Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

Aktuelle Zeit: 21. September 2018 23:24

Unbeantwortete Themen | Aktive Themen | Ungelesene Beiträge





Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten
Thema durchsuchen:

 [ 13 Beiträge ] 

Was hast du für zusätzliche Beschwerden abgesehen von den "üblichen Verdächtigen"?
Ich habe Schlafstörungen. 10%  10%  [ 15 ]
Ich habe keine Schlafstörungen. 5%  5%  [ 8 ]
Mein Schlafbedürnis ist höher als bei anderen Menschen. 9%  9%  [ 14 ]
Mein Schlafbedürfnis ist normal. 5%  5%  [ 8 ]
Ich bin tagsüber oft erschöpft und müde. 13%  13%  [ 20 ]
Ich bin tagsüber fit. 5%  5%  [ 8 ]
Ich neige zu Depressionen, Melancholie o.ä. 9%  9%  [ 13 ]
Ich bin psychisch fit. 5%  5%  [ 8 ]
Ich bin Schmerzen betreffend und auch seelisch allgemein empfindlicher und sensibler als andere. 9%  9%  [ 14 ]
Ich bin nicht sensibler als andere. 3%  3%  [ 4 ]
Wenn ich krank werde, liege ich schon bei den ersten "Anflügen" auf der Nase. 3%  3%  [ 5 ]
Wenn ich krank werde, kann ich auch mit Fieber noch irgendwie arbeiten. 9%  9%  [ 14 ]
Die Operation hat bei mir eine oder mehrere meiner oben genannten Problematiken verbessert. 3%  3%  [ 4 ]
Die Operation hat bei mir eine oder mehrere der oben genannten Problematiken verschlechtert. 7%  7%  [ 11 ]
Ich wurde (noch) nicht operiert. 3%  3%  [ 4 ]
Abstimmungen insgesamt : 150
Autor Deine Nachricht
 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. März 2014 00:19     Betreff des Beitrags: Erschöpfung, psychische Probleme und dergleichen
Viel-Tipper
Viel-Tipper
Benutzeravatar
Themenstarter

Registriert: 23.09.2005
Beiträge: 241
Wohnort: Eckental
bedankte sich: 3 mal
Danke erhalten: 4 mal
Diagnose: urspr. Kyphose 95°, stark verdr. Skoliose 13°, Restkrümmung Kyphose 60, Skoliose entdreht. Keilwirbel/Morbus Scheuermann, somatoforme Schmerzstörung
Therapie: Schroth, Akupunktur, mm. Schmerztherapie,
KinesioTapes, Schmerzmittel, uvm Kompressionspondylodese Th3-L1 2010
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Hallo Foris,

ich habe außer meiner konkreten Rückenprobleme noch so einige andere Problemchen; die sind nicht zwangsläufig direkt auf den Rücken zurückzuführen (zumindest nicht nachweisbar), trotzdem hab ich den Verdacht, dass es zumindest zum Teil mit ihm zusammenhängt. Deshalb möchte ich hier mal eine kleine Umfrage dazu erstellen, ob diese anderen "Erkrankungen" vielleicht unter Skoliotikern und Kyphotikern tatsächlich weiter verbreitet sind als es den Anschein hat. Gerne könnt ihr mir natürlich auch direkt erzählen, ob ihr derartige oder ähnliche Probleme ebenfalls habt. Ihr könnt natürlich einige Optionen anklicken. Die Antworten sind recht polarisiert, entscheidet euch jeweils bitte für die die "eher" zutrifft als die andere. Wenn ihr wirklich gefühlt in der Mitte liegt, lasst sie am besten einfach weg.

Weiterhin würde mich natürlich interessieren wie ihr damit zurecht kommt, ob ihr eine Möglichkeit gefunden habt diese Probleme zu behandeln oder zu verbessern; und natürlich ob eine Operation bei euch irgendwas davon verbessert oder verschlechtert hat?

Um welche Dinge es bei mir genau es sich handelt, könnt ihr der Umfrage entnehmen. Bei mir treffen natürlich alle dieser "Probleme" zu. Durch die OP hat sich manches verbessert, aber leider für mich persönlich nicht ausreichend... zumindest bin ich immer aufgrund dieser Punkte noch sehr weit davon entfernt, anständig arbeiten zu können...

