Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

Aktuelle Zeit: 20. August 2017 06:49

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Fachwort-Lexikon - Erläuterungen zu Fachbegriffen

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Begriffe mit T

» Taping
Anbringen eines Klebeverbands für die kurzfristige Abstützung oder zur stabileren Bewegungsführung von Gelenken oder der Wirbelsäule. Wird zum Beispiel nach Verstauchungen angewandt.

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» tardiv
Ein langsamer oder verzögerter Eintritt der Erkrankung.

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» Tendinitis
Sehnen- oder Sehnenansatzentzündung

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» Tendinits calcarea
Durch die Kalkentstehung in der Muskelmanschette (sog. Rotatorenmanschette) unter dem Schulterdach entstehen sehr schmerzhafte Schulter-Arm-Syndrome. »
Beim Nichtgreifen der konservativen Therapie (Antiphlogistika, Injektionen, Kryotherapie und Stoßwellentherapie) sollte in einer arthroskopischen Schulteroperation das Kalkdepot entfernt werden.
Auf Grund lang anhaltender Beschwerden treten häufig Schonhaltungen, Kapselschrumpfungen oder Muskelverkürzungen ein, die intensiv krankengymnastisch nachbehandelt werden müssen.

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» Tendopathie
Sehnenerkrankung »
Man unterscheidet die (degenerative) Tendinose, die durch mechanische Überbeanspruchung entstanden ist und zum Beispiel häufig an der Schulter auftritt, und die entzündliche Tendinitis oder Tendovaginitis (Sehnenscheidenentzündung, häufig am Handgelenk bei stereotyper Fingerarbeit, etwa beim Tippen).

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» TENS
Die Abkürzung steht für Transkutane Elektrische Nerven-Stimulation, ist eine Form der Elektrotherapie, bei der schwache elektrische Ströme zur Schmerzbehandlung verwendet werden. »
Dabei kommen kleine tragbare Geräte zum Einsatz, die meistens über Batterien gespeist niederfrequente Ströme erzeugen. Die Übertragung der Ströme erfolgt durch Elektroden die mit einer Kontaktpaste versehen über dem Gelenk aufgeklebt werden. Die TENS-Therapie hat den Vorteil, dass man sich bei Bedarf selbst behandeln kann.

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» Tethered cord
("angebundene Schnur") meist eine angeborene Fehlbildung des Rückenmarkes. Seltener kann es auch in Folge von Narbenbildung nach einer Operation im Bereich der Lendenwirbelsäule entstehen. »
Dabei sind die Ausläufer des Rückenmarks, das Filum terminale, oft durch einen fibrösen Strang mit der Rückenmarkshülle verwachsen, sodass der untere Abschnitt des Rückenmarks, der conus medullaris ungewöhnlich tief verlagert wird (der sog. Konustiefstand). Als Folge hiervon können neurologische Störungen auftreten. Äußerlich erkennbare Zeichen der Erkrankung bestehen häufig in einer atypischen Behaarung und dem auftreten von Nävi im Bereich der Läsion. Therapie ist die chirurgische Entlastung des Rückenmarks durch Entfernung der Verwachsungen.

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» Tetrazepam
Tetrazepam ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Benzodiazepine, der insbesondere als Muskelrelaxans eingesetzt wird. Tetrazepam wird bei schmerzreflektorischer Muskelverspannung angewendet, »
insbesondere als Folge von Erkrankungen der Wirbelsäule und der achsennahen Gelenke und bei spastischen Syndromen, die auf eine krankhaft gesteigerte Muskelspannung zurückzuführen sind.

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» Thekalsack
Schlauch, der das Rückenmark enthält. Er dient dem Schutze des Rückenmarks und wird von der harten Hirnhaut gebildet. »
Das Rückenmark füllt den Sack nicht aus, insbesondere ist der Thekalsack (wie die Wirbelsäule) länger als das Rückenmark und enthält im unteren Teil nur noch Nervenwurzeln. Das ganze sieht pferdeschweifartig aus und heißt daher Cauda equina.
Der Thekalsack kann durch Bandscheibenvorfälle eingedellt werden. Die Bandscheiben und die Wirbelkörper liegen als Säule vor dem Thekalsack.

