Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

Aktuelle Zeit: 14. Dezember 2017 21:43

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Fachwort-Lexikon - Erläuterungen zu Fachbegriffen

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Begriffe mit K

» Katheter
Ein Katheter ist ein biegsames Instrument, das einem dünnen Schlauch ähnelt. Er kann mit verschiedenen Zusatzgeräten wie Kameras oder Wärmesonden versehen sein. »
Je nach Ausstattung dient er der Beobachtung, der Injektion oder der Manipulation innerhalb des Körpers. Häufig kann ein Katheter eine offene Operation vermeiden helfen.

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» kaudal
"Schwanzwärts", "zu den Füßen" oder "nach unten hin".

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» KG
Krankengymnastik, Physiotherapie

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» KH
Krankenhaus

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» Kieser-Training
Das Kieser-Training ist ein unter ärztlicher Anleitung und durch ausgebildete Therapeuten durchgeführtes Krafttraining. Im Mittelpunkt steht die Kräftigung der Wirbelsäule. »
Weitere Schwerpunkte sind die Kräftigung der Oberkörper-, Bauch-, Gesäß- und Beinmuskulatur. Das Kieser-Training gehört zum Umfeld der Physiotherapie. Das Krafttrainig erfolgt dabei an speziellen Trainingsgeräten. Muskeln und Muskelgruppen können durch Fixierung isoliert und über den gesamten physiologischen Bewegungsumfang speziell trainiert werden.

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» King
Klassifikation der idiopatischen Skoliose nach King. »
Die Skolioseeinteilung nach King legt 5 Skoliosetypen der idiopathischen Skoliose fest:

King Typ I: zeigt eine S-förmige Krümmung, bei der die Mittellinie von der thorakalen und der lumbalen Krümmung überquert wird. Die lumbale Krümmung ist größer und rigider als die thorakale Krümmung. Der Flexibilitätsindex in den Bendingaufnahmen ist negativ.

King Typ II: zeigt eine S-förmige Krümmung, wobei sowohl die thorakale Hauptkrümmung als auch die lumbale Sekundärkrümmung die Mittellinie überschreiten. Die thorakale Krümmung ist größer.

King Typ III: zeigt eine thorakale Krümmung, bei der die lumbale Krümmung die Mittellinie nicht überquert.

King Typ IV: zeigt eine langbogige thorakale Krümmung, bei der sich der 5. Lendenwirbel über das os sacrum (Kreuzbein) zentriert, der 4. Lendenwirbel aber bereits in Richtung der Krümmung gekippt ist.

King Typ V: zeigt eine thorakale Doppelkrümmung, wobei sich der 1. Brustwirbel (Th1) in die Konvexität der oberen Krümmung neigt.

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» KK
Krankenkasse

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» Klassifikation nach Lenke
Lenke führte 2001 eine neue Klassifikation der idiopathischen Skoliosen ein, die wesentlich komplexer ist als die King Klassifikation. »
Typ I (main thoracic, Hauptkrümmung ausschließlich thorakal):
Die Hauptkrümmung ist strukturell, die anderen Krümmungen nicht

Typ II (double thoracic, 2 thorakale Krümmungen):
Die thorakale Hauptkrümmung und die hochthorakale Nebenkrümmung sind strukturell, sämtlich anderen Krümmungen sind nicht strukturell.

Typ III (double major, 2 Hauptkrümmungen):
Die thorakale, thorakolumbale oder lumbale Krümmung ist strukturell, die thorakale Krümmung ist größer als die thorakolumbale oder lumbale Krümmung, eine bestehende hochthorakale Krümmung ist nicht strukturell

Typ IV (triple major, 3 Hauptkrümmungen):
Alle drei Krümmungen sind strukturell, die thorakale Krümmung ist die Hauptkrümmung

Typ V (primary thoracolumbar/lumbar, Hauptkrümmung ausschließlich thorakolumbal oder lumbal):
Die Hauptkrümmung liegt im Übergangsbereich Brust- zu Lendenwirbelsäule oder im Lendenwirbelbereich und ist strukturell, die hochthorakale oder thorakale Nebenkrümmung ist nicht strukturell.

Typ VI (primary thoracolumbar/lumbar-main thoracic):
Die thorakolumbale oder lumbale Hauptkrümmung ist strukturell, die thorakale Nebenkrümmung ist auch strukturell, aber hat einen mindestens 5° kleineren Cobb-Winkel.

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» klinisch manifest
wird für Erkrankungen mit deutlichen Symptomen verwendet.

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» Knochendichte
Die Messung der Knochendichte dient zur Bestimmung des Osteoporose-Risikos. Per Ultraschall wird die Knochend. gemessen. Die Messung wird angewandt, um ein Osteoporoserisiko abzuschätzen und gegebenenfalls frühzeitig eine Prophylaxe einleiten zu können.

