor der OP!


Meine Reha vom 10.7.-7.8. 2012 in Neustadt/i.H.
Vorab ein paar Worte: Ich habe den Reisekostengutschein in Anspruch genommen. Ich bekam eine Woche vor Beginn der Reha die Zugtickets für die Hin-und Rückfahrt nach Neustadt zugeschickt und zwei Werktage vor Beginn der Reha wurden zwei Koffer von Hermes abgeholt.
Diesen Reisekostengutschein kann jeder bekommen, der eine Reha macht. Einfach bei der Klinik anfragen. Die Tickets werden von dem jeweiligen Kostenträger übernommen, ebenso der Koffertragsport.

Insgesamt war ich vier Wochen in Neustadt zur Reha. Auch, wenn Anja schon berichtet hat, was dort alles angeboten wird, möchte ich es auch nochmal aufgreifen und kurz beschreiben:

Aktives:
Einzel-KG (3x die Woche): Weiß sicher jeder, was gemeint ist.
MTT (Gerätetraining)(2-3x die Woche): Man bekommt eine Einführung (30min) mit dem Einzel-Physio und danach hat man immer 90 Minuten MTT.
WS-Gruppe im Gruppenraum (2x die Woche): Hier gibt es A und B Gruppen. Im Grunde ist es ähnlich der Physiotherapie; man macht Übungen im Stand, auf der Matte im Liegen, auf einem Ball oder mit Hilfsmitteln (Theraband, Flexi Bar).
Bewegungsbad (1-2x in der Woche): Auch hierbei gibt es A und B Gruppen. Es werden Übungen im Wasser mit diversen Hilfsmitteln (Poolnudeln, Bälle, ... gemacht.
Walking (3x die Woche): Beim ersten Mal bekommt man die Technik erklärt und wir ein bisschen beobachtet. Die Strecken verlaufen Richtung Neustadt oder Pelzerhaken direkt am Strand.

Passives:
Thermopackung (2x die Woche): Man liegt mit nacktem Oberkörper auf einer warmen Matte und wird in die Laken eingewickelt. Wenn es zu heiß ist, bekommt man eine Unterlage auf die Matte drauf.
Magnetfeldtherapie (2x die Woche): Man liegt auf einer Wolldecke und darunter befindet sich eine Auflage, die vier Magnetspulen enthält. Man merkt davon nichts. Ziel ist es unter anderem, eventuelle Wassereinlagerungen im OP Gebiet auszuschwemmen. Es soll gut für den Körper sein, aber da man überhaupt nichts merkt oder hört, habe ich den Erfolg etwas angezweifelt.
Massage (2x die Woche): Massage eben. Hierbei gibt es allerdings große Unterschiede bei den Therapeuten. Bei den meisten (bis auf einer) habe ich danach immer gedacht: "Danke, aber eincremen kann ich mich selber". Dementsprechend wenig haben mir die Massagen gebracht.
Fußreflexzonenmassage (2x die Woche): Sicher auch vielen bekannt; in den Füßen sind ist der Körper „abgebildet“. Durch Druck, kreisende Bewegungen, Streichen „bearbeitet“ man diese Bereiche. Sehr entspannend, aber nicht immer angenehm! Ich habe es auf Grund meiner Verspannungen bekommen.
Medizinisches Bad (1-2x die Woche): Im Grunde ist man dort in einer ganz normalen Badewanne, wo man sich entspannen soll. Da man da aber komplett unbekleidet rein muss, ist es am Anfang gewöhnungsbedürftig, zumal der (junge und gut aussehende) Physiotherapeut beim Ein-und Aussteigen aus versicherungstechnischen Gründen anwesend sein muss!