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» Therapie
Behandlung

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» Thermokoagulation der Wirbelgelenke
Diese Behandlung wird auch Thermosonden-Behandlung genannt. »
Steht eine degenerative Veränderung eines Wirbelgelenks als Ursache für den Rückenschmerz fest, kann eine Hitzesondenbehandlung der Wirbelgelenke durchgeführt werden. Unter CT-Kontrolle bringt man eine Thermosonde in den Bereich der schmerzenden Nervenfasern. Daraufhin wird der Nerv zur Kontrolle kurz stimuliert, bevor ein örtliches Betäubungsmittel gegeben und die Sondenspitze erhitzt wird. Auf diese Weise wird ein kleiner Bereich verödet, so dass die Leitung der Schmerzfasern unterbrochen wird.

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» thorakal
Zum Brustkorb gehörend

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» Thorakalsegment
Wirbelkörper der Brustwirbelsäule

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» Thorakalskoliose
Hauptkrümmung in der BWS.

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» thorakolumbal
Übergang zwischen BWS und LWS

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» Thorakolumbalskoliose
Brustkorb-Lendenwirbelverkrümmung mit 2 Bögen (Typ Double major)

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» Thorax
Brustkorb

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» Thoraxdrainage
Eine Thoraxdrainage dient zum Ableiten von Luft bzw. Blut aus dem Pleuraraum. »
Dabei wird der Thoraxraum eröffnet und ein Drainageschlauch eingeführt. Typische Platzierungen sind dabei der zweite Zwischenrippenraum in der Medioklavikularlinie (Monaldi-Drainage) oder der sechste Zwischenrippenraum in der mittleren bis hinteren Axillarlinie (Bülau-Drainage).
In der Regel wird eine TD gelegt, wenn die Lunge kollabiert wurde, was meistens der Fall bei einer ventralen OP ist. Dadurch wird im Thorax ein Unterdruck erzeugt und die Lunge kann sich wieder ausbreiten.

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» Thrombose
Gefäßerkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) in einem Gefäß bildet. Obwohl Thrombosen in allen Gefäßen auftreten können, ist umgangssprachlich meist eine Thrombose in den Venen (Phlebothrombose) gemeint.

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» TLIF
Transforaminale, lumbale, interkorporelle Fusion (Implantatsystem)

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» Torsion
Drehung oder Rotation der Wirbelkörper.

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» Tortikollis
Akutes Schmerzsyndrom, von welchem Kinder wie auch Erwachsene betroffen sein können. Ursache ist meist ein mechanischer Auslösemechanismus: »
Häufig wird das Gelenk zwischen dem 2. und 3. Halswirbel durch eine unkoordinierte oder ruckartige Bewegung oder eine monotone Kopfhaltung blockiert. In der Folge verspannt sich die Nackenmuskulatur, und die Fehlstellung des Gelenkes wird zusätzlich fixiert. Unterkühlungen oder entzündliche Erkrankungen des Nasen-Rachen-Raumes sind weniger häufige Ursachen.
Der Tortikollis setzt oft beim morgendlichen Erwachen ein und entwickelt sich rasch zum Vollbild mit starken Nackenschmerzen und Schiefhaltung des Kopfes. Ausstrahlungen in die Schulter, zwischen die Schulterblätter und in den Arm auf der gleichen Körperseite kommen vor, und schon die kleinste Bewegung verursacht starke Schmerzen.
Ein ähnliches Krankheitsbild kommt auch bei Neugeborenen vor. Allerdings ist dann das Gelenk zwischen dem 1. und 2. Halswirbel betroffen. Die Ursache ist eine ungünstige Lage des Kindes in der Gebärmutter. Oft ist der Tortikollis des Neugeborenen mit einer Deformation des Schädels verbunden; auch eine motorische Entwicklungsstörung kann sich in den ersten Lebensmonaten zeigen. In diesen Fällen kann eine gezielte osteopathische Mobilisation das normale Gelenkspiel wiederherstellen.

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» Traktionsaufnahme
Der Patient wird im Liegen unter Zug geröntgt. Dabei wird der Patient an Kopf und Fuß durch zwei Personen auseinander gezogen bzw. gestreckt. Auf der Röntgenaufnahme kann die Restbeweglichkeit der Skoliose beurteilt werden.

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» transitorisch
vorübergehenden Störungen

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» transpedikulär
Durch den Wirbelbogen

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» Trigger-Punkt
Lokale, kleine schmerzhafte Muskelverkrampfung, die auch Schmerzen an entfernten Körperstellen verursachen kann.

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» Tubus
Kunststoffschlauch, der als Beatmungshilfe in die Luftröhre eingeführt wird (Intubation).

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