Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

Aktuelle Zeit: 27. Juni 2017 07:59

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Fachwort-Lexikon - Erläuterungen zu Fachbegriffen

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Begriffe mit P

» Paket
Ausdruck in der Schroth-Therapie für den Rippenbuckel, der auf der konvexen Seite der Brustwirbelsäule, gegenüber der schwachen Seite liegt.

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» Palpation
Tastuntersuchung der Körperoberfläche, der Gelenke und der zugänglichen Körperhöhlen (innere Organe) mit einem oder mehreren Fingern oder mit den Händen. »
Bei der Palpation werden Größe, Form, Struktur, Elastizität, Konsistenz, Beweglichkeit, Temperatur und Schmerzempfindlichkeit beurteilt und Seitenvergleiche sowie Vergleiche mit anderen Körperregionen angestellt.

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» para
neben, seitlich

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» Paramedian
Neben der Mitte gelegen.

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» Paraplegie
Querschnittlähmung. Schlaffe oder krampfartige Lähmung der unteren Körperhälfte und der Beine nach einer Schädigung des Rückenmarks. »
Sämtliche Verbindungen von und zum Hirn unterhalb dieser Verletzung funktionieren nicht mehr, Gefühlsempfindungen und die Steuerung der Muskulatur sind nicht mehr möglich. Die Tetraplegie ist die vollständige Lähmung aller vier Extremitäten. Bei der Hemiplegie ist eine Körperseite gelähmt.

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» paraspinal
neben dem Wirbelkanal

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» Parästhesie
Missempfindungen, Ameisenkribbeln, teilweises Taubheitsgefühl. Vollständiges Taubheitsgefühl wäre Anästhesie.

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» paravertebral
neben der Wirbelsäule

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» Paravertebralanästhesie
Verfahren zur Lokalanästhesie, bei dem durch Injektion eines Lokalanästhetikums neben die Wirbelsäule, vorzugsweise die Lendenwirbelsäule, eine zeitweise Funktionsminderung der Ganglien des sympath. Grenzstrangs erreicht wird. »
Anwendung bei Gefäßerkrankungen und Spasmen. Hat max. Gefäßerweiterung im versorgten Gebiet zur Folge. Außerdem wird die Schmerzleitung über die jeweiligen Spinalnerven eingeschränkt.

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» paravertebrale Muskulatur
Muskulatur neben der Wirbelsäule.

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» Parese
Teilausfall motorischer Fähigkeiten mit lähmungsartiger Schwäche.

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» paroxysmal
Anfallsartig; innerhalb von Minuten eintretend (bestimmte Kopfschmerzen), innerhalb von Sekunden eintretend (epileptischer Anfall) oder blitzartig auftretend (bestimmte Gesichtsschmerzen).

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» partiell
teilweise, Teile vom Ganzen

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» Pat.
Patient

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» pathologisch
Im Klinikjargon häufig bei der Befundung von Krankheitszeichen gebräuchlich und bei Veränderungen, die technisch nachgewiesen werden. Die Abwesenheit einer Veränderung heißt ohne (pathologischen) Befund.

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» PDI
Peridurale Infiltration

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» Pelvis
Becken

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» peri
Vorsilbe, "um etwas herum"

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» Periarthritis humero scapularis
Schmerzen durch Entzündung des Weichteilgewebes an der Schulter.

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» peridural
Um die harte Rückenmarkshaut herum.

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» Periduralanästhesie
ist eine Form der Regionalanästhesie. Sie bewirkt die zeitweilige, umkehrbare Funktionshemmung von ausgewählten Nervensegmenten, »
führt dabei zu Sympathikolyse, Empfindungslosigkeit, Schmerzfreiheit und Hemmung der aktiven Beweglichkeit im zugehörigen Körperabschnitt und ermöglicht die Durchführung unangenehmer (etwa schmerzhafter) medizinischer Prozeduren.

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» peridurale Fibrose
Narbengewebe nach OP

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» Peridurale Schmerztherapie
Häufig lassen sich Rückenschmerzen nicht einer Nervenwurzel eindeutig zuordnen. In diesen Fällen eignet sich die peridurale Therapie. »
Unter Röntgen- oder CT- Kontrolle führt der Arzt eine dünne Kanüle in den fettgefüllten Raum der den Duralsack im Spinalkanal einschließt ein und setzt dort eine Medikamentendepot bestehend aus Cortison als Depotpräparat und einem Schmerzmittel.

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» peripher
kreisförmig um einen Punkt

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» Periradikuläre Therapie
Perkutane Applikation von Medikamenten lokal an eine Nervenwurzel (Radix) im Rahmen der Schmerztherapie von radikulären (ausstrahlenden) Schmerzen bei nachgewiesenen Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule.

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» perkutan
Durch die Haut hindurch.