Vorträge:
Rückenschmerzseminar Teil 1-3 (über den Zeitraum der Reha verteilt) : Man lernt, wie man sich im Alltag richtig zu verhalten hat (heben, bücken, hinlegen und aufstehen, Lasten ins Auto heben, .... Für (langstreckig) versteifte Leute sicher weniger relevant, da es eh nicht mehr anders geht.
Schmerzvortrag (1x während der Reha): Geleitet von Psychologen. Vieles ist bekannt, aber dennoch sehr empfehlenswert. Im Groben geht es darum, wie Schmerz entsteht und warum wir ihn so wahrnehmen, wie wir es tun.
Sozialdienstberatung (1x meist zu Beginn der Reha): Man wird über Behindertenausweis und mögliche Anschaffungen im Büro beraten.
Ernährungsberatung (1x während der Reha): Auch, wenn ich keine Ernährungsberatung wollte, musste ich eine machen, da ich über die Rentenversicherung dort war. Die Ernährungspyramide wurde erklärt – mehr schafft man auch nicht in 30min!
Entspannung nach Jacobson (insgesamt 4 Einheiten á 60min): Dies wird von einem der beiden Psychologen geleitet. Zu Anfang ist es (besonders für ungeduldige und gestresste Patienten) nicht ganz einfach, aber in der letzten Stunde hat es jeder hinbekommen. Ziel ist es, sich komplett zu entspannen und den Kopf auszuschalten. Dies geht durch Muskelanspannung und anschließender Muskelentspannung. Dieses Gefühl soll sich zum Ende der Einheit im ganzen Körper einstellen und ist auch gut zum Einschlafen.
(es gibt noch mehr Angebote in der Klinik, aber die aufgeführten Sachen, habe ich alle mitgemacht.)

Es war ein komisches – sehr komisches – Gefühl wieder in die Klinik nach Neustadt zu kommen. Dort ist so vieles passiert und allein die Erinnerung, in welchem Zustand ich die Klinik das letzte Mal verlassen habe, bereitete mir einen Kloß im Magen.
Die erste Zeit fühlte ich mich nicht sehr wohl, aber mit der Zeit wurde es besser.
In der ersten Woche hat man einen reduzierten Plan, der Einzel-KG, Sozialdienstberatung, MTT-Einführung und evt. schon mal eine Gruppenstunde enthält. Es ist praktisch eine „Schnupperwoche“. Wie schon geschrieben, habe ich mich sehr unwohl gefühlt und bekam durch die vielen ungewohnten Belastungen vermehrt Schmerzen. Ich hatte das Gefühl, dass mir von allen Seiten eingeredet wird, dass ich mit so einer langen Versteifungsstrecke krank und eingeschränkt zu sein habe. Mein im letzten Jahr mühsam aufgebautes Gleichgewicht geriet völlig aus dem Takt. Ich fasste zu einer Physiotherapeutin Vertrauen und erzählte ihr alles. Danach ging es mir besser und ich konnte Kritik etc. besser wegstecken. Nach einer Woche war alles wieder okay.
In der zweiten Woche geht es dann richtig los. Dabei habe ich gemerkt, dass mir der volle Plan überhaupt nicht gut getan hat: Ich hatte Schmerzen und schleppte die Müdigkeit und Erschöpfung von den einen in den anderen Tag. Bei der wöchentlichen Visite kam dies dann zur Ansprache und der Tagesplan wurde etwas gestreckt (mit mehr Pausen dazwischen) und auf meinem Wunsch hin, wurde MTT rausgenommen. Eine Verlängerung von einer Woche wurde genehmigt.
Die dritte und vierte Woche waren vom Ablauf her ähnlich der zweiten Woche. Die Anzahl der Anwendungen variierte, sodass etwas Abwechslung in den Tagesablauf kam.

Die Lage der Klinik ist nach wie vor wunderschön! Wir hatten, bis auf eine Woche, wo es nur geregnet hat, immer durchwachsenes bis sehr gutes Wetter, sodass man auch Zeit außerhalb der Klinik verbringen konnte.
An den Wochenenden hatte ich immer Besuch von meiner Familie und habe die meiste Zeit dann außerhalb der Klinik verbracht, was mir, gerade nach der ersten Woche, sehr gut getan hat.
Die Organisation der Klinik ist unterschiedlich. Bei mir verlief alles reibungslos und die Schwestern, die für das Haus 2 zuständig sind, sind alle sehr freundlich und hilfsbereit.
Ich habe während der Reha 2kg abgenommen, was ich einmal auf die Bewegung führe, aber zum größten Teil auf das schlechte Essen in der Klinik. Wir bekamen 4 Wochen lang nur Kartoffeln und nur zweimal Nudeln und einmal Reis. Zum Ende hin, habe ich nur noch ein bisschen Gemüse und Fleisch gegessen! Man darf sich am Abreisetag Brötchen für die Heimreise schmieren und sonst ist es verboten Essen aus dem Patientenspeisesaal mitzunehmen.