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» Knochendichtemessung
Verfahren zur Bestimmung der Knochenmasse. Mit verschiedenen Untersuchungsmethoden (Röntgen, Magnetresonanztomographie, Ultraschall) wird das Ausmaß der Verminderung der Knochendichte festgestellt.

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» Knochenmarködem
Es handelt sich quasi um einen "Erguss" im Knochen. Es ist eine Reizantwort des tragenden Knochens z.B. unterhalb eines Gelenkknorpels auf Überbelastung oder einen Unfall.

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» Knorpel
Druck- und biegungsfestes, gefäß- und nervenloses Stützgewebe aus Knorpelzellen, Grundsubstanz und Fasern. »
Knorpel sind vor allem wichtig im Gelenk als Schutzhülle über den Knochen, um die Reibung bei der Bewegung zu vermindern. Degeneration und Abnützung des Knorpels führen zu Arthrose.

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» Kokzygodynie
Steißbeinschmerz

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» Kollagenose
Bei Kollagenosen (Bindegewebserkrankungen) handelt es sich um eine uneinheitliche Gruppe von bestimmten Autoimmunerkrankungen, die sich bei systemischem Befall vorwiegend an Bindegewebe und Blutgefäßen abspielen. »
Im Prinzip kann jedes Organ befallen werden. Eine Rolle bei der Diagnosefindung spielen organunspezifische Autoantikörper gegen Zellkernmaterial (antinukleäre Antikörper). Die Ursache der Kollagenosen ist noch ungeklärt. Bei vielen besteht ein Zusammenhang mit erblichen Faktoren, z. B. HLA-Antigenen, Hormonen (Frauen sind häufiger betroffen), psychischem Stress, Viren und Sonnenbestrahlung. Es ist nicht geklärt, ob die antinukleären Antikörper Ursache, Folge oder Begleiterscheinung der Krankheit sind. Viele Kollagenosen haben ähnliche Symptome, weshalb sie häufig erst im weiteren Krankheitsverlauf diagnostiziert werden.

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» Kompressionsbruch
Einbruch des Wirbelkörpers bei Kompressionsbelastung (Druckbelastung), vor allem bei Osteoporose.

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» kongenital
angeboren

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» konkav
Nach innen gewölbt.

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» konservativ
Konservative Behandlungsmethoden oder nicht operative Behandlungsmethoden.

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» kontralateral
Auf der gegenüberliegenden Seite befindlich.

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» konvex
Nach außen gewölbt.

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» Korsett
Orthese

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» Kostovertebralgelenk
Gelenk zwischen Rippe und Wirbelkörper.

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» kranial
Zum Schädel hin (beim Menschen also oben, bei Tieren vorn).

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» Kreuz-Darmbein-Gelenk
Gelenkige Verbindung zwischen Kreuzbein, dem unteren Ende der Wirbelsäule und dem Becken.

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» Kreuzbein
Das Kreuzbein (lat. Os Sacrum) ist ein beim Menschen in etwa keilförmiger Knochen, auf dem die Wirbelsäule steht. »
Es entwickelte sich aus den ursprünglich einzelnen, im Verlauf der Evolution zusammengewachsenen Kreuzwirbeln. Es umschließt den hinteren Abschnitt des Wirbelkanals.
Die Anzahl der verwachsenen Wirbel variiert innerhalb der Säugetiere zwischen drei (z.B. Hunde) und fünf (Mensch, Pferde). Die einzelnen Wirbel sind durch Verwachsungslinien (Lineae transversae) noch zu erkennen.
Bei wenigen Menschen ist der obere ursprüngliche Kreuzbeinwirbel (S1) nicht wie üblich mit den anderen Kreuzbeinwirbeln verwachsen (sog. Lumbalisation). So scheinen diese Menschen sechs Lendenwirbel anstatt fünf zu haben. Dies hat auf jeden Fall eine größere Beweglichkeit der Wirbelsäule zur Folge und kann eine geringere Belastbarkeit der Wirbelsäule bedeuten, führt aber in der Regel nicht zu Beschwerden.

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» KS
Klopfschmerz

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» KST
Kernspintomografie (Magnetresonanztomographie)

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» Kyphometer
Messgerät nach Debrunner zur röntgenstahlenfreien Bestimmung des Kyphose- oder Lordosewinkels.

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» Kyphoplastie
Die Kyphoplastie ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung von Wirbelbrüchen. »
Über kleine Kanülen mit einem Durchmesser von ca. 4 mm werden zwei Ballons in den gebrochenen Wirbel eingeführt. Durch Auffüllen der Ballons mit einem Kontrastmittel wird der zusammengebrochene Wirbel aufgerichtet. Anschließend wird diese Aufrichtung fixiert, indem in die entstandene Höhle ein Knochenzement eingespritzt wird, der innerhalb weniger Minuten aushärtet und damit den gebrochenen Wirbel stabilisiert.

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» Kyphose
Krümmung der Wirbelsäule nach hinten.

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» Kyphoskoliose
Verbiegung der WS nach seitlich und auch nach hinten mit Verdrehung der Wirbelkörper.

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