Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Februar 2012 21:34     Betreff des Beitrags: Artikel im Focus: Von jetzt an aufrecht leben...
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Von jetzt an aufrecht leben...


Selbst eine sehr ausgeprägte Skoliose ist heute kein Schicksal mehr. Moderne Implantate korrigieren verformte Wirbelsäulen und schenken Patienten ein neues Leben.

Laura Bender verzieht das Gesicht. Tränen schießen der 20-Jährigen in die Augen, als sie das Korsett überstreift. Dabei hat sie das blaue Ding aus stabilem Kunststoff noch nicht einmal zugezurrt. „Das ist so furchtbar, viel schlimmer als mein altes“, stöhnt die junge Frau. Sie atmet aus und zieht am Verschluss. „Aber es muss ja sein." Die Plastikschale soll ihre Wirbelsäule gerade rücken, eine weitere Verkrümmung aufhalten. Dafür muss die angehende Erzieherin Druckstellen und ein eingeschnürtes Gefühl in Kauf nehmen. Zumindest so lange, bis sie ihr Anerkennungsjahr abgeschlossen hat. Dann will sie ihre Wirbelsäulenverkrümmung operieren lassen – und das Thema Skoliose ein für alle Mal abhaken.

Die Chancen auf ein aufrechtes, freies Leben stehen gut. Moderne Operationstechniken machen es möglich, dass die meisten Patienten bereits am Tag nach dem Eingriff zum ersten Mal kurz aufstehen und rund eine Woche später die Klinik verlassen – mit geradem Rücken und ganz ohne Korsett. „In der Regel dürfen die Betroffenen ein Jahr nach der OP ihre Skoliose getrost vergessen“, sagt Henry Halm, Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenchirurgie der Schön Klinik in Neustadt in Holstein.

Halm leitet eines der großen Skoliose-Zentren Deutschlands und hat selbst eine verbesserte OP-Methode entwickelt. Bei ihm will sich auch Laura Bender unters Messer legen. Der Arzt wird ihr Titanschrauben in die Wirbel drehen. Darin verankert er ein Gestänge aus demselben Material, das das Rückgrat der jungen Frau gerade ziehen soll. „Ich hab ganz schön Schiss“, gibt sie zu. „Aber wenn ich eher gewusst hätte, wie alles genau abläuft und was möglich ist, hätte ich das viel früher machen lassen."

Laura Bender war zehn Jahre alt, als ihre Skoliose erkannt wurde. Ihre Mutter entdeckte eine kleine, scheinbar völlig unerklärliche „Beule“ im Schulterbereich des Mädchens. Das war bereits eine erste sichtbare Folge der Wirbelsäulenverkrümmung, wie der Orthopäde später erklärte – ein Rippenbuckel. Er entsteht dadurch, dass das Rückgrat von Skoliose-Patienten seitlich verbogen und zudem in sich verdreht ist. In der Folge treten die Rippenbögen, die normalerweise seitlich den Burstkorb umschließen, am Rücken hervor.

Schlechte Haltung und schwere, einseitig geschleppte Schultaschen haben nichts mit der Schieflage des Mädchens zu tun. Im Gegensatz zu Hohlkreuz oder Hängeschultern lässt sich eine Skoliose auch nicht durch aktives Aufrichten korrigieren. Allein in Deutschland leiden rund 400 000 Menschen an dieser Wirbelsäulenerkrankung. Weshalb sich das Rückgrat derart verbiegt, ist in den meisten Fällen ungeklärt: 80 bis 90 Prozent aller Skoliosen sind idiopathisch, das heißt, man kennt die Ursache für die Erkrankung nicht.
Meist macht sie sich mit einem Wachstumsschub in der Pubertät erstmals bemerkbar. Möglicherweise ist sie also wachstumsbedingt. Hormonelle Faktoren könnten eine Rolle spielen. Zudem vermuten Wissenschaftler genetische Ursachen. Das könnte auch erklären, warum es Mädchen etwa viermal häufiger trifft als Jungen.

