Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 BeitragVerfasst: 4. Juni 2009 11:07     Betreff des Beitrags: [Juni2009] Sport, Sport, Sport.....
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Beiträge: 3278
Wohnort: Siegburg
Alter: 40
Bundesland: NRW
Diagnose: Idiophatische doppelbogige Skoliose mit thor. 98°, lum. 90° , sowie thoraco-lumbale Kyphose.
Therapie: September 2004 OP in Neustadt:
Versteift von Th5-L5. Restkrümmung thorakal ca. 38°, lumbal ca. 45°.
Geschlecht: weiblich
Sport, Sport, Sport (Was geht, was muss, was sollte man lassen)

Ja meine Lieben, jetzt bewegen wir uns mal ein bisschen ;) !
Meine Reha steht vor der Tür und ich freue mich schon sehr darauf, dass ich wieder in mein Training (was ich bitter nötig habe) komme.

Wie sieht es bei euch aus? Hat sich euer Leben nach der OP in Sachen Sport verändert? Was tut euch gut? Oder geht es auch schon lange problemlos "ohne"?

Viel Spaß und liebe Grüße

_________________
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 BeitragVerfasst: 4. Juni 2009 12:47     Betreff des Beitrags: Re: [Juni2009] Sport, Sport, Sport.....
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Mega-Tipper
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Bundesland: Baden-Württemberg
Diagnose: Torsionsskoliose 30°, Entzündung der Bandscheiben, Wirbelkörpergleiten und Bandscheibenprotrusion
Therapie: OP in Neustadt/i.H.
im Mai 07; Extradurale Dekompression mit v-förmigen osteotomien L2/3 und L4/5 sowie dorsales Release TH12 bis L5 mit Nekrotomie der Kleingelenke; dorsal instrumentierte Korrekturspondylodese (Expedium) TH12 bis L5; Restkrümmung: BWS 18°, LWS 12°
Geschlecht: weiblich
Hallo,

Sport finde ich übrigens ein gut gewähltes Thema.

Also, dann mache ich mal den Anfang.

Ich habe ja vor der Operation schon immer oft und regelmäßig Sport betrieben (falls ich nicht gerade durch Bandscheibenvorfälle oder Blockaden bewegungsunfähig war).

Seit meiner Operation sind nun genau 2 Jahre vergangen und ich fühle mich wie neugeboren. Ich bin weiterhin bis auf Verspannungen im HWS-Bereich schmerzfrei und fühle mich rundum zufrieden. Doch nun zum Sport:

Ich gehe seit einem Jahr mit Erlaubnis von Dr. Hoffmann und Prof.Halm 2-3 mal wöchentlich joggen. Vor der Operation lief ich regelmäßg 10 km. Heute laufe ich lieber ein Mal mehr und dafür kürzere Strecken, so bleibt mein Implantat auch ganz "entspannt" und gibt Ruhe. Bei längeren Strecken habe ich anschließend dieses bekannte "Rucksackgefühl".

Außerdem trainiere ich 2-3 mal wöchentlich in einem Studio welches von meinem behandelnden Physiotherapeuten eröffnet und geführt wird (Für diejenigen die es interessiert: http://www.corposano.net/). Diese Training tut mir und meinem Rücken wirklich gut. Die Muskulatur und der Rücken werden recht "schonend" trainiert und ich werde beobachtet und somit auch korrigiert sobald ich was falsch mache.

Im Februar diesen Jahres stand ich zum ersten Mal wieder auf den Skiern. Zuerst noch etwas zaghaft und auch ängstlich....trotz meiner großen Klappe (wie hier ja bekannt ist ;-) ....aber nach 2 Abfahrten klappte es so gut wie früher.

Vor der Operation habe ich Stepaerobic und Pilates gemacht. Von diesem Sport habe ich mich aber schweren Herzens getrennt. Das ständige auf-und ab auf dem Stepper tat mir überhaupt nicht gut.

