Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 6. Januar 2011 14:44     Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Alternative für mich?
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Hallo Pinkeis,
erstmal ein frohes und gesundes 2011.
Ich habe gestern deinen Bericht gelesen und war total erschrocken was du schon alles durchgemacht hast.Darfür meinen Respeckt. :cool2:
Auch von deiner Synyngomyelie (schweres Wort).Ich habe ja auch Zysten an der Wirbelsäule.Bei mir sind sie mit Flüssigkeit gefüllt und liegen zwischen den Bandscheiben (wenn ich die Ärzte der WWK richtig verstanden habe).
Ich wünsche dir für deine Reha viel Spass und einen guten erfolg. :sport2: :gym:
Es grüßt dich ganz herzlich Balu. :winkewinke:


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Januar 2011 11:11     Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Alternative für mich?
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Hallo Ihr Lieben,

erst möchte ich Euch danken für Eure liebevollen Zeilen. Es tut sehr gut, wenn jemand an dich denkt und mitfühlt! So wie Bodo sagt, eine richtige Familie.

Jetzt versuche ich mich abzuschalten und auf meine Gesundheit zu konzentrieren. Die erste Tagen in Ba-Sa kann ich nicht so genau beschreiben... Ich habe mehr Schmerzen als wie sonst. Mal sehen. Vielleicht ist das nur Muskelkater? Oder auch die neue Umgebung?

Ich rede morgen mit dem Arzt. Kann sein, dass für mich auch ein bisschen zu viel ist?

Sonst die Leute sind alle sehr nett. Mit dem Kennenlernen geht's auch ganz schnell. Allgemein bin ich zufrieden.

Schade, dass mit dem Schwimmen klappt nicht. Ich bin zu klein. Aber ich möchte das auch am Montag mit dem Chefarzt besprechen - für die zukunftige kleinen Patienten. Genauso mit dem Waschbecken... und das ist im Skoliose-Zentrum...

Liebe Grüße
Pinkeis

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Bärbel Mohr: " Nach dem Gesetz der Resonanz kannst du im Außen nur die Menschen und Situationen anziehen, die einen Spiegel deines Inneren darstellen. Siehst du die Schönheit im anderen, dann hast du gerade die Schönheit deines eigenen Wesens entdeckt. Machen die anderen dich fertig, dann machst eigentlich du selbst dich fertig."


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Januar 2011 11:46     Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Alternative für mich?
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Hallo Pinkeis,

Pinkeis hat geschrieben:
Schade, dass mit dem Schwimmen klappt nicht. Ich bin zu klein. Aber ich möchte das auch am Montag mit dem Chefarzt besprechen - für die zukunftige kleinen Patienten. Genauso mit dem Waschbecken... und das ist im Skoliose-Zentrum...

nur kurz: Was ist das konkrete Problem? Ist das Wasser gleich zu tief, die Haltebügel beim Einstieg für kleine Leute ungeeignet?
Schade, wenn es deshalb mit dem Schwimmen nicht klappen würde .( Aber die müssten doch eigentlich auch auf kleine Patienten eingestellt sein? Es gibt ja genug Leute, die kleiner sind als du - Erwachsene, aber erst recht auch Kinder.

Viele Grüße,
Raven

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Januar 2011 12:01     Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Alternative für mich?
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Hallo, Vera!

Ja, so ging es mir auch, ich musste auf 50% reduzieren, weil ich sonst mehr Schmerzen hatte als sonst. Danach ging es mir viel besser. Man unterschätzt die Anstrengungen, die man während dieser Kur macht. Vor allem die Atemübungen haben in meinem Fall sehr viel gebracht. Machst du auch Atemgymnastik? Gibt es noch tolle Abendkurse wie Seidenmalerei usw?

Ich kann auch nicht schwimmen, habe (erfolglos) 7 Schwimmkurse gemacht und irgendwann habe ich mich damit abgefunden, dass ich es nicht schaffe. In meinem Fall ist es ein Trauma: als 5-jährige bin ich fast ertrunken und 50 Jahre später erinnere ich mich an alles, als wäre es gestern passiert. Schade, Schwimmen muss toll und gesund sein! In deinem Fall muss es eine Lösung geben, wie Nina sagt, gibt es in der Klinik nicht nur kleine Patienten sondern auch Kinder!

Ich hoffe, du findest bald eine Lösung. Mach nicht zuviel und geniesse die Stadt und die Gespräche mit den netten Leuten in der Klinik, die schönen Ausflüge und und und

Liebe Grüße

Raquel

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Vor Tagen war meine OP in Zürich!