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» Perkutane Laser-Diskusdekompression
PLDD, Laser-Nukleotomie »
Bei einer krankhaften Veränderung der Bandscheibe kann Gewebe austreten und auf einen Nerv drücken. Bei der computergesteuerten Bandscheiben-Operation mit Lasersonde wird unter computertomografischer Kontrolle die Lasersonde über eine spezielle Kanüle direkt in die Bandscheibe eingeführt. Das Bandscheibengewebe wird vorsichtig teilweise verdampft bzw. abgetragen, eingewachsene Nervenenden werden verödet und die Bandscheibe insgesamt etwas geschrumpft Es kommt dadurch zur Druckentlastung des schmerzenden Nerven. Durch eine Testinjektion in die Bandscheibe (Diskografie) wird zuvor sicher gestellt, dass die Schmerzen tatsächlich von einer geschädigten Bandscheibe ausgehen.

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» Perkutane Nukleotomie
Dieses Verfahren ist besonders geeignet für Patienten mit beinbetonten Rückenschmerzen und einer Symptomatik die sich auf eine Wurzel zurückführen lässt. »
Unter CT-Kontrolle wird dazu eine Kanüle eingebracht und durch den Anulus fibrosus hindurch bis ins Bandscheibenfach vorgeschoben. Anschließend wird mit einem Sauggerät der Nucleus pulposus teilweise abgesaugt. Insgesamt werden auf diese Weise 1 bis 5g Bandscheibenmaterial abgetragen.

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» Perlsche Schaukel
Eine sanfte Extension der Lendenwirbelsäule, die der Patient selbst steuern kann und so zur Anregung der Lebensenergie Qi führt.

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» persistierend
Fortbestehend, anhaltend (z.B. persistierende Dorsalgie = fortbestehende/anhaltende Rückenschmerzen).

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» PHS
Periarthritis humero scapularis; Schmerzen durch Entzündung des Weichteilgewebes an der Schulter.

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» Physikalische Therapie
Physiotherapie, Krankengymnastik

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» physiologisch
Die Lehre von den Lebensvorgängen (in gesunden Lebewesen) betreffend.

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» Physiotherapie
Form der äußerlichen Anwendung von Heilmitteln; im Zentrum steht das an die Fähigkeiten des Patienten angepasste Vermitteln (Lehren) physiologischen Bewegungsverhaltens. »
Die Physiotherapie orientiert sich bei der Behandlung an den Beschwerden und den Funktions- bzw. Aktivitätseinschränkungen des Patienten, die in Form eines Befundes sichtbar gemacht werden. Sie nutzt primär manuelle Fertigkeiten des Therapeuten, gegebenenfalls ergänzt durch natürliche physikalische Reize (z. B. Wärme, Kälte, Druck, Strahlung, Elektrizität) und fördert die Eigenaktivität (koordinierte Muskelaktivität sowie die bewusste Wahrnehmung) des Patienten. Die Behandlung ist an die anatomischen und physiologischen, motivationalen und kognitiven Gegebenheiten des Patienten angepasst. Dabei zielt die Behandlung einerseits auf natürliche, physiologische Reaktionen des Organismus (z. B. Muskelaufbau und Stoffwechselanregung), andererseits auf ein verbessertes Verständnis der Funktionsweise des Organismus (Dysfunktionen/Ressourcen) und auf eigenverantwortlichen Umgang mit dem eigenen Körper ab. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit und dabei sehr häufig die Schmerz-Reduktion.

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» plana
platt, flach

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» PLDD
Perkutane Laser-Diskusdekompression

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» Pleuraerguss
Abnorme Flüssigkeitsansammlung in der Pleurahöhle, dem schmalen Spalt zwischen den Pleurablättern. Diese Flüssigkeit befindet sich also im Brustkorb zwischen der Lunge und den Rippen. »
Der Begriff "Wasser in der Lunge" ist somit nicht korrekt, es handelt sich vielmehr um "Flüssigkeit um die Lunge herum".
Auch beim Gesunden sind die Pleurahöhlen mit jeweils ca. 50 ml einer eiweißreichen Flüssigkeit gefüllt, die den Lungen als Gleitschicht Bewegungsfreiheit beim Ein- und Ausatmen verschafft.

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» PLIF
Operationstechnik zum Verschmelzen von Lumbalwirbeln mittels Herausnahme der Bandscheibe und Ersatz dieser durch einen Titankorb (cage). »
Danach werden die Wirbel noch durch einen Fixateur interne (Transpedikuläre instrumentierte dorsale WK-Fusion) stabilisiert. PLIF ist eine Versteifungsoperation an der Wirbelsäule (Spondylodese).

Im Gegensatz zu der ALIF (anterior lumbar intervertebral fusion),wird diese OP von posterior, also von hinten, durchgeführt. Eine chirurgische Variante des PLIF ist der TLIF ("transforaminal lumbar interbody fusion").