Liebe Grüße,
Divided

_________________
Vor Tagen war meine OP.


Nach oben
 Profil ICQ  
 
 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. März 2014 17:08     Betreff des Beitrags: Re: Erschöpfung, psychische Probleme und dergleichen
Interessierter
Interessierter

Registriert: 28.07.2012
Beiträge: 33
bedankte sich: 0 mal
Danke erhalten: 1 mal
Diagnose: Kyphose 73°
Therapie: KG
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Hallo,

ich werde versuchen meine Probleme mal aufzählen und Zusammenhänge zu erläutern:

Neben der Kyphose/leichten Skoliose habe ich eine Schilddrüsenunterfunktion, die wohl auch viel mit dem Rücken zusammenhängt. Wenn meine Schilddrüse gut eingestellt ist, fühle ich mich sehr gut und die Körperspannung ist sehr gut, was dem Rücken sehr gut tut. Die Muskeln arbeiten mit. Als ich noch keine Einstellung hatte hatte ich ein massives Schlafbeürfnis (bis zu 16h), was ich bisher nur nach sehr stressigen Tagen hatte (kam letzten Sommer zweimal vor). Ich habe mich kaum bewegt, bei guter Schilddrüseneinstellung bin ich viel aktiver und brauche weniger Schlaf.
Meine Verdauung ist derzeit normal, bei schlechter Einstellung spielt sie verrückt (Durchfall und Blähungen mit immer wiederkehrenden Verstopfungsphasen), was sich auf meine Haltung auswirkt.

Ich habe festgestellt in den Skolioseforen und auf meiner Reha, dass es paralellen geben kann und einige Leute hatte auch eine Schilddrüsenunterfunktion.

Ich bin nicht operiert und werde es nicht machen lassen unter anderem wegen der Schilddrüsengeschichte (Körperspannung, Muskelkraft).


Grüße

Royal .



Der Verfasser der Nachricht RoyalFlash hat ein Danke empfangen von: [zeigen/verstecken]
  Bewertung: 12.5%
Nach oben
 Profil  
 
 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. März 2014 17:18     Betreff des Beitrags: Re: Erschöpfung, psychische Probleme und dergleichen
Viel-Tipper
Viel-Tipper
Benutzeravatar
Themenstarter

Registriert: 23.09.2005
Beiträge: 241
Wohnort: Eckental
bedankte sich: 3 mal
Danke erhalten: 4 mal
Diagnose: urspr. Kyphose 95°, stark verdr. Skoliose 13°, Restkrümmung Kyphose 60, Skoliose entdreht. Keilwirbel/Morbus Scheuermann, somatoforme Schmerzstörung
Therapie: Schroth, Akupunktur, mm. Schmerztherapie,
KinesioTapes, Schmerzmittel, uvm Kompressionspondylodese Th3-L1 2010
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Hallo Royal,

Danke dir! Ich habe bei mir auch vermutet, dass meine Schilddrüse eine Macke hat, allerdings war bei dem standart-Test vom Hausarzt wohl alles in Ordnung. Im Mai hab ich einen Termin beim Endokrinologen, in der Hoffnung dass der sich auch die anderen Drüsen nochmal im Detail anschauen kann und vielleicht doch noch ein "behebbares" Problem entdeckt. Allerdings glaub ich auch nicht mehr so wirklich daran, dass da noch was rauskommt.
Darf ich fragen wieviel Schlaf du brauchst, wenn du gut eingestellt bist..?
Ich brauche zur Zeit 12-14h Schlaf, wenn ich einen "anstrengenden" (Achtung, Ironie!) Tag hatte, gehts auch mal bis auf die 16 rauf. Letztes Jahr habe ich eine homöopathische Ausleitung (wegen der Medikamente) gemacht, das hatte damals wirklich was gebracht; aber jetzt geht es wieder steil bergab und eine erneute Ausleitung schlägt leider nicht an...

Aber das bisherige Ergebnis der Umfrage ist echt interessant, v.a. das mit dem erhöhten Schlafbedürfnis scheint ja echt weit verbreitet zu sein! Bin mal gespannt ob noch mehr Leute abstimmen und ob das Verhältnis so bleibt.