Ein bisschen schief sind wir alle. Das liegt in der Natur der menschlichen Anatomie, die niemals völlig symmetrisch ist. Doch erst ab einem Krümmungswinkel von zehn Grad – bestimmt anhand von Röntgenaufnahmen – sprechen Ärzte von einer Skoliose. Dann besteht Handlungsbedarf, zumindest bei Kindern und Jugendlichen, die noch wachsen.

„Bei leichten Skoliosen bis zu einem Winkel von ungefähr 20 bis 25 Grad hilft spezielle Physiotherapie, die entweder ambulant oder in spezialisierten Kurkliniken erlernt und durchgeführt wird“, weiß Viola Bullmann, Chefärztin der Wirbelsäulenchirurgie im Kölner St. Franziskus-Hospital. Die Skoliose-Expertin spricht aus eigener Erfahrung. Auch sie hat in ihrer Jugend mit viel Ausdauer und Disziplin gegen eine Verkrümmung im Rückgrat „angeturnt“. Ist die Deformation größer als 25 Grad, kommt ein Korsett zum Einsatz – in der Regel kombiniert mit Physiotherapie. Erst ab einer Verbiegung von 45 bis 50 Grad raten Ärzte zur Operation.
Auch Laura Bender bekam als Zehnjährige eine solche stabile Kunststoffhülle angepasst, die sie in den nächsten sieben Jahren begleiten sollte – so lange, bis sie ausgewachsen ist. Wie ein zweites Unterhemd saß das Korsett am Körper, Tag und Nacht. Eigentlich durfte sie es nur zum Duschen und zum Sport ablegen. Das Mädchen befolgte die Anweisung, so gut es eben ging. Der „Kasten“ engte sie ein und verursachte gemeine Druckstellen. Im Sommer schwitzte sie fürchterlich unter der Plastikschale.

Nicht immer war Laura einsichtig: Warum sollte sie sich überhaupt mit dem Ding rumquälen? Beschwerden hatte die Jugendliche schließlich nicht. Sie konnte tanzen und reiten. Sogar Fußball spielte sie eine Zeit lang. Und dank eines gesunden Selbstbewusstseins und der Freundinnen, die immer zu ihr hielten, störte sich die Heranwachsende nicht einmal im Freibad an ihrem schiefen Rücken: „Klar hab ich einen Bikini getragen“, erinnert sich Laura lachend. „Ich hab mir immer gesagt, wem nicht gefällt, wie ich aussehe, der soll eben wegschauen."

Die Freude war groß, als sie das Kunststoffding endlich ablegen durfte – pünktlich zum Realschulabschluss. Doch Laura Bender hatte Pech. Sie war noch nicht ganz ausgewachsen. Schleichend und so langsam, dass sie es selbst gar nicht bemerkte, begann sich das Rückgrat der jungen Frau wieder zu verbiegen. „Ich wollte erst gar nichts davon hören, als mich meine Freundinnen darauf ansprachen“, sagt sie. Daher habe sie die Warnungen zunächst ignoriert. Umso größer war der Schock, als die angehende Erzieherin schließlich doch zum Arzt ging: Die Skoliose war schlimmer als zuvor. Jetzt hilft nur noch eine Operation.

Zwar hat Laura Bender im Alltag noch immer keine Schmerzen, trotzdem ist der Eingriff keine rein kosmetische Angelegenheit. „Wird eine solch ausgeprägte Skoliose nicht operiert, sind Beschwerden programmiert“, begründet Halm die Entscheidung für die OP. Es komme zu schmerzhaften Abnutzungserscheinungen an Bandscheiben und Wirbeln. Außerdem bestehe die Gefahr, dass der Brustkorb mit fortschreitender Verkrümmung die Lunge einquetscht. Atembeschwerden sind die Folge. Im schlimmsten Fall wird sogar das Herz-Kreislauf-System in Mitleidenschaft gezogen. Und: Je früher der Eingriff erfolgt, desto besser können die Ärzte helfen.

