Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

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 Ungelesener BeitragVerfasst: 30. September 2017 19:28     Betreff des Beitrags: Medizinstudentin erforscht Skoliose
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Diagnose: Massive li.-konv. Torsionsskoliose; Facettenarthrose L3/4 und L4/5; Osteochondrose; seitl. Spondylose und Dornfortsatzarthr. L4/5; LWS 64°, BWS 25°
Therapie: 2 OPs Sept. 03 in Neustadt; versteift von TH11 bis L5 (HZI und MPDS); Restkrümmung LWS 18°
Geschlecht: weiblich
Bundesland: Niedersachsen

Medizinstudentin erforscht Skoliose


Wirtschaftsförderung des Landkreises Bad Kreuznach vergibt Reha-Stipendium und verleiht Forschungspreis

„Ich habe mich sehr gefreut, dass das geklappt hat. Und ich finde es gut, dass man auf diese Art und Weise unterstützt wird." Die Studentin Gina Katharina Sodermanns aus Heinsberg in der Nähe von Aachen studiert in Frankfurt Medizin. An der Katharina-Schroth-Klinik in Bad Sobernheim betreibt sie ein Forschungsprojekt, für das sie jetzt das Reha-Forschungsstipendium der Wirtschaftsförderung des Landkreises bekommen hat. Die Urkunde, die für ihre Arbeit eine Förderung von 5000 Euro zusagt, nimmt sie im großen Sitzungssaal der Sparkasse entgegen.

Medizinstudentin erforscht Skoliose
Sodermanns will herausfinden, ob bestimmte Wirbelsäulenverkrümmungen, auch Skoliosen genannt, ursächlich mit einer verminderten Körpermasse, also Untergewicht, verbunden sind. Aus ihren Erkenntnissen könnten neue Therapieformen entwickelt werden. Die Medizinstudentin arbeitet zurzeit in Kooperation mit der Klinik an ihrer Dissertation.

Bei ihrer Studie wertet Sodermanns mehr als 300 Akten von elf- bis 19-jährigen Patientinnen aus. Sie will auch herausfinden, ob das Tragen eines Korsetts Einfluss auf das spätere Körpergewicht hat. Zum Vergleich dienen Daten gleichaltriger Mädchen, die nicht an Skoliose erkrankt sind. Chefarzt Moar Zabar freut sich vor allem darüber, dass nun zum zweiten Mal in Folge eine Studentin aus seinem Haus das Forschungsstipendium erlangen konnte.

Den diesjährigen Reha-Forschungspreis in Höhe von 5000 Euro erhielt der Assistenzarzt Christian Lang. Er stammt aus Fulda, hat in Mainz studiert und arbeitet jetzt am Krankenhaus Lauterbach. Das Acura-Rheumazentrum Bad Kreuznach hat ihn bei seiner Forschungsarbeit zur Erlangung des Doktorgrades unterstützt. Der junge Arzt hat untersucht, wie erfolgreich sich die im Rheumazentrum angebotene dreiwöchige „Multimodale Therapie“ auf Patienten mit Morbus Bechterew, eine chronische rheumatische Erkrankung, auswirkt. Sein Ergebnis: „Insgesamt konnten 75 Prozent der anfangs arbeitsunfähigen Patienten zum Reha-Ende als arbeitsfähig entlassen werden."

Zusätzlich untersuchte Lang auch den Erfolg der in Bad Kreuznach angebotenen Radon-Therapie und konnte weitere positive Effekte bestätigen: „Besonders deutlich war die höhere Schmerzreduktion." Immerhin dreizehn Patienten konnten nach Absolvierung beider Therapien auf jegliche Schmerzmittel verzichten. Besonders gilt dies für Schmerzen im Nacken-, Rücken und Beckenbereich. Zum Forschungspreis sagt Christian Lang: „Ich freue mich, dass es auch im Nachhinein eine Würdigung für meine Arbeit gibt."

Thomas Braßel von der Wirtschaftsförderung des Landkreises betonte, dass der Gesundheitssektor im Landkreis Bad Kreuznach einen wichtigen Platz einnehme. Gerade die Reha-Einrichtungen trügen zum gesundheitswirtschaftlichen Profil der Region bei. Deshalb sollen Reha-Stipendium und Preis dazu beitragen, Nachwuchsforscher anregen, den Wissenstransfer zwischen Forschung und Kliniken herzustellen. Den Preis und das Stipendium vergibt ein Kuratorium, dessen Vorsitzender Ernst-Dieter Lichtenberg ist, der Leiter des Gesundheitsamtes Bad Kreuznach.

Quelle:  http://www.allgemeine-zeitung.de/lokale ... 206297.htm

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