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Unterstützung für Skoliose-Kinderklinik in Weißrussland
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Autor:  Stoni [ 28. Januar 2016 15:10 ]
Betreff des Beitrags:  Unterstützung für Skoliose-Kinderklinik in Weißrussland

Unterstützung für Skoliose-Kinderklinik in Weißrussland


Die Skoliose-Kinderklinik in der weißrussischen Stadt Mogilev möchte er mit neuen Betten und Kleiderschränke ausstatten. Bis Herbst will der 74-Jährige die notwendigen Mittel zusammen haben.

„Fast 800 Kartons haben meine Frau und ich im vergangenen Jahr gepackt“, berichtet Gerhard Langner. „Das können wir einfach nicht mehr. Die Kräfte lassen nach." Mit dem Packen alleine ist es nämlich nicht getan: „Jedes Teil muss ja auch kontrolliert und sortiert werden." All das wird dem Tischlermeister, der die privaten Hilfslieferungen ins weißrussische Mogilew 1994 gestartet hat und seitdem Jahr für Jahr tonnenweise Hilfsgüter in das Land gebracht hat, um Menschen zu unterstützen, dennen es am Nötigsten mangelt. Er hat Bekleidung und Werkzeug geliefert, Spielzeug, Krankenbetten, Rollstühle und medizinische Ausrüstung sowie einen Bus und einen Krankenwagen.

Der war im Vorjahr eigentlich für die Herzklinik in der weißrussischen Stadt gedacht (die NWZ  berichtete). Der Klinikchef habe sich aber übergangen gefühlt und stattdessen verfügt, die angeforderte Spende der Psychiatrie zukommen zu lassen, berichtet Langner von seinem jüngsten Besuch in Mogilew. „Erst war ich darüber ziemlich verärgert. Aber es gibt bedürftige Stellen genug." Und auch die Psychiatrie, die Langner bei seinem Besuch ausführlich besichtigen durfte, könne das aus Spendengeldern finanzierte Fahrzeug gut gebrauchen.

Helfen will Langner aber auch künftig ohne hunderte Kartons zu packen. „Ich möchte mich auf Projekthilfe beschränken“, erklärt er. Ganz konkret möchte er der Skoliose-Kinderklinik neue Betten und Kleiderschränke zukommen lassen. Sein Ziel: Eine weißrussische Tischlerei, die er mit Werkzeug ausgestattet hat, soll möglichst den Auftrag zur Fertigung übernehmen, mit einer Firma in Minsk verhandelt er über die günstige Lieferung von Platten und Beschlägen. Der Klinikdirektor soll die Angebote vor Ort einholen, der 74-Jährige will von Kayhausen aus für die notwendigen Finanzen sorgen. Im Herbst will Langner erneut nach Mogilew fahren, um die Hilfe direkt zu übergeben.

Erste Spenden von treuen Unterstützern hat er schon. „Auch die Kirchen sind wieder dabei. Es gibt nach wie vor eine große Begeisterung und einen großen Vertrauensvorschuss." Sein ausdrücklicher Dank gilt allen Spendern, die die humanitäre Hilfe in der Vergangenheit unterstützt haben und dies auch künftig vorhaben. Wer die Weißrusslandhilfe von Gerhard Langner unterstützen will, erhält mehr Informationen unter Telefon  04403/3856.

Quelle:  http://www.nwzonline.de/ammerland/wirts ... 54838.html

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