Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

Aktuelle Zeit: 17. Oktober 2017 17:50

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Fachwort-Lexikon - Erläuterungen zu Fachbegriffen

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Begriffe mit O

» O.B.
Ohne (pathologischen) Befund.

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» Okzipitalisneuralgie
Schmerzen im oberen Nackenanteil, am Hinterkopf durch eingeklemmte Nerven.

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» OP
Operation

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» OP-Indikation
Die OP-Indikation bei Skoliose liegt lumbal bei 40° und thorakal bei 50° nach COBB, bei Kyphose bei 70° nach COBB. »
Entscheidend ist aber nicht nur der COBB-Winkel, sondern auch Alter und Beschwerdebild des Patienten. So kann eine 50° Skoliose (ohne Schmerzen) durchaus noch konservativ (mit Korsett) versorgt werden, um eine Operation zu verhindern - denn:

Eine OP sollte immer der letzte Schritt sein!

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» Opiat
Der Begriff Opiat bezeichnet die natürlicherweise im Opium vorkommenden Stoffe mit dieser Wirkung, die chemisch Alkaloide darstellen und aus der Milch des Schlafmohns (Papaver somniferum) gewonnen werden.

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» Opioide
Sammelbegriff für eine chemisch heterogene (uneinheitliche) Gruppe natürlicher und synthetischer Substanzen, die morphinartige Eigenschaften aufweisen und an Opioidrezeptoren wirksam sind. »
Man unterscheidet körpereigene (endogene) Opioide, die eine Rolle bei der Schmerzunterdrückung im Rahmen der Stressreaktion spielen, von therapeutisch oder missbräuchlich zugeführten (exogenen) Opioiden.

Das Wirkspektrum von Opioiden ist komplex und sehr unterschiedlich. Die wichtigste Wirkung ist eine starke Schmerzlinderung (Analgesie), was Opioide zu unverzichtbaren und vielgenutzten Arzneimitteln in der Schmerztherapie, Anästhesie und anderen Einsatzbereichen macht. Unter den vielfältigen weiteren Wirkungen sind Atemdepression bei der kurzfristigen Anwendung sowie bei Dauertherapie Obstipation (Verstopfung) und die Entwicklung von Abhängigkeit die wichtigsten Nebenwirkungen.

In Deutschland und der Schweiz unterliegen sie deshalb dem Betäubungsmittel-, in Österreich dem Suchtmittelgesetz.

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» oral
durch den Mund, zum Mund bzw. zur Mundhöhle gehörig

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» Orthese
Eine Orthese (Kurzwort aus orthopädisch und Prothese) ist ein durch Orthopädietechniker hergestelltes medizinisches Hilfsmittel, das zur Stabilisierung, Entlastung, Ruhigstellung, Führung oder Korrektur des Rumpfes dient. »
Es kann dauerhaft (23 Stunden am Tag) oder nur zu bestimmten Zeiten (nachts) verordnet werden. Bei der Skoliose kommt es ab 20° nach COBB zum Einsatz. Die Orthese wird vom Orthopäden verschrieben und wird i.d.R von den KK übernommen.

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» Orthopäde
Facharzt auf dem Gebiet der Orthopädie - also dem Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Behandlung von Krankheiten und Verletzungen des Bewegungsapparates, also von Knochen, Gelenken, Muskeln und Sehnen befasst.

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» Orthopädie
Fachrichtung, die sich mit den Krankheiten und Verletzungen der Haltungs- und Bewegungsorgane beschäftigt. »
Dazu gehört die Erkennung (Diagnostik), die konservative (=nicht-operative) Behandlung (Therapie), die operative Behandlung, die Vorbeugung (Prävention) und Begutachtung. Die volkswirtschaftliche Bedeutung des Faches ist beachtlich: Die meisten Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen und Berentungen sind auf orthopädische Krankheiten zurückzuführen. Das Spektrum des Faches ist weit: es umfasst die Altersgruppen vom Säugling bis zum Greis, Männer und Frauen, konservative und operative Therapie.

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» orthotop
an normaler Stelle

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» Os sacrum
Kreuzbein

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» Os sacrum arcuatum
Besonders stark gebogenes Kreuzbein.

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» ose
Die Endung -ose bedeutet: die degenerative (abnützungsbedingte) Veränderung eines Organs oder Körperteils betreffend, zum Beispiel Arthrose.

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» OSM
Osteosynthesematerial; operative Behebung eines Knochenbruchs mit Implantaten (also Nägeln oder Platten z. B.) oder auch eine Spondylodese.

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» Ossär
"den Knochen betreffend" oder "knöchern"

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» Osteochondrose
Unter einer Osteochondrose versteht man eine Veränderung des Bandscheibenknorpels (griech. chondron = Knorpel) mit einer begleitenden Reaktion des Wirbelkörpers (griech. osteon = Knochen). »
Typischerweise sieht man im Röntgenbild bei einer Osteochondrose eine Höhenminderung des Bandscheibenraumes. Als Ursache kommt am häufigsten ein Verschleiß in Frage, z.B. durch eine lang andauernde Überlastung der Bandscheibe.