Mein Fazit:
Mir hat die Reha nicht so viel gebracht, wie ich es mir erhofft hatte. Durch andere Rehaberichte waren meine Erwartungen recht hoch und ich hoffte, danach wieder völlig „die Alte“ sein zu können. Dies ist leider nicht eingetreten. Ich kann auch nicht sagen, dass ich jetzt länger laufen, stehen oder sitzen kann, als vorher. Einzig meine Verspannungskopfschmerzen haben sich etwas gebessert und ich habe schon mal ein paar Tage gehabt, wo ich ohne Kopfschmerzen aufgewacht bin.
Aber dennoch konnte ich aus der Reha etwas mitnehmen: Ich habe gelernt besser mit meiner Versteifung zurechtzukommen und habe wertvolle Tipps für den Alltag erhalten, wie ich meinen jetzigen Zustand noch lange so erhalten kann. Ich weiß jetzt ebenfalls auch, warum einige Dinge bei so sind, wie sie sind und dieses Wissen machen die Schmerzen, die ich teilweise habe, etwas erträglicher.
Für die psychische Verarbeitung war es richtig nach Neustadt zu fahren. Ich kann die Klinik nun ohne Angst betreten. Es hängen jetzt auch positive und lustige Erinnerungen an der Klinik.

Wie geht es nun weiter?

Ich habe mich zusammen mit meinem Reha-Arzt für das IRENA-Programm (intensive Rehanachsorge) in einer Sport-und Rehaklinik im Nachbarort entschieden. Dies sind nochmals 24 Termin, die innerhalb von 3 Monaten „abgearbeitet“ sein müssen. Hier bekomme ich nochmal MTT, WS-Gruppe und Bewegungsbad. Im Anschluss daran möchte ich gerne Reha-Sport machen, um einfach regelmäßig (natürlich zu dem täglichen Übungsprogramm) Sport zu machen und neue Übungen zu lernen. Physiotherapie möchte ich momentan nicht wieder beginnen. Das einzige, was mir Probleme bereitet sind die Verspannungen und dafür werde ich hin und wieder eine Massage privat bezahlen, wenn es ganz schlimm sein sollte.
Auch beruflich habe ich mich in dem Jahr neu orientiert: Im Oktober starte ich eine Ausbildung zur Ergotherapeutin und darauf freue ich mich schon sehr!

_________________
Liebe Grüße von U-bit


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 10. August 2012 08:26     Betreff des Beitrags: Re: Kyphose OP von U-bit
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Hallo U-Bit,

na das ist doch ein schöner und positiver, wenn auch nicht euphorischer Rehabericht. Realistisch und sachlich eben.

Dir geht es (jetzt wieder) bedeutend besser als vor der Operation.

Wichtig für eine gute Zusammenarbeit zwischen Patient und Therapeut finde ich ja immer, dass man die Grunderkrankung als gegeben hinnimmt und sparsam mit irgendwelchen Schuldvorwürfen (auf beiden Seiten) umgeht. Das ist nicht immer einfach, aber wohl die beste Vorasusetzung für eine erfolgreiche Therapie.
Und die will doch jeder der Beteiligten, oder? :freu07: Ich hatte mal einen Therapeuten, der sagte, dass ich ja nichts für meine Erkrankung kann und meine Güte, was habe ich mich verstanden gefühlt, klasse!

Ah, und ich glaube du wirst eine ziemlich gute Ergotherapeutin, nach all den Dingen, die ich von dir und über dich (z.B. von Anne, die du ja nach ihrer Operation super unterstützt hast) hier gelesen habe.
:schaukeln:
Viel Erfolg bei der Ausbildung zur Ergotherapeutin


Gruß

Second

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[Meine Kyphose-Bilder]



Vor Tagen war meine erste Wirbelsäulen-OP.
Vor Tagen war meine letzte Wirbelsäulen-OP.

Eine verschleppte Wirbelsäulentuberkulose kann ganz schön schlauchen ...