Auch die Kölner Wirbelsäulenchirurgin Viola Bullmann bestätigt: „Den besten Zeitpunkt der OP bestimmt die Krümmung, nicht das Alter der Patienten." Es spräche überhaupt nichts dagegen, schon 13-Jährige zu operieren, wenn die Skoliose entsprechend ausgeprägt ist und die Korsettbehandlung keine Besserung verspricht. „Aber wenn die Entscheidung für den Eingriff steht, sollte er unbedingt in einem spezialisierten Zentrum erfolgen“, sagt sie.

Die Operation am Rückgrat ist selbstredend nicht ohne Risiko. Chirurgen verschrauben ein Titangestänge an den Wirbelkörpern, je nach Art der Verkrümmung entweder seitlich oder rückwärtig. Das braucht viel Erfahrung. Jeder Handgriff muss sitzen, denn verletzt eine Schraube das Rückenmark, kann eine Querschnittslähmung die Folge sein. Die Gefahr von Infektionen und das Narkoserisiko kommen hinzu.

Auch eine zu gut gemeinte Begradigung der Wirbelsäule kostet möglicherweise das Gehvermögen. Sicherheit, dass keine Nervenfaser in Mitleidenschaft gezogen wurde, gibt ein Neuromonitoring während der OP. Alternativ erfolgt ein Aufwachtest: Dazu lässt der Anästhesist den Patienten kurz aus der tiefen Narkose erwachen. Kann er seine Beine bewegen, ist alles glatt gelaufen. Andernfalls müssen die Operateure sofort korrigieren, bevor sie den Rücken wieder verschließen.

Anna Pietsch hat die ganze Prozedur bereits hinter sich. Von ihrer Skoliose zeugen heute nur noch eine lange Narbe – und der auffallend aufrechte Gang der 15-Jährigen. 35 Zentimeter misst das Gestänge in ihrem Rücken. Der begradigte Bereich ist zusätzlich verknöchert, damit alles stabil und belastbar bleibt. „Das ist schon eine sehr lange Strecke, aber Anna hatte eine ausgeprägte Skoliose mit zwei Krümmungen“, sagt Oliver Meier, Chefarzt des Deutschen Skoliosezentrums in der Werner-Wicker-Klinik, Bad Wildungen. Er hat die Schülerin vor einem guten Jahr operiert.

Die Entscheidung für den Eingriff fiel relativ leicht. Anna war 13, als ihr Vater das Mädchen im Bikini sah und bemerkte, dass sie an der Hüfte einseitig einknickte. Selbst Arzt, holte er sich nach der Diagnose Skoliose eine Reihe von Informationen und Meinungen ein. Die treibende Kraft war aber Anna selbst: „Ich hatte die Nase voll von Korsett und Gymnastik und wollte endlich operiert werden."

In der Klinik traf sie viele Leidensgenossinnen, mit denen sie sich austauschen konnte. Auch das ist ein Vorteil der großen Skoliose-Zentren: Die jungen Patienten fühlen sich mit ihrem Schicksal und der bevorstehenden OP nicht allein.

Viele alltägliche Bewegungen wollten Anna in der ersten Zeit nicht so recht gelingen. Schuhe binden zum Beispiel. Schuld daran war nicht nur der versteifte Rücken. Auch die Muskulatur musste sich erst einmal an die neue Körperhaltung gewöhnen. Viele klagen dann über Muskelverspannungen. „Die Patienten müssen nach dem Eingriff ihre Mitte wieder finden“, erklärt Meier. „Sie fühlten sich ja vorher nicht unbedingt krumm."

Diese schwierige Zeit ist heute schon beinahe vergessen. „Am Anfang habe ich ständig an das Gestänge in meinem Rücken gedacht“, sagt Anna. Jetzt sei es nicht mehr so präsent. Auch die Narbe verblasst zunehmend. Und sie darf wieder Sport machen, war sogar schon Ski laufen. Ein paar Einschränkungen bleiben jedoch. „Wir machen bald Bodenturnen in der Schule, da werde ich nicht mitmachen können“, sagt das Mädchen und zuckt bedauernd mit den Schultern.