Grüße,
Divided

_________________
Vor Tagen war meine OP.


Nach oben
 Profil ICQ  
 
 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. März 2014 18:08     Betreff des Beitrags: Re: Erschöpfung, psychische Probleme und dergleichen
Interessierter
Interessierter

Registriert: 28.07.2012
Beiträge: 33
bedankte sich: 0 mal
Danke erhalten: 1 mal
Diagnose: Kyphose 73°
Therapie: KG
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Hallo,

neben der Orthopäden-Rennerei bis zur Diagnose hatte ich auch ein Schilddrüsen-Chaos. Vor drei Jahren war ich beim Hausarzt und meinte er solle mich auf Schilddrüsenwerte (hab geschlafen ohne Ende, war richtig am Ende) testen. Es kam laut ihm eine leichte Schilddrüsenunterfunktion raus (damaliger Wert TSH 4,6). Ich bekam Jodtabletten, anfangs gings mir ein wenig besser, der Wert wurde auch eteas besser (3,8). Allerdings rastete meine Verdauung ganz aus und ich hatte noch mehr Probleme, insbesondere Durchfall. Danach setzte ich die Jodtabletten ab.
Letzten Sommer habe ich mir die Werte ausdrucken lassen und habe mal so ein bisschen selber nachgeforscht, früher war der Normwert TSH 4,2 und nun liegt er bei 2,5. Der niedriegste Wert von mir war 3,4 den ich finden konnte. Also habe ich weitergesucht und bin bei meiner Krankenkasse auf der Seite zu Laborwerte checken gegangen und als ich den Wert eingab, bekam ich als Antwort ich solle dringend einen Facharzt aufsuchen.
Danach ging ich zum Endokrinologen und er bestätigte meine Diagnióse und verschrieb mir L-Thyroxin, seither mit ein paar Rückschlägen geht es nun bergauf.

Bei gut eingestellter Schilddrüse schlafe ich 6-12h (durchschnittlich würd ich sagen 6-9h unter der Woche), also schön ausschlafen am Wochenende. Wobei ich mir sicher bin, dauerhaft keine 40h/Arbeitswoche überstehen würde. Ich arbeite derzeit 24h/Woche und bin froh, dass ich teilweise Ausfälle habe (Hausbesuchabsagen durch Klienten), dass ich diese Wochenstunden unterschreite und mit massiven Unterstunden kämpfe. Es geht arbeiten zu gehen, darf aber nicht zuviel sein, sonst habe ich keine Freizeit (ich komm heim und häng in der Ecke) und mein Schlafbedürfniss steigt enorm (bis 14h).

Mein Fazit ist meine Leistungsfähigkeit ist deutlich herabgesetzt mit Höhen und Tiefen, die von der Schilddrüse und dem Rücken kommen.


Grüße

Royal


Nach oben
 Profil  
 
 Ungelesener BeitragVerfasst: 17. März 2014 18:43     Betreff des Beitrags: Re: Erschöpfung, psychische Probleme und dergleichen
Viel-Tipper
Viel-Tipper
Benutzeravatar
Themenstarter

Registriert: 23.09.2005
Beiträge: 241
Wohnort: Eckental
bedankte sich: 3 mal
Danke erhalten: 4 mal
Diagnose: urspr. Kyphose 95°, stark verdr. Skoliose 13°, Restkrümmung Kyphose 60, Skoliose entdreht. Keilwirbel/Morbus Scheuermann, somatoforme Schmerzstörung
Therapie: Schroth, Akupunktur, mm. Schmerztherapie,
KinesioTapes, Schmerzmittel, uvm Kompressionspondylodese Th3-L1 2010
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Hi RoyalFlash,

Danke für die ausführliche Beschreibung. Ich bete jetzt, dass mein Endokrinologe da auch was findet. 6-9 h im "Alltag" wär echt ein Traum... mein (vorläufiges) Ziel wäre es 2h täglich zu arbeiten, aber ich krieg das im Moment so gar nicht auf die Reihe; da der schlechte Schlafzsutand jetzt schon eine gute Weile anhält, geht es mir zusätzlich psychisch ziemlich schlecht, was natürlich alles andere als förderlich ist....

