Fragen, Antworten und Erfahrungsberichte zur Skoliose-OP

Aktuelle Zeit: 19. Dezember 2018 03:25

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Fachwort-Lexikon - Erläuterungen zu Fachbegriffen

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Begriffe mit I

» idiopathisch
Krankheiten, die ohne eine fassbare Ursache entstehen. »
Der Begriff idiopathisch wird in der Medizin ähnlich wie der dort synonyme Begriff essentiell benutzt, um in der Benennung der Krankheit einen Hinweis darauf zu geben, dass die Erforschung der Ursache der Erkrankung bislang erfolglos war. Die Begriffsverwendung impliziert keine Wertung in Hinblick auf eine vermutete Ursache oder die Schwere der Erkrankung.

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» Idiopathische Adoleszentenskoliose
Tritt um das 10. bis 14. Lebensjahr auf.

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» idiopathische Skoliose
Die Ursache der Skoliose ist unbekannt.

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» IGeL
Unter dem Begriff Individuelle Gesundheitsleistungen, abgekürzt IGeL sind ärztliche Leistungen zu verstehen, die nicht als medizinisch notwendig angesehen werden und daher vom Patienten selbst zu zahlen sind.

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» Iliosakralgelenk
Das sich im Beckenring befindliche Darm-Kreuzbein-Gelenk - auch Iliosakralgelenk oder kurz ISG genannt, hat für die Mechanik des Körpers eine besondere Bedeutung, da die gesamte Last des Rumpfes über das Iliosakralgelenk auf die Beine übertragen wird.
Dieses Gelenk hat damit entscheidende Bedeutung für die Gesamtkörperhaltung. Das Gelenk hat nur eine geringe Beweglichkeit.

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» Impingement
Impingement beschreibt das Aufeinanderprallen zweier Gegenstände. Entsprechend geht es beim so genannten Impingement-Syndrom um die schmerzhafte Einengung eines Körpergewebes.

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» inapparent
Nicht in Erscheinung tretend oder asymptomatisch („ohne Symptome“) wird für Erkrankungen ohne Krankheitszeichen verwendet.

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» Infantile idiopathische Skoliose
Tritt um das 1. bis 2. Lebensjahr auf.

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» infaust
Absehbar hoffnungsloser Krankheitsverlauf.

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» inferior
Unten liegend = kaudal

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» Infiltration
Bei der Infiltration werden örtlich begrenzt Substanzen in den Körper eingebracht. »
Damit sollen Nebenwirkungen auf den übrigen Körper, z.B. bei einer Cortison-Infiltration reduziert werden. Auf diese Art lassen sich zum Beispiel in den Gelenken oder an der Wirbelsäule kleinste Mengen von abschwellenden, entzündungshemmenden und schmerzstillenden Medikamenten direkt am Schmerzpunkt einbringen. Je nach Verfahren werden die Substanzen mit feinen Kanülen unter röntgenologischer oder computertomographischer Kontrolle eingebracht. Diese Art von millimetergenauen Infiltrationen zählt man zum Bereich der Mikrotherapie.

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» infra
unterhalb

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» infradiscal
unterhalb der Bandscheibe

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» Infusion
Zufuhr von Medikamenten oder Flüssigkeit über einen in die Vene gelegten dünnen Kunststoffschlauch (Katheter).

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» initial
einleitend; anfänglich; beginnend

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» Injektion
Einspritzung

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» Inklination
Die Inklination (gleichbedeutend mit Ventralflexion) ist das Vorneigen des Oberkörpers (bzw. der Wirbelsäule) und des Kopfes.

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» inter
zwischen

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» Interkorporell
Zwischen zwei Körpern gelegen (z.B. Versteifung zweier Wirbelkörper).

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» Interkostalnerven
Zwischenrippennerven

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» intervertebral
Zwischen den Wirbeln gelegen.

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» Intervertebralarthrose
Zwischen zwei Wirbeln vorkommende Arthrose; nicht näher spezifizierte Arthrose.