Doch Anna weiß: Der Rücken wäre wahrscheinlich auch ohne OP früher oder später steif geworden – nur dazu noch krumm. Und die Schülerin ist froh, dass sie sich keine Sorgen machen muss, wegen der Wirbelsäulenverkrümmung irgendwann Lungen- oder Herz-Kreislauf-Probleme zu bekommen. „Ich kann jedem nur raten, es machen zu lassen“, sagt Anna und will damit alle ermutigen, bei denen die Entscheidung noch aussteht. Aus diesem Grund hat sich die 15-Jährige auch entschieden, mit FOCUS-Gesundheit zu sprechen.

Quelle: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber ... 12043.html

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Februar 2012 22:36     Betreff des Beitrags: Re: Artikel im Focus: Von jetzt an aufrecht leben...
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Hallo ihr Lieben,

was ich an diesem Artikel leider nicht verstehen konnte ist, wie es kommt das sie von Dr. Prof. Halm behandelt und operiert werden darf? Ich hatte bis vor kurzem wirklich alles versucht, auch bei ihm einen Termin zu bekommen aber vergebens..

Natürlich freue ich mich für sie und wünsche ihr alles Gute dabei. Aber warum konnte ich bei 'Dr. Prof. Halm keinen Termin bekommen? Es depremiert mich.. zumal der Artikel ja nicht alt zu sein scheint..

Ich verstehe die Welt nicht mehr..

Liebe Grüße,

eure verwirrte Melody


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Februar 2012 00:51     Betreff des Beitrags: Re: Artikel im Focus: Von jetzt an aufrecht leben...
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Hey Melody

Warum hast du keinen Termin bei Prof. Halm bekommen? Mit welcher Begründung? Ich habe in 4 Wochen einen Vorstellungs Termin und 5 Wochen später einen OP Termin bekommen..

Liebe Grüße Nicole

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Februar 2012 10:07     Betreff des Beitrags: Re: Artikel im Focus: Von jetzt an aufrecht leben...
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Nicoled hat geschrieben:
Hey Melody

Warum hast du keinen Termin bei Prof. Halm bekommen? Mit welcher Begründung? Ich habe in 4 Wochen einen Vorstellungs Termin und 5 Wochen später einen OP Termin bekommen..

Liebe Grüße Nicole



Hey,

im Ernst jetzt? Ich habe dort angerufen und mit der Sekretärin gesprochen gehabt. Als ich ihr klar machte, dass ich nur bei Dr. Prof. Halm erst einmal einen Termin haben möchte, meinte sie, es gebe dort ja noch zich andere Wirbelsäulenärzte die mich ebenfalls kontrollieren könnten und das die ja dort jährlich über tausend OP`s durchführen und die ja nicht alle von Dr. Halm gemacht werden könnten.bla bla bla.. die hat mich wirklich aufgeregt weil egal was ich sagte, sie wollte/konnte? mir einfach keinen Termin bei ihm höchstpersönlich geben trotz meinen Beschwerden . .
Wie sollte ich denn da anders vorgehen? Denn wenn ich so etwas hier erfahre macht mich das natürlich schon stutzig..

Darf ich fragen mit wem du dort gesprochen hattest, so dass du auch einen Termin bei ihm bekommen konntest ?
Sorry bin jetzt irgendwie noch mehr verwirrt... und am überlegen dort noh einmal einen Termin zu bekommen, Frage ist nur wie ich die Dame dieses mal davon überzeugen könnte..

Gruß,

melody


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Februar 2012 10:07     Betreff des Beitrags: Re: Artikel im Focus: Von jetzt an aufrecht leben...
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30.09.2009: OP durch Dr. Niemeyer (HH): Entfernung Harringtonstab, Substraktionsosteotomie Th12/L1 und dorsale Korrekturspondylodese TH4-L5, 32 Grad nach OP, sagittale Balance hergestellt
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14.10.2009:Ventrale intercorporelle Fusion L4/L5
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Liebe Foris,

schlimm finde ich das Zitat von Prof. Dr. Halm;
Zitat:
„In der Regel dürfen die Betroffenen ein Jahr nach der OP ihre Skoliose getrost vergessen“,


Sehr kurzsichtig und das mag auch für 20 bis 30 Jahre hinkommen. Aber die meisten wollen bestimmt noch älter werden.
Und das Vergessen, das sollte frau nicht machen, aber ggf. spätere Revisions-OPs macht dann bestimmt ein andere Operateur!