Also ganz ohne Sport kann ich mir mein Leben eh nicht vorstellen. Wenn ich in der Urlaubszeit nicht trainiere, meldet sich nach spätestens 2 Wochen mein Rücken. Dann ziept es hier und dort, dadurch bin ich dann auch unbeweglicher.

So das war's von mir.

Liebe Grüße,

Carmen

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Lächeln ist die schönste Art, dem Gegner die Zähne zu zeigen.
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 BeitragVerfasst: 4. Juni 2009 14:19     Betreff des Beitrags: Re: [Juni2009] Sport, Sport, Sport.....
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Gruppenleiterin Hessen
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Diagnose: Skoliose, thorakolumbal, BWS 29°, LWS 53°, Flachrücken
Z.n. Morbus Scheuermann
Therapie: Schroth, Korsett
OP Mai 2008: ventrale Derotationsspondylodese Th11-L3 nach HaZi, Restkrümmung ca. 14°th und 10° lu
Geschlecht: weiblich
Hallo zusammen,
dann mach ich mal weiter. :schreibmaschine:

Meine OP ist jetzt etwas mehr als ein Jahr her.
Davor habe ich eigentlich keinen Sport getrieben, nur KG gemacht.

Seit der Reha allerdings ist mir total wichtig dass ich regelmäßig zur MTT gehen kann, ich merke richtig wie gut mir das tut und wie die Muskulatur kräftiger wird. Vor allem im Alltag, insbesondere auf der Arbeit klappt alles viel besser seit ich regelmäßig trainiere. Und es macht vor allem Spaß!
Ansonsten habe ich in der Reha Nordic Walking kennegelernt, was ich auch zuhause weiter betreibe. :nordic:

Ich würde sagen ich bin immer noch in der Ausprobierphase was mir gut tut und was nicht.
Schwimmen ist irgendwie nicht mehr so ganz dolle seit der OP.

Ich werde nie die Wahnsinns-Sportskanone werden, das erwarte ich auch nicht von mir.
Aber ich habe verstanden dass ich mich weiter gut um meinen Rücken kümmern muss (ihn sozusagen pflegen), auch mit operierter WS.

Liebe Grüße, Elena

_________________
Bücher sind die Axt für das gefrorene Meer in uns.
Franz Kafka




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 BeitragVerfasst: 4. Juni 2009 15:19     Betreff des Beitrags: Re: [Juni2009] Sport, Sport, Sport.....
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Profi-Tipper
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Diagnose: thoralumbale juvenile/adoleszente Skoliose, ca. 55 Grad
Therapie: Versteifung Th3 - L5 im Jahr 1997 in der Hessing-Klinik Augsburg
Geschlecht: weiblich
Hallo,

mein Leben hinsichtlich Sport hat sich weder durch die Skoliose selbst noch durch die OP geändert - ich war vorher unsportlich (nicht "dick und faul", sondern schlank und agil aber Koordinationsprobleme und Probleme in der Einschätzung von Bewegungen, sodass ich z.B. auch nicht Schwimmen, Radfahren, Skifahren Inlineskaten etc. kann) und somit gibt es für mich nichts, das ich vermisse (manche Sportarten wären ja nach einer Skoliose-OP mitunter umständlicher oder nur noch kurze Zeit am Stück durchführbar, auch wenn man "alles darf").

Was ich mache: Mit der Flexi-Bar trainieren (meine Schultermuskeln wurden mit der Zeit sehr schwach - damit habe ich sie wieder sehr gut aufgebaut), viel Laufen.
Mit letzterem meine ich aber nicht Joggen, sondern einfach flott zu Fuß unterwegs sein. Viele Strecken, bei denen andere Leute das Fahrrad rausholen, gehe ich zu Fuß da ich ja nicht Rad fahren kann; ferner gehe ich gerne wandern (Tagestouren mit "normal kurzer" Pause). Meine Ausdauer diesbezüglich ist daher groß und deutlich besser als bei vielen Leuten, die mit Skoliose nie etwas zu tun hatten (war bei mir aber schon als Kind so: während ich im normalen Sportunterricht deutlich hinter den Leistungen anderer zurückblieb, war ich bei Wandertagen und Ausflügen diejenige die sich über die häufigen Pausen anderer wunderten *grins*).
Ich habe damit sehr bald nach der OP wieder angefangen, rund drei Wochen danach: zunächst 5 Minuten, dann 10, ... , zunächst nur mit Begleitung da ich aufgrund Versteifung bis L4 und Korsett sowie Sitzverbot ziemlich "hilflos" war (was, wenn mir die Schuhe aufgehen oder ich stolpere...) und rasch wieder auf meine vorherige Geh-Kondition auch "im Gelände" (d.h. nicht auf Gehwegen/Straßen), letzteres aber natürlich erst wieder, als ich wieder beweglich genug war um eventuelles Stolpern (über Baumwurzeln :zwinker: ) abfangen zu können.