Wie ist es denn bei dir eigentlich mit Rückenschmerzen? Sind die sehr schlimm? Ich bin etwas irritiert dass du wegen der Schilddrüse die Operation nicht machen willst. 73° bei Kyphose ist aber wahrscheinlich noch irgendwie handlebar, zumindest in den meisten Fällen. Ich hatte ja 95° vor der OP und bin heilfroh dass ich es gemacht habe; generell ist mein Energiehaushalt dadurch nämlich schon etwas besser geworden, aber "gereicht" hats halt nicht, um mich in einen gefühlten Normalzustand zu versetzen.

Ich drück die Daumen dass du auf Dauer mit dem Thyroxin einen guten Weg findest und es sich noch weiter bessert!

Grüße,
Divided

_________________
Vor Tagen war meine OP.


Nach oben
 Profil ICQ  
 
 Ungelesener BeitragVerfasst: 18. März 2014 18:58     Betreff des Beitrags: Re: Erschöpfung, psychische Probleme und dergleichen
Forumslegende
Forumslegende
Benutzeravatar

Registriert: 15.05.2009
Beiträge: 3641
bedankte sich: 14 mal
Danke erhalten: 10 mal
Diagnose: vor OP: thoralumbale juvenile /adoleszente Skoliose, ca. 55°
Therapie: 1997 Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade, sehr gutes OP-Ergebnis
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Baden-Württemberg
Hallo Divided,

vieles von oben beschriebenen kenne ich, ist bei mir aber ziemlich deutlich auf Asperger-Syndrom zurückzuführen: hohes Rückzugsbedürfnis, in menschenvollen Umgebungen schnell erschöpft, eher der stille, nachdenkliche Typ, sensibel (aber nicht schmerzsensibel; habe verringertes Schmerzempfinden). Bin deutlich mehr melancholischer Rückzügler denn vom Typ "fröhlicher Interagierer".
Dass mich die Skoliose bzw. OP psychisch angeschlagener gemacht hat, finde ich bzgl. heute nicht. Gewisse Nachwirkung, dürfte wohl jedem so gehen der länger krank war/ist, eine Behinderung hat etc., ist, dass ich eher nicht so locker-leicht durchs Leben gehe, eher ruhig, nachdenklich bin, mir gleichermaßen aber Dinge, die sich auf Äußeres beziehen - Aussehen, Mode, dies und das haben - wie auch darauf, immer gut ankommen zu wollen, arg unterdurchschnittlich wichtig sind. Als Kind, Jugendliche, sagte man mir, ich sei so ernst, zu erwachsen, wenn ich mir für die Zukunft Gesundheit wünsche, wenn ich eher auf wenige, aber zuverlässige Freunde baue, wenn ich mir Gedanken mache ob ich einen Job bekomme etc. (während für die meisten 14-jährigen eben was anderes im Vordergrund stand). Dabei habe ich mich aber nicht depressiv gefühlt. Meine Erfahrungen haben eben diese Inhalte.

Mein Schlafbedürfnis ist normal (7, 8 Stunden), komme auch mit zeitweise deutlich reduziertem Schlaf aus.

Ich bin selten krank. Auf mich trifft "Wenn ich krank werde, kann ich auch mit Fieber noch irgendwie arbeiten." sehr zu: Es muss einiges sein, dass ich vor Krankheit im Bett liege. Gehe ich wegen Erkältung nicht in die Arbeit/Uni, dann meist, weil es lästig wird, unterwegs so viele Taschentücher zu brauchen, arbeite aber freiwillig per Homeoffice.
Erkältungen oder andere Infekte habe ich selten, ca. 1 x pro Jahr, meist leicht (= normaler Tagesablauf möglich, esse normal, lese, gehe Hobbies nach). Heftige Erkältungen, Magen-Darm-Beschwerden etc. kenne ich nicht. Arztbesuche sind bei mir fast ausschließlich Vorsorge. Abgesehen von den unmittelbaren Auswirkungen der OP, empfinde ich mich als sehr gesunden Menschen.