Nein, die Skoliose sollte frau nie vergessen, und alles tun, um die Muskulatur zu kräftigen und keine ständigen unnötigen Bewegungen an den Anschlusssegmenten ausüben.
Entschuldigt, dass ich so etwas zynisch bin, aber das hat man mir nach meiner ersten Operation vor über 30 Jahren auch gesagt und ich habe es geglaubt.
Und das es anders wurde hat ganz sicher nicht mit den heutigen "modernen" Implantaten zu tun. Die waren bei mir auch super "modern".
Aber die ganze Statik des Körpers wird durch versteifte Teile doch mehr oder verändert und die Anschlussdegeneration kann immer, natürlich lageabhängig, ein Thema sein.
Vergessen? Sollte frau m.E. nie sondern sich weiter gerade auch um eine kräftigen Rücken- und Bauchmuskulatur kümmern.

Grüße

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Karyae

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Februar 2012 10:27     Betreff des Beitrags: Re: Artikel im Focus: Von jetzt an aufrecht leben...
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Hallo,
Melody89 hat geschrieben:
was ich an diesem Artikel leider nicht verstehen konnte ist, wie es kommt das sie von Dr. Prof. Halm behandelt und operiert werden darf?

der Prof. ist ein sehr viel beschäftigter Mann, er operiert und lehrt nicht nur in Deutschland, sondern weltweit, außerdem ist er auch noch in der Entwicklung/Forschung tätig. Er tut also sehr viel für "uns" und das er nicht jeden selber operieren (oder untersuchen) kann ist doch klar. Dass er das Mädel operiert hat, kann 3 Gründe haben. Entweder war sie Privatpatientin, ein sehr schwerer Fall oder er war zufällig dabei. Wenn er nämlich in der Klinik ist, dann operiert er meistens auch oder ist zumindest dabei.

Aber eins kann ich die versichern. Die Chirurgen in Neustadt sind alle Spitzenklasse und bevor die alleine operieren dürfen vergeht sehr viel Zeit (im OP). Denn Halm ist Chef und wenn was passiert, dann fällt das auf ihn zurück und das Risiko hält er so klein wie möglich, indem er nur die Besten "ran" lässt.

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Februar 2012 10:43     Betreff des Beitrags: Re: Artikel im Focus: Von jetzt an aufrecht leben...
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Hi,

ich habe noch einmal dort angerufen und mir wurde mittgeteilt, dass Dr. Prof. Halm nur noch einmal die Woche in Neustadt ist und nur noch Privatpatienten behandelt.
Es sei denn ich zahle die Behandlung dann selber, welche mich über 200 € kosten würde.

Auch wenn die Chirugen spitzenklasse sind, möchte ich nur einen auf Skoliose spezialisierten Arzt an mich ran lassen.
Ist ja wohl verständlich, oder nicht?
So muss ich wohl erstmal weiterhin abwarten und schauen, an wen ich mich nun als nächstes wenden könnte.

Ich denke daher das einer deiner zwei genannten Punkte dann wohl eher auf Nicole zutrifft, außer das rein zufällige, das wäre ja ein Volltreffer.

Liebe Grüße,

Mel


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Februar 2012 10:58     Betreff des Beitrags: Re: Artikel im Focus: Von jetzt an aufrecht leben...
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Hallo Mel,
Melody89 hat geschrieben:
Auch wenn die Chirugen spitzenklasse sind, möchte ich nur einen auf Skoliose spezialisierten Arzt an mich ran lassen.
Ist ja wohl verständlich, oder nicht?
natürlich wirst du in Neustadt nur von Spezialisten operiert - das ist doch logisch. Was hast du eigentlich für Vorstellungen? Das du da von einem Hüftspezialisten operiert wirst?
Melody89 hat geschrieben:
So muss ich wohl erstmal weiterhin abwarten und schauen, an wen ich mich nun als nächstes wenden könnte.
Willst du unbedingt von einem Prof. operiert werden oder worum geht es dir? Ich glaube du solltest dich mal etwas mehr mit der ganzen Thematik auseinandersetzen, du hast ja ganz falsche Vorstellungen. Sorry, dass ich das so sage... Die Chirurgen in Neustadt sind übrigens - auch ohne Halm - mit die besten Chirurgen die du bekommem kannst!