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» PML
prämedullärer Raum; Nervenwasserraum um das Rückenmark

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» PMT
Pulsierende Magnetfeld Therapie

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» Pneumothorax
Der Pneumothorax ist ein meistens akut auftretendes, je nach Ausprägung lebensbedrohliches Krankheitsbild, bei dem Luft in den Pleuraspalt gelangt und damit die Ausdehnung eines Lungenflügels oder beider Lungenflügel behindert, »
so dass diese für die Atmung nicht oder nur noch eingeschränkt zur Verfügung stehen. Die Ausprägung reicht von minimalen Luftmengen, die vom Patienten kaum bemerkt werden, über einen Lungenkollaps bis hin zum Spannungspneumothorax, bei dem beide Lungen und die Herz-Kreislauffunktion drastisch eingeschränkt sein können, so dass akute Lebensgefahr besteht.

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» Polyarthritis
Rheumatische Gelenkerkrankung mit gleichzeitigem Befall mehrerer Gelenke.

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» Polyarthrose
Arthroseerkrankung von drei oder mehr Gelenkregionen.

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» Polyneuropathie
Schädigung der Nerven oder Teilen davon.

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» posterior
Aufnahmerichtung beim Röntgen / MRT von vorne (anterior (Brust)) nach hinten (Rücken).

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» Postnukleotomiesyndrom
Nach einer Operation auftretende Beschwerden.

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» postoperativ
Nach der Operation.

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» prämedullärer Raum
Nervenwasserraum um das Rückenmark

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» präoperativ
Vor der Operation

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» Prävention
Vorbeugende Maßnahmen, um ein unerwünschtes Ereignis oder eine unerwünschte Entwicklung zu vermeiden. Ganz allgemein kann der Begriff mit "vorausschauender Problemvermeidung" übersetzt werden.

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» Primärkorrektur
Korrektur einer Wirbelsäulenverkrümmung im Korsett.

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» Primärkrümmung
Eine Skoliose setzt sich aus einer Primär- und Sekundärkrümmung zusammen. Die Primärkrümmung ist die Hauptkrümmung einer Skoliose (meistens im BWS-Bereich nach rechts), »
die Krümmung ist stärker ausgeprägt, die Wirbel sind stärker deformiert und stärker verdreht/rotiert. Daraus folgen kompensatorische Krümmungen der darüber bzw. darunter liegenden Wirbelsäulenabschnitte.

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» Primärstabil
Sofort stabil, ohne Fremde Hilfe (z. B. bei Versteifungs-OPs - in der Regel ist keine anschließende Korsett-Therapie nötig).

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» Processus
Fortsatz

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» Processus uncinati
Spaltung der Zwischenwirbelspalten in der HWS.

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» progredient
Das Fortschreiten einer Krankheit bzw. eine weitere Verschlechterung des Gesundheitszustands. Bei Skoliose der Wirbelsäule kommt es während pubertärer Wachstumsschübe zu einer progredienten Zunahme des Krümmungswinkels.

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» Progredienz
Das Fortschreiten einer Krankheit bzw. eine weitere Verschlechterung des Gesundheitszustands. Bei Skoliose der Wirbelsäule kommt es während pubertärer Wachstumsschübe zu einer progredienten Zunahme des Krümmungswinkels.

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» Prolaps
Bandscheibenvorfall

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» Proliferation
Gewebewachstum, Gewebevermehrung

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» prolongiert
sagt man im Falle einer überdurchschnittlich langen Krankheits- oder Symptomdauer.

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» Prophylaxe
Maßnahmen zur Vorbeugung von Krankheiten.

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» Protrusion
Bandscheibenvorwölbung

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» proximal
Zum Körper hin gelegen oder verlaufend.

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» PRT
Periradikuläre Therapie

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» Pseudoarthrose
Falschgelenkbildung. Diese entsteht, wenn nach einem Knochenbruch der Bruch nicht verheilt und sich diese Stelle wie ein Gelenk verhält, die Knochenteile also zueinander beweglich bleiben.

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» pseudoradikulär
Scheinbare Krankheitsanzeichen, ähnlich der Symptome, welche von einer Nervenwurzelreizung ausgehen, aber nicht daher kommen.

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» pseudoradikuläre Symptomatik
Krankheitszeichen die auf eine scheinbare Beteiligung von Nervenwurzeln hinweisen.

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» Psoriasisarthropathie
Bei der Psoriasis-Spondarthropathie handelt es sich um eine chronisch entzündliche Erkrankung des Bewegungsapparates in Kombination mit der Hauterkrankung Psoriasis (Schuppenflechte).

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» PSR
Patellar Sehnen Reflex

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» PST
Pulsierende Signal Therapie

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» Punktion
Unter Punktion wird in der Medizin das zielgenaue Setzen eines spitzen Instruments zum Beispiel einer Hohlnadel verstanden.

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