Arbeiten (am Schreibtisch, flexible Arbeitszeiten, kann jederzeit aufstehen, Homeoffice problemlos spontan möglich) kann ich normal viel, was in meinem Beruf eine 40-bis-60-Stunden-Woche bedeutet. Fühle mich da weder körperlich noch psychisch belastet.

Körperlich fühle ich mich belastet, wenn wieder mal alles auf "Normalrücken-Leute" ausgelegt ist. Letztens war ich bei einer kurzen Städtereise, organisiert vom Arbeitgeber. Grundsätzlich - alleine oder mit Freunden - komme ich mit sowas gut zurecht, aber mit der Gruppe wird eben seltener Pause gemacht (alle anderen nichtbehindert), man muss mal da und dort anpacken, sich da nach hinten ins Auto zwängen, dort das Gepäck hineinstopfen, es wird in unwegsamem Gelände gelaufen (.... ich hätte den Umweg genommen statt einer sehr steilen Strecke).
Sowas strengt mich echt an. Rückenschmerzen und müde. Selbstverständlich habe ich auch öfter was gesagt, bringt aber wenig. Immerhin war das schon mir zuliebe die Option ohne explizit Sport, was ich nicht mitgemacht hätte. (Die Gruppe war auch schon segeln, im Abenteuerpark und skifahren, mache ich nicht mit.)

Zitat:
Weiterhin würde mich natürlich interessieren wie ihr damit zurecht kommt, ob ihr eine Möglichkeit gefunden habt diese Probleme zu behandeln oder zu verbessern; und natürlich ob eine Operation bei euch irgendwas davon verbessert oder verschlechtert hat?

Um welche Dinge es bei mir genau es sich handelt, könnt ihr der Umfrage entnehmen. Bei mir treffen natürlich alle dieser "Probleme" zu. Durch die OP hat sich manches verbessert, aber leider für mich persönlich nicht ausreichend... zumindest bin ich immer aufgrund dieser Punkte noch sehr weit davon entfernt, anständig arbeiten zu können...

Bei mir hat außer dem letzten Punkt nichts mit der OP zu tun. Es hat sich dadurch nicht verschlechtert, auch nicht verbessert. Mit dem Arbeiten, kann ich verstehen - ich komme auch nur mit relativ flexiblem, körperlich wenig belastendem (sitzen und stehen im Wechsel) Arbeiten aus.
Was mir hilft: Rückzugsmöglichkeiten sind mir wichtig. Etwas hilft mir auch, einzusehen, dass "Menschen und Umgebungen leider so sind": dass Menschen sich selbst nach Erklärung oft wenig unter Auswirkungen der OP vorstellen können, dass Alltagssituationen auf "Normalwirbelsäulenleute" ausgerichtet sind.

Viele Grüße
Raven

_________________
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.



Nach oben
 Profil  
 
 Ungelesener BeitragVerfasst: 1. April 2014 17:34     Betreff des Beitrags: Re: Erschöpfung, psychische Probleme und dergleichen
Newbie

Registriert: 01.04.2014
Beiträge: 3
bedankte sich: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal
Diagnose: Thorakalskoliose BWS 53°, LWS 46°
Therapie: OP (Mini-MADS) 2004 / Münster; Restkrümmung BWS 27°, LWS 37°
Geschlecht: weiblich
Bundesland: NRW
Hallo,

also meine Probleme sind, dass ich ständig müde bin und dass ich Schlafstörungen habe. Auch wenn ich so sehr müde bin, liege ich einfach stundenlang wach. Lange Zeit habe ich das noch ausgehalten. Aber seit kurzem kann ich nicht mehr. Ich lasse mich krankschreiben. Weil wie kann ich den 8-stündigen Arbeitstag überstehen, wenn ich nicht konzentriert arbeiten kann? Und dann wirkt das ganze noch schlimmer auf meinen Rücken, die Verspannungen werden mehr. Das schränkt mich auch physisch ab und mein Vorhaben, mich mehr sportlich zu Betätigen geht dann in die Hose. aus diesem Grung mache ich nur 1-2 Mal die Woche Sport, was für mich sehr wenig ist. Ich bin der Meinenung, mehr Sport würde mir besser tun.
In letzter Zeit bin ich echt erschöpft und habe das Gefühl, dass das bei den anderen (Berufsschule, Arbeit, Mitmenschen) nicht so gut ankommt. Viele zeigen zwar Verständnis, aber das Gefühl, völlig ernst genommen zu werden und verstanden zu werden ist nicht da.