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Februar 2012 11:00     Betreff des Beitrags: Re: Artikel im Focus: Von jetzt an aufrecht leben...
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Hallo Karyae,

das sehe ich wie du:
Karyae hat geschrieben:
schlimm finde ich das Zitat von Prof. Prof. Halm;
Zitat:
„In der Regel dürfen die Betroffenen ein Jahr nach der OP ihre Skoliose getrost vergessen“,

Sehr kurzsichtig und das mag auch für 20 bis 30 Jahre hinkommen. Aber die meisten wollen bestimmt noch älter werden.
Und das Vergessen, das sollte frau nicht machen, aber ggf. spätere Revisions-OPs macht dann bestimmt ein andere Operateur!

Dies, obwohl es mir, gemessen an dem, wie es manch anderem nach einem Jahrzehnt oder mehr (meine OP ist nun fast 15 Jahre her) geht, wirklich klasse geht: Die Skoliose selbst (die ewigen RöBis mit wieder und wieder einer Verschlechterung, was für mich psychisch sehr belastend war) konnte und kann ich zwar in dem Sinne hinter mich lassen, aber nicht den Zustand meiner Wirbelsäule selbst.
Zitat:
Entschuldigt, dass ich so etwas zynisch bin, aber das hat man mir nach meiner ersten Operation vor über 30 Jahren auch gesagt und ich habe es geglaubt.

Verstehen kann ich dich gut und finde es keinesfalls zynisch. Einen Beitrag wie deinen hätte ich auch geschrieben, hätte ich deinen nicht schon entdeckt.
Wennauch ich noch nicht mit Anschlussdegenerationen zu kämpfen habe (weiß aber, dass es passieren kann), so hatte ich das Resultat von "Sie sind jetzt gesund, müssen sich nicht mehr darum kümmern" zumindest in relativ schwerem Muskelabbau im Schulterbereich und entsprechenden Schmerzen über Jahre, deren Ursache (eben: Muskelabbau) erst zufällig zutage trat, zu spüren bekommen. Nach der OP weiterhin, und nicht nur für ein Dreivierteljahr, Physiotherapie, hätte dies wohl verhindern können.
Und das war ja nur im Kleinen, alles noch ohne OP und nach Erkennen der Ursache relativ rasch behebbar, aber trotzdem eine Folge von "braucht man sich nicht mehr drum kümmern".
Zitat:
Aber die ganze Statik des Körpers wird durch versteifte Teile doch mehr oder verändert und die Anschlussdegeneration kann immer, natürlich lageabhängig, ein Thema sein.
Vergessen? Sollte frau m.E. nie sondern sich weiter gerade auch um eine kräftigen Rücken- und Bauchmuskulatur kümmern.

Meine volle Zustimmung :mini-freu2:

Viele Grüße
Raven

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Februar 2012 11:22     Betreff des Beitrags: Re: Artikel im Focus: Von jetzt an aufrecht leben...
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Stoni hat geschrieben:
Hallo Mel,
Melody89 hat geschrieben:
Auch wenn die Chirugen spitzenklasse sind, möchte ich nur einen auf Skoliose spezialisierten Arzt an mich ran lassen.
Ist ja wohl verständlich, oder nicht?
natürlich wirst du in Neustadt nur von Spezialisten operiert - das ist doch logisch. Was hast du eigentlich für Vorstellungen? Das du da von einem Hüftspezialisten operiert wirst?
Melody89 hat geschrieben:
So muss ich wohl erstmal weiterhin abwarten und schauen, an wen ich mich nun als nächstes wenden könnte.
Willst du unbedingt von einem Prof. operiert werden oder worum geht es dir? Ich glaube du solltest dich mal etwas mehr mit der ganzen Thematik auseinandersetzen, du hast ja ganz falsche Vorstellungen. Sorry, dass ich das so sage... Die Chirurgen in Neustadt sind übrigens - auch ohne Halm - mit die besten Chirurgen die du bekommem kannst!