Ein bisschen hat sich mein Leben hinsichtlich Sport schon verändert, fällt mir da ein:
Die Sportbefreiung in der Schule *grins*
Ich weiß, dass Sportbefreiungen aufgrund von Skoliose nicht nötig sind, allenfalls eine teilweise Befreiung (von stauchenden Sportarten). Aber ich hatte, wie gesagt, schon als Grundschülerin mit Koordinationsproblemen und dem Zurechtfinden in Situationen mit vielen sich bewegenden Menschen (ich bin Asperger-Autistin) zu kämpfen, die trotz viel Üben nicht besser wurden und mir regelmäßig eine Gnaden-Vier in Zeugnis bescherten wodurch der Sportunterricht immer lästiger wurde (Anforderungen, die weit über meiner Leistungsfähigkeit lagen); ohne genaue Diagnose war allerdings keine Sportbefreiung möglich. Nach Entdeckung der Skoliose stellte mir mein Arzt zunächst eine "Benotungs-Befreiung" (Teilnahme am Sportunterricht ohne Benotung) aus mit nun der Begründung "Skoliose", ab einem Jahr vor der OP eine völlige Sportbefreiung die auch nach der OP beibehalten wurde (letzteres empfand und empfinde ich auch als deutlich notwendig bei mir, da ich Bewegungen schwer einschätzen kann und so z.B. nur schlecht einem Ball oder einem mit "in die Spur" rennenden Menschen ausweichen kann). Die Sportbefreiung ermöglichte es mir auch, am - von mir zuvor schon sehr gefürchteten - Skilager nicht teilnehmen zu müssen und auch nicht in den Kletter-/Seilgarten zu müssen *puh*

Dass es für viele Skolis schwer/belastend sein muss, mitunter geliebte Sportarten nicht mehr wie zuvor durchführen zu können, kann ich - trotz fehlender Erfahrung - gut nachvollziehen; für mich wäre es schon sehr schwer, wenn die Skoliose-OP mich bzgl. des Laufens eingeschränkt hätte... Da würde mir eine Menge fehlen.

Viele Grüße,
Raven

_________________
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.


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 BeitragVerfasst: 5. Juni 2009 08:37     Betreff des Beitrags: Re: [Juni2009] Sport, Sport, Sport.....
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Mega-Tipper
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Registriert: 19.02.2008
Beiträge: 407
Wohnort: München
Alter: 24
Bundesland: Bayern
Diagnose: Skoliose, HWS, 21°, BWS 56° LWS 30°
Nach OP:
HWS 21°, BWS 10°, LWS 3°
Nach Jahreskontrolle: HWS ca. 16°, BWS 10°, LWS ca. 17°
Therapie: 2 Korsetts von 14 bis 16 Jahren und KG nach Schrot.
Am 3.9.2008 OP in Neustadt.
OP von Dorsal mit dem Expedium Implantat, Versteifung von TH7-L1
Geschlecht: weiblich
Hallo Ihr Lieben,

also zu dem Thema Sport kann ich auch ein wenig erzählen.
Ich war immer der totale Sportmuffel, keine Ausrede war mir zu schade, um nicht am Schulsport teilnehmen zu müssen.
Ich hatte dann aufgrund meiner Skoli eine Teilbefreiung, mein Arzt hätte mich auch ganz befreit, da war meine Mama aber gar nicht damit einverstanden.
Da in meiner Familie auch keiner Sportbegeistert war, bin ich auch nie zu einer Freizeitsport gekommen die mir Spass machte.
Als die Schmerzen aufgrund meiner Skoli immer schlimmer wurden, habe ich immer wieder mal Versuche gestartet etwas Sport zu betreiben. Doch es blieben nur Versuche, da die Schmerzen einfach verhinderten, dasss ich mich regelmäßig sportlich betätigen konnte.