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Januar 2011 21:38     Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Alternative für mich?
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Hallo Ihr Lieben,

hier ist mein kurzer Erfahrungsbericht aus Ba-Sa:

Ich bekam dort ein Doppelbettzimmer mit Seeblick, schade nur, dass fast die ganze Zeit keine Sonne zu sehen war. Wir haben zwischendurch trotzdem kurze Spaziergänge gemacht.

Da ich dort noch mit einer Resterkältung angekommen bin, habe ich mir sofort vorgenommen unbedingt das Gradierwerk zu besuchen. Das Wort „gradieren“ bedeutet so viel wie die Sole „hochgradiger " machen (Anreicherung des Salzgehaltes). Einatmen das Salznebels zeigt eine heilende Wirkung bei Atemwegserkrankungen. Ich kann es nur bestätigen. Nach zwei Tagen konnte ich schon frei atmen.

Man muss nur ganz fleißig sein und 1xTag hin gehen. Man kann doch nicht in Ba-Sa sein und die Möglichkeit nicht nutzen?

Erste Woche war ganz schon hart für mich. Ich habe Schmerzen bekommen, die ich nicht vorher hatte (am Kreuzbein und entlang der Wirbelsäule). Außerdem kamen noch Kopfschmerzen und hoher Blutdruck hinzu, aber nicht nur bei mir, sondern auch bei vielen anderen. Ich weiß nicht woran es lag, wahrscheinlich war es das Kissen oder die neue Umgebung…

Schroth ist ganz schön anstrengend. Die Übungen müssen ganz richtig gemacht werden, sonst ist die Anstrengung umsonst und keine Wirkung tritt ein. Beckenkorrektur fällt mir besonders schwer. Sie dient als Grundlage für die anderen Schroth Übungen, so wie eine richtige Atemtechnik.

Geduld ist sehr gefragt. Täglich vier bis fünf Stunden zu üben ist hart. Ich habe sogar angefangen, Schmerztabletten zu nehmen, da ich nachts nicht schlafen konnte. Dann habe ich mein Programm reduziert. Jeder muss selbst herausfinden, was für ihn besser ist. Zweite Woche habe ich mit der OP-Gruppe geübt. Wir haben ein wenig langsamer als die andere gemacht. Und Ronny, mein Lieblingsphysiotherapeut, hat mit jedem gezielt gearbeitet.

Sonst sage ich euch: Reha ist keine KUR, die ist ein Trainingslager!

Ich überlege mir nur, ob das überhaupt richtig ist, drei Wochen hart zu arbeiten, um schneller Ergebnisse zu bekommen (+1cm)?

Ja, ich denke dass Schroth theoretisch gut ist, aber nur wenn du jeden Tag übst… Und ob das bei starken Kyphosen, bzw. Skoliosen sinnvoll ist? Denn dazu kommen noch zusätzliche Schmerzen…

Leute, es tut mir leid, wenn ich euch enttäusche… Aber das ist meine Meinung und ich spreche aus eigener Erfahrung. Wenn schon WS teilweise verknöchert ist… dann bringen 1-2° nicht viel, außer, vielleicht, zusätzliche Schmerzen. Ich glaube nicht, dass die Klinik für Patienten mit starken Verkrümmungen vorbereitet ist. Alles wird nach einem Maß gemacht und Patienten mit starken Kyphosen und Skoliosen stehen von Anfang an wie Verlierer…

Ich habe bei der Arztuntersuchung das kleine Schwimmbecken angesprochen. Es gibt dort ein kleines und großes. Es wäre doch möglich, dort Wassergymnastik für kleine Patienten zu organisieren? Ich war nicht die einzige, die dafür war.

Wie gesagt, Kritik wird ruhig angenommen, aber bleibt leider alles im Hause…

Traurig.

Leute, ich will nur, dass ihr Bescheid wisst, habt keine große Erwartungen!

Ja, ich bin natürlich eine Optimistin. Ich habe mir nicht vorgenommen meine WS in Ba-Sa gerade zu biegen. Ich wollte mich nur entspannen und alle meine Sorgen vergessen.

Es ist mir gelungen! Ich habe freie Zeit voll ausgenutzt und dabei sehr nette Leute kennengelernt.

Auch die Reittherapie hat überwältigende Gefühle bei mir gelassen. Wärme, Vertrauen… Super! Die Übungen sind sehr angenehm. Ich hätte nie gedacht, dass Reiten für Skoliose gut ist. Echt angenehme Sache.