Die Chirugen in Neustadt sind auf Wirbelsäulen spezialisiert, jedoch nicht wie Prof. Halm auf Skoliosen.
Ich möchte nur einen Skoliosespezialisten an mich ran lassen ist das so schwer zu verstehen ?

Was habe ich denn für falsche Vorstellungen? Nur weil ich von einem Skoliosespezialist behandelt werden möchte? Ich gehe lieber auf Nummer sicher, und suche mir die richtigen Ärzte aus, die langjährige Erfahrungen mit sich bringen und zu dem auch einen guten Ruf haben und dennen ich Vertrauen schenken kann. Und das konnte ich bis jetzt dort bei den Chirurgen nicht. Punkt.


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Februar 2012 11:28     Betreff des Beitrags: Re: Artikel im Focus: Von jetzt an aufrecht leben...
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Hallo Foris,

hatte mir gestern den Focus "Gesundheit- Der Rücken" gekauft und wollte gerade auf die Berichte aufmerksam machen aber Stoni war bereits schneller. Ich denke die Äußerungen von Prof. Dr. Halm ,dass man die Skoliose nach einem Jahr OP vergessen kann, darf man nicht überbewerten. Ich glaube kaum, dass er dachte kein Rückentraining oder rückengerechtes Verhalten, sei notwendig sondern vielmehr darauf hinweisen wollte, dass bei fachgerechter Operation nach einem Jahr auch bei einem Skoli eine "Alltagsnormalität" auftritt. Das Leben ist nicht mehr ständig von der "Skoliose" geprägt und tritt ein bischen in den Hintergrund. Natürlich ist sie niemals ganz vergessen. Außerdem soll der Artikel allen ein bischen Mut machen, denen noch eine OP bevorsteht und Werbung gehört auch zum Geschäft.
Da ich selbst letztes Jahr in Neustadt operiert worden bin, kann ich nicht nachvollziehen, warum man absolut auf Prof. Halm persönlich besteht. Alle operierenden Ärzte des Klinikums waren sehr kompetent und gewissenhaft. Ich war auch kein Privatpatient, hatte aber auch ein Gespräch mit Prof. Halm. Er war auch bei meiner OP dabei.Ich glaube, dass es nur vom Zeitplan abhängig ist, wer operiert und nicht von der Krankenkasse.

Allen einen schönen Tag
Rosa


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Februar 2012 11:34     Betreff des Beitrags: Re: Artikel im Focus: Von jetzt an aufrecht leben...
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Hi Mel,

Melody89 hat geschrieben:
Die Chirugen in Neustadt sind auf Wirbelsäulen spezialisiert, jedoch nicht wie Prof. Halm auf Skoliosen.
Ich möchte nur einen Skoliosespezialisten an mich ran lassen ist das so schwer zu verstehen ?
das ist falsch! Die Chirurgen SIND Skoliose-Spezialisten und sie operieren sogar mehr Skoliose als Halm selber, weil der hat da kaum noch Zeit für.
Melody89 hat geschrieben:
Was habe ich denn für falsche Vorstellungen?
Du hast veine falsche Vorstellung von Prof. Halm und von den anderen Chirurgen dort! Die Chirurgen haben langjährige Erfahrung (les mal OP-Berichte!) und sie haben einen guten Ruf. Punkt!