Nach meiner OP war mir klar dass ich etwas unternehmen müsste, um meinen Rücken zu stärken, und einfach Fit zu werden.
Ca. 3-4 Monate nach der OP fing ich ein wenig an mit Ausdauersport, das war mir dann noch ein wenig zu anstrengend.
Aber seit 3 Monaten mache ich nun regelmäßig Sport im Fitnessstudio.
Ca. 2-3 mal gehe ich da hin. Ich mache dann Ausdauersport und Kraftübungen.
Und ich muss sagen es tut mir super gut.
Ich habe nämlich dass Problem, dass ich wenn ich ein faules Wochenende habe, Rückenschmerzen bekomme. Der Rücken ist einfach nicht begeistert wenn ich länger als 8 Stunden im Bett oder auf dem Sofa herumliege.
Und da tut dann die Bewegung richtig gut.
Allerdings möchte ich mein Leben jetzt nicht rund um den Sport ausrichten. Wenn es mal nichts wird mit dem Studio weil man einen Termin hat, sich mit Freunden trifft, oder einfach keine Lust hat, dann ist das halt so.
Aber es ist klar, dass ich für mich einfach etwas tun muss, um fit zu werden/bleiben, und um keine Probleme mehr mit dem Rücken zu bekommen, wenn das möglich ist.

Ich versuche einfach alles wieder zu machen, was halt möglich ist.
Letztens war ich in einer Therme, da sind wir zwar nur ein bisschen im Wasser herumgehüpft, aber ich denke dass mit dem Schwimmen wird wieder gehen.
Allerdings habe ich auch dass Rutschen ausprobiert, und das geht mal gar nicht.
Ich kann mich einfach nicht mehr so gut halten, und kann den Körper nicht "abfangen" wenn er auf der Rutsche "herumfliegt".
Auf jedenfall hab ich mir am Samstag gleich mal weh getan, und weis nun dass ich dass mit dem Rutschen nicht mehr mache, aber ich habs wenigstens probiert.
Ich werde auch in Zukunft alles ausprobieren wozu ich Lust habe, wenn es nicht geht wegen meinen Rücken werde ich das sowieso gleich merken.

