Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 30. September 2018 10:17     Betreff des Beitrags: Der richtige Schulranzen für die Kinder
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Therapie: 2 OPs Sept. 03 in Neustadt; versteift von TH11 bis L5 (HZI und MPDS); Restkrümmung LWS 18°
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Der richtige Schulranzen für die Kinder


Chams Sana-Chefarzt Dr. Dirk Ernst gibt auch Tipps, wie Eltern Fehlhaltungen bei ihren Kindern schon früh erkennen können.

Halbzeit bei den Ferien. Der erste Schultag naht und viele Erstklässler machen sich mit ihren Eltern auf die Suche nach dem passenden Schulranzen. Schön soll er sein, doch darf neben der Optik nicht die Praktikabilität vergessen werden. Denn Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Gesundheitsproblemen in Deutschland; der Grundstein dafür wird häufig schon im Kindesalter gelegt.

Ursachen sind oft Fehlhaltungen, hervorgerufen durch Überlastungen und Erkrankungen der Wirbelsäule. Eine entscheidende Rolle spielt dabei eben auch der Schulranzen. Worauf Eltern achten sollten, das weiß Dr. Dirk Ernst, Chefarzt der planbaren Chirurgie am Sana-Krankenhaus Roding.

„Viele Schulkinder haben heutzutage einen Haltungsfehler. Häufig ist dieser auf falsche Schulranzen oder Schulmöbel sowie das viele Sitzen in der Schule, bei den Hausaufgaben oder vor dem Computer zurückzuführen“, erklärt der Facharzt für Allgemein- und Unfallchirurgie, Orthopädie und Sportmedizin. Hinzu kommen zu wenig Bewegung und eine schwache Bauch- und Rumpfmuskulatur.

Dr. Ernst: „In der Wachstumsphase verändert sich der Körper des Kindes entscheidend. Eltern sollten – nicht nur zum Schulanfang – darauf achten, dass ihre Kinder mit dem richtigen Schulranzen ausgerüstet sind und diesen richtig tragen." Wichtig ist es, die Ranzen vorher zu testen. Diese sollten sich gut und individuell auf den Rücken des Kindes einstellen lassen. Um Rückenschmerzen oder Haltungsschwächen vorzubeugen, sollte der Tornister nicht zu schwer gepackt werden und nur die Materialien beinhalten, die für den jeweiligen Schultag benötigt werden. Für manche Kinder können Ranzen mit Beckengurt oder sogar ein Schul-Trolley die richtige Wahl sein, besonders dann, wenn eine Fehlhaltung diagnostiziert wurde.

Ein häufiges Krankheitsbild bei Kindern ist die Skoliose. Hierbei handelt es sich um eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule mit gleichzeitiger Verdrehung der Wirbelkörper. Die Erkrankung wird meist zwischen dem zehnten und zwölften Lebensjahr festgestellt. Dabei sind Mädchen deutlich häufiger betroffen als Jungen. Die Ursachen können muskuläre, nervliche oder auch hormonelle Störungen sowie eine Veranlagung sein. „Die Gefahr bei einer Skoliose ist, dass sie erst spät bemerkt wird“, erklärt der erfahrene Mediziner. Im frühen Stadium verursache sie meist keine Beschwerden oder Schmerzen und sei daher nicht immer gleich für Eltern zu erkennen.

„Unser Körper verändert sich oft unbemerkt und kann sich gut auf eine Fehlhaltung einstellen, sodass diese irgendwann und in einem fast schleichenden Prozess als normal empfunden wird“, erklärt Dr. Ernst weiter. „Daher ist es wichtig, einen Haltungsfehler schnell zu erkennen und zu korrigieren. Die Therapie wird schwieriger und aufwendiger, je älter die Kinder werden." Im Sana-Krankenhaus Roding sind die Ärzte um Chefarzt Dr. Ernst auf die Behandlung von Skoliose spezialisiert. Dr. Dirk Ernst: „Mit einem individuell angepassten Korsett können wir das Fortschreiten vermeiden. Den Körper unterstützen wir mit Physiotherapie, wirken so der Verkrümmung entgegen und unterstützen den Muskelaufbau. Eine Operation ist nur in wenigen Fällen notwendig."

Quelle:  https://www.mittelbayerische.de/region/ ... 84148.html

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