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 10. August 2012 12:47     Betreff des Beitrags: Re: Kyphose OP von U-bit
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Diagnose: Rigide idiopathische adulte Kyphoskoliose, thorakal rechtskonvex 82°, lumbal linkskonvex 91° nach Cobb, thorako-lumbale Kyphose >75°
Therapie: 2 OPs August 2011, Neustadt; intermed. Halo-Extension; Fusionsstrecke: TH4 bis L4; Restkrümmung BWS 37°, LWS 42°; Kyphose: harmonisches seitl. Profil
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Liebe U-Bit,
erstmal: Herzlichen Glückwunsch zum Einjährigen, Wahnsinn wie die Zeit vergeht. :sekt: Ich wünsche dir von Herzen, dass es dir immer weiter besser und besser geht! Und dass dein starker Rücken dich immer dorthin trägt, wohin deine Ziele und Wünsche dich so führen!
Vielen Dank für deinen Rehabericht.
Ja - das erste Jahr nach der OP ist eine anstrengende Zeit. Vielleicht entwickelt man diese "hohen" Erwartungen an eine Reha, weil man ja auch schon viele Einzelmassnahmen unternommen hat und hofft, dass eine stationäre Reha einen nun so richtig nach vorne bringt. So wie ein Abschluss des ersten harten Jahres. Das kann bei dem ein oder anderen auch durchaus so sein! Die Reha ist aus meiner Sicht ein - wichtiger - Baustein in einer ggf. langen Genesungsphase. Und nicht unbedingt der Abschluss des Genesungszeitraums nach OP zu sehen, und danach ist "alles top". Neben den intensiven Therapieangeboten und Informationen kann dir die Reha vielleicht auch neue Wege und Ziele für die nahe Zukunft aufzeigen, lass es alles in Ruhe sacken, d.h. die Impulse erstmal greifen, wie z.B. die Erkenntnis mehr auf MTT bzw. Irena und dann Rehasport zu gehen. Rückengerechten Alltag oder auch neue KG bzw. Sport-/Fitnessangebote zu erlernen, weiter gesund zu werden/bleiben. Oder die psychische Verarbeitung der OP bzw. KH Zeit. Eben so weit gekommen zu sein und es geschafft zu haben! Du kannst stolz auf dich sein. Mach weiter so. :sonne:
Alles Gute weiterhin - auch für deinen Ausbildungsstart!

_________________
Viele Grüße Bones

Vor Tagen war meine OP in Neustadt



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 Ungelesener BeitragVerfasst: 10. August 2012 15:31     Betreff des Beitrags: Re: Kyphose OP von U-bit
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Hallo U-Bit,

dankeschön für deinen ausführlichen Bericht - und alles Gute zum Einjährigen :sonne:
Für deine Ausbildung wünsche ich dir viel Erfolg und Freude daran :mini-freu2:

Liebe Grüße,
Raven

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Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.



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 Ungelesener BeitragVerfasst: 10. August 2012 20:27     Betreff des Beitrags: Re: Reha-Bericht U-bit
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Diagnose: Sohn: Skoliose
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Hallo U-Bit,

Danke für deinen Reha Bericht. Ich freue mich,dass bei deiner einjährigen Kontrolluntersuchung alles in Ordnung war. :mini-freu: Bei meinem Sohn war die OP auch vor einem Jahr.
Für deine Ausbildung wünsche ich dir viel Freude und Kraft. :mini-angel: Ich habe noch eine Frage.Mein Sohn hat muss sehr stark schwitzen,was er vor der OP nicht hatte.Hast du das auch? Danke für deine Antwort.

Liebe Grüße
Rose :rose:


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 10. August 2012 20:44     Betreff des Beitrags: Re: Reha-Bericht U-bit
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Therapie: OP 31.05.2012 in Neustadt
TH3-L2, nun 38°
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Bundesland: Bayern
Liebe U-Bit,

vielen Dank für Deinen ausführlichen Reha-Bericht, den Du sehr anschaulich und schön geschrieben hast.

Ich wünsche Dir für Deine berufliche Zukunft viel Erfolg und dass es gesundheitlich nur noch aufwärts geht.

Viele Grüße, Carminchen

_________________
Vor Tagen war meine OP in Neustadt.



Bietet das Leben Dir eine Zitrone, mach Saft daraus !


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 12. August 2012 21:14     Betreff des Beitrags: Re: Reha-Bericht U-bit
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Diagnose: Osteogenesis Imperfecta Typ IV (Glasknochenkrankheit); Beinlängendifferenz rechter OS 14cm;
rechtskonvexe thoraxalskoliose: 50°
linkskonvexe lumbalskoliose 65°
Therapie: Kg, MediTape
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Hallo U-bit,

erst einmal schön, dass Du wieder gut Zuhause angekommen bist und trotz der etwas enttäuschenden Reha weiterhin so motiviert bist etwas für Dich zu tun.

Sicherlich ist es schade, dass es nicht so lief wie Du es Dir vorgestellt hast, aber Du wirst trotzdem etwas für Dich mitgenommen haben und ich denke das alleine zählt.

Deinen Bericht finde ich super! Er ist ehrlich und zeigt die Realität wie sie auch sein kann. Manchmal wird man bei all den tollen Berichten etwas euphorisch und denkt sich alles ist ein Kinderspiel. Da holt einen so ein Bericht wieder auf den Boden der Tatsachen zurück und man bekommt aufgezeigt, dass nun mal nicht alles so schick ist.