Viele Grüße,

Katayanka


Nach oben
 Profil  
 
 Ungelesener BeitragVerfasst: 2. April 2014 19:15     Betreff des Beitrags: Re: Erschöpfung, psychische Probleme und dergleichen
Fleissiger Tipper
Fleissiger Tipper

Registriert: 04.04.2012
Beiträge: 66
bedankte sich: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal
Diagnose: Skoliose-OP 1963/Heidelberg, D5-L4, Restwinkel 39°, LWS-Bereich: Spondylolisthesis, hochgrad. Spinalkanalst., Dehydrierung
lumb. BS
Therapie: KG, Fitnessstudio, walken
Geschlecht: weiblich
Bundesland: NRW
Hallo Divided,
meine Schlafstörungen haben private Ursachen. Durch meine Skolioseerkrankung war ich in der Vergangenheit vielleicht etwas zurückhaltend und schüchtern. Jetzt gehe ich offen damit um, sie nimmt in meinem Leben keinen großen Raum mehr ein.
Liebe Grüße
Elando


Nach oben
 Profil  
 
 Ungelesener BeitragVerfasst: 29. April 2014 22:23     Betreff des Beitrags: Re: Erschöpfung, psychische Probleme und dergleichen
Fleissiger Tipper
Fleissiger Tipper

Registriert: 06.11.2013
Beiträge: 87
bedankte sich: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal
Diagnose: Skoliose (M41.99)
Therapie: KG
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Mecklenburg
Hallo Divided,

Bei mir ist es ja Alexa, die Skoliose hat, sie hat auch sehr vieles von den punkten oben. Allerdings ist das mit den Psychischen Problemen zu erklären. Sie ist Autist, hat ADS und eine Gehirnentwicklungsverzögerung, Sensomotorische Störungen und ist sehr empfindlich Geräuschen und Gerüche gegenüber. Ihre Schlafstörungen sind nicht immer, das ist zeitweise.

Liebe Grüße Angela

_________________
[Meine Skoliose-Bilder]


Nach oben
 Profil  
 
 Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Juli 2014 19:29     Betreff des Beitrags: Re: Erschöpfung, psychische Probleme und dergleichen
Newbie
Benutzeravatar

Registriert: 23.05.2013
Beiträge: 14
Wohnort: München
bedankte sich: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal
Diagnose: Skoliose 70° thorakolumbal
Therapie: Schroth-KG seit 2001;
4x Kur in Bad Sobernheim
(2002 - 2005);
Korsett 2002 - 2005;
Ostheopathie und allerlei alternatives
OP 2015 in Vogtareuth
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Hallo ihr Lieben,

Ich wollte nur noch anschließend sagen, dass ich es interessant finde, dass offensichtlich häufig Schilddrüsenfehlfunktionen unter den Skolis vorkommen.
Ich selber habe seit 2008 eine behandlungsbedürftige Hashimoto-Schilddrüsenunterfunktion. Ich nehme zwar Thyroxin und die Werte sind in der Regel im Normbereich, aber ich fühle mich oft zusammengesackt, müde, alle Glieder sind schwer etc.
In letzter Zeit habe ich verstärkt gastrointestinale Probleme. Blähbauch, Übelkeit, Blähungen, teilweise sogar Durchfall.

Das kann bei mir aber auch mit meinen zur Zeit zwar behandelten aber dennoch vorhandenen Depressionen und meiner Laktoseintoleranz zusammenhängen.

Aber gerade weil ich vermute, dass die Verdauungsprobleme auch von der zusammengefallenen WS kommen stehen für mich die Zeichen jetzt auf OP im kommenden Jahr.