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» intra
innen; innerhalb

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» intradiskal
Innerhalb der Zwischenwirbelscheibe (z.B. Kontrastmitteleingabe)

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» Intradiskale Elektrothermische Therapie
(IDET, Thermische Bandscheibenfestigung) Die thermische Bandscheibenfestigung ist ein Verfahren zur Behandlung von verschleißbedingt strapazierten Bandscheiben mit eingewachsenen Nerven. »
Dabei wird das weiche Gewebe im Bandscheibenring durch Erhitzen gefestigt und zugleich die neu eingewachsenen Nerven und Gefäße zerstört. So erhält die Bandscheibe ihre Stabilität zurück und die Schmerzen werden gelindert.

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» intraforaminal
Innerhalb des Foramens (= Loch)

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» intrakutan
In der oder in die Haut (z.B. intrakutan resorbierbares Nahtmaterial = sich in der Haut auflösendes Nahtmaterial).

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» intramedullär
Innerhalb des Rückenmarks

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» intraspinal
Innerhalb des Wirbelkanals

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» intrathekal
Innerhalb des Nervenwasserraumes

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» Intubation
Als Intubation wird das Einführen eines Tubus (einer Hohlsonde) in eine natürliche Körperhöhle oder ein Hohlorgan bezeichnet. Meist wird der Begriff im Sinne des Einführens eines Tubus über Mund oder Nase zur Sicherung der Atemwege genutzt. »
Es kann sich dabei um das Einlegen eines Oropharyngealtubus (durch den Mund, etwa der Guedel-Tubus) oder eines Nasopharyngealtubus (durch die Nase, etwa der Wendl-Tubus) handeln, die im Rachen enden und die Zunge von der Rachenhinterwand weghalten und so eine Spontanatmung oder Beatmung mit einem Beatmungsbeutel ermöglichen.

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» inzipient
beginnend

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» Inzision
Einschnitt in einen Körper.

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» ipsilateral
Auf der gleichen Seite befindlich.

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» IRENA
IRENA ist ein Nachsorge-Programm der Deutschen Rentenversicherung Bund. »
Es kann im Anschluss an eine stationäre oder ganztägig ambulante Leistung zur medizinischen Rehabilitation den Versicherten der Deutschen Rentenversicherung Bund vom Ärzteteam zum Ende des Aufenthaltes in der Rehabilitationseinrichtung empfohlen werden.

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» Ischämie
Mangelnde Durchblutung der Gefäß-Nervenbahnen.

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» Ischialgie
Schmerzen vom Ischiasnerv ausgehend. Der Schmerz zieht vom Rücken über das Gesäß zur Hinter- und Außenseite des Ober- und Unterschenkels bis zum Fußaußenrand beziehungsweise Fußrücken.

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» Ischias
(auch Ischialgie, Ischiasneuralgie) heißt eigentlich "Beinschmerz". »
Die möglichen Ursachen sind vielfältig: Störungen des Bewegungsapparates (Knochen, Gelenke, Muskeln und Bänder) oder der Gefäße (Venen, Arterien und Lymphgefäße); aber auch neurologische Ursachen (Schädigung von Nervengewebe). Der klassische Ischias ist Folge eines Problems der Lendenwirbelsäule: Meist wird Ischias von einem Hexenschuss angekündigt; Symptome sind Spontan- und Dehnungsschmerzen, Empfindungsstörungen und Ausfälle der Reflexe und der Motorik oder gar Lähmungen sowie Muskelhartspann und Wirbelsäulenstarre.
Im Volksmund ist der Begriff Ischias reserviert für einen Reizzustand des Nervs, der das Bein versorgt. Am häufigsten entsteht diese Reizung am Ursprung des Nervs in der Lendenwirbelsäule.
Besonders weil die Ursache von Ischias nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist, sollte sie rasch fachlich abgeklärt werden.

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» ISG
Iliosakralgelenk »
Sakroiliakalgelenk, Kreuzbein-Darmbein-Gelenk oder kurz Kreuz-Darmbein-Gelenk ist die gelenkige Verbindung zwischen dem Kreuzbein (Os sacrum) und dem Darmbein (Os ilium).

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» isometrisch
Unter isometrisch versteht man die Spannungsänderung eines Muskels bei gleichbleibender Länge, also die Spannung eines Muskels ohne Bewegung.

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» isotonisch
Anspannung eines Muskels mit einer Bewegung.

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» IVR
Inter-Vertebral-Raum (der Raum zwischen zwei Wirbelkörpern)

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