Ich wünsche Dir alles alles Gute für Deinen weiteren Weg und natürlich viiiiiel Spaß ab Oktober bei der Ausbildung.
Übrigens wollte ich dass auch machen, habe mich dann aber auf Grund mehrerer Gründe wg. meiner zusätzlichen Erkrankung dagegen entschieden.
Aber mit einer "nur" versteiften Wirbelsäule denke ich, hast Du super viele Möglichkeiten in diesem Beruf Fuß zu fassen.
Ich wünsch Dir viel Glück und Erfolg.

Liebe Grüße Nati

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Große Veränderungen in unserem Leben können eine zweite Chance sein. - Harrison Ford


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 13. August 2012 20:28     Betreff des Beitrags: Re: Reha-Bericht U-bit
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Hallo U-Bit,

vielen Dank für deinen Reha- Bericht. Ist nur schade, das dir die ganze Reha nicht so viel gebracht hat wie Du erhofft hast.

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Liebe Grüße Silke

Vor Tagen war Alicia´s OP


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 19. November 2012 21:43     Betreff des Beitrags: Re: Reha-Bericht U-bit
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U-Bit hat geschrieben:
Ich habe mich zusammen mit meinem Reha-Arzt für das IRENA-Programm (intensive Rehanachsorge) in einer Sport-und Rehaklinik im Nachbarort entschieden. Dies sind nochmals 24 Termin, die innerhalb von 3 Monaten „abgearbeitet“ sein müssen. Hier bekomme ich nochmal MTT, WS-Gruppe und Bewegungsbad. Im Anschluss daran möchte ich gerne Reha-Sport machen, um einfach regelmäßig (natürlich zu dem täglichen Übungsprogramm) Sport zu machen und neue Übungen zu lernen.


Was ist denn daraus geworden?

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Liebe Grüße, Nati


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 27. Dezember 2012 23:21     Betreff des Beitrags: Re: Reha-Bericht U-bit
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Hallo U-Bit,
vielen Dank für den Bericht. Schade, dass dir die Reha nicht so viel gebracht hat, wie du erhofft hast!
Liebe Grüße Leo

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Stark zu sein bedeutet nicht, nie zu fallen, sondern immer wieder aufzustehen
Vor Tagen war meine OP in Neustadt
[Meine Kyphose-Bilder] [OP-Tagebuch von Leo & Mama Marina]


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Januar 2013 18:11     Betreff des Beitrags: Re: Reha-Bericht U-bit
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Hallo zusammen,
da habe ich glatt den Thread übersehen :rot:

Nati hat geschrieben:
Was ist denn daraus geworden?
Die 24 IRENA Einheiten habe ich knapp 3 Monaten lang gemacht. Erfolg war halb halb, da ich die einzige Operierte und klar auch die einzige mit so einer langen Versteifungsstrecke war. Deshalb waren viele Übungen für mich ungeeignet und ich bekam auch keine Ersatzübungen gezeigt. Bisschen blöd. Wasser und MTT hingegen fand ich toll :swim:
Jetzt gehe ich dreimal die Woche ins Fitnessstudio. Ich hoffe, dass das ausreicht.

Rose hat geschrieben:
Mein Sohn hat muss sehr stark schwitzen,was er vor der OP nicht hatte.Hast du das auch?
Mir ist es noch nicht aufgefallen, dass ich mehr schwitze als sonst. Ich werde mal darauf achten und dir dann Bescheid geben.

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Liebe Grüße von U-bit



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 Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Januar 2013 21:23     Betreff des Beitrags: Re: Reha-Bericht U-bit
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Hallo U-Bit,
ich habe gerade deinen Reha-Bericht gelesen, liest sich wirklich gut, ist ja wirklich immer nur schade, wenn man mit bestimmten Erwartungen ankommt und sich dann doch einiges davon nicht erfüllt. Aber so klingt ja vieles nach einem - inzwischen ja fast ein halbes Jahr mehr- bei dir richtig gut- das freut mich für dich. Deine Ausbildung hat ja nun auch schon begonnen- dafür ganz viel Freude und Glück.
Ich finde die Berichte hier im Forum total wichtig- einige erden mich immer wieder, andere machen Mut- und beides braucht man doch nach so einer OP.
Dann - alles Gute für 2013 und Liebe Grüße von Karin.


Ich wollte eigentlich auch ein paar Smilies mit einbauen- ich finde sie aber noch immer nicht ..


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