LG magda

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 BeitragVerfasst: 8. Juni 2009 23:31     Betreff des Beitrags: Re: [Juni2009] Sport, Sport, Sport.....
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Mega-Tipper
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Registriert: 14.10.2008
Beiträge: 339
Wohnort: Berlin
Bundesland: Berlin
Diagnose: Adoleszentenskoliose, vor 1.OP 62 Grad,
2008: Wirbeldrehgleiten L2/L3, 43 Grad;
2008/2009: Flatback-Syndrom, vor 2. OP 47 Grad, sagittaler Lotüberhang rd. 7 cm
Therapie: 1980: 1.OP nach Harrington, TH4-L3, nach 1.OP 32 Grad;
2000: RBR
________________________
30.09.2009: OP durch Dr. Niemeyer (HH): Entfernung Harringtonstab, Substraktionsosteotomie Th12/L1 und dorsale Korrekturspondylodese TH4-L5, 32 Grad nach OP, sagittale Balance hergestellt
________________________
14.10.2009:Ventrale intercorporelle Fusion L4/L5
Geschlecht: weiblich
Bis zu meinem Abitur (welchen Skoliose-Grad ich da hatte, ist nicht bekannt - irgendetwas um 50 Grad?) war ich sehr sportlich, bin Mittelstrecke gelaufen, hatte kurze Zeit den Kreisrekord im 1.500 m Lauf, bin bis 25 km in recht guten Zeiten gelaufen, habe den Weitsprung geliebt (da war ich allerdings nicht so gut).
Mit 24 wurde ich operiert (63 Grad: TH4 bis L3 mit dem Harrington-Stab). Da war es vorbei mit den Langlauf und den Schnelllauf überhaupt, der lange Stab hat es überhaupt nicht ermöglicht, ich fühle mich einfach unbeweglich.
Das ist bis heute für mich traurig und wenn ich eine Tartanbahn sehe, bekomme ich Sehnsucht, wieder so laufen zu können und mal wieder richtig schnell anlaufen zu können und einen Weitsprung zu machen....wie früher...
Nach der OP habe ich nichts mehr gemacht, außer gerne schnell gehen und wandern. Da war ich immer noch recht flink und mit ganz guter Kondition im Vergleich zu nicht Operierten.
Vor rd. 9 Jahren hatte ich dann mit Krafttraining angefangen, was mir gut tat. Damit hörte ich aber vor rd. 6 Jahren auf. Warum auch immer.
Als jetzt meine Beschwerden größer wurden (eine OP ist in Diskussion), habe ich nach der Reha im letzten Jahr (Krankengymnastik hat mir nie viel gebracht), damit wieder angefangen. Und mein Rücken fühlt sich auch besser an und die Beschwerden sind geringer.
Jeder andere Sport ist einfach schwer mit dem Stab. Immer überlegen: geht diese Bewegung? das ist einfach nervig.
So bleibe ich wohl erstmal beim Krafttraining.

Grüße
karyae

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karyae

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Tage seit meiner Flat-Back-Revisions-Operation


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 BeitragVerfasst: 9. Juni 2009 10:22     Betreff des Beitrags: Re: [Juni2009] Sport, Sport, Sport.....
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Gruppenleiterin Österreich
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Beiträge: 2179
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Bundesland: Oberösterreich
Diagnose: Skoliose: BWS 88°n.C., LWS 66°n.C., seit dem Kindesalter bekannt
Therapie: 1. OP am 24.11.2008: Lockerungs-OP
2. OP am 2.12.2008: Vesteifungs-OP von TH3-L3, Restgrade: BWS 42°n.C., LWS 29°n.C.
Geschlecht: weiblich
Hallo ihr Lieben!

Meine OP ist jetzt grad mal ein halbes Jahr her, recht viel Erfahrung mit Sport nach der OP hab ich also noch nicht.

Eines konnte ich aber auf jeden Fall mittlerweile feststellen: seit ich intensive Physiotherapie betreibe, geht mein Rucksackgefühl weg und ich werde alles in allem deutlich fitter! Vor allem das Training in der Kraftkammer :hantel: und in der Unterwassertherapie :swim: wirken da wahre Wunder!

Was ich noch nicht so recht in den Griff bekommen habe ist meine leichte Kurzatmigkeit. Sobald ich einen leichten Hügel hinaufstapfe, schnaufe ich wie ein Ross... :roll:
Vielleicht muss ich da meine Ausdauer noch besser trainieren... :nordic:

LG Kathrin

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 BeitragVerfasst: 10. Juni 2009 12:09     Betreff des Beitrags: Re: [Juni2009] Sport, Sport, Sport.....
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Fleissiger Tipper
Fleissiger Tipper

Registriert: 05.11.2008
Beiträge: 61
Wenn ich hier das so lese, bekomme ich gemischte Gefühle.Ich habe meine Skoliose auch seit 13 Lebensjahr festgestellt. Seit dieser Zeit habe ich regelmäßig Sport gemacht. Regelmäßig Krankengymnastik, regelmäßig Reha in Bad Sobernheim ( seit 17 Jahren) und seit neun Jahren bin ich in Fittnesstudo. Ich würde vielleicht ganz anders aussehen wenn ich den Sport nicht gemacht hätte. Ich mache sehr gerne Steppaerobic. Ich werde aber am 7.09. doch operiert weil die Schmerzen immer doller werden...Ich hoffe aber, dass ich dannach( irgendwann) doch steppen kann??...