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» Osteochondrosis dissecans
Die Osteochondrosis dissecans (OD, auch angloamerikanisch Osteochondritis dissecans) ist die umschriebene aseptische Knochennekrose unterhalb des Gelenkknorpels, »
die mit der Abstoßung des betroffenen Knochenareals mit dem darüberliegenden Knorpel als freier Gelenkkörper (Gelenkmaus) enden kann. Sie kann die meisten Gelenke des menschlichen Körpers betreffen, sie tritt aber vor allem im Kniegelenk, im oberen Sprunggelenk und im Ellbogengelenk auf.

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» Osteodensitometrie
Knochendichtemessung

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» Osteologie
Die Lehre vom Knochen, die den Aufbau, Struktur und funktionelle Anatomie beinhaltet.

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» Osteolyse
Abbau und Auflösung von Knochengewebe.

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» Osteomyelitis
Bei der endogenen Osteomyelitis werden die Keime von einem Infektionsherd außerhalb des Knochens, z.B. aus den Kieferhöhlen, über den Blutweg in das Knochenmark verschleppt und siedeln sich dort an. »
Die exogene Osteomyelitis entsteht als Folge von Unfällen (= posttraumatisch) oder Operationen (= postoperativ). Dabei dringen Erreger von außen in den Knochen ein und breiten sich dort aus. Besonders gefährdet sind Regionen mit verminderter Durchblutung. Zu unterscheiden sind auch hier akute und chronische Verläufe.

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» Osteon
griechisch = Knochen

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» Osteonekrose
Abgestorbener Knochenbezirk, meistens hervorgerufen durch örtliche Durchblutungsstörungen.

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» Osteopathie
Die Osteopathie gehört zum Bereich der manuellen Therapieform - das Ziel ist im Wesentlichen die Heilung von Bewegungseinschränkungen. »
Die Osteopathie versteht sich selbst als ganzheitliche Medizin, die Körper, Geist und Seele mit einbezieht. Bei der Therapie sind Atmung, An- und Entspannung und Lagerung des Körpers wichtig.

Es geht dabei um das Erkennen und Befreien von so genannten Blockaden im Bewegungsapparat, den inneren Organen, und dem zentralen Nervensystem. Der Osteopath behandelt dabei nicht nur Probleme des Bewegungsapparates wie z.B. an Gelenken, Muskeln und Sehnen - sondern auch andere Krankheitsformen wie Verdauungsstörungen, Kopfschmerzen, Atemprobleme und auch gynäkologischen Beschwerden.

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» Osteopenie
Vorstufe der Osteoporose.

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» Osteoporose
Erkrankung des Knochens, die ihn für Brüche (Frakturen) anfälliger macht. Die auch als Knochenschwund bezeichnete Krankheit ist gekennzeichnet durch eine Abnahme der Knochendichte durch den übermäßig raschen Abbau der Knochensubstanz und -struktur. »
Die erhöhte Frakturanfälligkeit kann das ganze Skelett betreffen.

Die Osteoporose ist die häufigste Knochenerkrankung im höheren Lebensalter. Am häufigsten (95 Prozent) ist die primäre Osteoporose, das heißt diejenige Osteoporose, die im Gegensatz zur sekundären Osteoporose nicht als Folge einer anderen Erkrankung auftritt. 80 Prozent aller Osteoporosen betreffen postmenopausale Frauen. 30% aller Frauen entwickeln nach der Menopause eine klinisch relevante Osteoporose. Sekundäre Osteoporosen sind seltener (5%), wobei Erkrankungen, die eine Behandlung mit Glukokortikoiden während einer längeren Zeitspanne erfordern und/oder zu einer Immobilisation führen, im Vordergrund stehen.

Häufige Folgen der Osteoporose sind Knochenbrüche. Nach Häufigkeit sortiert sind dies: Wirbelkörper-Einbrüche (Sinterungen), Hüftgelenksnahe Oberschenkelknochenbrüche (und a. Schenkelhalsfraktur), Handgelenksnahe Speichenbrüche (distale Radiusfraktur), Oberarmkopfbruch (subcapitale Humerusfraktur), Beckenbruch.

Außerdem besteht eine vermehrte Anfälligkeit für Frakturen an anderen Stellen des Skeletts.

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» Osteosynthese
Fixation von Knochen oder deren Teile zu einem Ganzen.

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» Osteotomie
Die Osteotomie bezeichnet ein in der Chirurgie angewandtes Operationsverfahren, bei dem ein oder mehrere Knochen gezielt durchtrennt werden.

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» OT
Orthopädietechniker

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» Ott-Zeichen
Messung für die Entfaltbarkeit der Brustwirbelsäule. Von C7 wird die Wirbelsäule 30 cm nach unten markiert. Bei maximaler Beugung des Rumpfes verlängert sich die Strecke um ca. 3 cm.

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