_________________
Tough times don't last.
Tough people do.

Noch Tage bis zu meiner OP am 12.3.2015 in Vogtareuth


Nach oben
 Profil  
 
 Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Juli 2014 20:21     Betreff des Beitrags: Re: Erschöpfung, psychische Probleme und dergleichen
Forumslegende
Forumslegende
Benutzeravatar

Registriert: 15.05.2009
Beiträge: 3641
bedankte sich: 14 mal
Danke erhalten: 10 mal
Diagnose: vor OP: thoralumbale juvenile /adoleszente Skoliose, ca. 55°
Therapie: 1997 Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade, sehr gutes OP-Ergebnis
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Baden-Württemberg
Hallo Piccola,
Zitat:
Ich wollte nur noch anschließend sagen, dass ich es interessant finde, dass offensichtlich häufig Schilddrüsenfehlfunktionen unter den Skolis vorkommen.

mich wundert das nicht - sie sind auch in der Allgemeinbevölkerung nicht gerade selten. In meinem Umfeld - Verwandte, Freunde, Verwandte von Freunden - haben einige Schilddrüsenfehlfunktionen, darunter nur in einem Fall (das bin nicht ich) in Kombination mit Skoliose, konkret, leichte bis mittlere Skoliose, Schilddrüsenfehlfunktion mit knapp 60 Jahren aufgetreten.

Viele Grüße
Raven

_________________
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.



Nach oben
 Profil  
 
 Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Juli 2014 21:46     Betreff des Beitrags: Re: Erschöpfung, psychische Probleme und dergleichen
Interessierter
Interessierter

Registriert: 28.07.2012
Beiträge: 33
bedankte sich: 0 mal
Danke erhalten: 1 mal
Diagnose: Kyphose 73°
Therapie: KG
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Hallo Piccola,

das mit der Verdauung kenne ich.

Ich arbeite derzeit an meiner Thyroxin-Dosis (ich und mein Arzt arbeiten einerseits mit den Blutwerten, aber auch mit Rücksicht auf meiner körperlichen und psychischen Lage). Damit hat sich meine Verdauung derzeit gut eingependelt.

Anderseits versuch ich gerade mit der Ernährung viel zu erreichen. Ich versuch mich jod-, laktose- und glutenarm zu ernähren und es scheint sich was zu tun. Nur der Heisshunger auf Süsses nervt ganz schön :lmaa: Ess ich Kartoffeln, eine Stunde später habe ich so schlimme Gelüste auf Schokolade.... :kotz:


Grüße

Royal


Nach oben
 Profil  
 
 Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Juli 2014 22:43     Betreff des Beitrags: Re: Erschöpfung, psychische Probleme und dergleichen
Newbie
Benutzeravatar

Registriert: 23.05.2013
Beiträge: 14
Wohnort: München
bedankte sich: 0 mal
Danke erhalten: 0 mal
Diagnose: Skoliose 70° thorakolumbal
Therapie: Schroth-KG seit 2001;
4x Kur in Bad Sobernheim
(2002 - 2005);
Korsett 2002 - 2005;
Ostheopathie und allerlei alternatives
OP 2015 in Vogtareuth
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Bayern
Hi Royal,

Das mit den Gelüsten auf süßes kenne ich so gut. Und es hat mir in Kombination mit Lernstress für mein Studium runde 7 kg mehr auf die Hüften gezaubert. Seit Weihnachten und bei vorher 48 kg bei 148 cm.

Wenn das wirklich hauptsächlich an der Schilddrüse liegt würde das vieles erklären. Aber wie ich es in den Griff bekommen soll ist mir echt ein Rätsel.

Gruß Monika

_________________
Tough times don't last.
Tough people do.

Noch Tage bis zu meiner OP am 12.3.2015 in Vogtareuth


Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 13 Beiträge ] 


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Thema durchsuchen:
Gehe zu:  

Impressum | Datenschutz & Haftung | Kontakt | Das SOPF-Team | Spenden

Diese Web Seite ist von der Health On the Net Stiftung akkreditiert: Klicken Sie, um dies zu überprüfen Wir befolgen den HONcode Standard für
vertrauensvolle Gesundheitsinformationen
.
(Zertifikat anzeigen).
Die Webinhalte entsprechen den Medisuch-Richtlinien 2011 Die Webinhalte entsprechen den
Medisuch-Richtlinien 2012/13

(Zertifikat anzeigen).

Basierend auf phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de