Auch das Klettern habe ich zwei Mal ausprobiert. Adrenalin pur! Ich kann es euch nur weiter empfehlen.

Sonst geht es mir gut. :grins3:

Viele Liebe Grüße von mir
Pinkeis


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 30. Januar 2011 22:02     Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Alternative für mich?
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Hallo Pinkeis,

ist doch klasse das du einige neue Dinge kennengelernt hast und sie dir auch gut getan haben.
Da nimmt man ja auch was mit nach Hause - ein gutes Gefühl.

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Liebe Grüße vom Niederrhein,
Schneckchen

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 31. Januar 2011 22:45     Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Alternative für mich?
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Hallo Schneckchen,

hast du Recht! Ich habe diese Reha gebraucht, um mich wieder zu finden und einen klaren Kopf zu bekommen. Die letzten Monate waren für mich sehr schwer.

Ich habe letzte Woche den Bericht von Dr. Mauer bekommen (Neurochirurgie, BwKrhs Ulm). Er rät mir eine Aufrichtungsoperation ab. Er denkt, dass durch eine OP an der WS meine Situation eher verschlechtert werden kann. Ja, gut, will ich schon auch nicht mehr.

Er empfiehlt mir noch weitere Untersuchungen anzufertigen (Kernspintomogramm des Schädels), um intracranielle (im Schädel) Ursachen für die Symptomatik auszuschließen. Bei neuen Aspekten oder auch zur Kontrolle soll ich bei ihm wieder erscheinen. Bis dahin bleibe ich bei Craniosacrale Therapie.

Für dich und Janina wünsche ich viel Geduld und Alles Gute!

Viele Liebe Grüße von mir
Pinkeis

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 31. Januar 2011 22:59     Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Alternative für mich?
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Hallo Pinkeis,

ich habe wirklich nicht die Ahnung von den ganzen Pro und Contra die es in deinem Fall geben wird.
Wenn man auch von jedem andere Infos bekommt, hat man ja auch kaum die Chance mal zur Ruhe zu kommen. Immer getrieben und auf der Suche verliert man vielleicht sein Ziel, ein Stückchen mehr Lebensqualität aus den Augen.

Auch dir wünsche ich alles Gute und vor allem den klaren Kopf.

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Liebe Grüße vom Niederrhein,
Schneckchen

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 31. Januar 2011 23:02     Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Alternative für mich?
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Liebe Pinkeis,

Zitat:
Ich habe diese Reha gebraucht, um mich wieder zu finden und einen klaren Kopf zu bekommen. Die letzten Monate waren für mich sehr schwer.


Ich finde es sehr schön, dass Dir die Reha, wenn schon nicht körperlich in dem Umfang wie erhofft, so doch mental gut getan hat. Dann hatte das ganze ja doch sein Gutes.

Liebe Grüße

Katharina

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Vor Tagen war meine OP.

[Meine Kyphose-Bilder]



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 Ungelesener BeitragVerfasst: 31. Januar 2011 23:08     Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Alternative für mich?
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Hallo Pinkeis,

Danke für deinen ausführlichen Bericht aus Ba-Sa! Es hat mir einen Einblick in die Schroth-Therapie gegeben (obwohl ich im Mai nach Sobi muss) und du hast sehr schön geschrieben!
Bei den Bildern der Pferdetherapie bin ich wieder bisschen traurig geworden, da ich nicht mehr reiten darf, es aber gerne wieder tun würde.

Auf der anderen Seite macht mich dein Bericht auch nachdenklich, da es eben auch andere Seiten von Schroth gibt und nicht jeder in Schroth und der Philosophie seine "Erfüllung" sieht, obwohl es so hoch gelobt wird und als die Therapie bei Skoliose gilt.
Bald werde ich meine eigenen Erfahrungen machen und sie mit deinen abgleichen können!

Ich hatte sehr gehofft, dass dir die Reha rundum gut tun wird und du nicht später von zusätzlichen Schmerzen schreibst, was mich nicht glücklich stimmt. Jedoch freue ich mich für dich, dass du dich entspannen konntest und, wie du schreibst, den Kopf wieder frei bekommen hast!

Alles Gute für dich, Pinkeis :luck:

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Liebe Grüße von U-bit


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Februar 2011 09:04     Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Alternative für mich?
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Hallo Pinkeis und U-Bitt!