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 BeitragVerfasst: 10. Juni 2009 15:00     Betreff des Beitrags: Re: [Juni2009] Sport, Sport, Sport.....
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Diagnose: Skoliose: BWS 88°n.C., LWS 66°n.C., seit dem Kindesalter bekannt
Therapie: 1. OP am 24.11.2008: Lockerungs-OP
2. OP am 2.12.2008: Vesteifungs-OP von TH3-L3, Restgrade: BWS 42°n.C., LWS 29°n.C.
Geschlecht: weiblich
Hallo Wuschel!

Oje, was du da beschreibst, kenn ich auch nur zu gut... Meine Skoliose ist seit meiner frühen Kindheit bekannt. Trotz vieler Therapien konnte ich eine OP nicht verhindern. Vor einem halben Jahr bin ich dann doch operiert worden...

Aber ich finde, wir können uns zumindest nicht vorwerfen, es nicht versucht zu haben, oder?

Und nach der OP ist Muskelaufbau sicherlich auch sehr wichtig. Das bleibt halt einfach nicht aus...

LG Kathrin

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 BeitragVerfasst: 11. Juni 2009 15:21     Betreff des Beitrags: Re: [Juni2009] Sport, Sport, Sport.....
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Fleissiger Tipper
Fleissiger Tipper

Registriert: 06.07.2008
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Wohnort: 21789 Wingst
Alter: 46
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Diagnose: Dekompensierte voroperierte Skoliose, M41.25/T84.0.Zwei Bandscheibenvorfälle
Therapie: Operation am 14.10.08 in der Heliosklinik Sahlenburg, Nordheimstr. 201,27472 Cuxhaven
Hallo Ihr Lieben!

Ich war früher in der Schule auch vom Sport befreit, worüber ich echt nicht böse war....
Wandertage fand ich besonders schick, da durfte ich nämlich zu hause bleiben.
Nach meinen Kindern bin ich drei Jahre mit im Sportverein gewesen und war auch stolz, das ich eigentlich alles konnte wie die anderen, aber dann merkte ich, das ich jedesmal mit mir kämpfen mußte, ob ich dahin will. Also hab ich das aufgegeben, seit 2006 bin ich dann allein oder mit Freundinnen oder Töchtern walken gegangen, was mir immer sehr gut bekam.
Jetzt nach der OP habe ich nach einem halben Jahr wieder angefangen, mache auch Nordic Walking. Ich stellte sowieso fest, das ich nach der OP viel besser Luft bekomme und auch viel schneller laufen kann. Krankengymnastik bekomme ich ja auch, und morgens mache ich erstmal einige Übungen für meine Rücken und Bauchmuskeln.

Pilates hab ich letztens probiert, ob das geht, aber das ist mir echt noch zu anstrengend, da muß ich noch mit warten, bzw. einige Sachen kann ich sowieso nicht mehr, weil ich mich nicht mehr so verrenken kann.
So das war`s von mir liebe Grüße Claudia :ciao:

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 BeitragVerfasst: 11. Juni 2009 17:17     Betreff des Beitrags: Re: [Juni2009] Sport, Sport, Sport.....
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Viel-Tipper
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Wohnort: Landsberg
Alter: 28
Bundesland: Bayern
Diagnose: Idiopathische, rechtskonvexe Thorakalskoliose 98° n. Cobb mit lumbaler Nebenkrümmung von 45°
Therapie: Operation in Neustadt am 2.9.2008: HZI Th6-L2, Krümmung nach OP 40°
Geschlecht: weiblich
Hallo!
Ich bin leider ein Sportmuffel und habe immer mit dem inneren Schweinehund zu kämpfen, aber es hilft eben nicht. Mir geht es viel besser, wenn ich mich bewege.
Ich hab ja vor einiger Zeit dort: viewtopic.php?f=17&t=2011 schon geschrieben, dass ich mir ein medizinisches Trampolin zugelegt habe und ich bin nach wie vor sehr zufrieden damit. Außerdem habe ich jetzt wieder mit Nordic Walking angefangen, was allerdings meiner Ansicht nach nur Sinn macht, wenn man die Technik kann. Deshalb hab ich vor Kurzem zur Auffrischung nochmal einen Kurs gemacht. Ich versuche jetzt mehrmals die Woche zu walken und mir ist aufgefallen, dass ich dadurch mein Schulterblatt viel besser anlegen kann, weil ich genau den Muskel mitrainiere, der dafür zuständig ist.
Ansonsten hab ich bis jetzt keine großen Einschränkungen gemerkt. Ich war schwimmen, allerdings bin ich kein großer Wasserfan, und das ging ohne Probleme. Nur beim Fahrradfahren hab ich bemerkt, dass ich mich nicht mehr so drehen kann, um mich umzusehen, wenn ich abbiegen will.
Magda hat geschrieben:
Allerdings habe ich auch dass Rutschen ausprobiert, und das geht mal gar nicht.
Ich kann mich einfach nicht mehr so gut halten, und kann den Körper nicht "abfangen" wenn er auf der Rutsche "herumfliegt".

Hab ich auch schon ausprobiert und ich hab mich aus dem gleichen Grund nicht sehr wohl gefühlt. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass das irgendwann besser funtioniert, wenn man ein besseres Körpergefühl hat und mehr Muskeln zugelegt hat.
Ich denke, es ist einfach wichtig auf seinen Körper zu hören. Man merkt dann schon, was einem gut tut oder eben nicht.

Liebe Grüße
Merle


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 BeitragVerfasst: 11. Juni 2009 19:58     Betreff des Beitrags: Re: [Juni2009] Sport, Sport, Sport.....
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Profi-Tipper
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Therapie: Versteifung Th3 - L5 im Jahr 1997 in der Hessing-Klinik Augsburg
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Hallo Merle,

Magda hat geschrieben:
Allerdings habe ich auch dass Rutschen ausprobiert, und das geht mal gar nicht.
Ich kann mich einfach nicht mehr so gut halten, und kann den Körper nicht "abfangen" wenn er auf der Rutsche "herumfliegt".

Merle hat geschrieben:
Hab ich auch schon ausprobiert und ich hab mich aus dem gleichen Grund nicht sehr wohl gefühlt. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass das irgendwann besser funtioniert, wenn man ein besseres Körpergefühl hat und mehr Muskeln zugelegt hat.
Ich denke, es ist einfach wichtig auf seinen Körper zu hören. Man merkt dann schon, was einem gut tut oder eben nicht.


Wasserrutsche habe ich noch nicht ausprobiert - aber ich kenne ähnliches Phänomen vom Fahren in Bussen und Bahnen:
Während "Flexibelwirbelsäulen-Menschen" bei leichten oder mittleren Bremsmanövern oder Kurvenfahrten auch ohne Festhalten sicher im Sitz bleiben, werde ich deutlich "ausgelenkt", wackle nach links, rechts, vorn, zurück und muss mich sehr gut festhalten, um nicht aus dem Sitz zu fliegen.
Dies hat meiner Meinung nach (studiere Physik :zwinker: und an meinen Rücken hab ich mich längst gewöhnt) wenig mit Körpergefühl und Muskeln zu tun, sondern ist bei langstreckigen Versteifungen schlichtweg ein physikalisches Phänomen:
Man besteht gerade als langstreckig Versteifter gerade in den Bereichen, die bei "Flexibelwirbelsäulen-Menschen" Puffer darstellen, aus einem Stück - denk mal an eine Spiralfeder und einen Bleistift gleicher Abmessungen, beides wird mit der gleichen Kraft angestupst - der (starre) Bleistift fällt schon bei geringeren Kräften um als die Spiralfeder.

Merle hat geschrieben:
Ich denke, es ist einfach wichtig auf seinen Körper zu hören. Man merkt dann schon, was einem gut tut oder eben nicht.


Genau.

Liebe Grüße,
Raven

_________________
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.


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