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Februar 2012 11:48     Betreff des Beitrags: Re: Artikel im Focus: Von jetzt an aufrecht leben...
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Hallo Leute,

ich kann Stoni nur beipflichten, in Neustadt ist man bei den anderen Ärzten auch bestens aufgehoben. Alicia wurde von Dr. Thomson operiert und das mit besten Ergebnissen, wie es sich jetzt auch bei der Nachuntersuchung herausstellte. Ich sag nur : " Ein schöner und noch dazu schmerzfreier Rücken kann auch entzücken. " Er hat aber auch zu Alicia gesagt, womit wir wieder beim vergessen der Skoliose sind, das sie ein Leben lang sportlich aktiv sein müsste damit ihre Muskeln alle schön trainiert bleiben und sie soll möglichst so schlank wie jetzt bleiben.

Liebe Grüße Silke

_________________
Liebe Grüße Silke

Vor Tagen war Alicia´s OP


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Februar 2012 16:27     Betreff des Beitrags: Re: Artikel im Focus: Von jetzt an aufrecht leben...
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Diagnose: Skoliose, nach OP (1979) 30° Restkrümmung LWS, April2010: lumbale rechtskonvexe Krümmung 55°, vollständige Aufrichtung der LWS, hoch thorakrale Kyphose 60°, Flatback
Therapie: KG, schwimmen, Gipsbett, Korsett, 1979 OP versteift von Th9-L5, seit ca. 4 Jahren mehrere Infiltrationen, etliche Kortisondepots, Flatback-OP Juni2010 versteift von Th6-S1 + Beckenschraubenfixation
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Hm.... erst mal Halloo,

also ich an Halms Stelle hätte den Satz auf diese Art und Weise nicht getätigt. Ihm hatte eigentlich klar sein müssen, dass das auch viele operierte (vor allem auch die Re-Operierten) lesen werden. Und dass diese sich dann schon ein wenig "angepisst" fühlen, is wohl nicht verwunderlich. Hab mir den Focus ausnahmsweise auch mal gekauft und mich dann echt geärgert.

Also wenn Niemeyer oder Richter mir sowas erzählt hätten, dann wär ich richtig böse geworden, denn das Gleiche hab ich vor über 30 Jahren auch schon gesagt bekommen.....

_________________
Liebe Grüße Birgit

[Meine Skoliose-Bilder]
Vor Tagen war meine 4. und hoffentlidh letzte Wirbelsäulen-OP


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Februar 2012 18:28     Betreff des Beitrags: Re: Artikel im Focus: Von jetzt an aufrecht leben...
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Diagnose: Progred. adoleszente idiopathische Thorakalskoliose von 55°, linkskonvexe thorakolumbale Nebenkrümmung 30° n. Cobb. Flachrücken, dezente Steilstellung LWS.
Therapie: Physiotherapie, OP am 21.07.2011 in Neustadt, Restkrümmung BWS: 14°, LWS: 6°
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Hessen
Hallo,

zu dem Thema mit dem ''Vergessen'', genau das gleiche hat mir Herr Thomsen letzten Freitag bei der Kontrolle auch gesagt. Wenn das Jahr nach der OP rum ist, kann ich tun was ich will, keine spezielle Physio mehr, ich soll die Skoliose und die OP komplett vergessen, das wäre dann abgehakt und einfach ein ganz normales Leben führen. War auch stark verwundert. Also das sagt anscheinend nicht nur der Prof., wobei ich auch der Ansicht bin, dass man das NICHT vergessen sollte.

@Melody: Alle Operateure die in Neustadt Skoliosen selbst operieren dürfen sind Spezialisten auf dem Gebiet. Stoni hat da ja schon das meiste zu gesagt, aber die Aussage hat mich WIRKLICH aufgeregt. Falls es dir doch um den Prof. Titel geht, der besagt in den meisten Fällen nur, dass eben dieser ''Titelträger'' an einer Uni/Hochschule als Lehrkörper tätig ist und ist kein akademischer Titel wie z.B der Doktor Titel. Und die Aussage, dass der Prof nur noch Privatpatienten behandelt kann ich auch nicht bestätigen, außer es hat sich jetzt vor kurzem geändert, denn ich bin kein Privatpatient und ich wurde trotzdem von ihm + Herr Thomsen operiert.

Liebe Grüße

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Vor Tagen, gings mir an die Wirbel!





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