Ja, genau die gleichen Erfahrungen habe ich in Bad Salzungen und Bad Sobernheim gemacht, und obwohl ich die ganze Kur sehr genossen habe, musste ich doch feststellen, dass die Therapie zu streng war (zumindest für mich). Ich bin ziemlich vertraut mit den Schroth Übungen, nicht nur weil ich lange und mehrmals in beiden Kliniken war, sondern weil ich die Bücher von Frau Lehnert (Tochter von Katharina Schroth) und Dr. Weiss (Enkel von K. Schroth) ins Spanische übersetzt habe. Ich finde die Methode hervorragend, allerdings ist sie, meiner Meinung nach, nicht sehr geeignet für operierte Patienten, und für Skoliotiker mit grossen Verkrümmungen ist sie zu hart und kann zusätzliche Schmerzen verursachen.

Trotzdem würde ich in deinem Fall, U-Bitt, einen Versuch in der Klinik in Sobernheim machen, du wirst deine Entscheidung nicht bereuen, und die Leute sind wirklich nett!

Viel Spass, und dir, Vera, wünsche ich, dass die Therapie, zumindest etwas geholfen hat. Hast du dich für oder gegen eine OP entschieden?

Liebe Grüße

Raquel

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Februar 2011 10:52     Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Alternative für mich?
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Hallo Vera,
Zitat:
Ich habe diese Reha gebraucht, um mich wieder zu finden und einen klaren Kopf zu bekommen. Die letzten Monate waren für mich sehr schwer.

es freut mich, dass du - obwohl die Reha nicht ideal für dich war - dennoch etwas Gewinnbringendes darin finden konntest.
Ich wünsch' dir alles Gute, egal ob OP oder nicht .

Hallo U-Bit,

ich kann mich Ruiz nur anschließen: Dein "Fall" ist ein ganz anderer als der von Pinkeis (deine Verkrümmung ist viel geringer!) oder von Patienten mit Versteifung.

Zitat:
Bei den Bildern der Pferdetherapie bin ich wieder bisschen traurig geworden, da ich nicht mehr reiten darf, es aber gerne wieder tun würde.

Darfst du denn wirklich gar nicht mehr reiten? Dass "jede Woche ab durchs Gelände" nicht gut ist, kann ich verstehen - aber mal, so vielleicht zweimal im Jahr, etwas reiten, ist das auch verboten? Bei vielen Dingen ist es ja so (außer bei kürzlich erst Operierten), dass etwas allgemein nicht empfehlenswert ist, aber auch nicht gleich etwas "kaputt geht", wenn man es doch mal (!) macht.

Liebe Grüße,
Raven

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Februar 2011 11:04     Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Alternative für mich?
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Hallo Raven, Hallo Ruiz,

ich glaube, ihr zwei habt mich falsch verstanden .

Ich sprach nicht von mir, dass mir die Therapie nicht gut tut (ich habe sie ja noch nie ausprobiert), sondern sprach davon, dass es, obwohl es die beste Therapie für uns ist, trotzdem noch welche gibt, die diese nicht vertragen oder ihnen nicht gut tut! Sowas macht mich nachdenklich!

Raven hat geschrieben:
Dass "jede Woche ab durchs Gelände" nicht gut ist, kann ich verstehen - aber mal, so vielleicht zweimal im Jahr, etwas reiten, ist das auch verboten?

Ich bin "jede Woche ab durchs Gelände" - das war ja das Problem :kicher2:
Und gegen ab und zu mal reiten hat bestimmt keiner was, nur wenn man in der Natur reitet und im vollen Galopp über Äcker fetzt, dann ist "in der Halle Runden drehen" das Ödeste, was es gibt.
Ich sitze aber wie auf heißen Kohlen und möchte unbedingt wieder rauf aufs Pferd. Ist einfach dieses Gefühl von Freiheit ...

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Liebe Grüße von U-bit


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 Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Februar 2011 16:05     Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Alternative für mich?
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Liebe U-Bit,

doch, doch, ich habe dich richtige verstanden und weiss, dass du die Therapie noch nicht kennst, da du schon gesagt hast, dass du bald nach Sobi fährst. Ich wollte nur betonen, dass Schroth Übungen meiner Meinung nach eher für Leute wie du toll sind, und nicht für operierte, ältere oder versteifte Patienten (und du wirst mal sehen: etwa 90% der Patienten, vor allem in Bad Sobernehim, sind sehr sehr jung und haben ganz leichte Skoliosen).

Liebe Grüße

Raquel

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 1. Februar 2011 16:10     Betreff des Beitrags: Re: Eine neue Alternative für mich?
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@Ruiz
Und genau so meinte ich das auch .

Viele Grüße,
Raven

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